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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteilsimulation aus Tietze Schenk


Autor: Michael E. (micde)
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Hallo Zusammen!

Nachdem ich vor ein paar Tagen zufällig auf die 
Standard-Netzteilschaltung mit variabler Strom- und Spannungsregelung im 
Tietze/Schenk (Auflage 14, Abb. 15.25) gestoßen bin, wollte ich mir das 
Regelverhalten der Schaltung anschauen. Also habe ich die Schaltung in 
pSpice aufgebaut.
Allerdings mit einem MOSFET anstatt eines Darlignton-Transistors und den 
Shunt habe ich verschoben, von der Senke zur Quelle.

Die Stromregelung funktioniert recht gut und flott (mit TL084 OPVs).

Allerdings geht die maximale Ausgangsspannung nur bis ca. 10.5V. Die 
Ausgangsspannung lässt sich zwar erhöhen indem ich die OPV 
Versorgungsspannung erhöhe.
Allerdings würde das der OPV in einem Praxistest nicht sonderlich 
freuen, weil die maximal zulässige Spannung überschritten werden würde.

Spannung am MOSFET (IRF540) an Drain sind 40V.
Näheres dazu im angehängten Schaltplan.

Wieso stellt sich am Ausgang nicht die eingestellte oder die "wirkliche" 
Maximalspannung ein? (V = 7, Maximum des Rechteckimpulses = 4,5V, also 
beträgt das Maximum 31,5V)

Hat einer eine Erklärung?

Vielen Dank fürs Lesen und Antworten.

Gruß

Michael

Edit: Ups falsches Forum, hab es jetzt in das Analogforum "verschoben".

Autor: Cube (Gast)
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Ich vermute, dass es daran liegt, dass die maximale Ausgangsspannung 
sich zusammensetzt aus der maximalen Ausgangsspannung der OPs abzüglich 
der Gate-Source-Spannung des MOSFET.

Autor: holger (Gast)
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>Die Stromregelung funktioniert recht gut und flott (mit TL084 OPVs).

Highside aber wohl nur in der Simulation;)

Autor: Michael E. (micde)
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Jo wahrscheinlich :)



Die Lösung ist eine asymetrische Versorgungsspannung der OPVs.
-3 bis 33V. Das liegt ziemlich nah an der absolut maximalen 
Versorgungsspannung der OPVs. Ist nicht gut.

Damit ergibt sich zusätzlich das Problem, dass der Spannungsinverter für 
die Spannungsregelung nicht mehr funktioniert, weil er keine negative 
Spannung von -4,5V mehr erzeugen kann.

Die Lösung hierzu: z.B. Verstärkungsfaktor ändern und kleinere Spannung 
verwenden, was die Störanfälligkeit wieder erhöhen kann. Ggf 
Rail-to-Rail OPVs benutzen.

Also um die Schaltung weitgehend intakt zu lassen zumindest.

Vielen Dank an alle :) Hat sich somit geklärt.

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