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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Überspannungsschutz


Autor: Sebastian Knödler (Gast)
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Hallo allerseits!
Ich hab ein kleines, ziemlich nerviges Problem: Mir ist in meinem
Zimmer (im Keller) jetzt schon die dritte Glühbirne innerhalb von 3
Wochen durchgebrannt. Die letzten zwei innerhalb von 3 Tagen!
Ich denke nicht das das Problem am alter der Birnen liegt, da ich jetzt
meine gute Halogenlampe verloren hab, welche ich eigentlich immer nur
zum Platinen belichten genommen hab (war ca. 6 Monate alt, kaum
Betriebsstunden).
Ich wohne in einer zeimlich ländlichen gegend (nur zur Info).
Kann es vielleicht an ner Überspannung liegen? Gibt's vielleicht nen
Kompakten Überspannungsschutz, den ich da verwenden kann oder gibt's
da was effektiveres?
Ich hab in der neuen EAM gelesen, dass der Dimmer den die da
vorgestellt haben sehr gut sein soll (nicht überspannung sondern allg.
für Glühbirnen) weil er die Spannung langsam hochfährt -> Lampe =
Kaltleiter = leitet viel Strom am anfang = 99% gehen dann kaputt.
Gibt's sowas auch ohne Dimmer?

Ich bin dankbar für alle eurer Antworten!

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Hallo

ein Überspannungsschutz, also ein Varistor o.ä ist für kurzzeitige
Überspannungen. Wenn da Leitung dahintersteckt geht der kaputt. Aber
auf so kurzzeitige Überspannungen, ohne Energie reagiert die Lampe
nicht, aber vielleicht ist ein Dimmer gar nicht so schlecht. Versuchs
doch mal, oder besser: miß mal die Spannung, ob sie auf dauer über 230
Volt liegt.

Gerhard

Autor: Rolf (Gast)
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Am besten ist dafür eine Offline-USV, aber schon eine billige Online-USV
sollte auch gut schützen - meine APC Smart-UPS 1000 schaltet deshalb
(Überspannung) ungefähr einmal pro Tag für eine halbe Minute auf
Batteriebetrieb.
Auf ebay findet man billige gebrauchte.
Und zur Beleuchtung solltest Du Leuchtstofflampen/Energiesparlampen
nehmen - die brennen praktisch nie durch und brauchen maximal die
Hälfte von dem, was Halogenlampen schlucken.

Autor: DerDirk (Gast)
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Da hab ich auch mal ne frage:

ihr kennt doch alle diese lampen in verschiedenster bauform, in denen
zwei "kerzen" (e14, 25 oder 40 watt) verbaut sind.
wieso brennen da dauernd die glühlampen durch? und das viel
interessantere phänomen: brennt eine durch und man tauscht sie NICHT,
so hält die andere. tauscht man sie gegen eine heile, so geht die
andere binnen kürzester zeit kaputt. ich habe das bei meiner ma im bad
und bei einem kumpel im flur beobachtet. ist seit jahren so!!

hat dafür jemand eine erklärung?

Dirk

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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@Sebastian Knödler:

Hmm, ich würde die Glühlampen nicht vom Anfang an ausschliessen. Ich
habe so den Eindruck, man bekommt in letzter Zeit einen ganz schönen
Schrott als Glühlampen angedreht. Die sterben wie die Fliegen.

So habe ich auch mal in's Klo gegriffen und eine Packung 12 Volt
Halogenlampen erwischt, bei der keine Lampe auf über 100
Betriebsstunden gekommen ist...

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ja also ich lasse seit kurzen auch die Finger von Billiglampen wie es
sie bei Ikea oder Aldi usw. gibt, die sterben wirklich wie die Fliegen.
Die Sylvania oder Osram was ich jetzt verbaut habe laufen schon mind.
die 5fache Zeit.

Autor: Benedikt (Gast)
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@Thomas O.

Das stimmt nur tweilweise:
Ich habe einige (Marken) Lampen, die sind nach wenigen Wochen kaputt,
während einige andere Lampen, seit mindestens 5 Jahren brennen, obwohl
sie genauso oft geschaltet werden.
Ich hatte sogar schon öfters Osram Lampen, die haben nichtmal einen
Monat gehalten.
Im Prinzip ist es also egal ob man Marken oder nicht Marken Artikel
kauft. Früher war das anderst, aber heute werden alle Artikel irgendwo
in Taiwan und Co hergestellt, da gibt es (leider) keinen Unterschied
mehr zwischen Marken und Billigprodukt mehr, außer dem Preis.

PS: Die besten 1,5V Batterien die getestet wurden, sind die billigen
von Ikea, nur soviel zu Markenartikel...

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ich bin ja auch nicht gerade der der immer nur Marken kauft. Aber bei
den Lampen mach ich das jetzt so. Stromsparlampen z.b. da kaufe ich
auch Billig-Artikel da sind die Unterschiede nicht so gravierend. Aber
bei diesem Reflektorlampen die ich in meinem Bastelzimmer habe taugen
weder von Aldi noch von Ikea.

Sind die Reflektorlampen evtl. auch mit einem Gas gefüllt? Evtl. sind
diese Lampen nicht ganz dicht. Die letzte (Aldi-)Lampe die ich
getauscht habe war an den Lötstellen total verrostet sowas habe ich
auch ocht nicht gesehen.

PS. Diesen Batterie-Test will ich sehen.

Autor: Benedikt (Gast)
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Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ja sie hatte das beste Preis-Leistungsverhältniss. Hatte mir schon
gedacht das die Energizer am besten abschneiden und die kosten bei
Reichelt im 4er Pack 1,75€. Außerdem ist der Hersteller der
IKEA-Batterie Varta. Mein Vater hat sich schonmal so nen 100er Pack
blauer Panasonics gekauft und die haben auch nichts getaugt, weiß
nichts obs ne Fälschnung war. Die waren sogar nichtmal Auslaufsicher.

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo Leute,

bei den Lampen "erwischt" man manchmal solche die so schlecht
verlötet sind (Korrision) dass sie schnell ausfallen (habe schon öfter
nachgelötet).
Das ist bei Marken und Nichtmarken aufgetreten (warscheinlich gleiche
Fabrik).
Um den Einschaltschock zu lindern hilft ein Dimmer der hochgefahren
wird.
Auch die Wärme spielt eine grosse Rolle bei der Lebensdauer (Lampe
sollte nach Oben offen sein).

Gruss Kurt

Autor: Benedikt (Gast)
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Weiterhin bei Lampen wichtig:
Die Einbaurichtung des Glühfadens. Ist dieser senkrecht, dann zieht das
Eigengewicht an diesem und er brennt beim Einschalten durch, was
meistens mit einem Lichtbogen, einem lauten Knall und dem Weg zum
Sicherungkasten endet.
Besser ist es, wenn der Faden horizontal liegt, dann verteilt sich das
Gewicht besser.

PS: Überspannung, wie am Anfang des Threads vermutet wurde, kann man
ausschließen.
Ich habe 230V Lampen schon mit 2kV betrieben (einige ms) und die leben
alle noch. Der Glühfaden ist viel zu träge um auf kurze Spikes zu
reagieren.

Autor: Profi (Gast)
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Schau mal, was ich zur Verlängerung der Lebensdauer von Glühbirnen
geschrieben habe (z.B. einfachen 2 - 10 Ohm-NTC als Vorwiderstand):
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-88934....

Ich verwende zwar gerne Lampen von Osram und bin auch von deren
Qualität überzeugt, habe aber auch dort schon mal Schrott bekommen.
(War eine 230V-Halogen mit Reflektor im E27-Gewinde, allerdings hatte
ich den Eindruck, dass sie beim Transport einen großen Stoss erlitt,
denn der Innenkolben war ganz dezentral (Zuleitungen verbogen, also
nicht in der Mitte), mag also nicht am Hersteller liegen.

Versuche es mal mit einem anderen Hersteller, wenn dann immer noch
kurze Lebensdauer, dann Spannung mit Multimeter überprüfen.
Kann schon sein, dass Du in der Nähe eines Trafo(häuschens) wohnst und
die Netzspannung dort höher ist, um lange Leitungsverluste (zu weiter
entfernteren Verbrauchern) zu kompensieren.

Kann auch sein, das es kurzzeitige Überspannungen sind, z.B. beim Ein-
oder Ausschalten großer induktiver Lasten.

Ich denke, dass es auch oder gerade bei Energiesparlampen deutliche
Qualitätsunterschiede gibt. Auf der anden Seite vermute ich stark, dass
Osram auch unter anderen Namen (z.B. Neolux in der gelben Verpackung,
Stempelung sieht sehr nach Osram aus) verkauft. Ob das zweite Wahl /
Ausschuß ist...???

Auch Ungarn (General Electric) und Polen sind sehr beliebte
Herstell-Länder.

Autor: birnenexperte Schweiz (Gast)
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Qualität von Glühlampen und Verwendbarkeit von Energiesparlampen

Also, Osram-Glühlampen wurden oft folgendermaßen gestempelt: FRANCE, 60 
W, 230 Volt und ein Osram-Produktionscode. So wurden sie auch in der 
Migros unter dem Namen SUNLUX und im Schweizer OBI (Migros ist der 
Schweizer OBI-Partner) unter dem Namen NEOLUX verkauft. Auch die 
Verpackungskartonnage war bei NEOLUX mit der von Osram (abgesehen von 
der Bedruckung) identisch. Ich war mit diesen Glühlampen stets sehr 
zufrieden. Heute werden in der Migros leider nur noch Lampen von Philips 
mit verkleinertem Kolbendurchmesser aus polnischer Produktion verkauft, 
aber auch Osram hat den Kolbendurchmesser in derselben Weise verringert. 
Das kann natürlich zu thermischer Überlastung führen.
Gut sind jedenfalls die ungarischen Glühlampen von General Electric 
(ehemals Tungsram). Auch Romlux (aus Targoviste, Rumänien) verspricht 
eine gute Lebenserwartung. Sie könnten in verschiedenen Märkten wie 
Billa oder Carrefour zu bekommen sein. Pikant ist, daß der 
Jumbo-Heimwerkermarkt zwar das gesamte Leuchtmittelsortiment von Philips 
führt, aber anstelle der Standardlampen von Philips solche von General 
Electric im Sortiment hat.
Eine weitere Möglichkeit wären die in der Schweiz produzierten Lampen 
von Righi-Licht (auch unter dem Namen Luxram bekannt). Die 
Energiesparlampen, die in der Migros verkauft werden, kommen von Osram. 
Allerdings sind sie nur für jene Anwendungen geeignet, wo eine Lampe 
länger brennt, da die Lampe den vollen Lichstrom erst nach einiger Zeit 
abgibt. Für Treppenhausautomaten also nicht geeignet. Außerdem ist die 
Lichtabstrahlung einer Energiesparlampe anders als die einer 
traditionellen Glühlampe, wenn man von den Globelampen absieht.
Wenn eine Energiesparlampe nicht befriedigt , könnte man auch eine 
stoßfeste Glühlampe verwenden (Osram Centra). Überlegenswert wäre auch 
die Verwendung der Halolux Classic von Osram oder einer Halogena von 
Philips.
Weitere Hersteller sind Paulmann, Barthelme und Megaman (nur 
Energiesparlampen, bei Conrad erhältlich). Interessant wäre auch die 
Active-Glühlampe von Osram.

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