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Forum: Offtopic Nachträglicher Keller


Autor: Mario K. (Gast)
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Vielleicht ne blöde Frage aber ernst gemeint.
Kann man ein Keller nachträglicht unter das Einfamilienhaus ohne Keller 
bauen?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Sicher, wenn du keine Wasserdichte Bodenplatte hast und auch sonst die 
Statik passt.

Autor: Mario K. (Gast)
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ja wie wird das gemacht das haus mal ebend anheben geht ja wohl nicht

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>ja wie wird das gemacht das haus mal ebend anheben geht ja wohl nicht
Wenn ein Statiker grünes Licht gibt(Problem wird die vorhandene 
Bodenbewehrung sein die nicht für sowas berechnet wurde)
kann ein 500t-Kran dein Haus (ca.200to) anheben und versetzen.
Müssten eben etliche Stahlträger untergesetzt werden.
Dürfte aber Schweineteuer sein.
Andere Alternative: Betonwände seitlich unterbauen im Taktverfahren,
also erst eine Seite, dann die gegenüberliegende und dann genauso
mit dem Rest. Problem ist die Setzung. Daher macht das hier kaum einer
weil das einfach nicht beherrschbar sein dürfte mit den hier üblichen
Gebäuden.

Die Amis machen das in ihrem Land mehrfach am Tag und transportieren die 
Hütte über die Straße, aber bei denen ist ja auch vieles anders und
typisch Amerikanisch.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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...deren Häuser wieen auch keine 200t, sondern per Augenmaß geschätzt 
reicht dafür nen 40t Sattelschlepper

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Wenn das Haus auf Pfählen steht (kommt auf den Untergrund an), dann geht 
es noch einfacher.
Hier bei uns haben sie mal einem Geschäftshaus nachträglich - ohne 
Zuhilfenahme eines Krans - einen Keller verpasst.
In unserem Doppelhaus (ca. 70 Jahre alt) ist der Nachbar auch auf die 
Idee gekommen, seinen Keller auf ein vernünftiges Stehmaß zu bringen.
Komischerweise schimmelt es bei ihm wie nichts Gutes...
Ergo: Es geht, eine Gartenbude dürfte billiger sein.
Ein Keller bei einem Neubau kostet soweit ich micht nicht irre ca. 
25kEuro (kann aber auch mehr oder weniger sein...).
Eine Anschaffung, die man sich definitiv vorher überlegen sollte...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Mein ehemaliger Chef hat das mal gemacht. Das komplette Haus 
nachträglich unterkellert, dazu gleich den Vorgarten. OK - er ist 
Tiroler und muss sich wohl zwanghaft durch die Erde graben (Tunnel) :)
Aber du darfst sogar bis an die Grundstücksgrenze unterkellern.
Eben in Handarbeit, nix für Mädchen. ;-)

Autor: Hein G. (Gast)
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>Ein Keller bei einem Neubau kostet soweit ich micht nicht irre ca.
>25kEuro (kann aber auch mehr oder weniger sein...).

Pauschal gesprochen, so übern Daumen 300,-/qm kostet ein Keller. Sind 
bei Haus 10x10m bummelige 30kEuro. Bodenplatte liegt bei 70,-/qm. Also 
7kEuro für voriges Beispielhaus. Trotzdem sind die 23.000 Euro 
Mehrkosten IMHO sinnvoll investiert (Waschküche, Hobbyraum, Heimkino, 
Kellerbar, Swingerclub geht alles gut im Keller). Muss aber jeder selber 
wissen. Nachträglich würde ich das nie versuchen. Das wird vermutlich 
deutlich teurer als 300,-/qm.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Wenn es nicht unbedingt eine Unterkellerung sein muss, so bietet sich 
eventuell eine Aufstockung an. Ist natürlich nicht in jeder Gemeinde 
machbar.

OT nachgeschoben:
Wieso erinnert mich dieser Thread an den mit dem Automatikführerschein?

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Wenn Du nicht Dein Haus unterkellern kannst, vieleicht kannst du den 
Bereich neben Deinem Haus (Vorgarten, Einfahrt, etc...) ausgraben und 
dort einen Keller einrichten. Anschliessend brauchst Du nur noch einen 
Zugang von Deinem Haus zum Kellerbereich.

Autor: S. B. (Gast)
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> OK - er ist
> Tiroler und muss sich wohl zwanghaft durch die Erde graben (Tunnel) :)
> Aber du darfst sogar bis an die Grundstücksgrenze unterkellern.
Im Land der Burgen und Verliese ist das offenbar kein Problem mit dem 
Kellerselbstbau :-)


>Vielleicht ne blöde Frage aber ernst gemeint.
>Kann man ein Keller nachträglicht unter das Einfamilienhaus ohne Keller
>bauen?
Das bekommst Du abgesehen von den Kosten mit Sicherheit so nicht 
genehmigt in Deutschland, schon mal gar nicht in Eigenbau und ohne 
Statiker.
Seltsame Fragen hier.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mario K. schrieb:

>Kann man ein Keller nachträglicht unter das Einfamilienhaus
>ohne Keller bauen?

Versuche niemals, aus welchen Gründen auch immer, das Haus z.B. mit 
Hydraulikpressen anzuheben. Ich sah da vor einiger Zeit eine Doku über 
Hausbesitzer einer Gegend zwischen Köln und Düsseldorf. Da gibt es auf 
Grund des Braunkohlentagebaus gigantische Probleme mit den 
Grundwasserspiegeln. Ein ganzer Ort war betroffen. Manche Häuser hätten 
etwas angehoben werden müssen, um den Unterbau vollständig zu 
versiegeln. Und es gab Baufirmen, die angaben, für sowas Spezialist zu 
sein. Es wurden manche Eigentümer mit Ruinen gezeigt, wo nach der 
Anhebungsmaßnahme mehrere richtig große Risse und Brüche durch das ganze 
Haus verliefen. Bauunternehmen und Versicherungen distanzierten sich 
völlig von der Schadensbegleichung. Die Besitzer blieben auf ihrem 
Schrott zurück.

Es wurden auch im Vorfeld dort Häuser verkauft, ohne den neuen Käufer 
über die Dinge zu informieren.

Autor: Da Dieter (dieter)
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Gerry E. schrieb:
> OT nachgeschoben:
> Wieso erinnert mich dieser Thread an den mit dem Automatikführerschein?

Weil beides mit fehlendem weitsichtigen Denken zu tun hat, und nun 
jemand versucht etwas versäumtes nachzuholen? ;-)

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Hein G. schrieb:
> Pauschal gesprochen, so übern Daumen 300,-/qm kostet ein Keller. Sind
> bei Haus 10x10m bummelige 30kEuro.

da hast du dann aber einen ganz schön niedrigen Keller.
Ich würde da ja wenigstens stehen wollen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Da Dieter schrieb:

>Weil beides mit fehlendem weitsichtigen Denken zu tun hat, und
>nun jemand versucht etwas versäumtes nachzuholen? ;-)

Häuser ohne Keller hat man mal gebaut, weil sie billiger sind als mit 
Keller. Das heißt noch lange nicht, daß der Bauherr am falschen Ende 
gespart hätte, sondern es war finanziell zu dem Zeitpunkt einfach nicht 
möglich.

Vielleicht hat er sich zwischenzeitlich beruflich verbessert, verdient 
mehr Geld, und möchte nur einfach nicht umziehen bzw. noch mal neu 
bauen.

Vom Golf auf einen Benz umzusteigen, ist da natürlich eine erheblich 
leichtere Angelegenheit.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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...oder das Grundwasser ist aufgrunde einer Hanglage extrem hoch, da 
kann es günstiger sein, das Haus von der Grundfläche etwas größer zu 
bauen und auf den Keller zu verzichten

Autor: Michael M. (Gast)
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alles völlig egal, er kriegt seine eltern ja doch nicht dazu, ihm einen 
bastelkeller zu bauen.
ein duden wäre angebrachter.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Da Dieter schrieb:
> Weil beides mit fehlendem weitsichtigen Denken zu tun hat, und nun
> jemand versucht etwas versäumtes nachzuholen? ;-)

Wurde nicht das Bauen ohne Keller als besonders pfiffige Sparmethode 
groß und breit angepriesen?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Wurde nicht das Bauen ohne Keller als besonders pfiffige Sparmethode
> groß und breit angepriesen?

Meine Hütte hat auch keinen Keller (Grundwasser bei 2.5m).
Hat aber auch Vorteile, Wärmepumpe z.B. ;)

Den Keller habe ich nie vermisst.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das würde ich unter "guter Grund" verbuchen und ich vermute stark, daß 
dein sich Bedürfnis, die Bude nachträglich zu unterkellern in Grenzen 
halten wird.

Ist halt schlecht für Leute, die zum Lachen in den Keller gehen 
müssen...

Autor: Gerry E. (micky01)
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Da Dieter schrieb:
> Gerry E. schrieb:
>> OT nachgeschoben:
>> Wieso erinnert mich dieser Thread an den mit dem Automatikführerschein?
>
> Weil beides mit fehlendem weitsichtigen Denken zu tun hat, und nun
> jemand versucht etwas versäumtes nachzuholen? ;-)

Jow, das wird es wohl sein.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Das würde ich unter "guter Grund" verbuchen und ich vermute stark, daß
> dein sich Bedürfnis, die Bude nachträglich zu unterkellern in Grenzen
> halten wird.

Wenn ich ein Schwimmbad will, dann bau' ich den Keller. :-)

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