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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Quarzgesteuerte Analoguhr mit Zeigern


Autor: Rabu (Gast)
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Ich wollte demnächst ein mikrocontroller projekt starten, bei dem eine
'echte' analoguhr mit sich drehenden zeigern zum einsatz kommen soll.
das ganze soll auch noch mit weckfunktionen ausgerüstet werden.

letztens habe schon mal das netz nach ressourcen und lösungsansätzen
durchforstet aber nichts finden können. jeder bau uhren mit
digitalanzeige :(

meine frage: hat jemand schon mal ein ähnliches projekt gesehen oder
sogar selbst realisiert? wie könnte ein lösungsansatz aussehen? weche
controller kommen dafür in frage?

meine erfahrungen im electronikbereich sind schon ein paar jährchen
her, dennoch ... noch bin ich motiviert :)

Autor: Mike (Gast)
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Was spricht gegen einen Schrittmotor?

Autor: Läubi (Gast)
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Ich hab mal nen Funk/Naloguhr gesehen, sollte also möglich sein, Hast
eventuell mal nachgedacht nen LED/Analoguhr zu machen, also Zeiger usw
als LEDreihe auszulegen?
weil nen Schritmotor müßtest du ja 3 Stück haben oder nicht?
(St/min/sek) oder sehe ic hdas jezt falsch?

Autor: Thomas K (Gast)
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Also die Leute hier haben echt immer wieder gute Ideen! :-)
Das schaut sicher nicht schlecht aus, wenn sich bei einer analogen Uhr
plötzlich die Zeigen wild im Kreis drehen (gabs das nicht mal bei
Swatch-Uhren?).

Ich denke man könnte auch mit einem Schrittmotor auskommen, da
wahrscheinlich die Zeiger alle zusammenhängen, nur unterschiedlich
übersetzt sind.

Autor: tex (Gast)
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Ich habe mal einen alten Regulator mit kaputtem Feder _ Pendelwerk
ungebaut. Federwerk und Luftbremse kamen raus und an einem Zahnrad dann
mit einem ordinären Gleichstrommotor wieder Bewegung ins Getriebe
gebracht. Der Rest war nicht so dramatisch. An der Achse des grossen
Zeigers habe ich eine Schablone mit der codierten Zeitinformation
angebaut und dann mit einem HKW-Modul die Funkuhr eingefangen, mit
einem 8032 ausgelesen und an den Motor solange ein Signal geschickt,
Werte von der Schablone und Sollwert DCF überienstimmten. Später habe
ich das Programm dahingehend angepasst, dass der Motor per Impulsläng
angesteuert wurde, die vom µC nachgeregelt wurde je nach dem ob die Uhr
vor oder nach ging. Zum Schluss habe ich auch noch das Pendel
reanimiert. Aber das hat so an den Batterien gefressen, dass ichs
wieder gelassen habe.

Autor: Rabu (Gast)
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über einen schrittmotor habe ich auch schon nachgedacht. doch vieleicht
ist es etwas übertrieben. wie machen es denn die uhrbausätze für 1,99
Euro? muss mir demnächst mal eins besorgen und auseinanderbauen. ich
denke, da wird auch ein impulsgesteuerter gleichstrommotor drinne sein.
was anderes wäre warscheinlich zu teuer. also ehr die lösung von tex.
klingt aber von der programmierung her etwas kompliziert (auf den
ersten blick)

ich denke, dass man vieleicht sogar ein getriebe und vieleicht den
motor aus einer quarz analoguhr nehmen könnte.

liebe grüsse und danke, rabu.

Autor: Stefan1 (Gast)
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Hab keine Ahnung ob es vernünftig ist was ich vorschlage, doch es wäre
zumindest mal eine Überlegung.

Wenn der Quarz der Uhr nich zu schnell ist, könnte man ihn ggf. auch
einfach diesen durch einen mc ersetzten!
Je nachdem wie groß die pausen des signales sind läßt sich die Uhr
schneller oder angsammer bewegen. Unter umständen müste den Takt noch
um ein festen Faktor hochsetzen, ist ja aber auch gut möglich.

Sefan

Autor: tex (Gast)
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Also wenn ich die Programmierung hinbekommen habe ist sie bestimmt nicht
kompliziert! Wenn ich den Code noch finde, schicke ich ihn dir rüber Das
 einzige Problem dabei war die Funkuhr weil das Miststück ums verrecken
nicht mit irgend etwas anderem als 3V aus einer Batterie arbeiten
wollte. Aber die neuen Module von HKW sind da deutlich billiger,
komfortabler und weniger störanfällig und notfalls energiesparender.

Autor: tex (Gast)
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Ah! noch eins zur uhr:
12:31 ist oberschei... und auch nicht sinnvoll auf einer scheibe zu
codieren. Besser ist 12*60 min = 720 min. Das ist leicht zu codieren
und wenn ich es recht in Erinnung habe gab es die Scheibe im Laden
"Ham wa nich"

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Was für eine Scheibe, was für ein Codierung ???

Du baust einfach eine Reflexlichtschranke z.B. bei 12:02Uhr ein.
Dann rast Du durch und zählst die Impulsabstände.

Wenn der Minutenzeiger bei 12:02 reflektiert, folgt der Stundenzeiger
etwa bei 12:24Uhr, d.h. nach etwa 22 min. Zu allen anderen Zeiten ist
es nur der Minutenzeiger, d.h. nach 60 min.

Nun weißt Du die genaue Position der Zeiger und kannst bis auf die
richtige Zeit vorlaufen.

Du darfst die Impulse natürlich nur so schnell machen, daß das Uhrwerk
auch mitkommt und keinen Impuls ausläßt.


Als MC ist fast alles geeignet, z.B. von ATTiny12 bis AT89C51ED2.


Peter

Autor: tex (Gast)
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So richtig estetisch ist die Refelexlichtschranke im
Porzelanziffernblatt aber nicht!

Außerdem musst Du so irre genau arbeiten, weil Du nur alle Stunde die
Info bekommst, ob der Zieger richtig steht. Dass die Lösung mit der
Scheibe nicht die schönste ist weiss ich auch. Vor 11 Jahren war sie
gut.

Autor: Rabu (Gast)
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Ich hab mal ein analoges quarzuhrwerk geöffnet. da befindet sich
drinne:
- der quarz
- direkt daran angeschlossen ein kleiner elektromagnet
- diverse zahnräder
- das erste zahnrad mit magnetischem ring umschlossen vom magnetkern.

somit sieht es so aus, als ob das magnetfeld der spule das erste
zahnrad in gang setzt. da mir das ganze innenleben entgegengeflogen
ist, kann ich leider nicht mehr sehen, ob das zahnrad eine halbe
umdrehung, oder weniger pro quarzschwingung macht. auch der quarz hat
keinen aufdruck.

prinzipiell funktioniert es aber wie ein schrittmotor.

Gruss Rabu.

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