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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Jakobsleiter Sicherheitshinweise


Autor: Nikola (Gast)
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Hallo,
ich habe vor morgen eine kleine Jakobsleiter mit Hilfe eines 5kV 
Neontrafos zu bauen. Welche Sicherheitstipps könnt ihr mir dazu geben.

Besteht in irgendeinerweise die Gefahr das die Hauselektrik Schaden 
nimmt?

Autor: Peter W. (Gast)
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hi
Ich würde solche experimente nur im Garten machen. Am besten auf 
feuerfestem Untergrund und für den Notfall Feuerlöscher bereit halten

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Die Verwendung eines Trenntrafos könnte dich vor unangenehmen 
elektrischen Schlägen schützen. Wenn du dir Sorgen um die Hauselektrik 
machst solltest du einen Ferritkern um die Zuleitung zu deinem Neontrafo 
legen (Mantelwellenfilter).

Autor: Grübler (Gast)
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@Alex Bürgel

>...solltest du einen Ferritkern um die Zuleitung
>zu deinem Neontrafo legen.

Hat dir das dein Voodoo-Priester empfohlen?

Autor: Michl (Gast)
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Welche Leistung hat denn dein Trafo? - eigentlich würde ich nicht in den 
Garten gehen dafür :) da ist ne Werkbank besser die steht stabil :)
Also für deine anderen Elektrogeräte sollte keine Gefahr bestehen bei 
mir ist auch noch nie was dadurch kaputt gegangen.

Wenn der Trafo aber >= 1kW hat dann kann es sein das beim Einschalten 
die Leitungsschutzsicherung im Sicherungskasten mal auslöst. Eventuell 
musst du dann da nen art Softstart ranbauen.
Oder Plan B 50m Kabeltrommel dazwischen :) (abgerollt natürlich)

MfG
Michl

Autor: Nikola (Gast)
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Vielen Dank für eure bisherigen Antworten

> Welche Leistung hat denn dein Trafo?

250W ( 5kV bei 50mA)

> - eigentlich würde ich nicht in den Garten gehen dafür

Wieso nicht? Hatte ich auch zuerst vor. Ein paar alte Bodenplatten als 
Untergrund nehmen. Wegen Brandgefahr.

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Nikola schrieb:
> ich habe vor morgen eine kleine Jakobsleiter mit Hilfe eines 5kV
> Neontrafos zu bauen.

Okay das ist verhältnissmäßig noch ruhig.

Nikola schrieb:
> Besteht in irgendeinerweise die Gefahr das die Hauselektrik Schaden
> nimmt?

Aus Erfahrung: Nein. Wenn du natürlich die Ladebuchse von deinem Handy 
an den Output ranhängst könnt's was machen =)

Peter W. schrieb:
> Ich würde solche experimente nur im Garten machen. Am besten auf
> feuerfestem Untergrund und für den Notfall Feuerlöscher bereit halten

für die kleinen Fünkchen ist das überzogen. Der Feuerlöscher ist 
allerdings Pflicht. Fester Untergrund sollte schon da sein.

Alex Bürgel schrieb:
Wenn du dir Sorgen um die Hauselektrik
> machst solltest du einen Ferritkern um die Zuleitung zu deinem Neontrafo
> legen (Mantelwellenfilter).

Haha! Guter Witz. Du möchtest also den Trafo vor Störeinflüssen 
schützen. Prost. Zurück in die Grundschule.

Nikola schrieb:
> Wegen Brandgefahr.

Ehrlich: du siehst hier meinen Neontrafo 7,5kV @ 65mA

http://img-a1.pe.imagevz.net/photo6/b8/a9/f663168b...

Links ein Nagel und Rechts Draht.

Damit kann man ein Loch in ein Blatt Papier brennen. Mehr als Rauchen 
und glimmen tut das nicht.

Heiß werden die "Elektroden" selbstverständlich.

Ansonsten: gesicherte Ein / Ausschaltung.

ACHJA:  Das soll keine Anstiftung zur Fahrlässigkeit sein! 
Selbstverständlich muss man hochkonzentriert arbeiten und genau auf 
darauf achten was man tut und was sich in der Umgebung tut.

Autor: Michl (Gast)
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ÖÖhm Brandgefahr? Hast du vor das unbeaufsichtigt laufen zu lassen? Also 
die Brandgefahr dürfte ähnlich hoch sein wie eine brennende Kerze im 
Haus

Autor: Nikola (Gast)
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Das ist mein Versuchsaufbau, kann ich so das Experiment sicher 
durchführen? Der Trafo kommt natürlich noch auf stabilen Untergrun und 
einen gesicherten Not-Aus schalter.

Autor: ... ... ... (Gast)
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Vom Gefühl her...  wenn du die Fragen noch nicht selbst beantworten 
kannst... lass es lieber sein.

Autor: Grübler (Gast)
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Hab ich schon gemacht.
Zwei "Neon-Trafos" (je 6kV) sekundärseitig
in Reihe und an den Ableiter angeschlossen.
Siehe Foto. Die Edlestahldrähte kommen unten
etwa 2cm zusammen. Es entsteht ein Lichtbogen,
der dann nach oben wandert. Das Foto ist also
eine Langzeitbelichtung.

@Nikola
Die Kupferdrähte solltest du nicht nehmen.
Die Stahldrähte werden nach ein paar Sekunden
rot glühend. Kupfer schmilzt zu schnell.
Unbedingt den Abstand des Ableiters von der
Trafowicklung GRÖßER machen
(Überschlagsgefahr -> Trafo kaputt)

Das Streujoch des Trafos erst mal ganz reinschrauben,
senkt den Sekundärstrom.

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