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Forum: Platinen FR4 bohren unter Wasser


Autor: Beginner (Gast)
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Moin,
wenn man FR4 bohrt ist dieses ohne Staubmaske ziemlich gefährlich weil 
der Staub in die Lunge kommt.

Ich habe letztens meine FR4 Platine unter Wasser gebohrt. Kann man da 
bedenkenlos die Staubmaske weglassen?

Mfg,

Autor: Testfall (Gast)
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Nee, da brauchst du sogar ne Tauchausrüstung.

Staub! Staubt unter Wasser nicht.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Mich wundert immer wieder, das wir Ossikinder alle noch leben.
Soo gefährlich, wie das auf einmal alles geworden ist.

Die Mauer hat den gefährlichen FR4-Staub wahrscheinlich ferngehalten. 
Die wenigen Platinen aus Cevausit-Material waren da hingegen völlig 
unbedenklich. ;)

Platine unter Wasser bohren und immer alles schön im Ökoladen 
einkaufen...

Axelr.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Wasser im Allgemeinen 
Dihydrogenmonoxyd enthält, das sich auch im Körpergewebe anlagert.

Gerade inhaliertes Dihydrogenmonoxyd kann in größeren Mengen sehr 
schnell zum Tod führen.

Autor: Barny (Gast)
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Beginner schrieb:
> Ich habe letztens meine FR4 Platine unter Wasser gebohrt. Kann man da
> bedenkenlos die Staubmaske weglassen?

Ja

Unter Wasser zu bohren hat den Vorteil, dass das Werkzeug gekühlt wird 
und dadurch länger hält.

Du musst nur aufpassen dass Wasser und Strom nie zusammenkommen.

Autor: Andi ... (xaos)
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Wasser im Allgemeinen
> Dihydrogenmonoxyd enthält, das sich auch im Körpergewebe anlagert.
>
> Gerade inhaliertes Dihydrogenmonoxyd kann in größeren Mengen sehr
> schnell zum Tod führen.

@offtopic
Dihydrogendioxyd ist doch viel spaßiger ;)

@topic
ja es ist sinnvoll das ganze unter öl/wasser zu bohren wegen dem staub

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Andi D. schrieb:
> Dihydrogendioxyd ist doch viel spaßiger ;)

Dihydrogendioxyd zersetzt sich aber schon nach recht kurzer Zeit wieder 
und kann sich daher nicht so sehr in biologischem Gewebe anreichern.

Autor: Andi ... (xaos)
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Andi D. schrieb:
>> Dihydrogendioxyd ist doch viel spaßiger ;)
>
> Dihydrogendioxyd zersetzt sich aber schon nach recht kurzer Zeit wieder
> und kann sich daher nicht so sehr in biologischem Gewebe anreichern.

@offtopic
wenn kein gewebe mehr existiert, wo soll es sich dann bitte anreichern ? 
:P

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Barny schrieb:
> Du musst nur aufpassen dass Wasser und Strom nie zusammenkommen

Wenn man das H2O durch etwas nichtleitendes (z.B. irgendein Alkohol) 
ersetzt, wäre auch das Problem eliminiert.

Autor: Barny (Gast)
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Alkohol hat den unangenemen Nachteil, dass dessen Dämpfe gerne exotherme 
Reaktionen durchführen.

Da in den mißten Bohrmaschinen Motore mit Bürsten verbaut sind, wird 
dadurch das Bohren zum Nervenkitzel.

Und Öl will man doch normalerweise nicht umbedingt auf einer Platine 
haben auf die man noch Bauteile löten will.

H2O hat den Vorteil nicht brennbar zu sein und hinterlässt fast keine 
Rückstände.
(Nur ein paar gelöste Mineralien.)
Man muss nur aufpassen dass kein Wasser an Stromführende Teile kommt.

Autor: High Performer (Gast)
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>Moin,
>wenn man FR4 bohrt ist dieses ohne Staubmaske ziemlich gefährlich weil
>der Staub in die Lunge kommt.

Ja klar, die Frage ist wie viele hundert Stück Du am Tag bohrst. Also 
ehrlich, bevor ich sowas wie "unter Wasser bohren" anfange, kaufe ich 
lieber eine Staubschutzmaske, evtl. eine Absaugung. Ja, ich weiß, man 
braucht einen Feinstaubfilter. Kostet nicht die Welt. Unter Wasser 
bohren? Niemals!

Autor: Beginner (Gast)
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Wasser im Allgemeinen
> Dihydrogenmonoxyd enthält, das sich auch im Körpergewebe anlagert.

Ist das jetzt schlimmer als der Staub? Das heißt wenn das gebohrte FR4 
mit dem Wasser in Kontakt kommt und ich in die Brühe fasse beschädige 
ich meine Hand?

Das habe ich aber schon gemacht, zum Arzt gehen oder geht das nach einer 
Zeit wieder weg?

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Beginner schrieb:
> Ist das jetzt schlimmer als der Staub? Das heißt wenn das gebohrte FR4
> mit dem Wasser in Kontakt kommt und ich in die Brühe fasse beschädige
> ich meine Hand?

Staub alleine muss nicht zu schweren Erkrankungen führen, aber man kann 
in jedem Tumor erhebliche Mengen an Dihydrogenmonoxyd nachweisen, was 
den Schluss nahelegt, dass es da einen kausalen Zusammenhang gibt.

> Das habe ich aber schon gemacht, zum Arzt gehen oder geht das nach einer
> Zeit wieder weg?

Die Haut ist durchlässig für Dihydrogenmonoxyd, und zwar in beiden 
Richtungen. Damit kann es auch wieder abgegeben werden, z.B. über den 
Schweiß.

Genaueres zur Wirkung von Dihydrogenmonoxyd findet man z.B. auch auf den 
Webseiten der DHMO-Organisation:

http://www.dhmo.org/

Problematisch ist auch, dass man sehr schnell von Dihydrogenmonoxyd 
abhängig wird, wobei üblicherweise diese Abhängigkeit schon im 
Mutterleib von der Mutter auf den Embryo übertragen wird, was sich durch 
DHMO-Spuren in Plazenta und Fruchtwasser nachweisen lässt.

Autor: Björn R. (sushi)
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Nicht zu fassen...das jemand das noch nicht kennt

Autor: Barny (Gast)
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@Beginner
Wie heißt's so schön in der Werbung mit dem Pocher:
"Lass dich nicht verarschen"

Dihydrogenmonoxyd ist nur eine scherzhafte Bezeichnung für Wasser.

Autor: Barny (Gast)
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Gerade inhaliertes Dihydrogenmonoxyd kann in größeren Mengen sehr
> schnell zum Tod führen.

Hieß es nicht auf den Warnhinweisen dass schon das Inhalieren von 
kleinen Mengen zum Tod führen kann?

High Performer schrieb:
> evtl. eine Absaugung. Ja, ich weiß, man
> braucht einen Feinstaubfilter. Kostet nicht die Welt. Unter Wasser
> bohren? Niemals!
Wasser ist ein sehr effiktver, billiger Feinstaubfilter.

Autor: Michael_ (Gast)
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>Dihydrogenmonoxyd ist nur eine scherzhafte Bezeichnung für Wasser.
http://www.janko.at/Humor/Wissenschaft/Dihydrogenmonoxid.htm
???

Autor: Barny (Gast)
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>http://www.janko.at/Humor/Wissenschaft/Dihydrogenmonoxid.htm
Es ist eine Übersetzung einer Seite von http://www.dhmo.org
Dass ist eine Scherzseite.
Aber wenn man überlegt, stimmen alle Aussagen.

Wenn du ganz unten, die Letzte Seite liest, siehst du:
Anmerkung: Dihydrogenmonoxid = H2O = Wasser

Autor: Barny (Gast)
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Barny schrieb:
> Wenn du ganz unten, die Letzte Seite liest, siehst du:
Dass sollte Zeile heißen

Autor: Leiterbahn (Gast)
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Ach, bitte - was soll das Theater? Ich ätze, bohre und löte Platinen 
seit 15 Jahren und erfreue mich noch heute bester Gesundheit (und ich 
bohre und bestücke sicher mehr als 70 FR4's pro Jahr). Lediglich meine 
neueste Ätzmethode (HCl+H2O2) hat mich aufs Institutslabor in den Abzug 
übersiedeln lassen (oder zur Not ins Freie). Beim Bohren der PCBs mit 
meiner Proxxon-Bohrmaschine bleibt der Glasstaub sowieso auf der Platine 
liegen und staubt nicht im Raum herum. Den kann man dann mit dem 
Staubsauger entfernen. Selbst eine fehlende Lötdampfabsaugung beim 
Bestücken meiner Leiterplatten hat niemals Probleme hervorgerufen - bei 
grösseren PCBs kann man, wenns denn sein muss, auch während des 
Bohrprozesses die Staubsaugerdüse ranhalten - eine kleine Vorrichtung 
ist sicher schnell gebaut.
Mehr Sorgen sollten wir uns um all jene machen, die beim wochenendlichen 
Basteln gewisse Mengen an Bier und Kippen in sich reinstopfen. Nicht zu 
verachten sind auch die Gelegenheitsplatinenätzer, die mangels 
geeigneterer Räumlichkeiten in Mamas Küche mit ihren Ätzchemikalien 
rumhantieren. So gesehen bei einem Kollegen, der sein 
Eisen(III)chlorid-Bad in einem Suppenteller via Mikrowellenherd auf 
Temperatur brachte und den Teller nach dem Ätzerfolg abwusch und wieder 
zum Geschirr in den Schrank stellte....
Eines muss aber auch ich festhalten: Epoxy/Glasfaser-Platinen sind 
sauhart und das Bohrwerkzeug mag bei passender Kühlung sicher länger 
halten! Sonst bleibt immer noch der Umstieg auf Hartpapier....wem dies 
denn gefällt...

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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mein Reden...

Autor: Thomas (Gast)
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15 Jahre Rauchen ist auch nicht gesund, überleben aber die meisten. Muss 
aber trotzdem nicht sein.
Irgendwo hat mal jemand geschrieben, er bemerkte immer beim Sägen/Feilen 
von FR4 leichte Halsschmerzen (o.ä.) zu bekommen. Hat dann im Forum 
gefragt ob es da einen Zusammenhang geben könnte. Also hatte er  wohl 
nicht zuerst von FR4=ungesund gehört und sich die Probleme dann 
"eingebildet"

Autor: LinuxMint_User (Gast)
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Wenn ich viel bohre dann lege ich die Platine in eine flache 
Wasserschüssel und kann so sehr zügig viele Löcher bohren ohne dass der 
Bohrer warm wird.

Wenn es nur ein paar Löcher sind sprühe ich nur etwas Wasser (quasi nur 
einen Tropfen) auf die zu bohrende Stelle, da tu ich mir die Panscherei 
mit der Schüssel nicht an.

Die Bohrer müssen immer gut abgetrocknet werden damit sie nicht rosten.

Wenn man keine richtige Lötdampfabsaugung besitzt sollte man wenigstens 
einen 12cm Lüfter nutzen um den Dampf vom Gesicht wegzuziehen und dann 
sollte man ab und zu lüften oder gleich bei geöffnetem Fenster arbeiten.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Oh, ich habe gerade herausgefunden, dass Dihydrogenmonoxyd doch nicht so 
schlimm zu sein scheint wie befürchtet:

http://www.armory.com/~crisper/DHMO/

Autor: Martin (Gast)
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... Die Mauer hat den gefährlichen FR4-Staub wahrscheinlich 
ferngehalten. ...

Nicht nur den Feinstaub.

Autor: Alex -8bit- (zehvierundsechzig)
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Ich schliesse mich der Meinung von Axel R und Leiterbahn an, dass um den 
Staub zuviel Wirbel gemacht wird. Mein Vater hat in seiner Ausbildung 
damals noch Asbestplatten mit dem Fuchsschwanz sägen müssen. Nun ist er 
bald 70 und erfreut sich bester Gesundheit. Mit zunehmendem Alter komme 
ich auch von meinem "Übervorsichtigkeitstrip" herunter und sehe die 
Sachen realistisch. Nicht nachlässig - aber auch eben nicht übertrieben.
Beim bohren macht man sich die Finger ein wenig sachmutzig, aber 
inhaliert habe ich dabei recht wenig bis gar nichts.

Dennoch: Um die Standzeit zu erhöhen finde ich den Ansatz interessant 
und werde selber mal in einer flachen Schale einen Testlauf machen. 
Danke für die Anregung.

Grüße,
Alex

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Alex N. schrieb:
> Mein Vater hat in seiner Ausbildung
> damals noch Asbestplatten mit dem Fuchsschwanz sägen müssen. Nun ist er
> bald 70 und erfreut sich bester Gesundheit.

Wie Thomas schon sagte: Es gibt auch viele Raucher, die sich mit 70 
bester Gesundheit erfreuen. Aber die meisten werden die 
gesundheitsschädigende Wirkung des Rauchens nicht abstreiten.

Es geht dabei doch immer um die Wahrscheinlichkeit, an den Folgen zu 
erkranken. Man muss es ja nicht herausfordern. Wozu dann solche 
Einzelbeispiele?

> Nicht nachlässig - aber auch eben nicht übertrieben.

Aber auch nicht übertrieben nachlässig :)

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Alex N. schrieb:
> Nun ist er bald 70 und erfreut sich bester Gesundheit.

Du kannst auch ohne zu schauen über unbeschrankte Bahnübergänge fahren.
Das geht auch oft gut, die Chanchen sind wahrscheinlich sogar höher wie 
die mit Asbest rumzusauen und das 50 Jahre zu überleben.
Früher hat man auch noch im Garten ein Loch gegraben wenn man sch... 
mußte!
Lernresistent!
Kopfschüttel.

Autor: Reinhard R. (reirawb)
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Beginner schrieb:
> Moin,
> wenn man FR4 bohrt ist dieses ohne Staubmaske ziemlich gefährlich weil
> der Staub in die Lunge kommt.
Dann mach halt SMD :-)

Reinhard

Autor: Alex -8bit- (zehvierundsechzig)
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Du triffst es Axel H: Die Wahrscheinlichkeit. Warum sollte gerade ich 
Pech haben? Das Risiko muss ja letzend Endes jeder für sich selbst und 
sein Gewissen ausmachen.

Man kann auch möglichst viel für seine Gesundheit tun und sich echt 
Stress damit machen "gesund" zu bleiben und wie es der Zufall will 
bekommt man trotzdem irgendwas schlimmes, wird Gewaltofer oderwasweiss 
ich ...

Bevor ich zu den Leuten aus Absatz zwei gehöre, habe ich lieber nach 
Absatz eins ein schönes Leben gehabt ohne die ganze Zeit daran zu denken 
"was könnte nicht alles passieren ..."

Regards,
Alex

Autor: Alex -8bit- (zehvierundsechzig)
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PS: Wenns mich doch erwischt ... scheisse ... aber wie gasagt: Ich habe 
alles ausgelebt und Spass gehabt - ohne Einschränkungen. Das wars wert 
:-)

Autor: 1440 (Gast)
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> Dann mach halt SMD :-)

...was beim Einatmen aber sicher auch nicht direkt gesünder ist ;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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1440 schrieb:
>> Dann mach halt SMD :-)
>
> ...was beim Einatmen aber sicher auch nicht direkt gesünder ist ;)

Bauteile im Format 01005 darf man nur noch unter Benutzung von
Feinstaubfiltern verarbeiten. ;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite

>Bauteile im Format 01005 darf man nur noch unter Benutzung von
>Feinstaubfiltern verarbeiten. ;-)

Warum? Die verteile ich immer mit dem Salzstreuer auf der Platine, dann 
in den Pizzaofen, fertig ist die Platina Fungi ;-)

Autor: Martin (Gast)
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Besteht beim Bohren von FR4-Material unter Wasser nicht die gleiche 
Gefahr, die zum Unglück im Golf von Mexiko führte?

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Martin schrieb:
> Besteht beim Bohren von FR4-Material unter Wasser nicht die gleiche
> Gefahr, die zum Unglück im Golf von Mexiko führte?

http://de.wikipedia.org/wiki/Humor

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Martin schrieb:
> Besteht beim Bohren von FR4-Material unter Wasser nicht die gleiche
> Gefahr, die zum Unglück im Golf von Mexiko führte?

Nur, wenn deine Platine mit unter Druck stehendem Erdöl gefüllt ist. ;-)

Autor: Max D. (Firma: No RISC, no fun.) (metalfan)
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BP, Wir machen auch ihren Golf voll.

Autor: Martin (Gast)
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... BP, Wir machen auch ihren Golf voll. ...

:)

Autor: Andreas K. (derandi)
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Das Problem mit der Bohrer-Standzeit liegt wohl eher an den Glasfasern 
in der Platine...

Und unter Wasser bohren fällt mir ja ned ein, ist auch ohne 
Parallaxenfehler durch das Wasser schwer genug die Löcher zu treffen.

Autor: Zittermann (Gast)
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Ich habe die Platinen früher immer unter Benutzung eines 
Druckluftschraubers und mit einem Trockentauchanzug bekleidet im 
Hallenbad
gebohrt. Heute geht das nicht mehr, da mich meine Jacke sehr behindert,
sie läßt sich nur von hinten öffnen...

gez. Zittermann

Autor: Grolle (Gast)
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Ich finde die Idee, unter Wasser zu bohren, super.
Mich nervt der Staub auch.

Wenn man bedenkt, dass man sich das mit einer so einfach erscheinenden 
Methode ersparen kann...

Da verstehe ich gar nicht, wieso hier wieder die ganzen Niedrigredner 
rumneiden. Wegen so etwas Einfachem und Unaufwändigem? Die haben wohl 
nichts zu tun und lassen hier die durch ihre Unproduktivität und 
Langeweile entstehende Unzufriedenheit an anderen aus, die sie wohl gern 
auf ihr verstaubtes Lebensniveau herabziehen möchten.

Wie läuft das mit dem Bohren konkret? Ist da noch etwas Bestimmtes zu 
beachten?
Wie ist es mit der Zielgenauigkeit, da beim Reingucken in das Wasser 
sich ja der Blickwinkel verändert (könnte auch ein VORteil sein)?

Autor: Beginner (Gast)
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Grolle schrieb:
> Wie läuft das mit dem Bohren konkret? Ist da noch etwas Bestimmtes zu
> beachten?

Ich benutze eine kleine Schale die die Platine nur knapp mit Wasser 
bedeckt und dann kann man einfach zielen und bohren. Bei mir klappt das 
einwandfrei.

Achja, lege irgendwas unter die Platine nicht das du durch die Schale 
bohrst und dann das Wasser raus läuft ;-)

Also braucht man sich keine Sorgen machen wegen FR4 und Wasser?

Autor: Martin (Gast)
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... Wie ist es mit der Zielgenauigkeit, da beim Reingucken in das Wasser 
sich ja der Blickwinkel verändert (könnte auch ein VORteil sein)? ...

Wenn ich die Methode Zittermann korrekt verstanden habe, ist ihr Vorteil 
gerade darin zu sehen, dass durch das Bohren 'unter' Wasser (siehe 
Hallenbad, Trockentauchanzug) es eben nicht zu einer lästigen 
Verschiebung des Blickwinkels kommt.

Autor: Grolle (Gast)
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Beginner schrieb:
> Also braucht man sich keine Sorgen machen wegen FR4 und Wasser?

Nö, warum?

Dihydrogenmonoxyd ist nur ein chemisch-wissenschaftliches Witz-Wort für 
Wasser.

Hinterher die Hände abspülen (wegen des im Wasser suspendierten Staubs) 
und gut ist's.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Beginner schrieb:
> Also braucht man sich keine Sorgen machen wegen FR4 und Wasser?

Muss man sicher nicht, aber man muss sich auch keine Sorgen machen,
wenn man kein Wasser benutzt. ;-)

Du solltest vermutlich auch Straßen meiden, auf denen Auto gefahren
wird: beim Bremsen entsteht auch Staub, und anders als der beim
Bohren von FR4 wird der auch gleich noch durch die Luft verteilt.

Autor: Grolle (Gast)
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Alle, die Staub für egal halten, ab ins Bergwerk!

Und bitte nicht mehr im Grünen wohnen, sondern zurück in die Stadt 
ziehen, an die Hauptverkehrsstraßen!

Ist ja alles nicht so schlimm, und da wohnt bestimmt auch einer, der 
schon 80 geworden ist und raucht.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Grolle schrieb:
> Alle, die Staub für egal halten, ab ins Bergwerk!

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

Selbstverständlich gibt es Stoffe, deren Staub gefährlich ist.  Asbest
ist davon wohl der bekannteste.  Glas gehört aber eher nicht dazu.
(Im Kohlebergwerk bekommt man ja auch keine Silikose.)

Sofern du das Zeug nicht gerade fein in deiner Atemluft verteilst,
bleibt der Krempel ja ohnedies einfach auf der Platine liegen.

> ... zurück in die Stadt
> ziehen, an die Hauptverkehrsstraßen!

Was an selbigen deutlich mehr stört als der Staub ist übrigens der
Lärm.

Autor: Grolle (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Was an selbigen deutlich mehr stört als der Staub ist übrigens der
> Lärm.

Den kann man bestimmt auch noch mit hinkenden Vergleichen und 
pseudowissenschaftlichen oder spöttischen Beschwichtigungsformeln schad- 
und störlosdiskutieren.

So macht's die Politik, unser gutes Vorbild, oder ihre Eiferer ja auch 
immer mit Grenzwerten aller Art, wenn's in's Programm oder Budget 
gepasst werden muss. Ähnlich auch an vielen anderen Stellen bei guten 
Vorschlägen für den Fortschritt, die Konkurrenz für monetären Gewinn 
(economic hitmen) oder das verrammelte Weltbild sind (Religionen inkl. 
der atheistischen).

Autor: Alster (Gast)
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Da hätte ich noch einige Liter ölarmes Dihydrogenmonoxyd übrig von 
meiner letzten Bohrung.
Nur 200€ pro Kanister ok? Bei Selbstabholung nächste Woche in Hamburg?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Beginner schrieb:

> Also braucht man sich keine Sorgen machen wegen FR4 und Wasser?

Höchstens das es rausspritzt.

Autor: David .. (david1)
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Grolle schrieb:
> So macht's die Politik, unser gutes Vorbild, oder ihre Eiferer ja auch
> immer mit Grenzwerten aller Art, wenn's in's Programm oder Budget
> gepasst werden muss. Ähnlich auch an vielen anderen Stellen bei guten
> Vorschlägen für den Fortschritt, die Konkurrenz für monetären Gewinn
> (economic hitmen) oder das verrammelte Weltbild sind (Religionen inkl.
> der atheistischen).

Dann rat ich dir mal dich in der Gesellschaft zu beteiligen und nicht 
immer nur zu meckern, am besten bei den Linken ...

Autor: Thomas (Gast)
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Um das ganze mal zusammenzufassen:

Gesund ist der Staub nicht, tödlich auch nicht.

Wen der Staub stört, der kann in (DI) Wasser bohren, das ist kaum 
Mehraufwand.

Wen der Staub nicht stört bohrt einfach ohne Wasser.

Autor: Beginner (Gast)
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Ich bin beeindruckt, 53 Beiträge in der kurzen Zeit.

Dann bin ich beruhigt, dass das ganze doch nicht so schlimm ist. Ich war 
doch schockiert als einer sagte dass das Zeug in die Haut eindringen 
kann. Aber damit war dann wohl das Wasser gemeint.

Wohin muss das Wasser mit dem Staub denn? Filtern oder einfach weg 
spülen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Nichts gegen Umweltschutz.
Aber das bischen darfst du getrost in den Abfluss entsorgen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Karl heinz Buchegger schrieb:

> Aber das bischen darfst du getrost in den Abfluss entsorgen.

Wer weiß, vielleicht fängt ja morgen schon jemand an, zerklopptes
Glas als Sondermüll entsorgen zu wollen? :-)

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