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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wasserbehälter nachfüllen


Autor: Hammerhead (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe mir vorgenommen eine Fütteranlage für Hamster zu bauen, die 
zweitägig das Futter und bei unterschreiten eines bestimmten Standes den 
Wasserbehälter nachfüllen soll.
Das ganze soll mit einem ATMega8 laufen.

Zum Befüllen des Futterbehälters habe ich vor, ein RTC-Modul an den Mega 
anschließen und dann bei bestimmten Zeiten den Befüllmechanismus zu 
triggern.

Was mir eher Gedanken zubereitet ist: Wie kann ich prüfen, ob ein 
bestimmter Wasserstand unterschritten ist? Da das Trinkfläschchen unten 
mit einer Metallkugel versehen ist, entfallen sämtliche Möglichkeiten, 
die in irgendeiner Weise Spannung auf das Wasser anlegen.

Was ich mir vorgestellt habe, ist ein Sensor, den ich auf einer 
bestimmten Höhe anbringe, der in das Wasser eingelassen ist. Wenn dieser 
nicht mehr von Wasser umgeben ist, soll der Controller eine Pumpe oder 
ein Ventil triggern, welches dann den Behälter wieder füllt. Am oberen 
Ende des Behälters könnte man auch einen Sensor anbringen, der den 
Controller dazu bringt, die Zuleitung wieder dicht zu machen.

Gibt es solch einen Sensor, der klein genug ist?

Danke und MfG
Andreas

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Hammerhead schrieb:
> Da das Trinkfläschchen unten
> mit einer Metallkugel versehen ist, entfallen sämtliche Möglichkeiten,
> die in irgendeiner Weise Spannung auf das Wasser anlegen.

Na, das sehe ich nicht so !

Du kannst doch eine potentialfreie Spannung anlegen, d.h. Du verbindest 
Deine Schaltung nicht mit dem Käfig...

Ich habe da mal eine Steuerung gebaut...

Da habe ich 12V getaktet und über einen X2-Folien-C auf eine Elektrode 
gegeben und die 2. Elektrode ging auch über einen X2-Folien-C auf eine 
Spitzenwert-Gleichrichterschaltung, die der uC dann auswerten kann. Das 
Signal muß ja nicht immer erzeugt werden, es reicht ja alle x Minuten 
(bis die Flasche leer ist).

Ich hatte Isolierung vor Netzspannung im Auge, weil die Geräte im 
professionellen Umfeld eingesetzt werden.

Autor: hownottobeseen (unangemeldet) (Gast)
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Hi,

du hast gleich mehrere Probleme:
Die Fläschchen mit Kugel drin brauchen meines Wissens einen gewissen 
Unterdruck in der Flasche. Hast du Entlüftung drin (die du beim 
Nachfüllen brauchst), suppt die Sache nach unten hin. Außer du nimmst 
das Volumen an Luft raus, was du an Wasser reingibst.

Ich würde Abstand davon nehmen, mit Strom in die Flasche zu gehen, Thema 
Elektrolyse. Wenn dann einen wasserdichten Magnetschwimmer und 
Reed/Hall-Sensor außen - so machen es auch viele Kaffeeautomaten.

Aber was anderes: Warum schaust du nicht einfach regelmäßig nach dem/den 
Hamster(n)?

Da kannst du auch gleich Checken, ob bei ihm/ihnen noch alles in Ordnung 
ist. Wenn man Haustiere vollautomatisiert "versorgt" hat man IMHO 
irgendetwas falsch gemacht. Ich kenne sowas nur in der "Produktion" 
(Mast von Schweinen/Rindern)...

Außerdem: Was, wenn die Technik versagt? (In Mastbetrieben ist zur 
Fütterung immer jemand anwesend)

Autor: Icke (Gast)
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...armer Hamster...

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Elektrolyse durch einen Kondensator ???

Hä ???

Gleichstrom <> Wechselstrom !

Autor: Michael H. (michael_h45)
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hownottobeseen (unangemeldet) schrieb:
> du hast gleich mehrere Probleme:
...
[ ] Du hast verstanden, dass das ein Projekt aus Spaß an der Freude sein 
soll.

Autor: hownottobeseen (unangemeldet) (Gast)
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Hammerhead schrieb:
> Spannung auf das Wasser anlegen.

Bernd Rüter schrieb:
> Elektrolyse durch einen Kondensator ???

Hammerhead hatte zwar geschrieben, dass das wahrscheinlich keine gute 
Idee ist, ich wollte es allerdings nur bekräftigen. Strom im Wasser ist 
immer etwas problematisch. Es reicht ja, wenn etwas aus den Elektroden 
rauskorrodiert und das Wasser verunreinigt (Die Dosis macht das Gift!).

Michael H. schrieb:
> [ ] Du hast verstanden, dass das ein Projekt aus Spaß an der Freude sein
> soll.

Das ist mir klar. Nur wird aus Spaß irgendwann Faulheit/Nachlässigkeit 
und man hat den Salat.

Ich bin zwar selbst ein Fan von Technisierung und Gadgets, irgendwo ist 
IMHO es auch ein Ende. Ich möchte Hammerhead nichts unterstellen, 
sicherlich ist das Projekt nur aus Spaß an der Freud. Ich habe ja auch 
versucht, konstruktiv beizutragen. Man muss/sollte sich aber immer der 
Konsequenzen seines Handelns im Klaren sein - wie ich oben geschrieben 
habe.

Das Ding ist: Irgendwann ist die Sache so "zuverlässig", dass man es 
über den zweiwöchigen Urlaub laufen lässt. Am zweiten Tag passiert dann 
was ganz lapidares (Wasserschlauch reißt, Mechanik verhakt,...) und der 
Hamster bekommt nix mehr zum futterng und/oder die Bude steht unter 
Wasser (Was aus so nem Hausanschluss innerhalb von 12 Tagen rauskommen 
kann, könnt ihr ja ausrechnen).

Autor: Denis (Gast)
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Würde einen kleinen Zugschalter bauen der bei unterschreiten des 
Gegengewichtes(Fläschen) schaltet + Logik.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Warum schließt du nicht den "Größen" Wasserbehälter gleich an? Oder soll 
das ganze gleich an die Wasserleitung geklemmt werden?

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Hammerhead schrieb:
> entfallen sämtliche Möglichkeiten,
> die in irgendeiner Weise Spannung auf das Wasser anlegen.

Willst Du das arme Tierchen grillen?
Hast Du schon einmal die Zunge an eine 1,5V-Batterie gehalten?
Das bemerkt sicherlich auch ein Meerschweinchen und vermeidet danach die 
Berührung der Trinkflasche. Das Ergebnis kannst Du dir sicherlich 
denken.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Hm, frisches Wasser rein ist eine Sache, aber wie kommt das alte und 
vielleicht verschmutzte Wasser wieder raus? Da können ja auch mal Krümel 
vom Futter drin landen, nach meiner Erfahrung mit Haustieren... wenn man 
das wirklich richtig machen wollte, dann müsste man das "Abwasser" 
rauslassen aus dem Trinkgefäß, einmal kräftig durchspülen (ohne die 
Umgebung zu überschwemmen) und erst im letzten Schritt frisches Wasser 
nachfüllen. Wenn Du das hinbekommst, kriegst Du von mir ein Eis :-)

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Wenns schon elektrifiziert wird:

Du könntest mit dem Hamster-Rad einen kleinen Akku laden, und nachts 
gibt es LED-Beleuchtung im Stall, damit die Tierchen  auch was sehen im 
dunkeln.

Wenn genügend Hamster anwesend sind, kanst du auch ein ausrangiertes 
Rhön-Rad umbauen, und den gewonnenen Strom ins öffentliche Netz 
einspeisen...

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Die Vorredner haben es schon gesagt.
Du hast div. Probleme: Die Flasche funktioniert nur weil in der Flasche 
ein gewisser Unterdruck ist. Der Ausgang mit der Metallkugel ist kein 
dichtes Ventil (sonst könnte der Hamster lange saugen ohne Wasser zu 
bekommen), das funktioniert nur mit der Kohäsionskraft von Wasser in 
Verbindung mit dem Unterdruck.
Wenn Du da Wasser nachströmen lässt dann sifft es sofort unten raus und 
Dein Hamster hat nasse Füsse.
Wo kommet das Wasser her? Von der Leitung? Dann versorge Dir eine 
Wasserschadensversicherung.
Von einem größeren Behälter? Dann kannst Du den direkt anschließen.

Mein Tipp: Wenn Du basteln willst dann suche doch mal nach 
Feutigkeitsmelder oder Wasseralarm. Mit 2 Transistoren eine Summer und 
2,3 Widerständen sowie einer 9V Batterie kann man super Melder machen 
die man unter die Spülmaschine, in den Heizungsraum oder in den 
Waschkeller legen kann und die dir dann ggf. größere Wasserschäden 
vermeiden helfen.

Viel Spass

Autor: Animal (Gast)
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@ Mark Brandis

In Behältern, die nicht regelmäßig (also mindestens einmal am Tag) 
gereinigt werden, bilden sich doch so schöne Bakterienkulturen. Wenn man 
dieses Zeug lieber mag als zum Beispiel Hamster, dann macht das Projekt 
ganz viel Sinn.

Ich halte das Projekt auch für sehr kreativ: es ist eine gut durchdachte 
Vorgehensweise, mit maximalem Aufwand Zeit möglichst sinnlos zu 
verschwenden.

Autor: Lukas (Gast)
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Montiere doch einfach einen Taster im Käfig und bring dem Hamster bei, 
dass er da drauf drücken muss wenn er was zu fressen/trinken will ;)
Solltest nur aufpassen dass deine Wohnung nicht unter Wasser steht, 
falls dem Hamster heiß ist und er baden möchte ;)

Autor: Hammerhead (Gast)
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Christian H. schrieb:
> Willst Du das arme Tierchen grillen?

Lies bitte das hier nochmal durch:
> Hammerhead schrieb:
>> entfallen sämtliche Möglichkeiten,
>> die in irgendeiner Weise Spannung auf das Wasser anlegen.

Danach bitte überlegen...und dann kommst auch auf die Idee, was du grad 
von dir gegeben hast.
(Wobei ich ja durchaus das Wort "entfallen" ja mal betonen könnte)

@Wegstaben Verbuchsler: Hamster sind nicht aus Spaß nachtaktiv.

Naja zurück zum eigentlichen Thema:
Der Hintergrund der Geschichte ist, dass mir der letzte Hamster 
gestorben ist, weil ich ihn mit mir rumgefahren habe. Ich hatte da 
niemanden, der alle zwei Tage in meine Wohnung gehen und nach dem Tier 
schauen konnte. Da ich mir wieder einen (bzw. ein paar) zulegen will, 
will ich vorher dafür sorgen, dass das nicht passiert. Wenn ich zuhause 
bin, werde ich eh nach den Tieren schauen, da ich auch den letzten 
öfters auch außerhalb des Käfigs hab rumrennen lassen (unter voller 
Aufsicht selbstverständlich).

Das ganze soll auf keinen Fall zur Zeitersparnis dienen, sondern nur für 
den urlaub gut sein. Es ist leichter, jemanden zu finden, der einmal die 
Woche vorbeischaut, als jemanden, der alle zwei Tage zu mir spazieren 
muss.

Ich weiß ja nicht, wo bei euch die Haustiere draus trinken, aber einen 
100ml Behälter an die Hausleitung legen? Vielleicht könnte man es auch 
mit einem Feuerwehrschlauch probieren.

Und wie kommts eigentlich, dass 30% der Posts in diesem Thread 
irgendwelche sarkastischen Bemerkungen beinhalten, anstatt etwas 
produktivem? Sind wir hier in einem Kinderforum, dass man hier alles 
reinschreibt, ohne vorher im klaren zu sein, wie, warum und wofür etwas 
eingesetzt werden soll?

Autor: Tierfreund (Gast)
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Könnte daran liegen, dass wahrscheinlich Viele die :

ich habe mir vorgenommen eine Fütteranlage für Hamster zu bauen, die
zweitägig das Futter und bei unterschreiten eines bestimmten Standes den
Wasserbehälter nachfüllen soll.

... gelesen haben, entweder ein verhungerten Hamster, oder wahlweiße 
einen ertränkten Hamster vor ihrem geistigen Auge gesehen haben...

bin mal gespannt wieviele "Debug-Hamster" benötigt werden... ^^


mfg

Autor: Animal (Gast)
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> Es ist leichter, jemanden zu finden, der einmal die
> Woche vorbeischaut, als jemanden, der alle zwei Tage zu mir spazieren
> muss.

Wieso muß denn jemand bei Dir dazu vorbeikommen???
Einen Hamster kann man auch gut zur Pflege abgeben. Wir hatten mit 
unseren Tieren noch nie Probleme. Auch gibt es Zoohandlungen, die diese 
Aufgabe in der Ferienzeit übernehmen.

Autor: Peter R. (pnu)
Datum:

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Früher füllte man eine Flasche mit Wasser und ließ sie in einen kleine 
Schale (Trog) mit der Öffnung nahc unten hängen. Dann stieg der 
Wasserspiegel in der Schale so hoch, bis die Öffnung der Flasche zu war.
Täglich die Flasche mit frischem Wasser füllen und Alles ist OK.

Mit tat user Kaninchen in den ersten Tagen immer leid, wenn es an dieser 
blöden Kugelflasche um sein Wasser känpfen musste. Zwölf Jahre drauf 
trank es immer aus einem normalen Trog mit frischem Wasser, wie es alle 
nicht-Käfig-Tiere tun können.

Autor: Hammerhead (Gast)
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Naja, nicht alle wollen ein hamster mitsamt Zeug zu sich nehmen. Ich 
kenn zumindest niemanden. Und die nächste Zoohandlung, bei denen man den 
lassen könnte ist zu weit weg. Habe nicht das Verlangen danach, mit nem 
hamster Bahn zu fahren...insbesondere im Winter.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Hammerhead schrieb:
> Naja, nicht alle wollen ein hamster mitsamt Zeug zu sich nehmen. Ich
> kenn zumindest niemanden. Und die nächste Zoohandlung, bei denen man den
> lassen könnte ist zu weit weg. Habe nicht das Verlangen danach, mit nem
> hamster Bahn zu fahren...insbesondere im Winter.
Nun wenn einem das alles zuviel ist sollte man sich halt kein Tier 
anschaffen. Die Urlaubsverpflegung gehört halt auch zu den 
Tierhalter-Plichten...
Und was machst du wenn deine Einrichtung wieder erwarten doch versagt? 
Pech für den Hamster, hol ich mir halt ein paar neue?

Auch wenn es scherzhaft gemeint war:
Tierfreund schrieb:
> bin mal gespannt wieviele "Debug-Hamster" benötigt werden...
kann leider grausamme Realität werden.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Hammerhead schrieb:
> Ich weiß ja nicht, wo bei euch die Haustiere draus trinken, aber einen
> 100ml Behälter an die Hausleitung legen? Vielleicht könnte man es auch
> mit einem Feuerwehrschlauch probieren.

Und mit was willst Du nachfüllen? Es gab mehrere Kommentare dazu. Wenn 
Du es nicht an die Wasserleitung hängen willst warum dann nicht gleich 
das Wasserreservoir an die Flasche.

Hammerhead schrieb:
> Und wie kommts eigentlich, dass 30% der Posts in diesem Thread
> irgendwelche sarkastischen Bemerkungen beinhalten, anstatt etwas
> produktivem?

Also gab es 70% produktive Posts. Und wo sind Deine Kommentare zu den 
70% die auch diverse Fragen beinhaltet haben?

Hammerhead schrieb:
> Das ganze soll auf keinen Fall zur Zeitersparnis dienen, sondern nur für
> den urlaub gut sein.

Und was passiert wenn Deine Anlage genau dann versagt? Siehe die ganzen 
berechtigten Kommentare dazu!

Dann sag doch mal, wie sillst Du das mechanisch/hydraulisch genau machen 
mit dem Wasser? Der Sensor ist ja wohl das kleine Problem.

Noch eine Frage: Was machst Du gegen die Veralgung?

Autor: Hammerhead (Gast)
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@Läubi: Es geht nicht darum, dass es mir im Winter zu kalt zum Rumfahren 
ist, sondern dem Hamster...und da das letzte Tier gerade wegen den 
ganzen Transportgeschichten verstorben ist, will ich das vermeiden.

@Peter R.: Hm auch keine schlechte Idee. Die Flasche darf dann 
wahrscheinlich auch keine zweite Öffnung haben, oder?

Es soll auch nicht darauf hinauslaufen, dass ich Debug-Hamster brauche.

Es gibt doch auch Leute, die ihre Fische automatisch füttern lassen, 
gibts zuhauf Gerätchen im Handel. Was ist denn nun an einer Fütteranlage 
für einen Hamster so schlimm?

Ich würde das mit dem Moralischen getue jetzt gerne lassen und eine 
Lösung finden, die funktioniert und ausfallsicher ist. Dabei ist zu 
beachten, dass ich auf jeden Fall wöchentlich jemanden vorbeischauen 
lasse, wenn ich selbst nciht da bin.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Hammerhead schrieb:
> Ich würde das mit dem Moralischen getue jetzt gerne lassen und eine
> Lösung finden, die funktioniert und ausfallsicher ist.

Wie viel trinkt ein Hamster pro Tag?
20mL?
Dann 3 150ml Flaschen parallel nehmen! Doppelte Ausfallsicherheit für 7 
Tage!

Hammerhead schrieb:
> Es gibt doch auch Leute, die ihre Fische automatisch füttern lassen
Gegen das automatische Zuführen von Futter hat niemand was gesagt! Da 
sah ja auch niemend ein Problem.
Aber einige Fragen zu Deiner Idee mit dem Wasser sind immer noch offen 
(Siehe vorheriges Post)

Autor: Hammerhead (Gast)
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U.R. Schmitt schrieb:
> Also gab es 70% produktive Posts. Und wo sind Deine Kommentare zu den
> 70% die auch diverse Fragen beinhaltet haben?

Zu denen bin ich leider nicht gekommen (bzw. doch im letzten Post), da 
ich die 30% Tierschützer davon abhalten musste, mir eine Anzeige wegen 
Tierquälerei hinterherzuwerfen (mal extrem ausgedrückt).
Dann noch den einen oder anderen Troll, der nicht fähig ist, zu lesen 
UND zu verstehen.
Dann kommen noch die hinzu, die was von Strom in der Flasche faseln, 
obwohl ich explizit gesagt habe, dass ich das auf keinen Fall machen 
will. Ich will nichtmal einen Überlaufsensor nehmen, der für Aquarien 
gedacht ist.
Desweiteren die zwei-drei, die sich dem verteufeln des automatisierten 
Fütterns zugewandt haben.

So, da ich jetzt (hoffentlich) Zeit habe, mir Gedanken über die 
sinnvollen Vorschläge zu machen:

Das mit der Veralgung tritt innerhalb einer Woche nicht auf. Vor allem, 
da der Käfig nicht in direktem Sonnenlicht steht. Desweiteren ist im 
Fläschchen nicht genug Luft, dass da was wachsen könnte (es ist 
hoffentlich allgemein bekannt, dass Algen auch Pflanzen sind).

Was mir mehr Sorgen macht, ist der Unterdruck, den ich ja brauche. Das 
bedeutet, dass ich beide Behälter versiegeln muss.
Da mir die Lösung mit dem Trog und der reinhängenden Öffnung eh besser 
gefällt, bleib ich erstmal dabei...ich werde wahrscheinlich bloß einen 
dünnen (und Knabberresistenten...weil Nagetiere) Schlauch in den Käfig 
leiten und befestigen, damit ich den Behälter nicht im Käfig habe.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Ich sehe das als sportliche Aufgabe, zum Thema Tierbetreuung ist ja 
schon alles gesagt. ;)

Mir fällt da noch Lichtbrechung ein. Ein schräger Lichtstrahl wird im 
Wasser anders abgelenkt als in Luft.

Autor: ggggggggg (Gast)
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Zum Wasserfüllstand: Lichtstrahl durchschicken und anhand der Ablenkung 
bestimmen ob an der Stelle noch Wasser da ist. Brechung usw...
Oder auch kapazitiv messen.
Oder über das Gewicht dass die Flasche ausübt

Autor: Hammerhead (Gast)
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Lichtstrahl ist auch eine Idee, aber wie schon gesagt, werde ich die 
Lösung von Peter R. nehmen, denn sonst muss ich dann mit Aquariensilikon 
rumspielen. Das Zeug ist ja eh schon teurer, weils Tiersicher ist (wegen 
Abgabe von Stoffen ans Wasser) und ich glaub nicht, dass man irgendwo 
bloß 10 Gramm davon bekommt. Desweiteren bezweifle ich, dass ich das in 
der kleinen Flasche sauber hinkriege. Dann doch lieber die 
Wasserversorgung vollmechanisch lösen und mit dem Controller nur den 
Wasserstand prüfen und ggf. per LED anzeigen lassen, wenns zu wenig 
wird.

Zum Behälteraufbau: Anfangs war es ja so gedacht, dass ich einen kleinen 
und einen größeren Behälter habe und den kleineren aus dem größeren 
befülle. Da die Lösung, die Peter R. vorgeschlagen hat, nur einen 
Behälter (und den Trog) benötigt, entfällt das.

Kapazitive Messung hat auch in irgendeiner Weise mit Strom im Wasser zu 
tun (auch wenn Wechselspannung) und wie ich bereits sagte, will ich 
sowas nicht haben.

Wie kann ich denn das mit dem Lichtstrahl lösen? Ich hab hier nen LDR 
rumliegen, das ist kein Problem. Das Problem ist, dass ich eine 
Lichtquelle von der Art eines Laserpointers brauche, liege ich da 
richtig?

PS: Was kann ich denn als Wasserzuleitung nehmen? Die Tiere knabbern ja 
an allem, was sie vor die Zähne kriegen.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Hammerhead schrieb:
> Christian H. schrieb:
>> Willst Du das arme Tierchen grillen?
>
> Lies bitte das hier nochmal durch:
>> Hammerhead schrieb:
>>> entfallen sämtliche Möglichkeiten,
>>> die in irgendeiner Weise Spannung auf das Wasser anlegen.
>
> Danach bitte überlegen...und dann kommst auch auf die Idee, was du grad
> von dir gegeben hast.

Du hast geschrieben:
> Da das Trinkfläschchen unten
> mit einer Metallkugel versehen ist, entfallen sämtliche Möglichkeiten,
> die in irgendeiner Weise Spannung auf das Wasser anlegen.

Das hört sich für mich so an, dass Du wirklich auf die Idee gekommen 
bist, "Spannung auf das Wasser" anzulegen und es nur verworfen hast, 
weil unten eine Metallkugel dransitzt.

So hatte ich das verstanden und halte meine Bemerkung daher für legitim 
und nicht sinnfremd. Ich bleibe daher dabei, was ich vohin von mir 
gegeben habe.

Autor: Hammerhead (Gast)
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Ja durchaus...natürlich habe ich mir erst Gedanken darum gemacht, wie 
man generell einen Wasserstand messen könnte. Eine der Ideen war das 
Reinführen von zwei Metallstäben und das Messen des Widerstandes bzw. 
das prüfen, ob Strom von Stab A nach Stab B fließen kann. Und danach 
habe ich überlegt, welche Vor- und Nachteile meine Ideen haben.

Das stellt deine Frage trotzdem als sinnfremd dar, denn ich habe von 
Anfang an gesagt, dass keine (elektrischen) Ströme im Wasser herrschen 
sollen. Es geht hier nicht darum, jemanden als Tierquäler darzustellen, 
nur weil er eine bestimmte Idee hatte, denn schließlich wurde besagte 
Idee aufgrund des Tierschutzes verworfen.

Ich weiß ja nicht, ob du immer auf die perfekte Idee kommst, aber ich 
meinerseits muss mir erstmal mehrere einfallen lassen, diese danach 
auswerten und danach die beste herauszunehmen.

Autor: Tierhandel-Konjunktur-Ankurbler (Gast)
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Ich habe auch einen Hamster, grade wieder neu, nach dem Urlaub. Bevor 
ich in den Urlaub fahre geht mein Hamster auf "Reise" ...

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Hammerhead schrieb:
> Ich weiß ja nicht, ob du immer auf die perfekte Idee kommst, aber ich
> meinerseits muss mir erstmal mehrere einfallen lassen, diese danach
> auswerten und danach die beste herauszunehmen.

Nein, das behaupte ich auch nicht.
Nur gibt es hier öfters mal Leute, die die Konsequenzen für ihre 
Basteleien einfach nicht sehen. Daher war ich lediglich vorsichtig.

Hammerhead schrieb:
> Das stellt deine Frage trotzdem als sinnfremd dar, denn ich habe von
> Anfang an gesagt, dass keine (elektrischen) Ströme im Wasser herrschen
> sollen.

Ich wusste nicht, dass Du aus diesem Grund kein Strom im Wasser haben 
wolltest. Das stand jedenfalls nicht in Deinem Anfangsposting. Dort war 
als Grund lediglich die Metallkugel genannt.

Autor: Sebastian Enz (senz) Benutzerseite
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Ich würde den Füllstand induktiv messen. Einfach eine Spule über den 
Behälter stülpen und einen geeigneten Schwimmer rein. Vlt. geht das auch 
mit Magnet und Hall- oder Reedkontakt. Das funktioniert mit jedem 
handelsüblichen Trinkröhrchen und erfordert keine Umbauarbeiten. Wobei 
das Problem des sudelfreien Nachfüllens immer noch nicht gelöst ist...

Nebenbei:
Ich hatte füher auch mal einen Hamster und hatte einen Kilometerzähler 
an das Laufrad montiert. Der Hamster ist über Nacht mehr als 3 Km 
gelaufen (Sehenefehler des Hamsters im Laufrad weggerechnet!) :)

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Hammerhead schrieb:
> Der Hintergrund der Geschichte ist, dass mir der letzte Hamster
> gestorben ist, weil ich ihn mit mir rumgefahren habe. Ich hatte da
> niemanden, der alle zwei Tage in meine Wohnung gehen und nach dem Tier
> schauen konnte. Da ich mir wieder einen (bzw. ein paar) zulegen will,
> will ich vorher dafür sorgen, dass das nicht passiert.

Hammerhead schrieb:
> Das ganze soll auf keinen Fall zur Zeitersparnis dienen, sondern nur für
> den urlaub gut sein. Es ist leichter, jemanden zu finden, der einmal die
> Woche vorbeischaut, als jemanden, der alle zwei Tage zu mir spazieren
> muss.

Für mich ist mit diesem Post Schluss... Ich habe einen Hund, en ich 
eigentlich nicht haben wollte. Der wurde uns damals zur Hochzeit 
geschenkt. Inzwischen bin ich geschieden, und wegen dem Hund war ich nun 
die letzten 7 Jahre nicht im Urlaub. Weil ich den Hund nicht einfach so 
abgeben kann...

Außerdem - Hamster sind Nachtaktive Tiere, wieso fährst Du mit dennen 
dann durch die Gegend? Auch sind Hamster Einzelgänger, es gibt zwar 
Rassen, die könnte man zu zweit halten, aber das ist sehr schwer... Ich 
hatte zeitweise 7 Hamster gleichzeitig, meine damalige Freundin wollte 
unbedingt, das die Hamster zusammen wohnen... die erste Nacht ist es gut 
gegangen, in der zweiten Nacht hat der eine den anderen ermordet...

Junge - überlege Dir, ob Du Dir wirklich ein Tier, was Arbeit macht, 
nochmal anschaffen willst. Die Arbeit musst DU Dir machen. Wenn Du Dir 
die Arbeit nicht machen willst, dann lass die VIecher lieber im 
Handel...
Immerhin musst Du ja täglich das Wasser wechseln, Futter sollte auch ab 
und zu gewechselt werden, auch will das Vieh mal etwas frisches... Wie 
sieht es mit den Hinterlassenschaften des Hamsters aus - baust Du auch 
einen Bagger, der die 2 mal in der Woche abholt und entsorgt???


Mir tut das Vieh einfach nur leid...

Autor: Hammerhead (Gast)
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@Björn C.: WIe wärs mal mit komplett durchlesen und vor allem komplett 
verstehen?

Ich bin mal so frei und beantworte mal eine deiner Fragen, die aufgrund 
unzureichendem Lesen und verstehen gestellt wurde:
Warum bin ich mit ihm rumgefahren: Weil ich in den Urlaub zu meinen 
Eltern gefahren bin(300km). Drei Wochen lang. Sollte ich etwa das Tier 
zuhause lassen?

Wie ich schon (zu oft) sagte: Der Längste Einsatzzeitraum für das zu 
bauende System sind 3 Wochen! In diesen drei Wochen bin ich nicht 
zuhause. In diesen drei Wochen lasse ich einen Kollegen bei mir 
vorbeikommen, um nach dem Rechten zu schauen! Es hat vielleicht bei dir 
geklappt, deinen Hund mal bei irgendwem zu lassen. Aber das heißt noch 
lange nicht, dass jeder diese Möglichkeit hat.

PS: Und von einem Verheirateten (und wieder geschiedenen) Mann mit 
"Junge" angesprochen zu werden lässt viel über den Gemütszustand 
besagten Mannes schließen...normalerweise hört man sowas von 
14-18Jährigen.

Wir sind hier in einem Elektronikforum und nicht auf einer 
Tierschützerdemo oder einer Kinderparty. Dass manche einfach unfähig 
sind, ihren geistigen dünnschiss bei sich zu behalten.

Autor: Musiker (Gast)
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> PS: Und von einem Verheirateten (und wieder geschiedenen) Mann mit
> "Junge" angesprochen zu werden lässt viel über den Gemütszustand
> besagten Mannes schließen...normalerweise hört man sowas von
> 14-18Jährigen.

PPS: oder von Freddy Quinn ;-)

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Bring das Vieh zu Deinem Kollegen, auch 300km sind für ein Tier nicht 
gerade angenehm...

Und ich habe meinen Hund nirgends abgegeben - ich bin nicht weggefahren 
über längere Zeit... nur stundenweise...


PS: Sollte ich etwa Mädsche schreiben???

Autor: Thorsten S. (thosch)
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Die Trinkflasche funktioniert mit leichtem Unterdruck. Die 
Wasserentnahme durch den trinkenden Hamster erfolgt durch Luftzufuhr 
durchs Trinkröhrchen in gleichem Volumen.
Ein automatisches Auffüllen kann also nur unter Aufrechterhaltung der 
Druckverhältnisse funktionieren, ohne daß die Flasche ausläuft.
Das bedeutet, daß das zuvor beim Trinken des Hamsters in die Flasche 
gelangte Luftvolumen wieder durch Wasser erstzt werden muß, die Luft muß 
also beim Auffüllen aus der Flasche entfernt werden, damit der Druck 
nicht steigt.



BTW: Fällt eigentlich nur mir auf, daß sich der TO und alle weiteren 
Diskutanden hier bislang ausschließlich mit den Problemen der 
Hamster-VERsorgung beschäftigt haben?

Nehmen wir mal an, alle erwähnten Probleme seien technisch sauber 
gelöst,
dem Hamster stehe also jederzeit Futter und Trinkwasser zur Verfügung.

Nun hat es so ein Hamster aber wie jedes Tier an sich, daß alles, was 
oben hineingelangt, etwas später unten (verändert) wieder herauskommt...

Ergo muß man sich auch um die Entsorgung des Hamster-Outputs kümmern!
Da wäre also noch sowas wie ein Einstreu-Wechsel-Roboter fällig.
Damit erschtint mir die ganze Sache dann allmählich völlig 
unpraktikabel.

Oder soll das arme Hamsterchen wirklich den ganzen Urlaub im selben 
Streu verbringen? Ich fände das nicht so witzig.

Gruß,
Thorsten

Autor: Egal (Gast)
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Das ist der entscheidende Vorteil bei einem Kaninchen als Haustier. 
Lecker Abendbrot vor-, und keine Probleme während des Urlaubs. Nach dem 
Urlaub muss man nur mal schnell in die Zoohandlung, um den Käfig wieder 
zu füllen.  :-)

Autor: Testfall (Gast)
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Also das ist jetzt aber mal 'ne harte Ansage...
wobei man Hamster bestimmt auch essen könnte.
Urgs!

Autor: Björn (Gast)
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Hallo.

Mal abgesehen von hygienischen Problemen, so würde es doch gehen:

Im Wasserbehälter ein Röhrchen (Rot) einkleben, welches oben und unten 
offen ist.
Im Röhrchen einen Schwimmer (blau) darauf einen Magneten (grün) 
einbauen.
Mit dem Wasserstand wird der steigen und sinken.
Diesen Stand von außen mit aufgeklebten Reedkontakten auslesen, fertig.

Autor: Hammerhead (Gast)
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Thorsten S. schrieb:
> BTW: Fällt eigentlich nur mir auf, daß sich der TO und alle weiteren
> Diskutanden hier bislang ausschließlich mit den Problemen der
> Hamster-VERsorgung beschäftigt haben?

Gehts nur mir so, oder Quatschen hier 50% der Poster einfach irgendwas 
rein, nach dem Prinzip "hauptsache nicht beim Thema bleiben"?

Und so viel Dreck machen die Tiere auch wieder nicht. Den Output legen 
sie eh immer an der selben Stelle ab (kloecke). Und dann da, wo sie sich 
wirklich nur zum Erleichtern aufhalten.

Autor: Egal (Gast)
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Testfall schrieb:
> Also das ist jetzt aber mal 'ne harte Ansage...
> wobei man Hamster bestimmt auch essen könnte.
> Urgs!

Kaninchen macht mehr satt. :-)


Aber mal im Ernst:

Eine Automatik kann ausfallen - der Hamster fällt dann auch schnell aus. 
Das Übergeben des Haustieres an Nachbarn, Freunde, Bekannte oder 
Arbeitskollegen ist besser (an einen davon in einem Stück, nicht das 
arme Tier aufteilen!).

Hat man solche Leute nicht an der Hand, kann man sich aufgrund 
mangelnder "sozialer Integrierbarkeit" den Urlaub auch sparen - er wird 
keinen Spaß machen.

Autor: David .. (david1)
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Die Trinkhalm-Lösung halt ich schon für ziemlich gut.

Dann wäre da aber immernoch das Druck Problem, das würde ich lösen indem 
der Schlauch für den Zulauf einfach abgklemmt wird mit nem Servo oder 
so, vorrausgesetzt der Behälter ist sonst auch dicht.

Die Schalen Lödung wär auch gut allerdings kann man da schlecht mit nem 
Trohalm schaffen.


Allerdings is mir grad aufgefallen dass man einfach nen 
Ultraschallsensor über der Schale montieren könnte.

Hab das auch schon iwo glese wo das jemand in seiner Zisterne gemacht 
hat.

Am besten den Messbereich mit vom Trinkbereich abtrennen so dass kein 
Hamster während der Messung im Weg ist, wär wahrscheinlich einfacher als 
das per Software andauernd zu überprüfen ob die Werte extrem abweichen.


Gruss
David

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Man bediene sich einfach der Physik...

Ein großer Behälter, d3n man über der Flasche hängt, luftdicht 
verschlossen, mit einem großen Wasservorrat...

Mit Schlauch in die Trinkflasche...

Wenn der Hamster trinkt, ändert sich der Wasserstand in der 
Trinkflasche, Luft kann in den großen Behälter strömen, und wasser in 
die Trinkflasche...
siehe Bild


Was wird so ein Hamster, der nicht baden will, wohl so in 3 Wochen 
trinken... ich denke nicht, das es mehrere Liter sein sollten...

Autor: Hammerhead (Gast)
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@Björn C.: Ja wahrscheinlich werde ich so etwas ähnliches machen. Bei 
Elektronischen Lösungen muss man zuviel drumherum basteln.

Aber um mal vom Hamster wegzugehen und in Richtung genereller 
Flüssigkeitenbehälter zu gehen: Gäbe es so einen Sensor, der Digital 
sagt, ob er von einer Flüssigkeit umgeben ist, oder nicht? Ohne dass 
besagte Flüssigkeit in irgendeiner Weise unter Spannung gesetzt wird.

Autor: David .. (david1)
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Ja, die besagte Schwimmer Methode

Autor: hownottobeseen (unangemeldet) (Gast)
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Björn C. schrieb:
> Ein großer Behälter, d3n man über der Flasche hängt, luftdicht
> verschlossen, mit einem großen Wasservorrat...

Das wurde schon angesprochen und wegen der Algenbildung totgeredet.
N.B. es gab mal solche Kleintierfläschchen, die fast das Gewinde von 
menschlichen Trinkflaschen hatten.

Nachdem eines unserer Zwergkaninchen immer massiven Durst hatte (hat am 
Tag fast 0.5l gesoffen), war das auch bitter nötig. Keine Sorge, das 
Tier war ansonsten völlig gesund, nur gesoffen hat er halt ;)

Aber zurück zum Hamster: ne 0.7l-Flasche (nicht weiter als 0.5l 
auffüllen, sonst süffelt es sich schlecht!) dürfte[tm] für so ein Tier 
wahrscheinlich wochenweise halten. Bleibt das Algenproblem - vorher heiß 
ausgewaschen und lichtdicht verpackt dürfte das in Griff zu bekommen 
sein.

Was mir gerade noch einfällt: Wie wäre es mit Überwachung?
Einfach um den Käfig herum genügend Webcams aufstellen, einen Server 
nebenan, der den Kollegen täglich per Mail mit Bilder versorgt. So nach 
dem Motto "ich bin auch noch da!".

Oder, was auch schon vorgeschlagen wurde: Den kleinen einfach eine[rm] 
Kolleg[ei]n mitgeben.
Wenn (er|sie) Kinder im Grundschulalter hat und Haustiere wollen, ist 
das zugleich ein gutes Training für "Wie gehe ich verantwortungsvoll mit 
anderen Lebewesen um" (ohne dass das jetzt ein Wink mit dem Zaunpfahl 
sein soll ;))

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Hab mal was gesehen, da hat einer zwei Isolierte Drähte mit einem 
AD-Wandler in Blumenerde gesteckt und diesen Wert dann ausgelesen - ich 
weiß leider nicht, was dort genau gemessen wird...

Oder aber einen Schwimmer mit Magneten und extern nen Reed-Kontakt...

Ultraschallmessungen dürften im Privatgebrauch etwas zu groß werden...

Schwimmerschalter wie bei Pumpen...

mehr fällt mir im Moment nicht ein

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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hownottobeseen (unangemeldet) schrieb:
> Nachdem eines unserer Zwergkaninchen immer massiven Durst hatte (hat am
> Tag fast 0.5l gesoffen), war das auch bitter nötig. Keine Sorge, das
> Tier war ansonsten völlig gesund, nur gesoffen hat er halt ;)

so ein Vieh hatten wir auch mal...
Kann es sein, das Dein Karnickel relativ wenig Frischfutter bekommt??? 
bei uns hat es das Saufen aufgehört, nachdem es Fressen durfte ohne 
Ende... Gefiel mir gleich viel besser, ich ess auch lieber als das ich 
Sauf...

Autor: hownottobeseen (unangemeldet) (Gast)
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Björn C. schrieb:
> so ein Vieh hatten wir auch mal...
> Kann es sein, das Dein Karnickel relativ wenig Frischfutter bekommt???
> bei uns hat es das Saufen aufgehört, nachdem es Fressen durfte ohne
> Ende...

Wir schweifen zwar ab, was dem TO nicht gefallen wird, aber...
ne, er hat eigentlich immer Frischkraut bekommen - also Salat, Möhren, 
Löwenzahn, Klee, etc. wobei Trockenfutter (jetzt wieder OnTopic) aus 
einem Futterautomat gekommen ist:

Dazu hab ich ein Rohr (ca. 7x4 cm Querschnitt, 20cm lang) in eine 
Schütte vom Baumarkt gestellt und ersteres unten so aufgeschnitten, dass 
das Futter nachrieselt. Problem war irgendwann nur, dass der Bursche 
rausgefunden hat, dass man durch Scharren schneller an die leckeren 
Sachen kommt - mit dem Resultat, dass die Hälfte vom Futter im Stall 
verteilt war.

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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hownottobeseen (unangemeldet) schrieb:
> das Futter nachrieselt. Problem war irgendwann nur, dass der Bursche
> rausgefunden hat, dass man durch Scharren schneller an die leckeren
> Sachen kommt - mit dem Resultat, dass die Hälfte vom Futter im Stall
> verteilt war.

Da sag noch einer, die VIecher wären doof...


Was Hammerhead noch machen könnte:

Oben und unten des zu messenden Volumens einen Drucksensor einbauen...
Dann per µC den mBar Wert des unteren nehmen und den oberen Abziehen...
Dann hat er zumindest die Füllhöhe in mBar...

10m Wassersäule sind 1Bar - entspricht bei 10cm 0,01bar - was 
messtechnisch zwar möglich wäre, aber ich denke, die TOleranzen der 
Sensoren werden den Spass versauen...

Autor: Nami (Gast)
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Thorsten S. schrieb:
> Die Trinkflasche funktioniert mit leichtem Unterdruck.

Nö. Dann wäre ja die Kugel überflüssig. Die bildet ein Ventil, beim 
trinken drückt der Hamster die Kugel nach oben, Wasser läuft aus und 
Luft strömt ein. Wenn der Hamster die Kugel nicht mehr hoch drückt 
verschließt die Kugel die Flasche weil das Gewicht des Wassers sie nach 
unten drückt. Mit Unterdruck in der Flasche hat das Ganze nichts zu tun.

Autor: Hammerhead (Gast)
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Björn C. schrieb:
> 10m Wassersäule sind 1Bar - entspricht bei 10cm 0,01bar - was
> messtechnisch zwar möglich wäre, aber ich denke, die TOleranzen der
> Sensoren werden den Spass versauen...

Den Vorschlag hab ich schon von meinem Onkel (Automobilbauingeneur) 
bekommen und ich hatte da die selbe Befürchtung. Ich glaube nicht, dass 
es so Präzise Sensoren für einen akzeptablen Preis gibt.

Autor: Floh (Gast)
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Links und rechts vom Behälter jeweils ne Metallplatte und dann kapazitiv 
messen?

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Oder eine Messung über schwingende Stimmgabel - geht ohne Strom - aber 
man hat nur einen Schaltpunkt, keine Standanzeige...

Oder mit Schwimmer, Umlenkrollen, Ferritstab, Spule und ADWandler...

Vllt funktioniert auch ein HALL Sensor...

Schräg angebrachter Laser, welcher durch die Lichtbrechung des Wassers 
abgelenkt wird...

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Auch besteht die Möglichkeit einer radiometrischen Messung...

Oder über ein Einperlverfahren, bei dem Luft irgendwie definiert 
eingeperlt wird, und der nötige Druck Rückschlüsse auf den Wasserstand 
zulassen...

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Oder über ein Einperlverfahren, bei dem Luft irgendwie definiert
>eingeperlt wird, und der nötige Druck Rückschlüsse auf den Wasserstand
>zulassen...

Das geht aber nur bei offenen Gefäßen...

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Geht inzwischen ja auch um generelle, stromlose Messungen von 
Flüssigkeitsständen...

Zumindest hab ich das so verstanden...

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Gewichtsmessung?
Dabei müssten natürlich die Gewichtsschwankungen beim Tränken des Tieres 
rausgerechnet werden. Wenn der kleine (oder ist es eine Sie) nicht die 
ganze Zeit am Röhrchen zerrt, sollte eine brauchbare Gewichtsmessung 
möglich sein.

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