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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche Schaltbild für Siemens D1200


Autor: Sebastian S. (sebastian-s)
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Moin Moin

Da dies mein erstes Posting hier ist wollte ich erstmal zwei kurze 
Zeilen vorweg schieben.
Erstens ich hab hier schon oft Lösungen für knifflige Probleme gefunden, 
was mir schon mehr als einmal den Tag gerettet hat.
Und zweitens hoffe ich das ich vielleicht auch mal die eine oder andere 
Lösung für andere beisteuern kann.

So jetzt zur Sache (leider erstmal ein Problem von mir) :
Ich habe von einem Bekannten einen etwas sehr abgestaubten 
Logik-Analysator überlassen bekommen.
Das Gerät ist ein Siemens D1200 (7kD1200-8AA steht auf dem Typenschild).

Beim ersten Versuch ob sich das Gerät einschalten lässt, ging die 
Power-LED für ca. 2s an und danach für immer aus.
Nach dem das Gerät über 15 Jahre in unbenutzt in einem Keller stand, war 
das irgendwie klar.
Ich habe dann einfach mal alle Sicherungen gecheckt und die Platine vom 
Netzteil nach kaputten Elkos o.ä. abgesucht.
Ergebnis : nichts.
Allerdings kann ich am Ausgang des Schaltnetzteils nur kurz nach dem 
Einschalten eine Spannung messen.
Ich vermute mal, das NT schaltet ab.

Jetzt bin ich auf der Suche nach Schaltbildern, was sich 20-30 Jahre 
altes Gerät nie wirklich einfach gestaltet.

Hat hier irgendjemand zufällig ein Schaltbild / Servicemanual ?
Oder weiß jemand wo man so etwas bekommen könnte  ?

Ich kenne jemand der bei Siemens arbeitet, der versucht da im Moment 
auch etwas auf zu treiben, aber sowie es aussieht kommt man da nicht 
mehr einfach so dran.

Wären schön wenn mir jemand helfen könnte.
(Gerne auch gegen eine kleine Aufwandsentschädigung)

Gruß
Sebastian

Autor: Wichtel (Gast)
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Da es ein Schaltnetzteil ist wäre ratsam zuerst alle Elkos zu erneuern. 
Mit Glück funktioniert es dann sogar.

Autor: Rudi (Gast)
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Sieh mal die Widerstände im Netzteil, speziell die 1Meg undso. Die ahebn 
gern einen Kappenfehler. Ist mir schon bei einem JVC Videorecorder so 
gegangen. Die Widerstände sind dann komplett hochohmig.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Schaltpläne => Schaltungsdienst Lange Berlin (kosten aber ein bischen).

Autor: Sebastian S. (sebastian-s)
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Moin Moin

Erstmal danke für die ganzen Tipps.

Widerstände werde ich als nächstes auch mal überprüfen.
Den Verdacht dass da einer kaputt sein könnte, hatte auch auch schon.

Einfach alle Elkos tauschen, ist dann die nächste Möglichkeit.
Hier kommt dann so langsam die Frage wie viel Zeit und Geld ich 
investieren will.
Oder ob ich nicht besser auf irgend ein neueres Gerät spare. :)

Schaltungsdienst Lange Berlin hab ich mal nachgesehen, man kann ja deren 
Angebot online durchsuchen, da finde ich nix.
Werde da bei Gelegenheit mal anrufen.


Gruß
Sebastian

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Siemens D1200

was sagt denn dei Firma Siemens zum Schaltplan?

Autor: Wichtel (Gast)
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Sebastian S. schrieb:
> Hier kommt dann so langsam die Frage wie viel Zeit und Geld ich
> investieren will.
> Oder ob ich nicht besser auf irgend ein neueres Gerät spare. :)

Was ist denn in dem Gerät an Kondensatormassen eingebaut?
Soo schlecht und angestaubt kann ein Marken-Logikanalysator doch kaum 
sein dass er die 10 Euro Materialkosten + Porto + Arbeit für privat 
nicht mehr wert wäre denke ich.

Autor: Sebastian S. (sebastian-s)
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Moin Moin

> Was ist denn in dem Gerät an Kondensatormassen eingebaut?

Jede Menge.
Die 3 Hauptverdächtigen sind, 2mal  470uf 350V (Riesenteile 10cm hoch 
und 5cm breit) als Glättung hinter dem Gleichrichter und ein 22000uf 6V 
als Glättung für die 5V fürs TTL-Grab (5 A4 große Platinen mit TTL ICs 
viel SN74..-Kram).
Die habe ich mittlerweile mit passenden Elkos aus der Grabbelkiste 
getauscht, hat nichts gebracht.

Daneben gibst noch min 10. andere kleinere Elkos.

> Soo schlecht und angestaubt kann ein Marken-Logikanalysator doch kaum
> sein dass er die 10 Euro Materialkosten + Porto + Arbeit für privat
> nicht mehr wert wäre denke ich.

Alles was meine Recherchen bis jetzt zu tage gefördert haben ist, dass 
das Baujahr wohl in den 80zigern war.
Also ist das Gerät im schlimmsten Fall 30 Jahre angestaubt.
Wie oben schon erwähnt, alles TTL, die 16K Speicher sind als 1K-ICs 
gesockelt.
Also ein schöner Oldtimer, aber für meine Zwecke würde er erstmal 
reichen.
Allerdings halt nur falls ich ihn wieder gangbar bekomme.

Nach dem meine Connections bei Siemens mir auch nicht weiter helfen 
konnten, werde ich es vllt. mal beim Siemens Archiv in München 
probieren, wenn ich da eine Kontaktadresse bekomme.
Irgendwo muss es doch noch ein Schaltbild geben.

Gruß
Sebastian

Autor: Wichtel (Gast)
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Sebastian S. schrieb:
> Die 3 Hauptverdächtigen sind, 2mal  470uf 350V (Riesenteile 10cm hoch
> und 5cm breit) als Glättung hinter dem Gleichrichter und ein 22000uf 6V
> als Glättung für die 5V fürs TTL-Grab (5 A4 große Platinen mit TTL ICs
> viel SN74..-Kram).

In der Tat etwas mehr als ich erwartet habe. ;)=

Sebastian S. schrieb:
> Also ein schöner Oldtimer, aber für meine Zwecke würde er erstmal
> reichen.
Du sagst es...der Wert eines solchen Geräts ist bedarfsabhängig und eben 
ein Stück weit ideell.
Ich denke das Netzteil würde ich noch ein Stückchen weiter überholen, 
denn ein Museum voll kaputter Sachen ist doch unschön.
Wenn es daran nicht liegen sollte und sich der Fehler auf die schnelle 
nicht zeigen will wäre weitere Mühe wohl wirklich scharf an der Grenze 
zur Liebhaberei/Langeweile.

Autor: Sebastian S. (sebastian-s)
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Moin Moin

Ich dachte ich mach jetzt mal ein Statusupdate, falls sich jemand 
interessiert wie sich das hier so entwickelt.

Eigentlich wollte ich mir in den letzten zwei Wochen die Zeit nehmen und 
die Schaltnetzteilschaltung (tolles Wort) zumindest soweit enträtseln, 
dass ich sehe ob es eine Fehlerabschaltung wie bei PC-Netzteilen gibt 
und wie die funktioniert.
Leider hatte anderes zu tun und bin Null weiter.
Ich weiß nur das da zwei TDA1060, eine Hand voll Operationsverstärker 
und ein paar dicke Schalttransistoren werkeln.

Aber ich hab diese Wochenende diverse E-Mails geschrieben.
Eine an die Leute beim Schaltungsdienst Lange, dann zu 
http://www.schaltplanservice.de/ und eine zu einer Kontaktadresse zum 
Siemens Archiv.

Bisher habe ich nur vom Siemens Archiv eine Antwort.
Da hat mir ein freundlicher Mitarbeiter mitgeteilt, dass er nur die 
Produktbeschreibung, sprich einen Auszug aus einem Katalog gefunden hat.
Den habe ich dann auch per E-Mail bekommen.
Nutzen tut mir der eigentlich nichts, es steht leider nichts neues drin.
Naja einen Versuch wars wert, vielleicht sollte ich mal ein wenig 
betteln und nachh fragen.

Falls hier noch jemand eine Idee hat wo man Schaltbilder herbekommt, 
immer her damit.

Jedenfalls kommt so langsam der Ehrgeiz vom Bastler durch.
Mal sehen ob ich das Teil wieder hinbekomme.

Gruß
Sebastian

Autor: R. Freitag (rfr)
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Wenn das SNT im Eimer ist, brauchst du kaum weitere Informationen. Du 
Hast TTL IC drin, brauchst also 5 V und die müssen am SNT irgendwo 
rauskommen. Also klingele die leitungen durch und stelle fest, wo das 
ist. In der Umgebung prüfe die Schutzdioden und Elkos und sieh die 
Schaltung des genannten SNT-ICs an


Gruss

Verwende eine Hilfsversorgung?

Robert

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