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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 3.3V -> 5V Pegelwandler in Batterieschaltung


Autor: Hermann May (Gast)
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Hallo,

ich betreibe eine Batterieschaltung mit einem ATmega88, ein paar anderen 
Komponenten (hauptsächlich zur ADC-Messung) und einem per IIC 
angebundenen PCF 8583 P (Kalender-Baustein). Bisher läuft das ganze mit 
4 1,2V NiMH-Akkus und 5,2 bis 4V, je nach Ladezustand. Damit die Akkus 
lange halten ist eigentlich alles auf geringen Stromverbrauch getrimmt, 
daher verwende ich keinen Schaltregler á la 7805.

Jetzt soll noch ein XBee-Modul hinzugefügt werden. Dieses ist laut 
http://www.maxstream.net/support/knowledgebase/art... nicht 
5V-tolerant. Ich werde wohl um einen Schaltregler für 3,3V und einen 
passenden Pegelwandler nicht herum kommen. Zwar sind im 
Pegelwandler-Artikel auch andere Lösungen wie Spannungsteiler oder die 
Mosfet-Lösung aus der Phillips Application Note genannt - es bleibt 
jedoch das Problem der Spannungsversorgung für das XBee-Modul. Wegen dem 
IIC-Bus und den restlichen Komponenten kann ich die Versorgungsspannung 
des ATmega auch nicht einfach auf 3,3V absenken, was ja am einfachsten 
wäre.

Ich habe mir den LD1117V33 und den LM317T mal angesehen - die haben aber 
beide eine ziemlich hohe Leerlaufstromaufnahme von 5mA bis zu 10mA die 
für eine Batterieschaltung indiskutabel sind.

Kann jemand einen Schaltregler und/oder Pegelwandler empfehlen der eine 
sehr niedrige Leerlauf-Stromaufnahme hat? Und dazu vielleicht nicht so 
exotisch ist, dass man ihn zumindest bei Farnell bekommen kann? Oder 
gibt es noch andere Lösungsansätze zur Einbidung der Maxstream (Digi) 
XBee Module an eine 5V-AVR-Schaltung? Beim googeln findet man für mein 
Empfinden erstaunlich wenig Beispielschaltungen von fertigen Projekten.

Danke und Gruß,

Hermann

Autor: holger (Gast)
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>daher verwende ich keinen Schaltregler á la 7805.

Buhahaha;)

Autor: Anja (Gast)
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Hallo

als Spannungsregler würde ich einen LP2950ACZ-3.3 (RS) oder einen LT1763 
(Reichelt) verwenden falls der Strom des Moduls dies zuläßt.

Als Pegelwandler tuts im einfachsten Fall ein Serienwiderstand in 
Richtung Modul. Oder ein Buffer wie z.B. der CD4050 bzw. ein 
5V-tolerantes LVC-Gatter.

Gruß Anja

Autor: Floh (Gast)
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Wieso lässt sich nicht alles auf 3,3 Volt betreiben?
Wäre sicher besser als 2 Spannungen zu erzeugen, noch dazu bei 
Batteriebetrieb.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Ich bin jetzt zu faul, das passende Datenblatt für dein Modul zu suchen, 
aber ich nehme hier immer LDO-Regler von Microchip (Reichelt MCP170...), 
die brauchen fast keinen Eigenstrom und können mit ein paar uF am 
Ausgang betrieben werden. Die gibt es (wie den 2950) auch als TO92.

Wenn das Modul wenig Strom benötigt, kann man es auch bei Bedarf über 
1-2 Port-Pins und einem LDO ein- und ausschalten.

Als Pegelwandler nimmt man einen Spannungsteiler (abschalten, wenn nicht 
benutzt) für das Senden und die MOSFET-Schaltung für die bidirektionale 
Kommunikation.

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