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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sensor schlechter als Stellglied


Autor: 37 (Gast)
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Mein Sensor weist Hysterese auf, mein Stellglied hat eine höhere 
Auflösung.

Wenn ich anhand des Sensorsignalss nun eine Stellgröße berechne und die 
Strecke sich in Richtung Regelgöße bewegt, kann es sein, dass der Sensor 
um ein Digit/Bit/Grain abweicht.
Eine (überflüssige bzw. falsche) Korrektur ist die Folge.
Wenn man die Auflösung des Stellglieds runterrechnet kann durch Rundung 
der Effekt immer noch auftreten.
Die Hysterese des Sensors durch Threshold zu kompensieren 
(Regelabweichung < Threshold = OK) klappt auch nur bedingt.

Kann ein Fachmann mein Problem bitte mit Fachwörtern präziser 
formulieren und Lösungsansätze aufführen? Das wäre toll!

Autor: \0 (Gast)
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Was für einen Regler benutzt du denn? P-Regler?
Wie schnell muss der Regelkreis sein?
\0

Autor: MaWin (Gast)
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> Lösungsansätze

1. Die Regelstrecke einer dauernden Sollwertverstellung (langsamer 
überlagerter Sinus) oberhalb der Hysterese beaufschlagen, dann stellt 
sich im Mittel ein Istwert ein, der von der Hysterese befreit ist, aber 
das Stellglied arbeitet auch ständig.

2. Bewusst den Sollwert immer von einer Seite anfahren, wenn also der 
Istwert mal über edm Sollwert liegt, erst mit dem Istwert unter den 
Sollwert fahren, bevor man sich langsam bis zum Sollwert bewegt.

3. Regelabweichung < Threshold = OK

Autor: 37 (Gast)
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Ja, kann als P-Regler aufgefasst werden. Geschwindigkeit ist egal, es 
geht mir in erster Linie um die Behandlung der unterschiedlichen 
Auflösungen.

Autor: Dietmar (Gast)
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"Mein Sensor weist Hysterese auf, mein Stellglied hat eine höhere
Auflösung"

Könntest Du diese nebelhaften Ausführungen durch eine vernünftige 
Beschreibung der Strecke ersetzen (was für ein Sensor, was für ein 
Stellgelied)? Die hohe Auflösung des Stellgliedes könntest Du mit einem 
Filter hinter dem Reglerausgang nutzen - dann sieht man im Output keine 
Sprünge, sondern stetige Verläufe. Ansonsten: Grundsätzlich kann nichts 
besseres herauskommen als das, was man investiert. Wenn der Sensor die 
Regelgrösse nicht erfassen kann und tatsächlich Hysterese hat (wie ein 
Thermostat), dann ist halt die Regelung Mist.

Autor: \0 (Gast)
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Was ist denn das für ein Sensor, dass der so miese Auflösung hat? :D

Man könnte das Sensorsignal glätten, um wenigstens keine sprunghaften 
Änderungen mehr zu haben. Ein PT2 ohne Überschwinger(S-Kurve im 
Zeitbereich) oder gar ein PT1 zum Glätten des Sensorsignals könnte schon 
reichen. Macht natürlich alles langsamer.

\0

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