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Forum: PC Hard- und Software Betriebssystem aufräumen


Autor: patrick (Gast)
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Hallo zusammen

Ich benutze zur Zeit ein Windows 7 System das immer langsamer wird. Am 
Anfang lief alles super doch mittlerweile ziehen sich die Vorgänge immer 
mehr in die Länge. Daher würde ich mal gerne mein Betriebssystem ein 
bisschen aufräumen. Wie macht man das? Ich habe das gefühl es hat viele 
Sachen auf meinem Computer die von Programmen geblieben sind die ich 
jedoch wieder Deinstalliert habe.

Somit zu meiner Frage.

Wie bringe ich mein System wieder in Schwung und entferne Dinge die ich 
gar nicht (mehr) brauche...

Lg

Autor: oszi40 (Gast)
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-Ein Backup sollte die 1. sinnvolle Aktion sein.

-Beim deinstallieren bleiben oft Reste übrig, die noch versucht werden 
aufzurufen. Ein Reg-Cleaner wäre ein Versuch, wobei bei w7 da einige 
Besonderheiten haben wird.

Autor: oszi40 (Gast)
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-Schick erst mal einen aktuellen Virenscanner drüber !
-Auge in Taskmanager um zu sehen was die meiste Rechenleistung braucht.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Den Taskmanager durch den Processexplorer ersetzen. Dann mit Autostart 
die startenden Prozesse anschauen. Beide tools sind von 
www.sysinternals.com

Autor: Silvan König (silvan) Benutzerseite
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Meine Empfehlung: CCleaner
Ich weiß aber nicht, obs das schon für Seven gibt. Auf jeden Fall gehts 
danach wieder schneller voran.

Ha-jetzt Aber schrieb:
> mit Autostart
> die startenden Prozesse anschauen.

^^^^bitte Vorsichtig!!! Das Tool kann nämlich auch wichtige DLLs und 
Prozesse ausm Autostart entfernen!

Autor: Ziff (Gast)
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Das Tool kann auch den Hersteller verifizieren. Wenn also ein Prozess 
per Signatur als von Microsoft kommend verifiziert worden ist, muss man 
aufpassen.
Ich hab natuerlich auch schon den Windowsupdater Prozess gekillt, da ich 
ihn nicht fuer noetig halte. Das ging dann schnell. Nach einem Reboot 
ist er dann wieder da.

Autor: Ich (Gast)
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Die einzigen sinnvollen Lösungen sind:
1. Windows komplett durch Linux ersetzen (Distribution egal)
oder
2. Daten sichern, Windows neuinstallieren, alle 1-2 Jahre wiederholen

Autor: wsm (Gast)
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ich habe eine umfangreiche Anleitung geschrieben, die unter

http://www.wsmnet.de/Digi_Projekt/Computer_fit.htm

zu finden ist.

Autor: Christian R. (supachris)
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Hm, eigentlich sind diese Window-Neu-Installier Orgen seit Vista vorbei. 
Ich hatte fast die ganze Zeit Vista Business, jetzt seit es verfügbar 
ist, Windows 7 Professional und keines der beiden System ist langsamer 
geworden. Bei XP war das noch ganz anders.

Autor: Simon S. (-schumi-)
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>>Hm, eigentlich sind diese Window-Neu-Installier Orgen seit Vista vorbei.

Vorbei kaum, warscheinlich nur nicht mehr so stark (Vista war ja auch 
der Reinfall überhaupt, das ist XP wirklich 1000 mal besser)

Dass sich Windows mit der Zeit selbst Sand ins Getriebe schüttet ist 
inzwischen ja mehr oder weniger schon eine Tatsache.

Da merkt man ganz deutlich den Unterschied zwischen Win & Linux:
Win ist am Anfang im Durchschnitt (also quer Beet, sprich vom Booten bis 
zum Programme starten) ein kleines bisserl schneller ist als Linux (Damn 
Small Linux ist natürlich schneller, aber bei z.B. bei Ubuntu).
Im Laufe der Zeit (Programme (de)installieren usw.) wird Win dann immer 
langsahmer und Linux kann aber durch das viel bessere Grundsystem die 
Geschwindigkeit halten und ist langfristig gesehen wirklich schneller.

Wirklich helfen tut da nur der Radiergummi auf der Festplatte.

Ich bin diese Woche auf Linux umgestiegen (auf 2 PCs, weil ich gleich so 
begeistert war ;-) ) und da ist wirklich alles dabei was man für den 
Alltag braucht.

Software zum zeichnen von Schaltplänen (incl. simulation) gibts auch. 
Wie dass mit GCC usw. ausschaugt weis ich noch nicht, muss erst noch 
guggen...

MfG
-schumi-

PS: Wenn ich mir meinen Beitrag so durchlese, ist der irgendwie in die 
Grauzohne zwischen Toppic & Trash gerutscht, sorry :-)

[EDIT]
Mir ist doch noch was eingefallen^^:
Wenn dus jetzt neu installieren solltest: nimm eine 10-20 GB Festplatte 
(oder mach deine Win-Partition nicht größer)
Die 10GB-Platte bei meinen Lapp hat mir wirklich äußerst geholfen das 
System einigermaßen sauber zu halten (man überlegt sich schon 2 mal was 
man installiert)

Autor: komischer Vogel (Gast)
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Ich kann dir nur raten: Versuche nicht das System zu verstehen und 
irgendwie zu reparieren. Da spielen 1000 Faktoren mit rein, ausserdem 
muss man davon ausgehen, dass trotz Virenscanner sich irgendwelche 
Schadsoftware auf deinem Pc "anreichert". Also eine Neuinstallation ist 
die einzige sinnvolle Option.

Du solltest alle deine Daten vom Destkop  Mailprogramm  Eigene Dateien 
auf eine externe Festplatte sichern und dann die Platte komplett 
löschen. Dann solltest du beim Neuinstallieren darauf achten, 2 
Partitionen zu verwenden. Eine für das System (C: ca 30gb) und den Rest 
des Speicherplatzes für deine Daten. Ich glaube das kann man bei der 
Installation so bestimmen.

Dann hast du nämlich eine schlanke (30gb oder weniger) Systempartition, 
die du mit irgendeinem backuptool auf ne externe Platte sichern und 
jederzeit wiederhersstellen kannst.
Aber vorsicht, alle privaten Daten  dh. Email Programm, Bilder, 
Worddocs, Browser Lesezeichen etc sollten unbedingt auf der D: Partition 
ihren Platz haben, "Eigene Dateien" solltest du also nicht verwenden, 
weil auf C:.... Der Grund ist, dass du so ohne Angst haben zu müssen, 
irgendwelche Daten zu verlieren, ohne Probleme deine Systempartition 
wiederherstellen kannst mit Hilfe deines Backups. Um nicht alle 
Programme jedesmal neu installieren zu müssen, solltest du dein Backup 
machen, nachdem alles tippitoppi installiert und konfiguriert ist.

Ich kann nur sagen, dass hat sich bei mir super bewährt, die bessere 
Variante wäre natürlich Linux, wenn man gewill ist, sich da 
reinzudenken.

Autor: komischer Vogel (Gast)
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"aufräumen", solltest du dein System sowieso... dh Sachen die du eh nie 
gebraucht hast löschen oder zumindest sinnvoll ordnen.

Autor: Silvan König (silvan) Benutzerseite
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komischer Vogel schrieb:
> Aber vorsicht, alle privaten Daten  dh. Email Programm, Bilder,
> Worddocs, Browser Lesezeichen etc sollten unbedingt auf der D: Partition
> ihren Platz haben, "Eigene Dateien" solltest du also nicht verwenden,
> weil auf C:....

Kann man auch woanders hinpacken.
Aufm Desktop mit der rechten Maustaste auf "Eigene Dateien" klicken, 
Eigenschaften, Verschieben, Ordner auswählen und auf okay.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Simon S. schrieb:
> Vista war ja auch
> der Reinfall überhaupt, das ist XP wirklich 1000 mal besser

Kann ich nicht bestätigen. Kurz nachdem Vista rauskam habe ich mir einen 
neuen PC gekauft wo es drauf war. Das läuft seit erscheinen des ersten 
Servicepacks bis heute ohne irgendwelche Probleme und musste nie neu 
installiert werden. Einen Geschwindigkeitsverlust kann ich subjektiv 
nicht feststellen.
Man muss sich halt Mühe geben und nicht jeden Scheiss installieren, den 
man dann eh nie benötigt. Setzt auch voraus, dass man sich keine 
Schadsoftware einfängt.
Solche Probleme mit Geschwindigkeitseinbussen hätte man auch mit Linux, 
wenn man genausoviel Müll installieren würde wie die meisten 
Windows-Nutzer. Bei Linux ist nur die Hürde grösser als bei Windows, 
weil es zum installieren von Programmen meist mehr braucht als nur 
einige Klicks mit der Maus im Webbrowser... Aber in diesem Fall eher ein 
Vorteil.

Autor: G4st (Gast)
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Warum hat Microsoft Windows nicht nach dem KISS (keep it simple and 
stupid) Prizip entwickelt? Dann wären solche Aufräumaktionen überflüssig 
/ schnell erledigt. Mal so als Beispiel: Bei Windows gibt es gefühlt 
tausende Möglichkeiten beim Systemstart was zu Starten.
Das gegenbesipiel: Bei Arch Linux besteht der Systemstart aus 2 
einfachen Shellskripten und einer Konfigurationsdatei. Dazu kommt ggf. 
noch der Autostart der Desktopumgebung, das war's dann auch schon. Warum 
kann das bei win nich auch so einfach sein???

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Johnny B. schrieb:

> Windows-Nutzer. Bei Linux ist nur die Hürde grösser als bei Windows,
> weil es zum installieren von Programmen meist mehr braucht als nur
> einige Klicks mit der Maus im Webbrowser... Aber in diesem Fall eher ein
> Vorteil.

Du hast schonmal ein aktuelles Linux benutzt? Ubuntu mit 
"Software-Center"? Auch bei Linux geht das mit wenigen (wahrscheinlich 
sogar weniger) Mausklicks. Alles was in den Repos liegt (und das ist 
unheimlich viel) läßt sich ganz bequem installieren. Und müllt dann auch 
nicht etwas zu was unter Windows "Registry" heißt. Das ist die, 
entschuldigung, dümmste Erfindung die M$ jemals gemacht hat. Warum muss 
ein Großteil der Systemkonfiguration inkl. der von Anwendungen, bitte in 
einer Datei stehen? Das hab ich nie verstanden.

Matthias

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Μαtthias W. schrieb:
> Warum muss
> ein Großteil der Systemkonfiguration inkl. der von Anwendungen, bitte in
> einer Datei stehen? Das hab ich nie verstanden.

Offensichtlich hast Du das nie verstanden, weil es nämlich auch gar 
nicht so ist.

Die Registry setzt sich aus mehreren Dateien zusammen, einem 
systemweiten Teil (in dem dann der Key HKLM enthalten ist), und für 
jeden Benutzer einem eigenen Teil (der dann aus Sicht des Benutzers 
unter HKCU eingeblendet wird) sowie einigen dynamisch erzeugten Teilen.

HKCR beispielsweise wird aus HKLM\Software\Classes und 
HKCU\Software\Classes
zusammengesetzt.

HKU enthält alle Benutzerprofile der momentan aktiven Benutzerkonten, 
also auch das, das als HKCU zu sehen ist.

Das Konzept selbst ist gar nicht so schlecht, es wird nur -- wie so oft 
bei Microsoft-Produkten -- durch schlecht geschriebene Anwendungen 
unbrauchbar, und durch die unüberlegte Verwendung von COM/DCOM durch 
Microsoft mit völlig unbrauchbaren GUIDs (wer den Scheiß schon mal 
debuggen musste, hätte gerne 'nen Marschflugkörper nach Redmond 
geschickt).

Wie auch das *nix-Konfigurationskonzept, das nichtinitiierten wie 
willkürlich über das Dateisystem verstreute Textdateien erscheint, 
erscheint es unnötig kompliziert, kryptisch und unverständlich.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Μαtthias W. schrieb:
>> Warum muss
>> ein Großteil der Systemkonfiguration inkl. der von Anwendungen, bitte in
>> einer Datei stehen? Das hab ich nie verstanden.
>
> Offensichtlich hast Du das nie verstanden, weil es nämlich auch gar
> nicht so ist.

Oh doch. Gesehen, verstanden und mit dem Kopf geschüttelt.

> Die Registry setzt sich aus mehreren Dateien zusammen, einem
> systemweiten Teil (in dem dann der Key HKLM enthalten ist), und für
> jeden Benutzer einem eigenen Teil (der dann aus Sicht des Benutzers
> unter HKCU eingeblendet wird) sowie einigen dynamisch erzeugten Teilen.

Es bleibt aber immer noch ein SPOF. Ist die Systemregistrierung 
zerschossen (Datei kaputt durch Absturz) geht erstmal garnichts mehr. 
Ist /etc/dhcp3/dhclient.conf kaputt geht halt der DHCP-Client nicht 
mehr. Der Rest des Systems läuft.

> Wie auch das *nix-Konfigurationskonzept, das nichtinitiierten wie
> willkürlich über das Dateisystem verstreute Textdateien erscheint,
> erscheint es unnötig kompliziert, kryptisch und unverständlich.

Willkürlich? /etc enthält alle Konfigurationsdateien des Systems und ~ 
enthält die des Nutzers. Ich ziehe z.B. ohne große Probleme von einem 
Suse auf ein Ubuntu um und nehme sämtliche Programmeinstellung einfach 
mit indem ich ~ mitnehme. Die Startzeit des System wird auch durch 10k 
Konfigurationsdateien von Anwendungen nicht belastet da sie schlicht 
nicht geladen werden müssen. Textdateien haben darüber hinaus den 
Vorteil das man sich unter den eingetragenen Werten etwas vorstellen 
kann. Mit irgendwelchen DWORDS in Registry ist das schon schwieriger. 
Das ist aber zugegebenermaßen Sachen der Anwendung.

Allerdings bringen viele Anwendungen eigenen Code mit um 
Konfigurationseinstellungen zu laden. Das ist bei Windows schöner gelöst 
da alle Anwendungen über die gleiche API auf die Registry zugreifen 
können.

Matthias

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Μαtthias W. schrieb:
> Textdateien haben darüber hinaus den
> Vorteil das man sich unter den eingetragenen Werten etwas vorstellen
> kann.

Einen weiteren Vorteil der Textdateien mißbrauche ich schamlos:
Alles interessante ist bei mir in einer Versionsverwaltung.

Wenn ich einen neuen Rechner einrichte, installiere ich das Grundsystem 
(Debian bei mir), lasse ein Skript laufen um ein paar Standardsachen 
nachzuinstallieren und der ganze Rest inkl. Konfiguration des 
Fenstermanagers etc. ist ein svn co...

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

ach komm. Das geht doch auch mit Windows. Die ganze Registry in eine 
.reg Datei dumpen und dann einfach svn diff .... ;-)

Matthias

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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und im laufenden System auspacken oder updaten :-)

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