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Hallo, ich interessiere mich für die Arbeitsbedingungen als Fördertechnik-Ingenieur (oder Prüfingenieur) beim TÜV. Wie hoch ist in etwa das Jahresgehalt nach mehreren Jahren Berufserfahrung, wieviele Wochenstunden werden dort gearbeitet, ...? Habe gehört, daß beim TÜV nicht besonders viel gezahlt wird, aber dafür hat man einen sicheren Arbeitsplatz. Arbeite als Entwickler in einer kleinen Elektronikfirma, wo es ständig auf- und ab geht und man nie weiß, ob man in einigen Monaten noch einen Job hat. Danke für eventuelle (seriösen) Infos !
Datum:
Ich sag mal so, jetzt Prüfingenieur zu werden, kannst du momentan knicken. Davon gibt es mehr als genug. Bis Ende 2007 war locker was zu machen, heute hingegen nicht. Außerdem ist TÜV nicht gleich TÜV. Und dann gibt es ja noch die selbständigen Prüfbüros, zu denen man eigentlich auch die Dekra zählen kann. Du kannst dich evtl. bei den Selbständigen ausbilden lassen, wenn du die kompletten Kosten übernimmst. Bei der GTÜ-Akademie zahlst du für den Lehrgang beispielsweise ca. 13.000 Euro. Wenn du den CE oder den A-Schein noch machen musst, wird das Ganze noch teurer.
Datum:
> Bis Ende 2007 war locker was zu machen, heute hingegen nicht.
Naja, die in den Stellenausschreibungen von TÜV Nord und Süd gesuchten
Profile waren schon recht eng und speziell gehalten. Jeder konnte sich
dort nicht bewerben, weshalb mich die Überschrift vor einigen Wochen in
den Zeitungen wunderte, wonach der TÜV mehrere hundert Ingenieure
einstellte.... Möchte mal wissen, wo sich diese Ings wohl wieder
verstecken, hab' noch keinen davon gesehen...
Datum:
ich hatte eine zusage vom tüv hessen eistiegsgehalt unter 30k führerscheine selbst bezahlen für den sachverständigen zum ausbildungsort fahren->selbst bezahlen auch an wochenenden arbeiten, sowie bis spät abends nicht zu vergessen aquise gehört auch dazu ich habe dankend abgelehnt
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>eistiegsgehalt unter 30k >führerscheine selbst bezahlen >für den sachverständigen zum ausbildungsort fahren->selbst bezahlen >auch an wochenenden arbeiten, sowie bis spät abends >nicht zu vergessen aquise gehört auch dazu Jetzt wird mir einiges klar, beim Thema TÜFF: If you pay peanuts, you'll get monkeys. If you pay bigger peanuts, you'll get elefants.
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Ich war vor einiger Zeit auf einem Assessment-Center bei der TÜV-Konkurrenz KÜS. Im Vorfeld wurden Elektro- und Maschinenbau-Ing. per Zeitungsinserat als Prüfingenieure gesucht. Klingt ja bis dahin noch gut. Es reicht nicht, alleine nur Ing. mit BE zu sein. Für einen 2-jährigen Aufbaukurs, der erst mal nötig ist, wollten sie auch nur ein sehr abgespecktes Gehalt zahlen. Das alles, erfuhr man erst auf dem AC vor Ort. Am Ende, abends, sollten wir noch eine Gehaltsangabe machen. 2 separate Angaben, einmal für die Ausbildungsdauer, und eine danach. Die Angaben erfolgten selbstverständlich von jedem Teilnehmer separat auf einem Blatt Papier, und natürlich ohne Kenntnisse, was andere angaben. Ich hatte auch absolut keine Ahnung, was ich da als Ausbildungsgehalt angeben sollte. Ich wurde dann bei KÜS nicht gewählt, erhielt eine Standard-Absage ohne weitere Begründung. Dieser Tag AC, war wieder einer jener Tage, wo die Zeit in einem schönen Straßencafe besser angebracht gewesen wäre.
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Hallo Zusammen, die Aussage von dd halte ich für ein Gerücht. Hatte vor gut 2 Jahren ein Jobangebot vom TÜV Süddeutschland als Prüfingenieur. Anfangsgehalt 2650€ x 13,7 Gehälter= 36305€. Nach kurzem Naserümpfen gings dann gleich eine Gehaltsstufe höher 2900x13,7 wären knapp 40k€/a gewesen. Bei einer festen 38,5 Stundenwoche. Muss allerdings dazusagen, dass ich vor dem Ingenieurstudium eine Kfz-Mechaniker Ausbildung hatte und somit eine etwas bessere Verhandlungsposition(vom allgemeinen Stellenmarkt ganz zu schweigen). Hab mich dann aber doch für ein kleineres Ingenieurbüro entschieden in dem auch vermehrt Schadengutachten auf dem Programm stehen und ich in meinen Augen nach kurzer Zeit bessere Gehaltsperspektiven sah. Einstiegsgehalt wärend der Ausbildung zum Prüfingenieur 2600€x12 + 1200€ Weihnachtsgeld waren ca. 32000€ im ersten Jahr und nachdem die Berechtigung zum Prüfen vorhanden waren stieg das Gehalt im letzten Jahr auf 48k€. Jetzt wird die Luft aber schon dünner und das Gehalt wird wohl bestenfalls in Richtung 55k€ gehen und selbst mit 10Jahren Berufserfahrung auf keinen Fall über 60k€ steigen. In der Hinsicht lässt sich in der Industrie wohl etwas mehr verdienen!
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TÜV Süddeutschland und TÜV Rheinland gehören zu den Besseren. Auch wenn TÜV Hessen jetzt zu TÜV Süddeutschland gehört, sind die Gehälter als Prüfingenieur und aaS und aaSmT für die "FH-Opfer" dort schlechter. Deshalb haben die auch gewisse Probleme, die in ihren Augen richtigen Leute zu finden. Während der Ausbildung gibt es unter 32.000 Euro und auch die Führerscheine werden nicht wie bei TÜV Rheinland bezuschusst. Hessentypische Bezahlung halt.
Datum:
Ich kann nur vom Industriebereich sprechen (Chemieanlagen,Kraftwerke). Dort sind meistens ältere TÜVer Prüfingenieure, fast alle haben zuvor mind 5 Jahre bei nem großen Anlagenbauer (Linde,Lurgi,Thyssen usw.) gearbeitet, meistens Inbetriebnehmer, seltener Entwicklungsings. Die Chance als Absolvent in diesem Bereich unterzukommen geht gegen 0 !
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Nein meine Erfahrungen sind kein Gerücht, habe mich beworben und war zum Gespräch da. Darfst dich auch gerne bewerben und dich davon überzeugen, was habe ich davon zu lügen oder was zu erfinden?
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...arbeite seit drei Monaten als aaSmT beim TÜV Rheinland und kann nur sagen das ich bisher laut Tarif ca 37000 Euro bekomme und den Rest muss man mit Prämie dazu verdienen...........man hat so einen verantwortungsvollen Job mit einer harten Prüfung und wir dann so beschissen bezahlt.........ist übrigens bei den anderen Mitbewerbern auch nicht besser
Datum:
Sorry.....so gegen 39000Euro Jahresgehalt
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Bilden die beim TÜV Rheinland eigentlich jetzt direkt zum aaS(mT) aus? Früher musste man da doch mindestens mal 2 bis 3 Jahre als PI gearbeitet haben, bevor man upgraden konnte. Steht man dann dank seinen erweiterten Befugnissen mit seinem Spielbein noch tiefer im lebenslangen Haftungssumpf. Die durchschnittliche Bezahlung hat schon einige PIs zu Schandtaten verlockt. Die Größte davon war mal vor nicht allzu langer Zeit ein PI, der (Schul)bussflotte mit gravierenden Mängeln eines Unternehmens im Ausgleich gegen Bares reihenweise durchgewunken hat. Leider hatte ein Schulbus einen Unfall und der PI wanderte in den Knast und kann sich danach ein neues Betätigungsfeld suchen. Eigentlich ist PI/aaS(mT) kein schlechter Job, wenn man Kfzs aller Art mag. Besser als den ganzen Tag sich die Bandscheiben im Büro zu ruinieren. Im Sommer wird man zwar durch das Kondenswasser der Klimas etwas nass, aber das macht nix. Und gehaltsmäßig ist man über das Jahr gemittelt um einiges besser dran, als ein Ingenieur im Mittelstand, wenn er nicht gerade des Chefs 2. Hand ist.
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@warmwasser ...bist du auch beim TÜV Rheinland? Ich hatte das Glück direkt den aaSmT zu machen.Allerdings musste ich vor der Ausbildung 1,5Jahre an der TP für ein geringeres Gehalt arbeite.Der Job an sich ist Klasse.Mache ja nicht nur Fahrzeugbegutachtungen,sondern prüfe ja auch Führerscheinbewerber.Leider die Bezahlung sehr bescheiden und sicher ist der Job auch nicht unbedingt,allerdings sicherer als in der Industrie....
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Sagen wir so, ich war vor geraumer Zeit sehr nah dran, habe aber beim Vorstellungsgespräch/AC nicht als gewiefter, extrovertierter Verkäufer/Vertreter überzeugen können, was heute als Neu-PI für die Akquirierung von Werkstätten bzw. "feindliche Übernahmen" in dem heiß umkämpften Markt unabkömmlich ist. Um es mit den Worten von U.S. Marshal John 'The Eraser' Kruger zu sagen: "Ich hab's versaut."
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@warmwasser ....bist du ausgebildeter PI? Im Moment ist es schwer irgendwo unter zukommen da alle durch die Krise gezeichnet sind......
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meine @warmweiss...sorry
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.....die Gehälter beim TÜV Rheinland sind für einen Ingenieur ein Witz....3200Euro Grundlohn und den Rest Umsatzorientiert.....nur man schafft nie den Umsatz....und die alten Verträge verdienen sich eine goldene Nase.....
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Wilhelm Ferkes schrieb: > Ich wurde dann bei KÜS nicht gewählt, erhielt eine Standard-Absage ohne > > weitere Begründung. Dieser Tag AC, war wieder einer jener Tage, wo die > > Zeit in einem schönen Straßencafe besser angebracht gewesen wäre. Na , Wegegeld wird man dir doch gezahlt haben, oder? Und für Speis und Getrank hat man auch gesorgt, oder?
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Marx W. schrieb: >Na , Wegegeld wird man dir doch gezahlt haben, oder? Bei Strecken unter 50km interessiert mich das nicht so groß. Das gehört ja noch zu den sehr angenehmen Entfernungen. >Und für Speis und Getrank hat man auch gesorgt, oder? Allerdings. Alleine das Mittagessen wie im Sterne-Restaurant in der hauseigenen Kantine war mehr als jedes Wegegeld. Überall, wo ich mal wegen solcher Dinge im Saarland war, war es verpflegungsmäßig immer fürstlich. Da in der Mentalität steckt voll der Franzose drin, die nehmen Verpflegung sehr wichtig. Auch die Mittagspausenzeiten. Zumindest in den Grenzregionen. Firmenkantinen waren immer ausgezeichnet gut, und vor allem scheffelt man das Essen nicht in 3 Minuten vom Tellerrand in den Mund, wie sonstwo in Deutschland, nur um schnellstens fertig zu sein. Eine ganz andere Kultur. Die eine oder andere Kantine hab ich mir gut gemerkt, wollte die auch ohne Bezug schon immer mal wieder besuchen. Wie ein gutes Lokal. Alle Werkskantinen hatten immer auch freien Zugang für jeden Bürger von der Straße. Richtig gut. Und immer mit normalen bürgerlichen Preisen, versteht sich. So, jetzt habe ich mal reichlich für die saarländische Küche und Eßkultur geworben. Aber das mußte ich mal sagen, es ist im Rest Deutschlands eben nicht so. Das Unternehmen KÜS kann man sich gerne mal anschauen, vielleicht ist das für den einen oder anderen was. Wegen der folgenden längeren Ausbildung besser unter 30, anstatt wie bei mir über 50. Allerdings war es überaus positiv, daß sie mich in meinem Alter eingeladen hatten. Die meinten das also immerhin absolut ernst. Alle anderen Teilnehmer waren halb so alt, eher frisch von der Uni. Also auch für Absolventen ohne BE was. Auch positiv.
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Hallo zusammen, evtl. kann Tüvler noch was zum Thema Prämie sagen. Bei den "alten Verträgen" gab es soweit ich weiß bei Zielerreichung so ca. 200€/Mtl. mehr. Neuerdings soll es auch eine prozentuale Beteiligung wie bei den Mitbewerbern geben(zumindest für die Umsatzstärksten PI´s), nur weiß ich die Höhe nicht. Bei Dekra sind es glaube ich ca. 30% ab dem Zeitpunkt wo 8500€/Monat Nettoumsatz erreicht sind. Wie sieht das beim Tüv aus?. Ich hab mal gehört beim Tüv sollte man so ca. 100€ Nettoumsatz pro Stunde haben damit man sich das Gespräch mit dem Abteilungsleiter ersparen kann. Find ich relativ viel. Vielen Dank
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Hallo, meiner Meinung nach ist im Angestelltenverhältnis (egal ob blau, grün oder rot)sowieso nicht viel zu holen. Ausnahmen davon gibt es nur wenige. Die Selbstständigkeit ist aber auch sehr schwierig, Autohäuser, Werkstätten sind abgegrast, da werden maximal noch die Krümel verteilt. Der Markt wächst nicht mehr, da Zulassungszahlen stagnieren, es geht also nur noch über Verdrängung. Aber eins steht fest, jeder selbständige mittelmäßig erfolgreiche PI verdient gut. Hast aber das Risiko und bist im dauerhaften Konflikt zwischen Profit und StVZO, was eigentlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Gruß
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Also aus all diesen "schlauen" texten hier kann man net schlauer werden als man schon ist...........ihr volldeppen wisst doch garnichts von gehältern, jeder will seinen senf hinzufügen aber dem herrn Richard Betz konnte niemand so richtig eine qualifizierte auskunft geben!!!! wie schlecht!!! mfg der werdende PI :P
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werdender PI schrieb: > ihr volldeppen wisst doch garnichts von > gehältern, jeder will seinen senf hinzufügen aber dem herrn Richard Betz > konnte niemand so richtig eine qualifizierte auskunft geben!!!! wie > schlecht!!! Wie sie dich mit deiner mangelnden Sozialkompetenz zur Ausbildung zum PI zugelassen haben, bleibt mir ein Rätstel. Ist es dem Ingenieurmangel geschuldet?
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......bedenklich finde ich persönlich das ein Meister als aaPmT mit einem alten Vertrag fast 3000 netto hat(nur Lohnsteuer werden entrichtet) und ein Dipl-Ing und aaSmT gerade mal 2000 netto hat....die lachen sich doch über einen kaputt...mal ganz abgesehen davon das dieser Personenkreis nicht durch ihre Arbeitsleistung glänzen und außerdem nur Hauptuntersuchungen durchführen.....ein aaSmT dagegen Änderungsabnahmen/Umbauten,Gefahrgutgutachten,Oldtimergutachten,Fahrerla ubnisprüfungen ect....würde mich nie wieder für diesen Weg entscheiden...auch wenn dieser Job sehr interessant ist
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Hallo, also ich war jetzt ca. 5 Jahre als PI unterwegs und kann über das Gehalt folgendes sagen. Ich hatte bei einer gut gehenden GTÜ Prüfstelle ca. 57000 Euro bei einer 43 Stundenwoche und dann bei einer anderen Prüfstelle 46000 Euro bei einer ca 37 Stundenwoche und ich fand die zweite Stelle viel besser weil ich da auch ab und zu in die Werkstatt kam und auf meine Kilometer 33 Cent bekam. Leider war mein Chef etwas komisch weshalb ich als Betriebsingenieur in ein Krankenhaus gewechselt habe. Momentan überlege ich wieder als PI zu arbeiten. Die Arbeit hat mir mehr Spass gemacht und ich war am Abend zufriedener. Das Unterwegs sein macht Spaß und ich prüfe auch gern mal auf einem Bauernhof. Geld ist nicht allles.
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Matthias Pfeffer schrieb: > Das Unterwegs sein macht Spaß und ich > > prüfe auch gern mal auf einem Bauernhof. Geld ist nicht allles. Jo, und alle lieben Bendikt.
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Hallo Gäste und Kollegen, ich finde die große Gehaltsspanne zu den "Alten" auch sehr zweifelhaft. Ich kann nicht verstehen wieso wir so wenig Geld bekommen für MINDESTENS die gleiche Arbeit. Ich arbeite seit einigen Monaten als PI... Wenn ich mein Gehalt, zu dem Geld was ich jeden Monat erwirtschafte, ins Verhältnis setze dann bekomme ich arge Zweifel. Da verstehe ich, dass Kollegen Freizeit-orientiert arbeiten! Gruß
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Ich kann dir nur von einer Ausbildung zu PI abraten. Seit 15 Jahren übe ich diesen Beruf aus. Früher waren die PIs der "Herr des Geschehens" das ist heute leider nicht mehr so. Man steht extrem unter Beobachtung. Einmal einen schweren Mangel am Fahrzeug übersehen und du fliegst raus. Ohne wenn und aber. Und sowas evtl. mit 50 oder 55 Jahren.... und dann?? Testfahrzeuge von TÜV, BAST, und auch noch Autobild und Konsorten sind die Regel. Leider. Es macht heute keinen Spaß mehr. Such dir was anderes als Ingenieur. Das Gehalt ist eher der gespielte Witz. 47.000 Euro mit 15! Jahren Berufserfahrung. 47-Stunden Woche und Samstagsarbeit sind die Regel. Das war früher mal anders. Beim TÜV Rheinland z.B. zählt nur eines: der Umsatz. Und wehe der sinkt. Ständige Wechsel in der Führung sind an der Tagesordnung und jeder neu hat erstmal neue Ideen die Ings besser ans (nochmehr) arbeiten zu bekommen.
Datum:
Ich hatte vor einiger Zeit schon 2 Profile auf Xing durch Zufall entdeckt, die vorher PI waren und dann auf einmal ned (um 2007), dann arbeitslos und jetzt Mühe haben, wieder einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Mehr als befristete Gelegenheitsjobs waren nicht drin. Höchstwahrscheinlich die Betrauung verloren als PI wegen entlarvtem Schlendrian durch die schärferen Überwachungen, passt auch ungefähr mit dem Datum zusammen, als die Überwachungen verschärft wurden. Kann man dann wohl am Ende gleich Hartz IV bis zur Rente beantragen.
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TÜV Ing schrieb: > Ich kann dir nur von einer Ausbildung zu PI abraten. Seit 15 Jahren übe > ich diesen Beruf aus. Früher waren die PIs der "Herr des Geschehens" das > ist heute leider nicht mehr so. Man steht extrem unter Beobachtung. > Einmal einen schweren Mangel am Fahrzeug übersehen und du fliegst raus. > Ohne wenn und aber. Und sowas evtl. mit 50 oder 55 Jahren.... und dann?? Das möchte ich zuerst mit eigenen Augen sehen ;) Wenn man einen "schweren Mangel" übersieht, fliegt man doch normalerweise nicht raus. Je nach Gesellschaft sehen die Rügen anders aus, aber i.d.R. erhält man beim ersten mal "Plakette zu unrecht zugeteilt" ein Gespräch, beim zweiten mal gibts evtl. ne Fortbildung oder Entzug der Betrauung/Anerkennung für eine Woche o.ä. und beim dritten mal innerhalb einer bestimmten Zeit, kann es bspw. eine Abmahnung geben... also immer noch kein Rausschmiss. Aber wie gesagt, das ist je nach Gesellschaft anders! Ich persönlich kenne keinen aaS/PI der seinen Job verloren hat, weil er etwas übersehen hat. Wer allerdings mit Vorsatz Dinge "übersieht", kann natürlich sehr schnell weg vom Fenster sein. Dass die Zeiten sich geändert haben und es heute nicht mehr so schön ist in diesem Beruf, wie es früher einmal war - da gebe ich Dir absolut recht! > Testfahrzeuge von TÜV, BAST, und auch noch Autobild und Konsorten sind > die Regel. Leider. Es macht heute keinen Spaß mehr. Such dir was anderes > als Ingenieur. Das Gehalt ist eher der gespielte Witz. 47.000 Euro mit > 15! Jahren Berufserfahrung. 47-Stunden Woche und Samstagsarbeit sind die > Regel. Das war früher mal anders. Beim TÜV Rheinland z.B. zählt nur > eines: der Umsatz. Und wehe der sinkt. Ständige Wechsel in der Führung > sind an der Tagesordnung und jeder neu hat erstmal neue Ideen die Ings > besser ans (nochmehr) arbeiten zu bekommen. Zu deinem Gehalt: Ich will nicht unhöflich sein, aber ich finde 47k/anno bei 47h/Woche ist tatsächlich etwas mager. Das geht aber auch besser in der Branche! Da könnte evtl. ein Jobwechsel helfen, oder, falls Du ein paar Werkstätten an der Hand hast, könntest Du eine Selbständigkeit wagen. Das wäre von der Kohle her kein Vergleich zu jetzt, wenn Du genug Werkstätten abbekommst (was leider schwierig ist). Betrauter schrieb: > Ich hatte vor einiger Zeit schon 2 Profile auf Xing durch Zufall > entdeckt, die vorher PI waren und dann auf einmal ned (um 2007), dann > arbeitslos und jetzt Mühe haben, wieder einen Fuß auf den Boden zu > bekommen. Mehr als befristete Gelegenheitsjobs waren nicht drin. > Höchstwahrscheinlich die Betrauung verloren als PI wegen entlarvtem > Schlendrian durch die schärferen Überwachungen, passt auch ungefähr mit > dem Datum zusammen, als die Überwachungen verschärft wurden. > Kann man dann wohl am Ende gleich Hartz IV bis zur Rente beantragen. Eine Arbeitslosigkeit mit der zwangsweise entzogenen Betrauung in Verbindung zu bringen, finde ich etwas gewagt. Es gibt noch so viele andere Gründe seinen Job zu verlieren/aufzugeben. Vielleicht waren den PI's die Umsatzforderungen zu hoch und sie haben es freiwillig hingeschmissen :D oder sie hatten andere Probleme... wer weiß... Grüße
Datum:
Es kann aber doch wohl auch nicht sein,bei all den Problemen der ständigen Überwachung, dass z.B.beim TÜV Rheinland die alten Verträge viel besser dotiert sind als die neuen Verträge mit "Hungerlöhnen".Da verdient ein aaPmT mit altem Vertrag ca.700 Euro netto mehr als z.B. ein Pi oder aaSmT geschweige den was ein aaSmT/aaS mit altem Vertrag verdient.Das ist mittlerweile eine zwei Klassengesellschaft geworden und das bei gleicher Arbeit.Ich würde abraten von dem Job und lieber in die Wirtschaft gehen.....
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Unzufriedener schrieb: > Da > verdient ein aaPmT mit altem Vertrag ca.700 Euro netto mehr als z.B. ein > Pi oder aaSmT Eindeutiger Beweis dafür, dass es keinen Ingenieurmangel gibt - solange die Bezahlung so schlecht ist. Grüße
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BW'ler schrieb: > Eindeutiger Beweis dafür, dass es keinen Ingenieurmangel gibt - solange > die Bezahlung so schlecht ist. Wie soll auch ein Mangel entstehen können, wenn sich die Einschreiberzahlen für Ingenieurstudiengänge seit einem Jahrzehnt verdoppelt haben?
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Bin etwa 10Jahre als aaSmT im Geschäft, die Tätigkeit als solches macht mir Spaß, aber das ganze Umfeld nicht!!! Das einzige was im Unternehmen zählt ist der Umsatz/Erlös alles andere ist im Unternehmen nicht wichtig. Würde mich aufgrund der Rahmenbedienung wie Arbeitszeiten, Stress, die extrem schlechte Bezahlung nie wieder für diesen Beruf entscheiden! Such selber noch nach alternativen und das nach 10Jahren!!!
Datum:
Arbeitsbedienung mache ich ja... > Arbeitbedingung sollte es heißen
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Guten Tag, ich bin in der Ausbildung zum Pi, allgemein möchte ich einmal anmerken, dass es schon ernüchternt ist, das hier so viele beschwerden und unglückliche Pi s posten. Mich interessiert eines, wie sind bei euch die Listungsprämien verteilt und wie viel Grundgehalt habt ihr. Ich habe ein Modell , das sich folgendemaßen gliedert. Pi mit fester Prüfstelle, 1-2 tage die woche Außendienst, Kunden werben, Prüfstellenvertretung, Werkstattbesuche und Gutachtenaufnahme. Bruttolohn bis 140 t euro Jahresumsatz Prüfgeschäft 3600 Euro Leistungsprämie bei Jahresumsatz Brutto ab 140.000 bis 170.000 euro 20% 170.000 bis 200.000 25% und darüber hinaus 30% vom Bruttoumsatz ACHTUNG, logicherweise werden nur ab Bruttoumsatz x die Prämien Bezahlt, also bei 160 t euro von 20 t 20 % also aufs Jahr gesehen 4000 Euro mehr! und in den stufen immer teilweise die Prozentuelen Sätze, also bei 210 t Euro Jahresumsatz 30t mit 20, 30t mit 25 und 10t mit 30% Auszahlung ist immer im folgejahr, also der gewinn wird im folgejahr durch 13 Monatsgehälter geteilt und mann bekommt dann bsp bei 210t eur Jahresumsatz rund 4600 euro Monatsbruttolohn! Dazu muss ich sagen der Kundenstamm ist noch nicht komplett da, Prüfstellen mit Potential bis 200 t euro, bei 140 t euro sind das circa 7-8 Fahrzeuguntersuchungen pro tag. ca 40 h Woche, 1 Samstag im monat muss gearbeitet werden, 25 Tage Urlaub, 13 Monatsgehalt zu Weihnachten. zusätzlich gibt es eine Gutachtenprämie, fürs aufnehmen, aber auch für die Bearbeitung, die ich hier abernicht aufführen möchte. Mich würde ineressieren w as ihr davon haltet und was andere Prüforganisationen für angebote machen. Schreibt doch mal eure Prämienangebote. Übrigens handelt es sich hier um ein Freies Ingbüro, nicht Dekra oder Tüv Klar wird man als neuer erst einmal 1-2 Jahre arbeiten müssen um in das Leistungsmodell rein zu kommen, aber + die Gutachtenprämie hört sich das doch ganz gut an. Bin mal gespann auf eure Antworten, wie viel Jahresumsatz macht mann den so bei guter auslastung, so dass man noch Zeit für Papierkram und den Kaffee und die Zeitung zwichendurch hat?
Datum:
Ich weiß nicht, ob du in einem E-Techniker-Forum viele Prüfingenieure finden wirst. Das ist doch mehr ein Metier für Maschinen- und Fahrzeugbauer. Dann noch die ganzen Führerscheine machen müssen und auch selbst hochbeinige/sehr schwere Motorräder bei jedem Wetter probefahren müssen, nicht jedermanns Sache. Eigentlich ist ein Ingenieurstudium für diese Tätigkeit hirnrissig, das könnte man in eine 3-jährige IHK-Ausbildung packen. Aber naja, der Gesetzgeber schreibts vor und billiger ist es auch für das Unternehmen. Und bei Führerscheinverlust und sei es nur durch Krankheit ist man berufsunfähig und ein zurück in die Industrie gibt es als Ingenieur auch nicht mehr. Alles Mist.
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Student schrieb: > Leistungsprämie bei Jahresumsatz Brutto ab 140.000 bis 170.000 euro 20% > > 170.000 bis 200.000 25% > > und darüber hinaus 30% vom Bruttoumsatz Ich finde diese Erwartungen an Umsatz schon relativ hoch angesetzt. Ich meine so ab 150..160k p.a. ist man schon ziemlich "am rudern". Allgemein halte ich nicht viel von solchen Prämiensystemen, die nur auf Umsatz ausgelegt sind - irgendwann wird das mal der Untergang des Fahrzugprüfwesens sein, wenn es so weiter läuft wie bisher und es nur noch darum geht, welcher PI/aaS und welche Gesellschaft am meisten Kohle verdient! Das ganze ist leider sehr idiotisch, dass Fahrzeugüberprüfungen von privaten Dienstleistungsunternehmen und sogar von Selbständigen durchgeführt werden dürfen, wenn man den Grundsatz der Fahrzeugüberwachung zugrundelegt. Wichtig ist, dass alle PI/aaS an einem Strang ziehen und einheitlich prüfen! Leider ist das durch die Vielzahl an Gesellschaften und durch o.g. Vergütungssysteme sehr schwierig, dass alle das gleiche tun, und nicht einzelne Personen versuchen die "Kundenzufriedenheit" im Übermaß zu steigern, nur um an mehr Umsatz zu kommen. Die Folge ist nämlich eine abnehmende Prüfqualität und in letzter Konsequenz könnte der Gesetzgeber das Kfz-Prüfwesen komplett umkrempeln. Wenn die PI's in Deutschland mehr ihre Geldbörse prüfen, als die Fahrzeuge, könnte nämlich irgendwann Schluss sein mit dem großen Geschäft. Grüße
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Hmmm schrieb: > Dann noch die ganzen Führerscheine machen müssen und auch selbst > hochbeinige/sehr schwere Motorräder bei jedem Wetter probefahren müssen, > nicht jedermanns Sache. Eigentlich ist ein Ingenieurstudium für diese > Tätigkeit hirnrissig, das könnte man in eine 3-jährige IHK-Ausbildung > packen. seh ich auch so ! das ist generell der Trend zur Überakademisierung. Einem erfahrenen Mechaniker traue ich es viel mehr zu, Autos zu prüfen als einem Ingenieur Frischling von der Uni, der bestenfalls mal ein Werkstatpraktikum gemacht hat. Ein KFZ Mechaniker mit jahrelanger Erfahrung weiß doch viel besser, wo welches Model seine Schwachstellen hat. Aber das ist halt die deutsche Titelgeilheit... sonst finde ich den Beruf für Ingenieure sehr unattraktiv. Nicht nur die Bezahlung auch die Arbeitsbedingungen. Im Winter zu Werkstätten raus fahren, in der Kälte an verschmutzen Autos rumprüfen oder gar Motorräder probefahren. Dann auch noch Umsatzdruck im Nacken, gleichzeitig soll man unabhängig und korrekt prüfen, ein schwerer Spagat.
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@highway0170: Dein Beitag ist entweder a) Spam (davon gehe ich mal aus, aufgrund der Yahoo-Mailadresse) oder b) ein Verstoß gegen die Forenregeln (Stellenanzeigen sind kostenpflichtig)
Datum:
moin, habe die obigen Ausführungen mit Interesse gelesen und kann für den TÜV Hessen nach über 10 Jahren folgends sagen: Es wird niemand unter Druck gesetzt, es gibt keine Zielvereinbarungen und es ist egal wie hoch der erreichte Umsatz ist, solange man seine Arbeit "vernünftig" verrichtet. Natürlich kann man sich leicht ausrechnen, dass keine Riesengehälter gezahlt werden, aber halbwegs angemessen ist die Bezahlung schon. Mit überdurchschnittlichem Engagement und etwas Flexibilität kann man nach einigen Jahren schon mit 50K+-5k rechnen. Überstunden in der Hauptsaison sind dann die Regel, können aber abgefeiert werden.(38,5h Woche,30Tage Urlaub) Wenn man halbwegs was auf dem Kasten hat und vernünftig mit Menschen umgehen kann, ist man in unserer Firma gut aufgehoben und kann bei entsprechender Bereitschaft und Engagement auch in höhere Positionen gelangen. Am wichtigsten ist die Einstellung zum Beruf, man muss in technischer Sicht versuchen 100%ig zu arbeiten, aus rechtlicher Sicht den Kasten sauber halten und etisch und moralisch mit sich im Reinen sein. Wir machen viele Fehler, keine vorsätzlich aber mancher wohl fahrlässig, das lässt sich wo Menschen arbeiten nicht vermeiden. Damit muss und kann man leben und auch dann wird man als "vernünftiger" Mitarbeiter bei uns nicht fallen gelassen. Die Rahmenbedingungen sind vor allem in Werkstätten, in denen man oft unter Druck gesetzt wird eher ungünstig und eine Akquise kann nur durch Leistung,Service und wohl auch Sympathie erfolgen. Da hat man als "freier" PI bei den anderen ÜO evtl mehr Möglichkeiten, ob legal kann und will ich nicht behaupten, habe ich eh daran kein Interesse. Aber auch in unsererm Unternehmen hat sich in den den letzten Jahren mit einigen Wolkenschiebern und Buisnesskaspern eine gewisse Umsatz- und Renditegeilheit eingeschlichen, von der sich aber viele Mitarbeiter nicht beeindrucken lassen und es sind auch mehrere Führungspositionen mit vernünftigen und fähigen Leuten besetzt! Tschüss bis zum nächsten "TÜV", vielleicht bei mir....;-)
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graukittel ;-) schrieb: > Tschüss bis zum nächsten "TÜV", vielleicht bei mir....;-) Tja, der hessische TÜV in Verbindung mit der Bündelungsbehörde etc. Üblere Abzocker gibt es wohl nur in Neapel ...
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Joachim Drechsel schrieb: > graukittel ;-) schrieb: > > Tja, der hessische TÜV in Verbindung mit der Bündelungsbehörde etc. > Üblere Abzocker gibt es wohl nur in Neapel ... Abgesehn davon, dass das o.T. ist, kann nur jmd so schreiben, der keine Ahnung von unserer Tätigkeit hat. Jeder meiner Mitarbeiter würde liebend gerne auf die sinnlosen Vorgaben der EU und damit auch die Dokumentationen für die Bündelungsbehörde verzichten. Andere Bundesländer müssen und werden nachziehen und im Augenblick bin ich froh über jeden Kunden, der solch eine Angelegenheit in einem anderen Bundesland abwickelt und unserer Firma keine Zeit und Geldd kostet
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graukittel ;-) schrieb: > Jeder meiner Mitarbeiter würde liebend gerne auf die sinnlosen Vorgaben > der EU und damit auch die Dokumentationen für die Bündelungsbehörde > verzichten. dann tut es. Das was Hessen macht ist eben NICHT von der EU gefordert.
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Joachim Drechsel schrieb: > dann tut es. Das was Hessen macht ist eben NICHT von der EU gefordert. Was Hessen macht ist mir relativ egal, ich bin als PI und aaS an Europäische und Deutsche Gesetze, Verordnungen und und Richtlininien gebunden und anscheinend bist du selber aaS und hast die entsprechende juristische Ausbildung um dies beurteilen zu können. Da dies nicht Thema dieses Threads ist, werde ich nicht mehr weiter darauf eingehen.
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graukittel ;-) schrieb: > Da dies nicht Thema dieses Threads ist, werde ich nicht mehr weiter > darauf eingehen. Klar, ist auch bequemer. Man verdient ja auf Kosten anderer durch überbordende Bürokratie und Regelungswut. Ich bin nicht beim TÜV, eher Opfer.
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Hi, bin beim Rheinland als PI im mobilen Dienst tätig, dies seit 6 Jahren und nach kurzer Zeit den Aufstocker zum aaSmT gemacht, hin und wieder Fahrerlaubnis und 19.2/21er Gehalt ist derzeit wenn man die Prämie dazu nimmt 63.000, Umsatz liebt bei guten 165.000 Euro, wobei man meiner Meinung schon arg rotiert um das halbwegs zu packen! Wobei mein Chef mal meinte es gibt auch Kollegen welche 300.000 Euro Umsatz machen, wie ist ihm egal! Im großen und ganzen ist der Job echt gut, wobei nach Jahren es sehr eintönig wird, was mir nicht so sehr gefällt, aber wer Lust hat kann beim Rheinland auch weiter gehen, Tätigkeiten im Ausland sind viele vorhanden. Wobei für mich der heimatnahe Standort wichtiger ist habe keine Lust 100km eine Tour täglich nach Köln zu fahren, was nach dem Ausland dann der Arbeitsplatz wäre! Mal was zum Fahren im mobilen Dienst ich habe 2012 16.000 km gemacht, andere heutlich über 20k und noch andere machen keine 10k! Den Rheinland habe ich als einen absolut guten Arbeitgeber bis dato erlebt, wenn die Qualität von einem selber stimmt! Wer hoch hinaus möchte kann es schaffen, auch meiner Meinung recht einfach, einer aus meinem PI Kurs, ist stellv. Regionalleiter dieses Jahr geworden und wenn der Alte in Rente ist in 3 Jahren steht er dort oben, wobei vielen diesen Job nicht machen wollen, echt viel Streß mit 100 Ing. unter sich und den vielen Meistern von der Prüfstelle usw. Was zum Thema Meister-HU für mich ein Unding, da man dem Bürger es nicht zumuten kann, Reparatur und Prüfung in einer Hand, wer die Werkstätten kennt, weiß wie sie den Kunden abzocken, ich kenne keine wirklich ehrliche Werkstatt! Ob man nun Ing. für eine HU sein muss, möchte ich nicht sagen, ein aaPmT ist es auch nicht und kann einen guten Job machen!
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Um ein bißchen Rost zu klopfen und den Laptop anzutüdeln braucht's keinen Ing.
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Joachim Drechsel schrieb: > Um ein bißchen Rost zu klopfen und den Laptop anzutüdeln braucht's > keinen Ing. Stimmt, meiner Meinung nach sind die meisten "Prüf-Ing" Techniker oder Meister. Zumeist noch "längerdienende Kameraden" (vulgo Z-Sau), beim TÜV werden die Ing. doch für die höherwertigen Prüfaufgaben der überwachungsbedürftigen Anlagen verwendet. Ned für den popel ASU und Co.!
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Hallo zusammen, ich bin seit 2 Jahren als aaSmT in einer ÜO tätig. Wenn ich so lese was hier machne für eine Vorstellung von unserer Tätigkeit/Berufsbild haben, frag ich mich warum ich Hirsch mich für diesen Beruf entschieden habe ;-) Wer lieber in einem sauberen Büro sitzt und sich gerne mit CAD oder Entwicklung beschäftigt ist für unsere Arbeit nicht unbedingt geeignet. Klar, es ist manchmal dreckig ohne Frage. Im Winter ist es saukalt und im Sommer bei 50° eine Gasprüfung im sonnenaufgeheizten Wohnmobil zu machen, ist ganz klar auch kein Urlaub. Auch sind wir in unserem Beruf noch Dienstleister und der Kunde ist König. Man ist also öfter im Spagat zwischen Kundenwunsch und rechtlicher Seite. Da divergieren die Meinungen der "google"-belesenen Kunden und mir als Prüfer der STVZO konform denken muss manchmal sehr. Es ist aber auch lustig und bereichert den Alltag ungemein. Man muß halt gerne mit Menschen zu tun haben und diesen Beruf mit all seinen Facetten einfach mögen. Zum Gehalt, ich kann meine Miete zahlen und hungern muss ich auch nicht. Sicher verdient man irgendwo anders immer mehr als in der eigenen Firma, aber der Rasen des Nachbarn ist auch immer grüner als der eigene. Ich bin auch nicht wegen des Gehaltes zu meiner ÜO gegangen, sondern weil ich den Beruf einfach mag. Ich selbst habe eine KFZ - Lehre und hinterher mein Studium gemacht. Einen Umsatzdruck habe ich nicht, gibt es auch bei uns nicht. Meinem Chef ist wichtig das anständig geprüft wird und die Qualität/Kundenfreundlichkeit stimmt. Der Umsatz ist dem Unternehmen sicher nicht egal, man soll halt nicht däumchendrehend in der Gegend rumsitzen. Das ist aber völlig normal und verständlich. Mein AG behandelt mich auf jedem Falle fair. Sicher gibt es auch negative Seiten, aber die hat man überall. Gruß DbR P.S. Thema Meister HU: Wir haben einen international führenden Standard von dem wir nicht runtergehen werden. Einige Innungen wollen sich zwar derzeit wieder mal wichtig und beliebt machen, versprechen den Werkstätten damit ein großes Umsatzplus für keinerlei Mehraufwand. Aber es geht da eigentlich um Reibereien im Hintergrund, die ich hier nicht näher erörtern will. Wer aber die Gesetzeslage kennt weiß das es so einfach nicht ist. Auch ist der "Begriff Meister HU" zu reisserisch gewählt. Jeder Meister kann zu einer Überwachungsorgansation gehen und dort seine Ausbildung zum amtlich anerkannten Prüfer machen (die ist aber nicht ohne!). Er hat als Meister eben weniger Befugnisse als ein Ingenieur. Jedoch dürfen Mitarbeiter einer ÜO (ist vertraglich festgelegt) mit Reparatur nichts zu tun haben. Die Innungen nutzen gerne das "Argument": "Weil in Österreich geht das ja auch." In Afrika dürfen auch Bäcker eine KFZ-Werkstatt aufmachen, ohne Gesellenbrief oder Meistertitel. Trotzdem fordert bei uns keiner die Abschaffung des dualen Systems bzw. den Meisterzwang. Das hat schon seine guten Gründe. Außerdem sind die Ösis mit ihrer Regelung auch nicht so glücklich, viele dort wünschen sich ein System wie Deutschland oder Schweiz, das Prüfung und Reparatur strikt trennt.
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Österreich ist aber in der EU... Und in anderen Bereichen hat die Eu nationale Gesetzte die die berufliche Freiheit einschränken schon gekippt!
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Ein Ingenieurstudium ist auch nicht mehr so anspruchsvoll wie es vielleicht einmal war. Habe als absoluter Bildungsversager mein Abitur auf dem Abendgynasium nachgeholt und bin dann Maschinenbau an einer TU studieren gegangen. Abscchlußnote: 1,5.
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Also die Bemitleidungen seitens der hier schreibenen "Superingenieuren" ist ja immer wieder belustigend. "Wie kann man sich als Ingenieur nur dazu herablassen am Auspuff zu kratzen..." und ähnlichen Aussagen zeigen wieder einmal wie wenig Ahnung die Leute von diesem Berufsbild haben. Es ist vergleichbar mit den Lehrer. Jeder Bundesbürger denkt ja auch ein Lehrer benötigt kein Hochschulstudium, denn Kinder unterrichten kann ja schließlich nicht so schwer sein. Beim Tüv-Ing. ist die Denke die gleiche. Der fährt den ganzen Tag rum und schaut ein Auto nach dem anderen an. Immer das Gleiche. Ist natürlich Schwachsinn. Erstens ist jedes Auto anders. Es ist vom 3-jährigen Standard Golf bis zum Opel Kadett mit H-Kennzeichen alles dabei. Dazu sollten möglichst alle Schwachstellen des jeweiligen Modells bekannt sein. Daneben sind aber noch reihenweise verschiedene LKW und Motorräder im Alter von 1- 30 Jahre vorhanden mit allen möglichen Mängeln. Es werden Gebrauchtwagenbewertungen und Oldtimeruntersuchungen durchgeführt (zugegebenermaßen eher selten) und wie bei uns im Büro zu ca. 50% der Arbeitszeit Schadengutachten aufgenommen und ausgearbeitet. Die vorgegebenen Reparaturwege seitens des Herstellers sollten bekannt sein oder müssen ermittelt werden (Stichwort Materialmix im Automobilbau...). Die Stellungnahmen gegenüber den Versicherungen erforderen ausserdem erhebliche verkehrsrechtliche Grundlagen (der Ing. sollte rechtlich in diesem Bereich schon auf dem Niveau des Verkehrsrechtsanwaltes sein, schließlich fertigt er hauptsächlich für diesen die Stellungnahmen an). Zugegeben es gibt auch Kollegen, die nichts anderes machen als nur PKW an der Prüfstelle zu prüfen. Das wäre mir auch zu langweilige. Aber wie ihr sehen könnt, geht es in dem Bereich auch durchaus abwechslungsreicher. Genug meiner Mitstudenten versauern in großen OEM bei zugegebenermaßen sehr guter Entlohnung und fühlen sich chronisch gelangweilt (Stichwort: Meetings, Excel/Powerpointpräsentationen). 80% der Ingenieurarbeit könnte auch von guten Meistern/Technikern durchgeführt werden ähnlich wie es natürlich auch beim Tüv der Fall wäre. Wie ist es sonst erklärbar, dass vor 20 Jahren nur ein Bruchteil der Leute ein Studium nachweisen konnten, Firmen wie BMW, Mercedes oder Siemens aber trotzdem bestehen konnten? Der Ingenieur deckt in der Industrie bei großen Firmen meist nur ein ganz kleines Gebiet ab. Von seinem Studium benötigt er 90% nicht mehr. Die restlichen 10% könnte sich der Meister oder Techniker meist auch anlernen (Entwicklung ausgenommen). Es werden doch hauptsächlich deswegen Ingenieure eingesetzt, da diese kaum teuer wie Meister und Techniker zu bezahlen sind, diese bessere Fremsprachenkenntnisse aufweisen und sich schneller in fremde Fachbereiche einarbeiten können. Insgesamt bin ich mit meiner Tätigkeit zufrieden, da ich keinen Lust hätte in stundenlangen Meetings dahinzuvegetieren, vom Bürokratismus in großen Firmen ganz zu schweigen. Ich bin gerne relativ frei (kein Chef in der Nähe) und die Arbeitszeiten sind auch selten länger als 40 Stunden. Dazwischen findet sich in den Werkstätten immer wieder die Zeit auf eine Tasse Kaffee und einen netten Plausch mit den Mitarbeitern (Monate März und April ausgenommen). Gehalt bei mir nach 5 Jahren: 62000€, dazu noch ca. 5000€ Spritgeld (netto gleich brutto) von denen nur ca. 2000€ für Sprit und Verschleiß (Reifen...) draufgehen. Wertverlust ist vernachlässigbar, da der Wagen bereits 12 Jahre alt ist. Alternativ gäbe es auch einen Firmenwagen bei uns, da durch den Kauf immer wieder die Möglichkeit besteht neue Kunden zu gewinnen (Gutachtenbereich). Ich fahre momentan mit den 3000€ jährlich übrig bleibenden Spritkosten bessern. Summasummarum komme ich damit auf ca. 68000€ jährlich in ner 30tsd. Einwohnerstadt. Also so schlecht finde ich das nicht.
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make schrieb: > Wertverlust ist vernachlässigbar, da der Wagen bereits 12 Jahre alt ist. Na hoffentlich kommt der noch durch den TÜV ;-) scnr Aber schön das mal wer was positives schreibt und nicht die Einheitsjammerei hier!
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Wilhelm Ferkes schrieb: > Ich war vor einiger Zeit auf einem Assessment-Center bei der > TÜV-Konkurrenz KÜS. Im Vorfeld wurden Elektro- und Maschinenbau-Ing. per > Zeitungsinserat als Prüfingenieure gesucht. Klingt ja bis dahin noch > gut. Es reicht nicht, alleine nur Ing. mit BE zu sein. Für einen > 2-jährigen Aufbaukurs, der erst mal nötig ist, wollten sie auch nur ein > sehr abgespecktes Gehalt zahlen. Das alles, erfuhr man erst auf dem AC > vor Ort. Am Ende, abends, sollten wir noch eine Gehaltsangabe machen. 2 > separate Angaben, einmal für die Ausbildungsdauer, und eine danach. Die > Angaben erfolgten selbstverständlich von jedem Teilnehmer separat auf > einem Blatt Papier, und natürlich ohne Kenntnisse, was andere angaben. > Ich hatte auch absolut keine Ahnung, was ich da als Ausbildungsgehalt > angeben sollte. > > Ich wurde dann bei KÜS nicht gewählt, erhielt eine Standard-Absage ohne > weitere Begründung. Dieser Tag AC, war wieder einer jener Tage, wo die > Zeit in einem schönen Straßencafe besser angebracht gewesen wäre. Also bitte. Du kannst doch die KÜS nicht als ein ganzes hinstellen. Die KÜS stellt nur Selbständige ein sprich man verdient so viel wie man arbeitet. Und wenn mann sich bei einem Einstellen lässt kann ich nichts dazu sagen. Jeder selbständige bei der KÜS kann auch Leute einstellen. So ist das nun mal. MfG
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Hallo Zusammen, habe mir die Zahlreichen Beträge hier angesehen und möchte mich gerne zu einigen Punkten äußern. Ich bin bei dem grünen Verein angestellt und prüfe selbst. Wobei das Prüfen in meinem Fall eine nebentätigkeit ist. Aber eins nach dem anderen. Dass ein Meister/Techniker oder Mechaniker einen besseren Prüfer darstellen soll, würde ich nicht generell unterschreiben. Es ist zwar richtig, dass diese in der Regel über mehr "Schräubchenkunde" verfügen, als ein Frischling von der FH oder Uni ohne Ausbildung. Das lernt man aber "on the job". Umgekehrt denke ich nicht, dass man mit einer Meisterausbildung auf gleichem Wege die immer komplexer werdende Technik verstehen kann, ohne ein vernünftiges Studium. Natürlich sollte es jedem klar sein, dass eine durchschnittlicher Prüfer in Sachen KFZ-Reparatur und Diagnose keinem halbwegs guten Meister das Wasser reichen kann. Dass MUSS er auch nicht. Die Aufgabe eines Prüfers ist die Begutachtung/Bewertung mit SACHVERSTAND durchzuführen. Dazu gehört vor allem, dass man über den Tellerrand hinaus schauen kann. Um das Beispiel mit dem Lehrer nochmals aufzugreifen : Ein Mathematiklehrer aus der Oberstufe muss ein volles Studium der Mathematik an einer Uni absolvieren um unterrichten zu dürfen, obwohl alles was er im Studium lernt kein Bestandteil seiner späteren Arbeit ist. Und wer an einer Uni einen Ingenieurstudiengang hinter sich gebracht hat, weiss was höhere Mathematik ist. Und im Mathestudium ist der Stoff wesentlich anspruchsvoller. Es gibt auch einige Prüfer, dazu gehöre auch ich, die sich neben ihrer Prüftätigkeit mit Unfallanalytik beschäftigen. Einige machen ausschließlich das. Und spätestens hier kann ein Techniker/Meister aufgrund fehlender Ausbildung nicht mehr mithalten. Wer kinematische Berechnungen durchführen will wird es ohne verhergehendes Studium äußerst schwer haben. Hinzu kommen andere technische Disziplinen wie eie Mehrkörpersimulation oder lichttechnische Untersuchungen. Nicht zuletzt muss man auch neben der StVO und und StVZO auch einiges mehr an juristischem Grundwissen besitzen. Das Ingenieurstudium bildet in der Regel die Grundlage für eine sachverständige Tätigkeit auf einem stark innovationsbehaftetem Sektor. Aber sie alleine ist noch lange nicht ausreichend. Zum Thema Mester HU : Wenn man weiterhin an dem dualen Sytem festhalten möchte, aber vorhat Meister als Prüfer einzusetzen, wären diese meiner Erfahrung nach nicht zwangsläufig besser. Ich habe einige Meister sowohl an Prüfstützpunkten, wie auch in Autohäusern gesehen, die schon länger aus dem Werstattbetrieb raus sind. Diese machen Schadensgutachten bzw. Kundenbetreuung. Nach langer Abwesenheit vom Werstattbetrieb kämen sie nach eigenen Aussagen nicht mehr klar. Und genau dieser Fall würde eintreten, wenn im dualen System ein Meister die HU durchführen würde. Denn dieser dürfte dem Gesetz nach nicht im Reparaturbetrieb einer Werstatt eingesetzt werden. Die Abschaffung des dualen Systems wäre aus meiner Sicht eine Katastrophe. Um ein Beispiel zu nennen, kann man sich eine bekannte Reparaturkette mit drei Buchstaben anschauen. Für die Meister, so habe ich das von einem ehemaligen Werstattmeister nach langjährigem Einsatz gehört, zählt einzig und allein der Umsatz. Da werden vom Chef Umsatzzahlen der Vorjahre vorgelegt und man steht Rede und Antwort, wieso man diesen Umsatz dieses Jahr nicht errreicht hat. Möchtet ihr wirklich von diesem Menschen eine HU an eurem Fahrzeug durchführen lassen? Wie kann diese objektiv sein, wenn er unmittelbar von "Mängeln" am Fahrzeug profitiert? Aktuell würde kein Prüfer einen nicht vorhandenen Mangel aufschreiben. Bei einem nicht unabhängigen Prüfer wäre ich mir da nicht in jedem Fall so sicher. Auch wenn alles mit rechten Dingen ablaufen würde, gäbe es Kunden die schon aufgrund der bestehenden Möglichkeit einer Befangenheit des Prüfers misstrauisch wären. Das vertrauen würde in jedem Fall sinken. Was die Bezahlung angeht, muss ich vielen hier recht geben. Als Ingenieur verdient man in der Industrie meist besser. Was die "alten Verträge" angeht, muss ich mich ebenfalls einigen Posts anschließen. Es ist eine Frechheit, wie eklatant groß die Unterschiede zu neueren Verträgen sind. Zumal wird das Arbeitsumfeld, wie bereits erwähnt, immer schwieriger. Die Arbeitsbelastung und der Leistungsdruck steigen stetig. Zum Vergleich: Ein Kollege mit einem alten Vertrag geht jährlich mit kanpp 90k (!!!) nach Hause, ohne sich übermäßig zu überarbeiten. Ein anderer mit einem neuen Vertrag und vergleichbaren Arbeitsaufwand mit gerademal 56k. Keiner kann mir erzählen, dass der ältere Kollege nicht gewinnbringend arbeitet, trotz des hohen Einkommens. Es ist einfach der Profitwut der Unternehmen geschuldet, dass die jüngeren Ingenieure(!) zu einem Facharbeiterlohn eingestellt werden aber gleichzeitig eine riesige Verantwortung tragen und anscheinend auch auf Aquise gehen sollen. Meine persönliche Meinung ist, dass Aquise nicht Bestandteil der Tätigkeit eines Prüfers ist. Das fällt in das Aufgabengebiet der Führungskräfte. Schließlich werden die dafür bezahlt! Natürlich ist es wichtig zu seinen Kunden (Werstätten) eine gute Beziehung aufzubauen um diese auch langfristig zu binden. Aber Klingeln putzen sollte wirklich kein Prüfer im Angestelltenverhältnis machen. Grüße
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Ingenieurgehälter/Arbeitsbedingungen beim TÜV sind meiner Erfahrung nach schon ganz schön bescheiden.
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@Tec....du sprichst mir echt aus der Seele...wenn man bedenkt das im Kraftfahrsachverständigen das ganz klar geschrieben steht das wir vom Umsatz nicht abhängig sein dürfen....na meiner Meinung machen die Aussichtsbehörden einfach bei diesem Thema die Augen zu... § 6 Tätigkeit der Sachverständigen und Prüfer (1) Der Sachverständige und der Prüfer dürfen ihre Tätigkeit nur für die Technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr ausüben, der sie angehören. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch auszuführen und dürfen von der Zahl und dem Ergebnis der Prüfungen wirtschaftlich nicht abhängig sein.
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Tec schrieb: > Natürlich ist es wichtig zu seinen Kunden (Werstätten) eine gute > Beziehung aufzubauen um diese auch langfristig zu binden. Aber Klingeln > putzen sollte wirklich kein Prüfer im Angestelltenverhältnis machen. Beim TÜV Rheinland beispielsweise wird das aber teilweise so praktiziert und erwartet. Die wollen wachsen. Der Kfz-Markt ist konstant, die Gebiete verteilt und es müssen nur die Verrentungen ausgeglichen werden. Da manche Organisationen zusätzlich einstellen, müssen den Konkurrenten Marktanteile abgenommen werden.
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........dann sollte der Tüv Rheinland mal seine neuen Mitarbeiter vernünftig bezahlen.....diese Zweiklassengesellschaft kotzt mich total an...
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aasmt schrieb: > diese Zweiklassengesellschaft kotzt mich total > an... Ja, dann mach halt deine eigene Prüfstation auf, wenn du mal ein zugelassener Prüfing. bist! Haste Kohle ohne Ende!
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....der Markt ist verteilt und die grossen versuchen sich gegenseitig etwas vom Kuchen zu stehlen....da hat man als "Neuer" keine Chance...also keine Alternative
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aasmt schrieb: > ....der Markt ist verteilt und die grossen versuchen sich gegenseitig > etwas vom Kuchen zu stehlen....da hat man als "Neuer" keine > Chance...also keine Alternative Du machst es dir da ziemlich einfach. Abgesehen davon ist die Argumentationskette natürlich so nicht richtig. Wie sagt man so schön? Wenn zwei sich streiten...
Beitrag #3047526 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Prüfen an der eigenen Prüfstation/richtig: Prüfstelle - was für eine wundervolle Vorstellung! Leider ist die Anzahl der Prüfstellen innerhalb der einzelnen Überwachungsorganisationen gedeckelt und als investitionswilliger PI, der bereit ist ca. 300000€ in die Hand zu nehmen um an einem Ort eine Prüfstelle zu eröffnen (wo weit und breite keine andere ist!!), steht man voll auf verlorenem Posten! Alle Lizensen sind vergeben und neue gibt´s keine. Manche aaÜo´s nutzen das auch noch aus und versprechen einem eine Prüflizens, aber halten sich nicht dran! Die weiter oben im Forum genannten Gehälter sind Schnee von gestern, oder die armen Kollegen lassen sich gnadenlos von ihren Arbeitgebern ver..... Ich habe nachverhandelt und komme - selbstverständlich mit nicht unerheblichem zeitlichem Aufwand - >45h/woche - auf deutlich mehr als oben in den Beiträgen genannt wird.. Außerdem: Im Kraftfahrsachverständigen-Gesetz steht: §6 Tätigkeit der Sachverständigen und Prüfer (1) .... Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch auszuführen und dürfen von der Zahl und dem Ergebnis der Prüfungen wirtschaftlich nicht abhängig sein. d.h. wenn der Arbeitgeber ein Grundgehalt bezahlt von dem man ggf. gut leben kann (ca. 40000€ oder sogar mehr) ist dem obigen Wortlaut genüge getan. Die möglichen Provisionszahlungen durch den Arbeitgeber sind also nicht zu beanstanden. Im Übrigen ist jeder für den Mist den er auf seiner Arbeit verzapft selbst verantwortlich. Das gilt für alle Berufe, auch für uns arme "TÜV"-Prüfer.
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armer PI schrieb: > Die weiter oben im Forum genannten Gehälter sind Schnee von gestern, > oder die armen Kollegen lassen sich gnadenlos von ihren Arbeitgebern > ver..... > Ich habe nachverhandelt und komme - selbstverständlich mit nicht > unerheblichem zeitlichem Aufwand - >45h/woche - auf deutlich mehr als > oben in den Beiträgen genannt wird.. wenn das so krass ist, kann ich echt nicht verstehen, warum sich das Ings freiwillig an tun ! ich meine unter Autos zu schauen ob die Bremsen ok sind, Profiltiefe stimmt und ob da Öl tropft oder nicht, ist doch keine Tätigkeit die einen Ingenieur wirklich ausfüllt. Da gibt es, auch für eher praktisch veranlagte Ings, erheblich interessantere, anspruchsvollere und besser bezahlte Alternativen. und was ich mich auch frage : was ist wenn man als PI den Führerschein mal abgegeben muss ? 4 Wochen z.B. und man hat keinen Resturlaub mehr ? wird man dann schnell gekündigt ? oder was wenn der mal 3 Monate oder gar länger weg ist ? kann man dann ggf. nie wieder als PI arbeiten ?
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Moe schrieb: > und was ich mich auch frage : was ist wenn man als PI den Führerschein > > mal abgegeben muss ? 4 Wochen z.B. und man hat keinen Resturlaub mehr ? > > wird man dann schnell gekündigt ? Wieso? oder was wenn der mal 3 Monate > oder > > gar länger weg ist ? Für die dienstlichen Belange kann das Gericht hier eine Ausnahmeregelung erlassen. Wenn Gefahr besteht für den Arbeitsplatz. Die Beamten wollen ja ned einen Dauerhartzer produziern! > kann man dann ggf. nie wieder als PI arbeiten ? Keine Sorge nie ist nur im Fall des Todes echt "Niemehr". Haste du einen angeborenen Bleifuß oder ne Leber aus Stein? Weil dich sowas Umtreibt? Haste schon mal den Führerschein vom PI bei der Prüfung zeigen lassen? Solltest du wenn er die Probefahrt auf einen Gelände vornimmt, das gegen den öffentlichen Verkehrsraum nicht abgesperrt ist. Denn damit begehst den Tatbestand des Erlauben einer Fahrt ohne Fahrerlaubnis (im Fall der PI hätte den nötigen Lappen nicht)
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Marx W. schrieb: > Haste schon mal den Führerschein vom PI bei der Prüfung zeigen lassen? > Solltest du wenn er die Probefahrt auf einen Gelände vornimmt, das gegen > den öffentlichen Verkehrsraum nicht abgesperrt ist. > Denn damit begehst den Tatbestand des Erlauben einer Fahrt ohne > Fahrerlaubnis (im Fall der PI hätte den nötigen Lappen nicht) Warum sollte irgendein SV oder PI sich das antun? Alle durchgeführte Untersuchungung währen ungültig und müsste gegen Kostenerstattung wiederholt werden! Das wäre das Ende des Arbeitsverhältnisses und der eigene wirtschaftliche Ruin!
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Hallo, ich arbeite momentan als Entwicklungsingenieur in Bereich Konstruktion und verdiene 45000€. letztens habe ich mich beim TÜV Süd für eine Ausbildungsstelle als aaSmT beworben. Wie kann ich mich am besten für das Vorstellungsgespräch vorbereiten (mögliche fachliche Fragen, die beim Gespräch gestellt werden könnten)? wie ist es mit der Bezahlung geregelt sowohl innerhalb der Ausbildung als auch danach? gibt's einen festen Tarif beim TÜV Süd bezüglich Gehälter? Bitte um Antwort wenn ihr was dazu weisst. Besten Gruss an alle und vielen Dank im Voraus.
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Moe schrieb: > wenn das so krass ist, kann ich echt nicht verstehen, warum sich das > Ings freiwillig an tun ! ich meine unter Autos zu schauen ob die Bremsen > ok sind, Profiltiefe stimmt und ob da Öl tropft oder nicht, ist doch > keine Tätigkeit die einen Ingenieur wirklich ausfüllt. Da gibt es, auch > für eher praktisch veranlagte Ings, erheblich interessantere, > anspruchsvollere und besser bezahlte Alternativen. Ich wäre froh als ET Ingenieur überhaupt einen Job für über 10€/h zu finden! Es gibt sicher besser bezahlte Jobs. Da muss man aber ohne Beziehungen erst mal rein kommen!
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Jemand Erfahrung mit der Ausbildung bei der KÜS in Losheim?
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ihr schreibt hier alle über Prüfingenieure für die Prüfung von PKWs. Wie sehen die Gehälter von Prüfingenieuren für E-Technik bzw. Brandschutzeinrichtungen aus ? Hat da jemand Erfahrung beim TÜV Rheinland ?
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hallo zusammen, ich habe vor einiger zeit ein maschinenbaustudium begonnen, weil ich aas beim tüv im rheinland werden will, weil ich es halt mit autos und vor allem mit oldtimern habe. gibt es hier vielleicht einen pi, aasmt oder aas, der vor kurzem bzw. ein paar jahren (kein alter vertrag) diesen job begonnen hat, und bitte mal ganz anonym sagen kann, was er verdient? @make vom 20.01.2013: kannst du bitte mal sagen, welchen werdegang du genommen hast, damit du nach 5 jahren auf 62.000 kommst, was ich persönlich als sehr gut empfinde, dafür das man hobby und beruf verbinden kann? gruß seb