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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltung für 15-20 Digitale Potis gesucht


Autor: Daniel (Gast)
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Hallo alle zusammen,
ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen zu folgendem Problem:

Ich baue mir einen Laserbeschrifter und sollte nun die Möglichkeit haben
die Poti´s mit welchen man sonst manuell die Größe, Geschwindigkeit, 
Filter in HF und LF usw. einstellen kann von extern, ohne das Gerät auf 
zu schrauben einzustellen. Auch einen Laufzeitchip wär nicht schlecht um 
mit
einem Laptop den man anschließt die Betriebsstunden auszulesen.

Als Steuerchip dachte ich an einen fertigen Controller mit integriertem 
USB Interface, sollte wesentlich komfortabler sein als mit RS232 oder 
ähnlichem.


Danke schonmal im Vorraus.
Wer mir helfen kann die Schaltung zu entwickeln bekommt auch was dafür.
Für mich ist das ganze ziemlich wichtig.



Fakten nochmal in Kurz.:

- Digitale Steuerung möglichst USB
- Betriebsstundenzähler z.B. Dallas DS1682
  (Eigener Chip oder Programmierbar in Controller?)
- Digitale Potis die ihre Einstellung natürlich nicht verlieren sollten
  min. 15 Stück
- Bauform ob SMD oder normal ist egal
- Spannungen die es im Gerät hat sind +5 Volt, +12 Volt und +24 Volt


Gruß

Autor: Philipp F. (philipp5054)
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Mach ich dir für 250 € ;-)
Spaß Beiseite.
-Nötige Auflösung der DA?
-Spannungsbereich der DA?
-Wenn du ein Mikrocontroller akzeptierst warum damit nicht den 
Betriebsstundenzähler implementieren und im internen EEProm speichern.
-Was meinst du mit nicht verlieren? Sollte bei jeder änderung den Wert 
speichern und beim einschalten wieder einstellen?
-Platine mit mischen von DIL/SMD schätze ich auf 10x10 cm.

Gruß Philipp

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Daniel schrieb:
> die Poti´s mit welchen man sonst manuell die Größe, Geschwindigkeit,
> Filter in HF und LF usw. einstellen kann von extern, ohne das Gerät auf
> zu schrauben einzustellen. ...

Hallo,

bei fertigen Geräten hängen die Potis normalerweise nicht an Drähten 
raus - es ist rätselhaft wie man da ohne Aufschrauben drankommen soll, 
um sie zu ersetzen. Denkbar wäre nur ein Motörchen an jedem Poti, aber 
das ist natürlich viel zu aufwendig.

Gruss Reinhard

Autor: Sebastian Enz (senz) Benutzerseite
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Ich vermute du meinst die Potis vom Scannertreiber? Die sollten einmal 
richtig eingestellt werden und später nicht mehr zur Größeneinstellung 
verwendet werden. Den Rest macht die Beschriftungssoftware.

Autor: M. Schuster (everlas)
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Ja genau, es geht um Scannertreiber die auch später noch Verstellt 
werden sollen. Poti´s sind aktuell natürlich verbaut und ich möchte 
diese gerne gegen Digitale Poti´s tauschen um per USB Komfortabler das 
ganze einzustellen statt immer mit einem micro Schraubendreher an der 
Treiberplatine zu handwerken.

Microkontroller soll mir recht sein, alle Ideen her.

Unter welches Gebiet fällt dieses Thema dann wenn nicht unter Digital 
Potis ??

Habe das Thema heute einstellen lassen von einem Freund (Daniel) da ich 
selbst erst heute vom Ausland zurück bin.

Gruß

Autor: frankman (Gast)
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Ich fasse das jetzt mal mit meinen Worten zusammen:

-Du hast einen Laserbeschrifter mit einer Steuerplatine
-Normalerweise mußt du das Gerät öffnen um an der Steuerplatine Potis zu 
verstellen
-Diese Potis möchtest Du durch EEPOTIS ersetzen
-Die Potis möchtest Du per USB und einem PC verstellen können, ohne 
jedesmal das Gehäuse des Laserbeschrifters öffnen zu müssen.
-Zusätzlich soll noch ein Betriebsstundenzähler, der über USB ausgelesen 
werden kann, implementiert werden.


Richtig?


Folgends mußt Du Dir aber vorher überlegen:
- Normalerweise haben die E-POTIS nur recht wenig Schritte, 128 oder 256 
Schritte etwa. Es gibt nur recht wenig EPOTIS mit 512 oder 1024 
Schritten. Reicht das aus?

- Wie soll den die PC-Software dazu aussehen?
- Wie bzw. wo (Prozessor, PC, EEPOTI) sollen die eingestellten Werte 
gespeichert werden.
- Was passiert, wenn die Werte beim Einschalten noch nicht richtig 
eingestellt sind
- Sicherheit?
- Das ganze wird also ein Projekt mit ca. folgenden Umfang:

1. Schaltplan erstellen (ca. 10 Std.)
2. Leiterplatte dazu entwerfen ( ca. 40 Std.)
3. Firmware für den Prozessor dazu schreiben (ca. 100-200 Std.)
4. Software für die Benutzersoftware dazu schreiben (ca. 100-200Std.)
5. Test ggv. Verbesserung. ( ca. 40 Std)
6. Dokumentation dazu erstellen, also Gerber-files, Stückliste, 
Schaltungsbeschreibung ect. ( ca. 20 Std.)
7. Softwaredokumentation erstellen.


Also aus meiner Sicht nicht etwas, was man so mal eben nebenbei macht.

Autor: M. Schuster (everlas)
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Ja, genau in so etwas stelle ich mir das vor.
Aber der Arbeitsumfang ist echt enorm wenn ich das so lese.. Schade. Ich 
habe gehofft das sei nicht so aufwendig.

Vielleicht jemand noch ne Idee wie man sowas lösen könnte ??

Gruß

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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M. Schuster schrieb:
> Ja, genau in so etwas stelle ich mir das vor.
> Aber der Arbeitsumfang ist echt enorm wenn ich das so lese.. Schade. Ich
> habe gehofft das sei nicht so aufwendig.
>
> Vielleicht jemand noch ne Idee wie man sowas lösen könnte ??

Mach das Gehäuse auf.
vorhandene Potis auslöten.

Auf einer zusätzlichen Platine neue Potis (ev mit Drehachsen) einlöten 
und diese mittels Draht an die jetzt freien Pins verbinden.
Die Zusatzplatine dann irgendwie am Gehäuse unterbringen

Also im Grunde einfach nur die vorhandenen Potis mittels Draht von der 
Platine wegholen und an einer besser zugänglichen Stelle montieren.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  M. Schuster (everlas)

>Vielleicht jemand noch ne Idee wie man sowas lösen könnte ??

Kauf dir ein passendes Gerät, das die Funktion schon eingebaut hat. Oder 
wenigstens eins, dass man per Strippe (Ethernet, RS232, USB) steurn 
kann.
Alles andere ist Murks^3.

MFG
Falk

Autor: M. Schuster (everlas)
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Okay, leuchtet mir schon ein irgendwo.
Da stellt sich dann die Frage, Nutzen / Aufwand ???

Was ich jedoch noch gerne verfolgen würde ist folgendes.

Betriebsstundenzähler und eine Temperaturüberwachung mit 5 Messpunkten.
Das sollte ja wesentlich einfacher zu realisieren sein und auch gerne 
mit einem Microporzessor.

Betriebsstundenzähler ganz simpel, soll die Zeit schreiben solange
Strom anliegt. Muss nicht sehr genau sein. Also Tolleranzen von +- 3 
Min./ Std. wären nicht schlimm

Temparaturüberwachung an 5 Messpunkten.
Wenn ein bestimmter Grenzwert überschritten wird soll z.B. ein Relais 
abfallen. Was ich mir dabei noch gedacht habe, es wär nett diese 
Parameter
anhand eines Display´s abzulesen und nicht nur per USB anschluss und 
Software.

Gruß

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