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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Gescheites Multimeter in der Gegend um 60EUR?


Autor: Jens (Gast)
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Hallo Leute,

ich hab seit längerem ein 5EUR-Digitalmultimeter, naja, und ich dachte 
mir, man kann ja auch mal aufstocken.

Könnt ihr in der Gegend um 60EUR was für den Hobbyelektroniker 
empfehlen? Kenne mich da gar nicht aus und die schiere Anzahl an 
verfügbaren Geräten verwirrt mich eher.

Wichtig ist mir: Eine DC-Spannungsmessung bis 1000V (aber das haben wohl 
alle), Messwertspeicher, und Kapazitätsmessung.

Danke für eure Hilfe,
Jens

Autor: me (Gast)
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Hi, wenn du des "neudeutschen" mächtig bist, findest du hier einige 
Multimeter-Blogs, die für mich auch recht nützlich waren.
z.B. #91 "$50 Multimeter Shootout"
http://www.eevblog.com/episodes/

Autor: robin (Gast)
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Autor: byte (Gast)
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Also das hier ist für den Preis ned schlecht, schon fast zu billig. :) 
Eigentlich Ideal für den "AbUndZuPrivatbastlter". Hat sehr viele 
Features eingebaut. Deckt das wichigste ab.

=> 
http://www.pollin.de/shop/dt/ODI3OTYxOTk-/Messtech...

Is natürlich kein Fluke. Aber dafür das es so billig ist, sind die 
Messwerte sogar einigermaßen akzeptabel. Insbesondere für Anfänger ist 
das Ding ganz gut, weil er Mault wenn die Strippen falsch stecken. Der 
Typische Anfängerfehler "Spannung-Messen mit Strombereich" #fitz#rauch# 
kann eigenlich nicht passieren. Das einzige was mir noch fehlt ist ne 
RS232/USB Schnittstelle.

Aber die Ausschussrate bei diesen billig Chinageräten ist sehr hoch. 
Konsequent testen und zurückschicken wenn was nicht passt/geht.

Autor: Jens (Gast)
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Also danke für eure Tips erstmal. Dieser Typ vom Videoblog ist ja echt 
ein Original, interessant worauf er so alles achtet bei Multimetern.

Das Pollin-Teil finde ich interessant wegen der Lichtmessung, aber ich 
möchte gerne mein Geld in Qualität investieren, und das ist bei Pollin 
meiner Erfahrung nach nicht möglich. :-(

Hmm am besten mal zum blauen C fahren und ein paar Multimeter in die 
Hand nehmen, was meint ihr?

Gruß
Jens

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Ich suche auch nach einem Multimeter, bei dem es sich lohnt es zu 
erwerben...

An das Uni-T 61D von Reichelt habe ich auch gedacht, habe mir jedoch 
gerade die Bedienungsanleitung angeschaut und mir sind ein paar Sachen 
aufgefallen, die mir nicht so zusagen:

Zunächst mal positiv ist ist sicherlich, dass es ein True RMS Gerät ist.

Negativ jedoch:
-Kein Auto-Off
-Strommessung bei I > 5A nur max. 10s, danach 15 Minuten Pause (!)
-Frequenzmessung nur bis Upeak = 30V

Autor: stephan_ (Gast)
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Habe mir gerade das da gekauft:

http://www.pollin.de/shop/dt/MjA3OTYxOTk-/Messtech...

Nach der ersten Woche bin ich ganz zufrieden damit. Das andere 
Pollin-Teil hat keine Hochstrom-Messung, die ich manchmal brauche und es 
fehlt eine Niedrig-Strom-Messung: 400 µA wären mir zu viel, ich messe 
öfters die Ruheströme von µC im Sleep.

Autor: Jens (Gast)
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Was mich dazu interessieren würde: Wie gut spricht der Durchgangsmesser 
an? Habe es schon oft erlebt dass die sehr träge sind.

Autor: me (Gast)
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Ich hatte mir das UNI-T 70D zugelegt. Der Durchgangsprüfer piepst 
sofort. Ich bin voll zufrieden damit. Gibt es aber wohl nicht mehr.
Quelle:
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi2/pd62.html
Vielleicht ist der Nachfolger UNI-T 71B,C,E ? genau so gut.

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Jetzt werden Uni-T Multimeter schon als "Marken Multimeter" bezeichnet 
(Pinsonne-Elektronik)... :-D

Jedenfalls scheint das ein allgemeines "Problem" der Dinger zu sein (70D 
und 71D genauso wie 60D):

-Strommessung: I > 5A -> Nur max. 10s Messen, dann 15min Pause (?!)
-Frequenzmessung: Nur bis Upeak = 30V (?!)


Vielleicht täusche ich mich, aber ich meine mit Fluke könnte man auch 
die Frequenz einer Steckdose problemlos messen... ??? Jedenfalls wäre 
ich nie auf die Idee gekommen, dass dies nicht möglich sei... (und auf 
dem MM steht es wahrscheinlich auch nicht drauf). Ebenso war ich bisher 
immer davon ausgegangen, dass die (meist) 10A Messbereich kontinuierlich 
sind...

Autor: grrr (Gast)
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> Jetzt werden Uni-T Multimeter schon als "Marken Multimeter" bezeichnet
> (Pinsonne-Elektronik)... :-D

Kannst dir ja Fluke, Agilent oder R&S kaufen. Selbstverständlich für 
Frequenz- und Kapazitätsmessung jeweils ein anderes Gerät.
Für 99.9% der Anwender reicht hingegen ein Uni-T.

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Prinzipiell habe ich nichts gegen Uni-T... habe auch ein DSO von denen 
und hatte auch daran gedacht mir ein MM von denen zu holen, weil ich mit 
dem Oszi zufrieden bin...

Aber die oben von mir angeführten Punkte finde ich schon sehr 
befremdlich und einschränkend... zumal das MM da sehr schnell durch 
Fehlbenutzung erheblichen Schaden nimmt...

Autor: me (Gast)
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@Alex Bürgel
Das mit dem 10A Bereich und t <= 10sec stimmt.
Im Manual steht:
Frequnecy & Duty Cycle -> Overload Protection 600Vp
Ich habe damit schon mehrfach die Netzfrequenz gemessen und es ist nix 
kaputt gegangen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Jens:

Wenn du nicht so weit weg wohnst, wäre vielleicht das noch eine 
Alternative:

Beitrag "Rainer Förtig macht zu ?"

Autor: Jens B. (nixiefreak)
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Hmm sieht interessant aus, aber ich wohne zu weit weg, Aachen. :-(

Gruß
Jens

Autor: Ingo W. (Gast)
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Bei Neukauf für mich ein wichtiges Argument ist die Stromversorgung:
Ich möchte kein MM mit 9V-Block mehr haben, wenn es Alternativen gibt.
mfG ingo

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Ingo Wendler (ingo_w)

>Ich möchte kein MM mit 9V-Block mehr haben, wenn es Alternativen gibt.

Warum?

Autor: daniel (Gast)
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Förtig muss man nicht besuchen. Für ein Multimeter lohnt das wirklich 
nicht. Ich war dort. So gut wie nur Schrott, fast alles defekt oder im 
extrem gebrauchten/abgenutzten Zustand, dazu dem Zustand der Geräte 
entsprechend überhöhte Preise. Man darf dort die Geräte aber 
ausprobieren bevor man kauft, was auch absolut notwendig ist. Das eine 
oder andere Schnäppchen bei hochwertigen Laborgeräten z.B. von R&S oder 
HP könnte dann mit gewissem Risiko möglich sein. Bei einfachen 
Multimetern eher nicht. Da ist die Auswahl zu gering. Sieh dich lieber 
auf Elektronikflohmärkten oder bei Ebay um wenn du ein gebrauchtes 
willst.

Autor: Nils S. (kruemeltee) Benutzerseite
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Das mit den >5A nur im Zeitrahmen <=10sec. hab ich noch nie irgendwo 
gesehen. Kann mir mal wer sagen, womit das zusammenhängt oder warum 
meine 10€-china-Multimeter dauerhaft bis zu 10A messen können?

Ich habs vorhin nochmal ausprobiert, vier Stunden lang eine 12V/100W 
Birne gemessen = 8,3A.
Auch zwei etwas bessere als die Chinateile (Voltcraft) halten bei mir 
schon Jahre und ich will nich wissen was da schon an Strom durchlief...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Nils S. schrieb:
> Das mit den >5A nur im Zeitrahmen <=10sec. hab ich noch nie irgendwo
> gesehen. Kann mir mal wer sagen, womit das zusammenhängt oder warum
> meine 10€-china-Multimeter dauerhaft bis zu 10A messen können?

Weil da ein Shunt drin ist, über dem der Spannungsabfall gemessen wird. 
Dieser ist proportional zum Strom.

> Ich habs vorhin nochmal ausprobiert, vier Stunden lang eine 12V/100W
> Birne gemessen = 8,3A.
> Auch zwei etwas bessere als die Chinateile (Voltcraft) halten bei mir
> schon Jahre und ich will nich wissen was da schon an Strom durchlief...

Dann hast du Glück gehabt, denn der wird nach ner Zeit ganz schön warm. 
Wenn der zum Beispiel 50 mOhm hat, muss der schon 3,4W bei 8,3A abgeben.

Autor: Dieter M. (Gast)
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Zum Vergleich: bei einem TO-220 Gehäuse kann man max 1Watt ungekühlt 
verbraten. Und so ein Shunt hat natürlich deutlich kleiner Abmessungen.
Die Genauigkeit wird natürlich auch leiden, der Widerstandswert ändert 
sich mit der Temperatur.
In dem Zusammenhang könnte man sich natürlich fragen, ob da tatsächlich 
8,3A geflossen sind. Ein metallischer Shunt würde seinen Widerstandswert 
erhöhen, also fällt dann mehr Spannung ab und der Anzeigewert 8,3A würde 
vielleicht schon bei realen z.B. 7,5A oder 8A tatsächlichem Stromfluss 
erreicht. Bliebe also mal zu prüfen, denn manchmal kann an dem Spruch 
"Wer misst, misst Mist" etwas dran sein.
Wenn man ganz neugierig ist, könnte man auch mal in das Gerät 
reinschauen, ob es um den Shunt herum gescholzen ist oder gekokelt 
hat...

Autor: Hendi (Gast)
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Hi, ich habe mir mal vor einem halben Jahr dieses hier vom Großen blauen 
C angeschafft : 
http://www.conrad.de/ce/de/product/124502/Voltcraf...

Bin eigentlich sehr zufrieden damit vor allem für den Preis. Es 
funktioniert einfach alles super, lässt sich idiotensicher bedienen, 
sehr gut ablesen und hat auch diese Anzeige, wo die Messkabel 
reingesteckt werden müssen. Das ist für Anfänger finde ich ziemlich 
praktisch. Ich weiß nicht in wie weit dir  Toleranz oder Wertebereiche 
reichen, aber mir langt das Dicke und bin wie gesagt eigentlich ziemlich 
zufrieden mit dem Teil.

Autor: mhh (Gast)
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Autor: Jens (Gast)
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Hmm eigentlich würde ich lieber ein Gerät für alle Messungen in einem 
haben. Der zweite Link funktioniert leider nicht.

Habe dieses hier entdeckt: PEAKTECH 3725 (z.B. bei Reichelt) für ca. 
60EUR

Taugt das was?

Gruß
Jens

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