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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Anfängerproblem: Probleme mit ersten Versuchen


Autor: Frederic (Gast)
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Hallo, Forum

Ich bin Anfänger auf dem Gebiet der Elektronik, wollte meine
Programmiererfahrung jedoch um µP erweitern. Dazu habe ich mir die hier
unter AVR-Ctrl "Notwendigen Bauteile" besorgt und hoffe damit loslegen
zu können. Als µP wählte ich den laut Datenblatt pinkompatiblen
ATMega8535. Die 12 Bauteile lötete ich auf eine Lochstreifenplatine.

Leider weiß ich nun nicht weiter. Ich ging davon aus den Druckerport
mit den als 'ISP' bezeichneten 5 Pins (Mosi, Miso, Reset, SCK, GND)
zu verbinden und dann mit einem Programmer den Chip erkennen zu
können.

Jetzt fand ich an verschiedenen Stellen im Netz die unterschiedlichsten
Varianten wie die Kabel zu verbinden seien. Selbst bei der Bauanleitung
hier gab es auf http://mikrocontroller.cco-ev.de/de/anleitung.htm eine
andere Belegung als auf http://mikrocontroller.cco-ev.de/de/isp.htm und
so bin ich ratlos welche Verdrahtung ich verwenden soll.

Häufig sah ich die Verwendung eines oder zwei Treiberbausteine, jedoch
las ich auch die Aussage dies sei nicht zwingend notwendig. Ich habe 4
200 Ohm Widerstände vor die Leitungen geschaltet und die Variante "DT
006" sowie "AVRISP" (classic) probiert, jeweils mit und ohne externe
Stromzufuhr auf der Schaltung sowie mit den Programmen Ponyprog und AVR
Studio.

Leider ohne irgendeinen Erfolg. Eine Meldung die in irgendeiner Weise
besagt hätte daß ein µP gefunden wurde oder ausgelesen werden kann
blieb aus.

Jetzt bin ich ratlos: habe ich einen Fehler gemacht? Lebt meine
Elektronik schon nicht mehr? Ist nur die Verkabelung falsch? Ist der
Treiberbaustein zwingend notwendig? (ca. 1m Kabel PC->Schaltung, zzgl.
Leitungslängen im PC und auf dem Steckbrett)
Oder ist es ein reines Softwareproblem? Meines Wissens nach ist für den
direkten Zugriff auf den Parallelport unter Windows 2000 (das ich
verwende) ein Softwaretreiber notwendig. Weder Ponyprog noch AVR Studio
haben etwas von der Installation eines solchen Treibers erwähnt, noch
baten sie um einen Neustart.

Wie kann ich nun prüfen ob mein Aufbau korrekt ist und anfangen den
Atmel zu programmieren? Erst danach würde ich weitere Komponenten - wie
eine LED zum Testen - hinzufügen.

Autor: Torsten (Gast)
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Hi,

schaue mal bei Rowalt. http://www.rowalt.de/mc/
Habe mit diesem LPT-Programmer angefangen. In dem Packet TwinAVR ist
auch ein Treiber für den direkten Zugriff auf die LPT-Schnittstelle.
Für den Anfang ist so ein Teil ganz okay.

Habe mir nun den HV-Prog von Tobi gebaut (Danke an Tobi und Klaus für
die Unterstützung - klappt nun 1A).
http://www.der-hammer.info/hvprog/index.htm Auf Dauer ist so ein
LPT-Programmer nicht brauchbar (meine Meinung).

Gruss,
Torsten

Autor: Malte (Gast)
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Die verschiedenen LPT Programmer verwenden leider fast alle
unterschiedliche LPT Belegungen:
http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/m...

Autor: ...HanneS... (Gast)
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...und funktionieren nicht (auf Anhieb) mit jedem LPT-Chip...

Autor: Markus (Gast)
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Hallo Frederic,

dein Problem kann ich gut nachvollziehen! Hab am Anfang auch ca. 3
Wochen lang verschiedene Schaltungen probiert, funktioniert hat nichts
- gross der Frust!
Mein Tipp:
Verwende diesen Programmer:
http://www.lancos.com/e2p/avrisp-siprog.gif
Mit dem hab ich die besten Erfahrungen gemacht, funzt bei mir.
Damit kannst du eigentlich nicht kaputt machen ausser du hast irgendwo
nen Schluss oder Polung vertauscht. Hab damit rumprobiert ohne Ende -
kein einiger Hardware Ausfall!

Gruss, Markus

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

ich möchte mich Markus anschliessen, mein Programmer ist auch á la
lancos und tut gut mit Ponyprog und sp12. Hab' mir kürzlich noch
schnell den I2C-Eeprom Adapter von Lancos gebaut, geht auch ;)

An Torsten dennoch die Frage, warum denn so ein LPT Programmer nicht
brauchbar sei?!

Autor: Torsten (Gast)
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Hi Thomas,

für den Anfang ist ein LPT-Programmer sicherlich die günstigste und
einfachste Version. Ich selber habe auch den Anfang damit gemacht. Doch
dann ist mir ein Rechner abgestürzt und nach der Neuinstallation von
WinXP mit SP2 konnte ich den LPT-Programmer nicht mehr ansprechen.
Bascom hat einfach den Chip nicht mehr erkannt.
Darauf hin habe ich mir den HV-Prog gebaut und bin hiermit super
zufrieden. Dadurch das das STK500 im AVR-Studio eingebunden ist,
brauche ich nun nach dem "Build" nur noch einen Knopf drücken und der
Controller ist neu programmiert.
Da für meine Projekte (Modellbahn) kleine Controller ausreichen und ich
Bauteile einsparen will, verwende ich nun den Tiny2313 (Oss und
Brown-Out on Board). Dieser wird (soweit es mir bekannt ist) bisher nur
durch das STK500 unterstüzt. Das setzen der Fuses geht (glaube ich) mit
einem LPT-Programmer auch nicht.

Darum finde ich, ist ein LPT-Programmer für den Anfang gut, keine
Frage. Nur auf längere Sicht war es für mich nicht mehr brauchbar (weil
es eh nicht mehr funktioniert....).

Viele Grüsse,
Torsten

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