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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kapazitive Füllstandsmessung


Autor: Lukas (Gast)
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Hallo,

Ich habe nächstes Jahr Matura und meine Aufgabe ist es eine Kapazitive 
Füllstandsmessung für einen Bierkessel. Anschlüsse sind alle vorhanden 
und laut messung verhält sich die Kapazität linear zur wassermenge.

Meine frage nun welcher Weg der Messung ist sinnvoller die mit dem NE555 
(kann mir jemand bitter erklären wie das mit der Frequenzmessung gemeint 
ist) oder mit dem qt300.

Lg

Autor: Floh (Gast)
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Lukas schrieb:
> Meine frage nun welcher Weg der Messung ist sinnvoller die mit dem NE555
> (kann mir jemand bitter erklären wie das mit der Frequenzmessung gemeint
> ist) oder mit dem qt300.

Also das mit dem NE555 funktioniert so:
Der NE555 kann mit 2 Widerständen und 1 Kondensator als 
Frequenzgenerator aufgebaut werden. Statt des festen Kondensators 
benutzt du einfach deinen "Messkondensator", und schwups hast du eine 
variable Ausgangsfrequenz abhängig vom Füllstand.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Lukas (Gast)

>(kann mir jemand bitter erklären wie das mit der Frequenzmessung gemeint
>ist)

Der variable Kondensator des Sensor sowie ein konstanter Widerstand 
bestimmen am NE555 die Schaltfrequenz. Damit ändert sich diese in 
Abhängigkeit des Füllstands. Das kann man dann messen.

MFG
Falk

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo,
habe daran auch Interesse.
- Welchen Sensor verwendest Du? Ich wollte ein 300 Ohm Antennenkabel 
verwenden, das ändert die Kapazität im Wasser zumindest leicht.
- Wo bekommt man den QT300? Macht die Arbeit leichter, ist aber nicht 
nötig. Direkt auf den AVR geht ja auch. Vorteil des Quarzes ist die 
geringere Temperaturabhängigkeit gegenüber den passiven Bauteilen des 
NE555.

Autor: oszi40 (Gast)
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1. Kondenswasserbildung oder nasse Kabel vermeiden!
2. Es geht auch mit Ultaschall: man suche ELV Ultraschall
3. Mechanisch reicht Schwimmer, Umlenkrolle und Gegengewiocht.

Autor: Lukas (Gast)
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Hy also nach dem Ne555 bekomme ich einen Puls dessen dauer die Kapazität 
meines Kondensators ist . ____------____ (kleiner Kondensator).
___------------------------____ (großer Kondensator).

Verstehe ich das so richtig? (sry bin echt ziemich schlecht auf diesem 
Gebiet). Was mache ich aber Anschließend so viel ich mir herausgelesen 
habe kann ich nun diesen Zeitimpuls in einen µC einlesen und 
weiterverarbeit. Würde gerne einen Atmega 32 nehmen.

Ziel dieses Projektes wäre es je nach Füllstand (Kapazität) eine 
Spannung von 0-10 Volt zu bekommen da diese Spannung anschließend in ein 
Regelsystem eingebunden wird. Vllt hat jemand einen Vorschlag wie das zu 
realisiern ist.

LG

Autor: Biermann (Gast)
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Hallo Lukas, das Thema wurde schon mehrfach gründlich hier diskutiert. 
Hast Du schon mal die Suchfunktion benutzt?

Der 555 wird Dir eine unterschiedliche Frequenz liefern, die Du 
AUSWERTEN kannst oder über einen OPV auf 0-10V kalibrieren könnTest.
Einfach wäre z.B. eine Umrechnungstabbelle z.B. 15,3 kHz =185 L  Inhalt.


Nun ist nur noch die Frage zu klären, wer nun das viele Bier trinken 
soll, damit das Gefäß zum Kalibrieren erst mal leer ist. Was wird mit 
dem Schaum?

Autor: Lukas (Gast)
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Hi,

Werde mich nocheinmal gründlich durchlesen und wenn dann noch fragen 
auftreten melde ich mich.

Die Idee mit dem OPV finde ich gut wenn das funktioniert weiß zwar nicht 
wie man aus einer Frequenz eine Spannungmachen sollte ... gibt es für 
das eine spezielle OPV schaltung? Oda einen f/U converter^^. :)

Naja das mit dem Bier bekommen wir schon hin ;).
Wegen dem Schaum ist es nicht so wichtig der Füllstandssensor kommt erst 
vor dem eigentilch Brauprozess zum einsatzt. Also Schaum dürfte keine 
Rolle spielen. Ist nur für das Wasser gut.

LG

Autor: Floh (Gast)
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Lukas schrieb:
> f/U converter^^. :)

Sowas gibts sogar :-)

Autor: Lukas (Gast)
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Wie heißt des Bauteil ? :)
Ist das für einen Laien wie mich verständlich

MFG

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Wie heißt des Bauteil ? :)

F/U-Converter

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