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Forum: FPGA, VHDL & Co. Entspricht "output drive strength" einer Strombegrenzung?


Autor: Matthias (Gast)
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Hallo,

ich habe hier einige Boards mit Stratix II, EP2S30, und soll ein Design 
entwickeln, das eine Platine auf Kurzschlüsse zwischen den 
Datenleitungen bzw zu Masse testet. Das ganze sollten meine FPGAs 
natürlich nach Möglichkeit überleben. Laut Datenblatt sind die 
Maximalströme pro Pin -25mA bis 40mA, je weniger Strom desto besser. Im 
Idealfall sind alle Datenleitungen offen und es fließt nirgendwo ein 
Strom.

Die Frage ist, ob das einstellen des output drive strength Wert auf zB 
4mA dafür sorgt, dass nicht mehr als 4mA fließen können und ich damit 
einen Kurzschlussschaden am FPGA abwenden kann oder ob das nix bringt, 
weil im Kurzschlussfall größere Ströme als in der output drive strength 
eingestellt fließen können.

lg
Matthias

Autor: Rudolph (Gast)
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So oder so würde ich einen Serienwiderstand zur Strombegrenzung 
empfehlen.

Autor: ... (Gast)
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Drive strength 4 mA bedeutet das der Output die für den Logikstandard 
gültigen Spannungspegel noch halten kann wenn ein Strom von 4 mA fließt.

Die im Datenblatt angegebenen Maximalen Ströme sind auch nicht die 
Kurzschlussströme sondern die Grenzwerte die der Benutzer unter keinen 
Umständen überschreiten darf. Sonst raucht's.

Eine Schutzbeschaltung ist deshalb absolut notwendig.

Autor: David Epping (it-web)
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Ich habe mich das auch gefragt und vor einiger Zeit im Xilinx Forum 
nachgefragt.
http://forums.xilinx.com/t5/General-Technical-Disc...

Ich fürchte nur ich wurde missverstanden und/oder das "without resistor" 
überlesen. Was mein Vorredner schreibt macht für mich irgendwie mehr 
Sinn. Wenn das wirklich eine Strombegrenzung wäre, würde der Chip doch 
schon verdammt heiß denke ich.
Wenn das jemand aber abschließend klären könnte fände ich das super!

Autor: Matthias (Gast)
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Danke für die Antworten, eine Schutzbeschaltung wäre wünschenswert, 
werde ich aber nicht bekommen. Das Ziel ist, ohne HW Modifikationen 
einen möglichst guten Test zu fahren.

Ich habe jetzt auch einen Weg skizziert, bei dem mit den internen 
Pull-ups gearbeitet wird, damit sollten die Maximalströme im Worst Case 
10mA betragen, das kommt mir für eine einmalige Sache vertretbar vor.

lg
Matthias

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