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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fragen zu Embedded Linux mit Touchscreen


Autor: Thomas Finke (thomas-hn) Benutzerseite
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Hallo,

ich spiele momentan mit einem AVR32 auf einem NGW100 rum. Nun würde ich 
gerne ein kleines tragbares Gerät bauen, auf welchem Linux läuft und das 
über einen Touchscreen verfügt.
Hierzu habe ich noch ein paar Fragen:

- Welchen Touchscreen würdet ihr empfehlen?
  - ein PSP-Display
  - ein Display von www.ic-board.de
  - sonstiges...

  Wichtig wäre hierbei, dass das gesamte System trotz dem Display 
stromsparend bleibt, da es später über einen Akku versorgt werden soll.
Hat jemand von euch ein PSP-Display oder eines von ic-board.de im 
Einsatz und kann was über die Gesamtstromaufnahme des Systems sagen?

- Da ich mit "Embedded Linux" momentan erst anfange würde mich 
interessieren ob ihr für ein solches Projekt eher einen AVR32 oder ein 
ARM-Produkt der Konkurrenz verwenden würdet.

- Gibt es ein Linuxprogramm welches mir auf dem Display dann zur Eingabe 
von Text und Zahlen eine virtuelle Tastatur zur Verfügung stellen kann?

Wäre toll wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

Viele Grüße,

Thomas

Autor: Frank K. (fchk)
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Was willst Du damit machen?

Zum Vergleich: Ein MSP430 mit einem EA-DOGL Grafikdisplay mit 
aufgesetztem Touchpanel kann mit einer normalen 4.5V Flachbatterie 
wochenlang laufen.

fchk

Autor: Thomas Finke (thomas-hn) Benutzerseite
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> Was willst Du damit machen?

Es soll ein Tool zum Geocaching werden. Also es soll ein GPS-Empfänger 
dran angeschlossen werden und auf dem Gerät/Linux sollen dann alle 
möglichen Geocaching-Tools verfügbar sein.
Es muss also ein Linux-OS sein.

Autor: Imon (Gast)
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Thomas Finke schrieb:
> - Da ich mit "Embedded Linux" momentan erst anfange würde mich
> interessieren ob ihr für ein solches Projekt eher einen AVR32 oder ein
> ARM-Produkt der Konkurrenz verwenden würdet.

ARM sind weitere verbreitet, als AVR32 und auch von verschiedenen 
Hersteller zu bekommen. Allerdings solltest du dann mit ein ARm9 spielen 
( ARM7 hat keine MMU und ist unter linux somit eher was für 
Vortgeschritten). Aber letztendlich ist das egal für was du dich 
entscheidest Linux läuft auf beiden. Ich persönlich wurde es daher davon 
abhänig machen was das Bord sonst so kann, Wenn du also schon ein AVR32 
auf dein Schreibtisch hast der geht warum also nicht.

> - Gibt es ein Linuxprogramm welches mir auf dem Display dann zur Eingabe
> von Text und Zahlen eine virtuelle Tastatur zur Verfügung stellen kann?
>
Ja gibt es OT Embedded hat da einige Beispiele. andere Grafik Aufsätze 
(Nano-X, SDL, DirectFB) haben sicher auch was in der Art, die frage ist 
aber eigentlich eher die was kannst du am besten Programmieren und 
wieviel Speicher hat dein Bord (RAM,FLASH) QT zum Beispiel nimmt ein 
Ordentliches Stück ein (ca 60- 150 MB) können das schon werden. Auf der 
anderen seite ist QT gerade Hipp und gut Dokumentiert. SDL hat auch ein 
paar schöne Howtos, Nano-X ist IMHO ein totes Pferd, was leider immer 
noch gerne geritten wird. Generell würde ich aber darauf achten das du 
denn Touch über die TSLib ansteuerst. Das hat sich über die Zeit gut 
bewährt, egal welches Grafik Framework dann genutzt wurden ist.
Außerdem kann man dann vielleicht auch mehr als ein Framework nutzen und 
muss denn Touch nur einmal Kalibrieren.

Bei der Auswahl der Komponenten ( Touch, Display) würde ich mich ganz 
nach denn gewählten Board richten. Der Hersteller deines Prozessor Bord 
hat sicher eine passende Module an der Hand und solange du nicht in 
Serie gehen willst sondern nur basteln ist das sicher der beste ansatz. 
Ansonsten würde ich die Komponenten danach wählen was schon 
Treiberunterstüzung im Kernel hat.
Das kommt dann eher in das Projekt als die Teile wo ich erst nach 
Datenblatt anfangen muss was zu schreiben.

Wenn ich selber einen Treiber schrieben muss dann lieber einen für den 
touch und Co als für dass Display.
Denn Display Anpassungen laufen meisten darauf Hinaus das man erstmal 
Die Datenblätter des Prozessor und des Display gut lesen muss

Dann herauszufinden wie beide Hersteller das mit denn Signalen meinen
( die sind da echt kreativ möglich aneinander vorbei zu reden).
Nicht immer heißen die Signale gleich außerdem sind die Frambuffer 
Authoren auch noch munter am Definieren wie es denn am besten sein soll.
Außerdem lassen sich manche Signale aus anderen ableiten bzw. Errechnen 
so das nicht immer alles was du brauchst direkt angeben ist.
und zu guter letzt neigen Display zum Flackern wenn man sich nicht 
relativ genau an die Timings hält, so das man meisten am Ende dasteht 
und mit den Oszi die Signale nach regelt bis das Bild stabil ist.
Du sieht so eine Display Ansteuerung ist etwas womit ich nicht unbedingt 
anfangen wollen/würde mir unter embedded Linux meine Sproen zu 
verdienen.
Das gute aber ist das die anderen Treiber im Vergleich hierzu einfacher 
sind, so das du sicher was findest wo für du Kernel Treiber schrieben 
kannst, falls du das willst.

Außerdem würde ich dir dazu raten dich von einen Buildsystem beim 
erstellen deines Projekt unterstützen zu lassen, um schneller zum Ziel 
zu kommen.

grüße

Imon

Autor: tomtom (Gast)
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Ich weiß nicht, ob es dir hilft und wie weit man da "nativ" dran kommt, 
aber auf meinem TomTom-Navi (One V3 oder so? ein recht kleines) läuft 
ein Linux, es hat einen Akku, einen GPS-Empfänger und einen Touchscreen 
:)

An die Konsole kommt man auch, die kann man mit einer Bildschirmtastatur 
bedienen.

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