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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mikroelektronika


Autor: Jones (Gast)
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Ich hab mir gestern die aktuelle Elektor gekauft und die riesige Anzeige 
von Mikroelektronika gesehen

könnt ihr mir sagen, ob die Compiler was taugen? Und welchen Sinn haben 
diese Monsterboards? Was soll man mit einem Board mit 4 Displays, 
dutzenden von Tastern und LEDs und weiß der Geier was noch? Ist ja auch 
ganz schön teuer das Zeug

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Compiler haben einen guten Ruf. Ein Evalboard kann verschiedene 
Displays haben... man braucht ja nicht alle miteinander anzusteuern 
sondern kann sich auf das beschraenken das man moechte. So teuer ist 
so'n board auch nicht, mach mal selbst so eines...

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Hey noch Was schrieb:
> Die Compiler haben einen guten Ruf

Das ist mir neu.

> Und welchen Sinn haben diese Monsterboards?

Die großen Boards erwecktn den Eindruck, man bekommt viel für sein Geld. 
MikroE zielt auch auf den Ausbildungsmarkt und dort bestimmen nicht 
immer Sachkundige was an Materialien gekauft wird. Poser haben sicher 
auch Spaß mit den Boards.

Autor: A. K. (prx)
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Könnte sich lohnen mal im Forum danach zu suchen. Ich kann mich vage an 
einen Fall vor einigen Jahren erinnern, in dem es um einen bösen 
Compiler-Bug ging.

Autor: Stefan (Gast)
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Als Anfänger, mit wenig Löterfahrung, sind die Boards
eigentlich genau richtig. Alles drauf was man für den
Anfang braucht und der Preis geht auch, find ich.
Die Compiler sind auch ganz gut mitlerweile. Einfach mal
ausprobieren, gibt ja Demoversionen davon.
Na klar, gibt es auch kleinere Boards mit weniger drauf, wo man
dann nach und nach, es erweitern kann, aber wer nicht weis,
wie man löten kann der ist damit gut bedient.

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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unter www.Mikroe.com findet man auch Versionen für AVR zum Testen.

Ich benutze MikroPascal ohne Probleme.

Wolfgang

Autor: gerd (Gast)
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Nach meinen Erfahrungen sind die Compiler mit einigen Einschränkungen 
ihr Geld wert:

Compilerfehler werden nicht vor dem nächsten Update behoben, wenn 
überhaupt.

Syntaxänderungen werden oft nicht erklärt oder erwähnt.

Das Forum lebt von den Usern, eine echte Hilfe von Mikroemiarbeitern 
kommt nicht.

Eine Lösung eines angesprochenem Problem wird im Forum von 
Mikroe-Leuten, wenn es denn über das Supportcenter erfolgt, nicht 
erwähnt.

Trotzdem halte ich es für eines der besten Compilern, egal welcher 
Sprache.

Die Versandkosten für Bauteile sind viel zu hoch, das kann man sicher 
günstiger machen, wenn man wollte.

Vorteil: einmal bezahlen, immer updaten ohne wieder zu bezahlen!

Flowcode....... sollte das mal übernehmen, dann läuft`s auch mehr!!
Ist sowieso schon teuer!!!

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Autor: Jones (Gast)
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Also Summa sumarum uninteressant. Die Boards sind mir viel zu Bloated, 
die Software hat wohl noch zu viele Macken und der Support lässt zu 
wünschen übrig.

Da bleib ich beim GCC und bei meinen kleinen Boards

Autor: Lalala (Gast)
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Stefan schrieb:
> Alles drauf was man für den
> Anfang braucht

Du brauchst 50 oder gar 100 Tasten für den Anfang?

Autor: Jones (Gast)
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Lalala schrieb:
> Du brauchst 50 oder gar 100 Tasten für den Anfang?

BIGAVR2. 86 Taster, 86 LEDs, 2x RS232, PS2 und was weiß ich noch alles, 
aber kein FT232. Und das soll ohne Displays 135$ kosten. Reichlich viel 
für einen Sack voll Cent Artikel. Das teuerste ist die Platine selbst 
und der Controller. Danach kommt schon der SD Slot. Der Rest sind Cent 
Artikel. Die Taster bekommt man im EK bei der nötigen Menge für 3-4 
Cent, die LEDs kosten nichtmal 1 Cent

8 Taster und 8 LEDs hätten völlig gereicht

Autor: Stefan (Gast)
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Meinste ein STK500 ist sein Geld wert ?
Also red nicht so ein blödsinn, wenn ich es einzeln
rechne, dann sind die alle zu teuer.
Was man braucht oder nicht muß jeder selber wissen.

Autor: gerd (Gast)
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Lieber Jones,
das sind Entwicklungsboards für allerhand Anwendungsfälle.

Nicht jeder braucht einen Taster an PortD.7, nicht jeder einen 
Analogwandler an PortA.4.

Aber wenn du nicht nur ein Blinklicht bauen willst, dann ist es schon 
ganz gut, wenn man alles an Möglichkeiten an Board hat.

Man braucht nicht, aber man kann, wenn..... das ist der Vorteil.

Du brauchst ja auch nicht alle Prozessorbefehle, aber wenn, dann sind 
sie da!

Entwicklungstools sind nunmal teuer.

Autor: Wolfgang M. (womai)
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gerd schrieb:
> Das Forum lebt von den Usern, eine echte Hilfe von Mikroemiarbeitern
> kommt nicht.

Das kann ich aus eigner Erfahrung nicht bestaetigen. Im Forum gibt es 
jede Menge Antworten von MikroE-Mitarbeitern, oft genug mit 
funktionierendem Programmcode as Anhang. Als registrierter Benutzer 
hatte ich auch zweimal ein Codeproblem - habe denen ein Support-Ticket 
geschickt und bekam beide Male innerhalb von 48 Stunden meinen 
Programmcode ueberarbeitet und lauffaehig zurueck. Mehr kann man wohl 
nicht verlangen. Da habe ich schon schlechteren Support erlebt von 
Firmen, deren Tools zehnmal so viel kosten.

Was die Boards angeht, da haengt es wohl ab, was man selber bevorzugt 
(manche sind eben Minimalisten und loeten sich alles gerne selber dazu, 
andere stecken lieber Komponenten mit Jumperkabeln zusammen). Man muss 
ja z.B. auch nicht alle Displays auf einmal installieren. Aber wenn man 
was Bestimmtes braucht (z.B. GLCD oder ein Poti fuer einen ADC-Eingang), 
dann ist es sehr hilfreich, wenn die Dinger schon auf dem Board 
vorhanden sind, oder zumindest die Anschluesse schon vorgesehen sind. 
Abgesehen davon ist sowas auch als Referenzdesign brauchbar - man bringt 
es am Eval-Board zum Laufen und kopiert dann die Teile des 
Board-Schaltplans, die man wirklich braucht. Nur als Beispiel, ich habe 
vor ein paar Monaten mal als Auftragsarbeit einen Handheld-Datenlogger 
mit GLCD-Display zu entwickeln - mit dem MikroE-Board hatte ich den 
Prototypen innerhalb eines Nachmittags am Laufen.

Uebrigens finde ich es immer erheiternd, wenn sich Leute ueber den Preis 
solcher Boards aufregen - schon mal versucht, selber sowas zu bauen, und 
dann die Kosten zusammengezaehlt? (dabei bitte nicht die Kosten fuer die 
Platine vergessen, oder die Bestueckung, oder die Haelfte der Bauteile). 
Wenn man sowas selber als Einzelstueck macht, zahlt man mehr, als das 
Board fertig aufgebaut von ME kostet. Abgesehen davon steckt auch Arbeit 
ind Wissen drinnen - das Board beinhaltet z.B. einen Programmer, und 
Boardlayout etc. kostet einiges an Zeit. Vergleiche mal das vielgelobte 
STK500 damit - da ist fast gar nix dran, es ist furchtbar zu verwenden 
(sehr unflexibel und verwirrend), und es kostet fast gleich viel. Na, 
das ist zumindest meine Meinung, mir hat's nicht gefallen und ich hab's 
nach ein paar Wochen angewidert weggestellt.

Wolfgang

Autor: Gastino G. (gastino)
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Jones schrieb:
> BIGAVR2. 86 Taster, 86 LEDs, 2x RS232, PS2 und was weiß ich noch alles,
> aber kein FT232. Und das soll ohne Displays 135$ kosten. Reichlich viel
> für einen Sack voll Cent Artikel.

Du bist sicher auch einer, der auf einer Tüte Benzin durch die Gegend 
fährt?!

Autor: Jones (Gast)
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Wolfgang M. schrieb:
> Aber wenn man
> was Bestimmtes braucht (z.B. GLCD oder ein Poti fuer einen ADC-Eingang),
> dann ist es sehr hilfreich, wenn die Dinger schon auf dem Board
> vorhanden sind, oder zumindest die Anschluesse schon vorgesehen sind.

Wenn man z.B. ein Display braucht stehen die Chancen dafür, dass man ein 
anderes braucht, recht hoch. Dann ist der vorbereitete Platz dafür 
verschenkt. Wenn für deinen Datenlogger das Display gepasst hat ist es 
ja in Ordnung. Ich hatte aber auch schon Fälle, da hätte weder die 
Auflösung noch der Controller gepasst. Ich verwende z.B. häufig die DIP 
Module (DIP204). Auch bei den Text Displays. Und da verwende ich den SPI 
Modus. Da nutzt mir ein 2x16 Display mit paralleler Schnittstelle wenig

Mag sein, dass es für Einsteiger oder Schulen interessant ist, wo es 
nicht darauf ankommt, aber wenn man bestimmte Projekte entwickeln will 
ist es doch eher unpraktisch

Wolfgang M. schrieb:
> schon mal versucht, selber sowas zu bauen, und
> dann die Kosten zusammengezaehlt?

[x] Ja
[ ] Nein

Autor: Nils S. (kruemeltee) Benutzerseite
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>Meinste ein STK500 ist sein Geld wert ?
Oh ja. Das STK500 ist nicht nur ein Haufen Cent Artikel 
zusammengewürfelt, sondern hat Eigenintelligenz. Die muss auch erstmal 
entwickelt werden. Es kann HV Programming, JTAG und ISP. Alles auf einer 
Eurokarte.

Autor: Klaus (Gast)
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Nils S. schrieb:
> JTAG

Das STK500 kann doch gar kein JTAG. Oder irre ich mich da?

Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
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Jones schrieb:
> Wenn man z.B. ein Display braucht stehen die Chancen dafür, dass man ein
> anderes braucht, recht hoch.

Das siehst du viel zu kritisch. Nenn mir ein Eval-Board, wo alle 
möglichen Displaytypen unterstützt werden - du wirst kein einziges 
(bezahlbares)finden. Ausserdem sind wir doch alle Bastler - da ist es 
doch kein Problem, sich ein Adapter zu bauen. Ich selbst bastel mir grad 
ein (TFT Display) Adapterboard für mein Spartan 3E Board zusammen, weil 
das eingebaute 2x16 Zeichen Display mir einfach zu klein und beschränkt 
ist.

Nils S. schrieb:
>>Meinste ein STK500 ist sein Geld wert ?
> Oh ja. Das STK500 ist nicht nur ein Haufen Cent Artikel
> zusammengewürfelt, ...

Genau, ausserdem handelt es sich nebenbei um ein Multilayerboard (4 
Lagen).

Gruss Uwe

Autor: Jones (Gast)
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Uwe N. schrieb:
> Das siehst du viel zu kritisch. Nenn mir ein Eval-Board, wo alle
> möglichen Displaytypen unterstützt werden

Das meine ich ja gar nicht. Das muss auch gar nicht sein. Die Boards 
sind einfach nur für eine bestimmte Zielgruppe geeignet.

Autor: Nils S. (kruemeltee) Benutzerseite
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>Das STK500 kann doch gar kein JTAG. Oder irre ich mich da?
Oh, da hast du wohl recht. Trotz allem ist das STK500 auf jeden Fall 
sein Geld wert :)

Autor: me (Gast)
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Da hier bisher wenig konkretes über die Compiler geschrieben wurde, 
möchte ich erwähnen, dass ich mir vor ca. 2 Jahren die Pascal-Version 
plus EasyAVR5-Board zugelegt habe. Meiner Erfahrung mit dem Compiler ist 
folgende:
Die IDE stürzt hin und wieder gern einmal ab. Was mich aber am meisten 
ärgert ist, dass ein Verändern der Einstellung für den Optimizer 
keinerlei Wirkung zeigt. Konkret: Ich habe die allseits bekannte 
Software für den Transistortester nach Pascal konvertiert. Als 
Default-MCU hatte ich den ATMega8 ausgewählt. Am Ende der fehlerfreien 
Kompilierung war die Message, dass das Programm NICHT in den mega8 
passt. Dann sah ich mir die Größe des Binary-Files an und war überrascht 
- es hätte knapp in einen ATmega168 gepasst, also fast DOPPELT so groß, 
wie das Kompilat vom WinAVR.
Von Effizienz keine Spur...
Ich versuche jetzt, alles in C zu programmieren :-)
Fairerweise muss ich aber erwähnen, dass jede neue, weitere Version 
kostenlos für einen bereits registrierten Nutzer ist.
MfG

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Ich arbeite schon ein bischen mit den Compilern.
Die Tools sind eigentlich ganz in Ordnung für Einsteiger. Den Preis 
halte ich persönlich für etwas überzogen. Allerdings muss man sich 
manchmal auch auf krasse Fehler gefasst machen. Ich hatte z.B. Zeitweise 
das Problem, dass mein µC (PIC) bei gewissen Funktionsaufrufen einfach 
überhaupts nicht anlief. Das war ein ziemlicher Hammer. Allerdings 
gibt's ja alle Woche einen Update.

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