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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stellmotor, der per Knopfdruck eine halbe Drehung vollführt


Autor: JonBoy (Gast)
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Moin :)
bin neu hier und weiß nicht wo ich suchen soll. Ich habe also 
entsprechend wenig Ahnung von Robotern und Motoren.
Es verwundert mich, dass ich noch nicht fündig geworden bin, bzw. dass 
kein Händler das anbietet wonach ich suche und zwar folgendes:
Ein Stellmotor, der per Knopfdruck eine 180° Drehung vollführt und sich 
dann auch nciht mehr bewegt, bis ich wieder den Knopf drücke.
So ein einfaches Teil müsste doch industriell hergestellt werden, oder 
nicht?
Ich weiß einfach nicht wonach ich suchen soll.
Es geht auch nicht um Roboter oder so, sondern ganz einfach darum ca. 
1kg um 180° zu drehen.
Ich bräuchte also nur den Motor, der diese Drehung vollführt per 
Knopfdruck und fertig.
Wisst ihr wonach ich da suchen kann? Gibts sowas "von der Stange" oder 
muss ich mir jetzt wirklich alle Grundlagen vom Programmieren und so 
aneignen, nur um so nen Motor zu bekommen dessen ende sich per 
Knopfdruck um 180° dreht?
Ich danke im voraus für die Antworten!

Autor: XXXX (Gast)
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Man muß doch nicht immer gleich programmieren.

Mach doch was rein elektrisches mit Endschalter bei erreichter Position.

Gruß
JJ

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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JonBoy schrieb:
> Es geht auch nicht um Roboter oder so, sondern ganz einfach darum ca.
> 1kg um 180° zu drehen.

Hallo,

1kg ist kein Maß für einen Motor - wie wäre es mit einem Drehmoment? Und 
mehr Informationen? Was ist der Zweck? Frisierstuhl? Automatischer 
Spiegeleiwender? Muß der Motor im stehenden Zustand blockieren?

Fragen über Fragen.

gute Nacht!
Nicolas

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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Na ja, das ist so auch gar nicht einfach zu machen... Und vermutlich 
gäbe es etliche Varianten, die sicherer, schneller und billiger sind.

Du könntest einen normalen Bürstenmotor nehmen und die entsprechenden 
Kontakte am Kollektor miteinander verbinden, so dass die automatische 
Umpolung nicht mehr funktioniert. Dann dreht er sich nur noch eine halbe 
Umdrehung und bleibt da stehen... Aaaaaaber: Das würde so sicherlich 
kein Mensch machen :-) Das Teil könnte bei 1kg Schwungmasse doch 
manchmal weiterdrehen und macht dann 1,5 Umdrehungen; das Teil vibriert 
am Ende, bis es zum Stillstand kommt; das Teil brennt vermutlich sofort 
die Kohlen (und Drähte) durch und und und.. Also eine extrem ungeeignete 
Methode. Außerdem würde das Teil ohne Strom auch wieder frei drehbar 
sein und nicht wie gefordert feststehen...
Außerdem fehlen noch ein paar wichtige Infos: Geschwindigkeit? Gewicht 
auf Motorachse oder irgendwie über Gestänge/Getriebe verbunden? Soll 
sich der Motor in 180 Grad-Schritten hin und her drehen (also 0-180, 
dann 180-0) oder soll er sich in 180 Grad-Schritten immer wieder um, 
sich selbst drehen (also 0-180, 180-360,...)

Ich denke, das einfachste wäre, ein Getriebe zu nehmen und an den 
jeweiligen Endpunkten einen Endschalter mit Diode einbauen; dann kann 
das Teil hin und her und fixiert sich auch (durch das Getriebe) relativ 
fest. Die Schaltung ist auch einfach: 2 Schalter und 2 Dioden... Das 
sollte reichen...

Aber wie gesagt: Ein paar mehr Infos wären nett

Autor: JonBoy (Gast)
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hm man kann mein vorhaben damit vergleichen, wenn man das Kennzeichen 
vom Auto umzudrehen versucht sodass auf der anderen Seite ein anderes 
ist xD
also eine 180° Drehung. Ob 0-180° und 180-0° ODER 0-180° und 180°-360° 
macht somit keinen wirklichen Unterschied.
Wichtig ist halt, dass es in der Endposition blockiert und nicht weiter 
dreht. Zur Geschwindigkeit: ist egal, kürzer als eine minute für ne 
halbe umdrehung wäre von vorteil, je schneller desto besser ;)
Um die Befestigung würde ich mich dann noch kümmern, da kann man ja 
basteln, aber von der Elektronik hab ich halt keine Ahnung
vielen Dank für eure Antworten :D

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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Ist das Schaltungstechnisch noch machbar? :-)

http://www.modelltruckforum.de/bilders/Schema_Ends...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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JonBoy schrieb:
> hm man kann mein vorhaben damit vergleichen, wenn man das Kennzeichen
> vom Auto umzudrehen versucht sodass auf der anderen Seite ein anderes
> ist xD

Man könnte dein Vorhaben aber auch damit vergleichen, dass ein Motor ein 
Garagentor antreibt, welches in der Endposition ganz von alleine stehen 
bleibt.
Bei dir ist es kein Garagentor und die Endpositionen sind nicht durch 
lineare Masse sondern durch Winkel definiert. Aber im Grunde ist es 
genau dasselbe: Ein Motor dreht sich, bis ihm ein Endschalter den Saft 
abdreht.

Autor: JonBoy (Gast)
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@ planlesmichi:
bestimmt irgendwie :) hab halt keine ahnung xD
Aber wenn du mir sagen könntest, was ich dafür kaufen muss (am besten 
wäre irgendwie mit Link (ebay oder so)) wäre ich überaus dankbar, weil 
ich absolut keinen Boden fassen kann momentan. Ich hab schon versucht 
die Funktionsweise von Schrittmotoren zu verstehen, aber mir fehlen 
leider jegliche Vorkenntnisse. Und mich mit so einem komplexen Thema 
auseinanderzusetzen (was ja Tage dauert) nur um einen Motor dazu zu 
bringen sich um 180° zu drehen ist irgendwie unverhältnismäßig, 
besonders weil ich im Nachhinein nicht mehr mit elektrik zu tun haben 
werde. Löten usw. kann ich, das zusammenbauen der einzelnen Teile würde 
also unproblematisch sein. Schwieriger wird es halt herauszufinden, 
welche Teile ich benötige :/
@kbuchegg:
Ja das stimmt, auch ein guter Vergleich :)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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JonBoy schrieb:

> Aber wenn du mir sagen könntest, was ich dafür kaufen muss (am besten
> wäre irgendwie mit Link (ebay oder so)) wäre ich überaus dankbar, weil
> ich absolut keinen Boden fassen kann momentan.

Das kann man nicht, weil die Spezifikationen fehlen. 1kg drehen ist 
nicht wirklich eine brauchbare Aussage.

Ist das ein 1kg Broiler, der vor dem Grill ständig gewendet werden soll.
Ist das eine 1kg Vase, die auf einem Teller steht, der vom Motor 
angetrieben werden soll.
Ist das .... (denk dir beliebiges aus. Jedesmal ist eine andere Kraft 
vom Motor gefordert)

> Ich hab schon versucht
> die Funktionsweise von Schrittmotoren

Wieso tauchen jetzt auf einmal Schrittmotoren auf der Bühne auf?

> leider jegliche Vorkenntnisse. Und mich mit so einem komplexen Thema
> auseinanderzusetzen (was ja Tage dauert)

Ach komm.
Schnapp dir einen Lego Motor, bau mit Lego ein Untersetzungsgetriebe und 
mach ein paar Versuche, wie sich der Motor (so wie weiter oben gezeigt) 
bei erreichen der Endposition selber den Saft abdreht.

Wenn du es noch nicht mal hinkriegst einen Motor mit einem Schalter 
ein/aus bzw. umpolbar zu beschalten, was soll dann der Müll von wegen 
Selbstbau. 12-jährige können sich eine Eigenabschaltung über 
Endpositionen aus dem Stand und ohne Vorkentnisse an einem Nachmittag 
selbst beibringen.

Autor: JonBoy (Gast)
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@kbuchegg:
wie beschrieben geht es mir nicht darum den motor selbst zu bauen, was 
ich ja zwangsweise machen muss, da es keinen stellmotor gibt der um 180° 
rotiert, sondern vielmehr darum die Halterung usw. dafür zu bauen, da 
mir handwerkliches basteln mehr spaß macht :) löten und so auch, aber 
ich hab eben keine ahnung wovon ihr hier redet, das geht ja alles mehr 
in den Elektrik bereich. Warum ich den Schrittmotor ins spiel brachte?
Weil ich gelesen habe, dass die sehr präzise arbeiten und immer einen 
1,8° Schritt machen, man ihnen also 100 impulse für ne halbe drehung 
geben muss, was mir logisch erschien.
Ja man wird echt toll aufs Abi vorbereitet und kann dann nichtmals was 
praxisorientiertes fertigbringen ;)
Dass du aber noch nicht verstanden hast, was ich machen will ist mir 
echt ein Rätsel haha xD
Okay damit wir den Konjunktiv beseitigen können:
Ich will das Eingangsschild des Friseursalons meines Cousins um 180° 
rotieren lassen, sodass auf einer Seite "Geöffnet" und auf der anderen 
Seite "Geschlossen" steht, da er sich immer darüber beschwert, dass er 
das immer manuell machen muss. Warum er dazu zu faul ist? Weil das 
schild in einer Höhe von 2 Metern vor dem Laden über der Tür hängt. Das 
Schild hat folgende Abmessungen: 520mmx110mm
Das sollte ja die Frage nach dem "was?" klären ;)
Und zu deinem letzten Part: Ich glaube wenn ich das meinem 13 jährigen 
Sohn vorlese, wird er nicht in der Lage sein damit was anzufangen, 
stimmts? ;)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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JonBoy schrieb:
> @kbuchegg:
> wie beschrieben geht es mir nicht darum den motor selbst zu bauen, was
> ich ja zwangsweise machen muss, da es keinen stellmotor gibt der um 180°
> rotiert,

den wirst du IMHO sowieso nirgends finden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand so etwas spezielles 
baut.


> in den Elektrik bereich. Warum ich den Schrittmotor ins spiel brachte?
> Weil ich gelesen habe, dass die sehr präzise arbeiten und immer einen
> 1,8° Schritt machen, man ihnen also 100 impulse für ne halbe drehung
> geben muss, was mir logisch erschien.

Viel zu kompliziert.

Ein normaler Motor, der hoch dreht und mit einem Untersetzungsgetriebe 
die Drehbewegung auf das Drehgut überträgt tuts doch auch.

Der hat 2 Anschlüsse. Wenn der eine auf + ist und der andere auf - dreht 
er in eine Richtung, wird die Polung umgedreht dreht er in die andere 
Richtung.
Auf die Motorachse eine (kleine) Riemen-Scheibe, auf die Achse des 
Schildes noch eine (grosse) Riemen-Scheibe und über beide einen O-Ring 
gespannt und schon dreht der Motor das Schild.

> Ich will das Eingangsschild des Friseursalons meines Cousins um 180°
> rotieren lassen, sodass auf einer Seite "Geöffnet" und auf der anderen
> Seite "Geschlossen" steht, da er sich immer darüber beschwert, dass er
> das immer manuell machen muss. Warum er dazu zu faul ist? Weil das
> schild in einer Höhe von 2 Metern vor dem Laden über der Tür hängt. Das
> Schild hat folgende Abmessungen: 520mmx110mm
> Das sollte ja die Frage nach dem "was?" klären ;)

OK.
Dazu brauchts jetzt aber nicht wirklich eine 1-Knopf Bedienung. Ein 
simpler Kippschalter oder Schiebeschalter als Betätigung würde es doch 
auch tun, oder nicht?

Motor
Kippschalter (oder Schiebeschalter): 2*2 um (oder wars 2*3 um? kann mir
                        die Bezeichnungsweise nie merken)
2 Endlagentaster
Stromversorgung

Und es braucht auch nicht wirklich einen kräftigen Motor. Der Motor muss 
ja das Schild nur drehen. Gehalten werden die 1kg von den Achslagern.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karl heinz Buchegger schrieb:

> Motor
> Kippschalter (oder Schiebeschalter): 2*2 um (oder wars 2*3 um? kann mir
>                         die Bezeichnungsweise nie merken)
> 2 Endlagentaster
> Stromversorgung

Noch immer viel zu kompliziert.
Da das Schild ja ruhig immer in die gleiche Richtung drehen darf, 
reichen 2 Taster + Motor aus.

Der eine schaltet die Stromversorgung aus, wenn das Schild senkrecht 
steht (und die Schildmechanik auf den Taster drückt). Der andere dient 
dazu, diesen Positionsschalter kurzzeitig zu überbrücken und so den 
Motor freizugeben, so dass der loslaufen kann. Solange der 2te Taster 
gedrückt ist, dreht der Motor. Lässt man ihn los dreht der Motor weiter, 
bis das Schild wieder in einer senkrechten Position ist (und das Schild 
wieder mechanisch über den ersten Taster sich selbst den Saft abdreht)

Im Grunde genau so, wie eine Scheibenwischersteuerung beim Auto. 
Schaltet man den Scheibenwischer aus, so dreht dessen Motor noch solange 
weiter, bis wieder die Ruhelage erreicht ist.
Bei dir ist die Ruhelage die senkrechte Position des Schildes.


Ich korrigiere mich: Ein 12-jähriger findet in 2 Stunden raus, wie das 
elektrisch funktioniert.

Das sind einfach nur 2 Taster parallel geschaltet

     - Strom   o-----------------------------------------------o Motor

     + Strom   o----------+                   +----------------o Motor
                          |                   |
                          |                   |
                          +----- Taster 1 ----+
                          |                   |
                          |                   |
                          |                   |
                          +----- Taster 2 ----+

Taster 1 ist ein sog. Öffner (er öffnet den Stromkreis wenn man 
draufdrückt) und wird vom Schild selbst betätigt, wenn es in der 
richtigen Position ist (ein Stift, Nase, was auch immer drückt drauf, 
wenn die Sollposition erreicht ist)
Taster 2 ist ein Schliesser (er schliesst den Stromkreis wenn man 
draufdrückt) und wird vom Menschen betätigt.

In der Sollposition ist Taster 1 betätigt (also offen) und Taster 2 
nicht betätigt (also auch offen):  Stromkreis ist nicht geschlossen, der 
Motor steht.

Mensch drückt auf Taster 2. Taster 2 schliesst den Stromkreis und der 
Motor beginnt sich zu drehen. Über die 'Übersetzung' dreht sich auch das 
Schild und mit ihm der Stift bzw. die Nase (oder was auch immer)

Durch die Drehung geht der Stift/Nase vom Taster 1 weg und der schliesst 
dadurch ebenfalls den Stromkreis.

Mansch kann jetzt Taster 2 loslassen. Da Taster 1 den Stromkreis 
geschlossen hat, dreht der Motor weiter.

Solange bis das Schild, besser gesagt der daran angebrachte Stift/Nase 
den Taster 1 erreicht hat und draufdrückt. Dadurch öffnet Taster 1 den 
Stromkreis, der Motor wird stromlos (weil ja auch Taster 2 nicht 
gedrückt ist) und bleibt stehen.

Die Kunst besteht jetzt darin, den Stift/Nase so zu dimensionieren, dass 
der noch etwas nachlaufende Motor nicht übers Ziel hinausschiesst und 
den Taster (ungewollt) wieder loslässt und so den Motor wieder 
einschaltet. Da muss man ein wenig experimentieren.

Autor: JonBoy (Gast)
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Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!!!
Das meiste hab ich verstanden :)
Ich denke ich werde zu den Einzelheiten nochmal Google konsultieren, 
aber wie es aussieht ists ja mit nem Motor und nem Untersetzungsgetriebe 
getan, wenn ich das richtig verstanden habe :D
Der Part mit den Tastern bereitet mir noch Probleme. Das Prinzip hab ich 
verstanden: Der eine Taster, der irgendwie registriert, dass das Schild 
anliegt (also senkrecht ist) unterbricht die Stromversorgung sodass das 
schild nicht weiter drehen kann. Wenn man den zweiten Schalter betätigt, 
wird der Taster übergangen und das Schild dreht, bis ich aufhöre den 
Schalter zu drücken und dann noch bis das Schild senkrecht ist und der 
Motor durch den Taster den Befehl empfängt "Stopp!". Okay
Ich bedanke mich für die super Beschreibung, so versteht es auch der 
blutigste Anfänger.
Zwei Fragen stelle ich mir aber noch: Woher bekomme ich so einen kleinen 
Motor (Modellbau-Shop?) und welchen sollte ich da nehmen?
Gleiche Frage für das Untersetzungsgetriebe, denn dieser Begriff war mir 
völlig neu.  :) Sind die einstellbar, sodass ein Motor mit 300 udr/min 
untersetzt werden kann, oder müssen die beiden Teile aufeinander schon 
beim Kauf abgestimmt sein. Letztendlich möchte ich ja nur eine Drehzahl 
von 20 udr/min erreichen ungefähr.
Danke für die kompetente Hilfe und entschuldigt bitte meine 
Unwissenheit...

Autor: JonBoy (Gast)
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Nachtrag:
Entschuldige bitte, ich hab das Ende deines Beitrags zuvor nicht 
gesehen. Die Fragen bezüglich der Taster sind geklärt, top Erklärung, 
danke :)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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JonBoy schrieb:

> Zwei Fragen stelle ich mir aber noch: Woher bekomme ich so einen kleinen
> Motor (Modellbau-Shop?) und welchen sollte ich da nehmen?
> Gleiche Frage für das Untersetzungsgetriebe, denn dieser Begriff war mir
> völlig neu.  :) Sind die einstellbar, sodass ein Motor mit 300 udr/min
> untersetzt werden kann, oder müssen die beiden Teile aufeinander schon
> beim Kauf abgestimmt sein. Letztendlich möchte ich ja nur eine Drehzahl
> von 20 udr/min erreichen ungefähr.

Beim Schreiben des Beitrags ist mir eine Idee gekommen, die auch 
indirekt in den Beitrag eingeflossen ist.

Was ist mit einem Scheibenwischermotor? Eventuell für wenig Geld vom 
Schrottplatz.

Kraft haben die Dinger ja nachweislich und untersetzt sind sie auch 
schon.

Mit ein wenig Glück kriegst du auch noch den passenden 'Abschalt-Taster' 
von der Scheibenwischeranlage eines Autos in deinen Aufbau integriert. 
Wenn dieser Teil vom Hersteller des Motors/Getriebe nicht sogar schon 
fertig eingebaut wurde. Da kenn ich mich aber zu wenig aus, wie das im 
Auto gemacht wird. Lässt sich aber sicher erfragen.

Da auf den Bildern der Motoren, die ich im Internet gesehen habe 
allerdings immer 3 Kabel zum Motor gehen, denke ich mal, da ist der 
ganze Abschaltschnickschnack schon integriert.

An ein Kabel kommt -
An ein Kabel kommt +
Und wenn man das dritte Kabel kurzzeitig ebenfalls an + (oder -) legt, 
macht der Motor eine Umdrehung an der Abtriebswelle. Noch eine 
Untersetzung mit 2 Riemenscheiben 2:1 und einem O-Ring entsprechender 
Größe und das Schild macht eine halbe Umdrehung bei jedem 'Puls'

Wann das nicht perfekt für deine Aufgabenstellung ist :-)

Autor: JonBoy (Gast)
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Genial!
Ich denke so werde ich das mal versuchen :)
Vielen lieben Dank, ich gebe Rückmeldung, wenn ich erfolgreich war.
Habe demnächst Urlaub dann kann ich mich mal mit diesem Projekt 
auseinandersetzen.
Also nochmals Danke für die Hilfe, echt super :D

Autor: I2C_Master (Gast)
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@ JonBoy

>> Michael B.
>> ----------
>> Ich denke, das einfachste wäre, ein Getriebe zu nehmen und an den
>> jeweiligen Endpunkten einen Endschalter mit Diode einbauen; dann kann
>> das Teil hin und her und fixiert sich auch (durch das Getriebe) relativ
>> fest. Die Schaltung ist auch einfach: 2 Schalter und 2 Dioden... Das
>> sollte reichen...


meines erachteten  hat Michael von allen hier vorgeschlagenen Lösungen 
die beste !!

Du benötigt zur Bedienung nur einen Schalter(2xUM) der als Polwender 
geschaltet wird, zwei Stellungen "geöffnet" / "geschlossen"  zum Schild 
muss auch nur eine zweipolige Leitung gezogen werden.

Die richtige Stellung ist so Sichergestellt.

Autor: I2C_Master (Gast)
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Nachtrag:

kann man sogar mit dem Türschloss vom Eingang kombinieren, dann wird es 
bestimmt nicht mehr vergessen und steht bei aufgeschlossenen Tür auf 
"geöffnet" und bei abgeschlossener Tür auf "geschlossen".

Dein Cousin würde es Dir bestimmt danken ... Haare schneiden auf 
Lebenszeit um sonst :-)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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I2C_Master schrieb:

> meines erachteten  hat Michael von allen hier vorgeschlagenen Lösungen
> die beste !!
>
> Du benötigt zur Bedienung nur einen Schalter(2xUM) der als Polwender
> geschaltet wird, zwei Stellungen "geöffnet" / "geschlossen"  zum Schild
> muss auch nur eine zweipolige Leitung gezogen werden.

Ganz so einfach ist das nicht, wenn du auch noch Endschalter im System 
haben willst.

Nicht falsch verstehen. Es ist auch nicht weiter schwer, die zu 
integrieren aber wer noch nie mit Schaltern, Kabeln und Motoren gespielt 
hat ....

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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:-) Da werde ich ja fast rot :-)
Die Lösung mit dem Scheibenwischermotor und dem Impuls finde ich auch 
nett, birgt aber das Risiko, dass er nicht sieht, was für eine Seite 
gerade sichtbar ist. Zum Schluß macht der Friseur noch pleite, weil er 
seinen Laden betritt, den Schalter bedient und dabei dann auf 
"geschlossen" schaltet; so steht er dann den ganzen Tag ganz alleine im 
Raum und denkt sich nur: "Misst, jetzt trifft mich die Wirtschaftkrise 
doch noch".... Und nachts stehen dann die Kunden vor verschlossenen 
Türen und schimpfen und schimpfen :-)

Kleiner Scherz ;-)

Wegen den Endschaltern: Man könnte das Drehschild ja so gestalten, dass 
es irgendwo im Eck eine kleine Nase hat (z.B. rechts oben). Dahinter 
wird dann der erste Schalter montiert. Wenn das Teil dann nach vorne 
wegkippt (also vom Schalter weg), ist die Nase irgendwann dann unten 
rechts im Eck; da dann den zweiten Schalter hin. Grobe Abschätzung: 
"Elektronik" eine Stunde; Mechanik 2 Tage... @JonBoy: Wenig genug 
elektrisches Zeug? :-)

Autor: JonBoy (Gast)
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Sehr verständlich, danke =)
ich denke ich werd einfach mal ein bisschen rumexperimentieren sobald 
ich die teile habe. Funktionsweise und so :)
Eine Kleinigkeit würde ich noch gerne wissen:
I2C Master:
"Die richtige Stellung ist so Sichergestellt."
Damit das Schild also bombenfest ist und sich nicht ohne weiteres durch 
äußere Einflüsse (Steinchen gegen das Schild werfen sodass der Taster 
Kontakt verliert, oder anstupsen) wieder um 180° dreht ist ein Getriebe 
von Nöten oder wie kann man das sichern ? Sodass das Schild sozusagen 
nur dreht wenn der Knopf gedrückt wird, nicht jedoch, wenn man durch 
leichtes Drücken darauf einwirkt.

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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@JonBoy:
Wenn Du die Variante mit zwei Endschaltern nimmst, wirst Du diese 
Probleme nicht haben.
Grund: Nach hinten kann das Schild nicht kippen; mechanische Begrenzung 
durch Schalter etc. Viel Zeug, was da im Weg stehen würde. Also kann es 
nur nach vorne kippen. Gut, soll's ruhig. Was würde passieren? Der 
Endschalter wird wieder losgelassen, der Motor bekommt wieder Strom und 
das Teil dreht sich automatisch wieder nach oben, bis der Endschalter 
dem Motor wieder den Saft wegnimmt. Mit einem auch nur ganz einfachen 
Getriebe wird sich das Teil aber ohnehin nie "einfach so" durch ein 
Steinchen oder so drehen... Da musst Du wohl schon eher mit Sprengstoff 
etc. arbeiten :-)

Der Gag an dieser Schaltung ist ja, dass der Motor theoretisch immer in 
die eine Richtung drehen würde. "Dummerweise" nimmt nur ein Endschalter 
zufällig an der richtigen Position ihm den Saft weg. Was für ein 
glücklicher Zufall :-)
Wenn das Schild dann aber nach unten kippen soll, musst Du nur die 
Polarität an der Leitung umdrehen (quasi Batterie genau anders 
anschließen).
Dann dreht sich der Motor wieder solange, bis jetzt der andere 
Endschalter ihm den Saft im richtigen Moment wegnimmt.

Schau mal bei Pollin nach "Getriebemotor". Da gibt es aktuell sieben 
Stück; da sollte mind. ein passender dabei sein... der 
"Gleichstrom-Getriebemotor DGO-3512" könnte z.B. perfekt passen.

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