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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Batterie_Starthilfe


Autor: Markus (Gast)
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Hallo

ich müsste eine Starterbatterie für Starthilfe auslegen. Meine Frage ist 
wonach soll ich mich richten? Ich möchte soviel wie möglich 
Starthilfevorgänge geben.
wenn ich z.B. diese Starterbatterie (12 V 95 Ah, 800A) für die 
Starthilfe verwenden.
kann mir vielleicht jemand sagen wieviel Starthilfevorgänge 
hintereinander kann die Batterie verkraften, wenn man davon ausgeht dass 
ein Starthilfevorgang unter einer Sekunde liegt?

Danke.

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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Dann rechnet man einfach, dass ein Startvorgang ca 1 s braucht, lieber 
alle Werte die verbrauchen höher ansetzen, und alle Werte die verbraucht 
werden kleiner ansetzten- und alles andere ist doch rechnen?

E=P*t
P=U*I

das ist der gesammte Trick eigentlich- auf SI-Einheiten achten.

Autor: Jens G. (jensig)
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Leider ist die Anzahl der Vorgänge schwer abhängig vom nötigen Strom, 
von der Temperatur, ...
Im Winter bei -30°C macht die Batterie vielleicht gar keinen Vorgang 
mehr.
Oder willste einen Mofa-Motor anlassen? Dann reicht die Batterie 
hunderte male ...
Also wie Du siehst, kann man ohne weitere Angaben keine Aussagen 
treffen, und selbst die möglichen Aussagen sind dann trotzdem ziemlich 
unsicher.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Markus schrieb:
> Hallo
>
> ich müsste eine Starterbatterie für Starthilfe auslegen. Meine Frage ist
> wonach soll ich mich richten?

In dem Du in einem autoforum fragst, z.b.

> Ich möchte soviel wie möglich
> Starthilfevorgänge geben.
> wenn ich z.B. diese Starterbatterie (12 V 95 Ah, 800A) für die
> Starthilfe verwenden.
> kann mir vielleicht jemand sagen wieviel Starthilfevorgänge
> hintereinander kann die Batterie verkraften,

aktuell: 79
im Winter: Weniger.

>  wenn man davon ausgeht dass
> ein Starthilfevorgang unter einer Sekunde liegt?

Schon diese Annahme ist Realitätsfremd.

Autor: trödler (Gast)
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Gegeben:
1.Laststrom
2.Temperatur

Gesucht:
Anzahl Startvorgänge (Verbrauch AH)


wie früher in der Mathematik ..................

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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das ist der gesammte Trick eigentlich- auf SI-Einheiten achten!

Also E_ges= 12V*95Ah=1140Wh //Soviel hat die Batterie bis leer
Jetzt die Leistung pro Startversuch: P_Start=12V*800A=9600W
diese Leistung für eine Sekunde:
E_Start=P_Start*1s=9600Ws

und jetzt nur noch E_ges/E_Start=427,5 (Umrechnung h->s bedenken!)

Wert kommt mir persönlich recht hoch vor!

Autor: Sven Salbach (Firma: Litrade.de) (ssalbach)
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P=U*I kann man hier nicht wirklich anwenden!!
Wenn die batterie beispielsweise 90Ah hat und der Anlasser NUR 90A 
verbauchen würde, wäre der Akku real nach ca. 20 -25 Minuten leer und 
nicht wie rechnersisch zu ermitteln 60 Minuten!
Blei Akkus habeh einen peukert effekt.
Also grob wäre evtl P=(U*I)/2-Temperatur Realistischer

P=U*I
 kannst du nur bei NIMH, NICD und lithiu  Akkus anwenden.
Von Thudnersky) gibt es 12V Blöcke mit z.B. 90Ah z.B. den TS-LP12V90AH
Der hat auch eien deutlich höhere lebensdauer als Blei, wenn du das also 
häufiger machen willst.
Ansonsten brauchst Du alel NAse lang eien neue Blei batterie

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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ok, der grund warum man doch lieber probieren als studieren sollte^^

Autor: trödler (Gast)
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>>>>> Starterbatterie (12 V 95 Ah, 800A)

>>> Jetzt die Leistung pro Startversuch: P_Start=12V*800A=9600W

Die Lesitung ist sicherlich nicht 800A. Sonst rechnest Du zur Strafe 
noch den Kabelquerschnitt der das aushält ---> Stromschienen :-)


Die 800A sind bei einem Starterakku der Kälteprüfstrom.

http://www.elweb.info/projekte/dieterwerner/AKKU1A1.pdf

Autor: Franz (Gast)
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Markus B. ,
nicht Probieren sondern Grundlagenwissen (Physik), Mathe und 
Berufserfahrung machen das Zeug zu einem Profi.

Autor: Joachim K. (minifloat)
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trödler schrieb:
> Die Lesitung ist sicherlich nicht 800A.

Mit diesem Satz allein hat trödler Recht, obwohl er sicher was anderes 
meint.

mf

Autor: trödler (Gast)
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stimmt !!
800A ist ja ein Strom ..................

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