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Forum: HF, Funk und Felder Seltsame Dipolantenne


Autor: Alfred (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe hier ein Blaupunkt Radio Modell "Genua". In dessen Gehäuse
befindet sich eine Art Dipolantenne. Das besondere an dieser Antenne:

- Am Speisepunkt befindet sich eine Spule mit ca. 15-20 Windungen
  zwischen beiden "Armen"
- Die beiden Arme haben Längen von 21cm und 42cm.

Wie nennt sich diese Art von Antenne und wo kann ich dazu Informationen
finden? Eine "einfache" Dipolantenne ist das ja nicht…

Liebe Grüße

Alfred

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn die Antenne zu kurz, ist hilft eine Verlängerungsspule
http://de.wikipedia.org/wiki/Verl%C3%A4ngerungsspule

Mehr auch dort http://www.antennenbuch.de/antennenbuch.html

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn die Spule jedoch zwischen den beiden Antennen geschaltet ist und 2 
Kabel zum Tuner führen, könnte es auch Teil eines Filters sein um den 
Eingang des Tuners zu schützen
- gegen andere Frequenzen
- gegen statische Aufladung

Ein Auge in die Schaltung würde nähere Infos liefern.

Autor: Georg A. (Gast)
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Die beschriebene Schaltung ist sehr häufig in den alten Röhrenradios 
verbaut. Die haben als Antenneneingang ja auch noch die symmetrischen 
240 Ohm-Stegleiter. Sieht so aus:

------------------+-LLLL-+----------------- <- Dipol, Metallfolie oder 
Draht
                  |      |
                  +--\ /-+
                      ||
                      || <-- 240R Stegleitung
                      VV Stecker

So vom Gefühl her tippe ich auf eine Impedanzanpassung des kurzen Dipols 
an die 240R.

Autor: Alfred (Gast)
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Danke für Eure Antworten!

@Georg: Genau so wie in Deiner Zeichung sieht das Ding aus, ist 
gefertigt aus Papier mit einer dünnen Aluauflage.

Was mir immer noch nicht ganz klar ist, ist das Längenverhältnis der 
Arme von 1:2. Was steckt da wohl dahinter?!

Liebe Grüße,

Alfred

Autor: Nils (Gast)
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Hallo Alfred,

> Was steckt da wohl dahinter?!
Obige Dipole sind symmetrisch ausgekoppelt. In Deinem Beispiel erfolgt 
die Auskopplung unsymmetrisch.
Die Spule dient, wie schon bemerkt wurde, der 'elektrischen Verkürzung'.
Das klassische Beispiel einer unsymmetrischen Auskopplung kannst Du Dir 
bei der 'Windom-Antenne' ansehen, die im Kurzwellenbereich verwendet 
wird.

Gruß,
Nils

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