www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltnetzteil


Autor: Pit Trappe (trappe2222)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HI

muss ein sekundär-getaktetes netzteil entwickeln.

mein Problem ist das der mosfet nicht komplett durchschaltet, es sei den 
ich gebe auf das gate 30V. Tippe darauf das irgendwas rückgekoppelt 
wird, weis aber nicht was.

hab schon alles ausprobiert, npn-transistor, gatespannung neg gemacht, 
igbts verwandt, nicht geht!


hab ein bild angefügt auf dem man sieht wie ich den mosfet 
durchschalte--



danke für eure antworten--

sitze schon seit tagen an dem problem....

Autor: HildeK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zwei Masseanschlüsse, an V1 und an D3 erzeugen auf jeden Fall einen 
Kurzschluss über D4. Hast du das gewollt?

Autor: Armin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, das ist das Problem. Du wolltest einen Brückengleichrichter 
aufbauen. Verbessere es und es läuft...

Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>mein Problem ist das der mosfet nicht komplett durchschaltet, es sei den
>ich gebe auf das gate 30V. Tippe darauf das irgendwas rückgekoppelt

Ja logisch. Ein Mosfet hat eine Gate-Source-Thresholdspannung. Die 
musste erst überwinden, bevor er überhaupt anfängt zu leiden. Soll er 
voll durchschalten (also Udrain=Usource), dann muß Ugate um diese 
Thresholdspannung größer sein als Udrain (und noch deutlich mehr, denn 
da fängt er ja nur an zu leiten).

Autor: Martin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der mosfet braucht ja eine Gate SOURCE Spannung, keine gate zu irgend 
einem Potential. Du musst die Masse von V2 an Source vom Mosfet hängen, 
dann müsste es gehen.

Autor: HGD (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
der bezug deiner gateansteuerung liegt auf GND und nicht auf Source des 
Fets,

übrigends: ich verwende nie ideale Bauteile (wie deine GLR dioden) das 
haut nie hin.

Autor: Floh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Entfern den Masseanschluss an deiner sinusquelle.
Außerdem wär es hier wahrscheinlich sinnvoller, einen p-Kanal-FET zu 
nehmen, da bei dem hier verbauten n-Kanal das Sourcepotential schwankt.

Autor: Pit Trappe (trappe2222)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ah ja das mit dem potenzial leuchtet ein thx probier ich mal aus!

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> sitze schon seit tagen an dem problem....

An der Schaltung ist eine Menge falsch, wei dir schon gesagt wurde.

Nehmen wir an:
Eine gesiebte Gleichspannung von 36V.

Der MOSFET schaltet ein, um diese 36V an die Spule zu legen (Diode 
sperrt ja in dem Moment).

Dazu muss das Gate des N-Kanal MOSFETs mit MEHR Spannung versorgt 
werden, also geschaltet werden sollen, also z.B. mit 46V.

Schaltet der MOSFET ab, springt die Spannung an der Spule auf -0.5V 
(Diode leitet). Die Spannug am Gate des MOSFETs muss dazu so niedrig 
sein, wie sie Spannung am Source, also auch so -0.5V (oder 0V, reicht 
bei dem MOSFET immer noch).

Dummerweise sind 9V und 46V mehr als Ugs des MOSFETs erlauben. Du hast 
also massive Schwierigkeiten solche Spannungen anzulegen, man müsste 
eine Ansteuerung bauen, die mit Source des MOSFET floatet.

Wie schon gesagt wurde, wäre ein P-Kanal MOSFET einfacher.

Aber auch nicht trivial.

Besorg dir ein Buch (z.B. Billings Switchmode Design), schla mal diverse 
real existierende tauglische Schaltungen nach.

Der Weg zu einem funktionierenden Schaltnetzteil ist noch weit, 
eventuell Jahre lang.

Autor: Pit Trappe (trappe2222)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für die Beiträge--

!!!!

Ich hab die masse-fehler behoben und für das erste funzt es mal !

:-))


PS: Das Projekt ist bei uns ein schaltnetzteil zu sim. mit ltspice den 
folgenden daten: ue 230v, ua 12v, ia 0.5a-12a,12a strombegrenzung--

jaja da hab ich noch was vor mit

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens G. schrieb:
> Die
> musste erst überwinden, bevor er überhaupt anfängt zu leiden.

Wenn man genügend Spannung anlegt, leitet er besser und leidet dann
nicht mehr so sehr. :-))

SCNR.

Autor: Armin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hahaha, phantastisch!

Autor: Willi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kleine Anmerkung nebenher, für ein realistisches Ergebnis solltest du 
nach L1 einen Wiederstand von 1 Ohm einsetzen.

http://www.elektronikschule.de/~krausg/LTSwitcherC...
Kapitel 11 DC/DC Konverter
Die Warnung gleich am Anfang des Kapitels.

MfG
Willi

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.