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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Soundkarte zum AD Wandeln, lötbar und ohne programmieren


Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hallo,

ich suche eine Soundkarte, die man selber löten kann. Sie muss von 
Windows erkannt werden, und man soll ohne Programmieraufwand Dateien mit 
Audacity o.ä. aufnehmen können.

Ähnlich wie bei diesem Projekt, nur dass ich einen "Line-in" Eingang 
haben möchte:
http://www.engon.de/audio/usb_tos.htm

Es reicht ein Kanal, der sollte jedoch möglichst gut Signale aufnehmen 
können (wenig harmonische Verzerrung, guter Signal-Rausch Abstand).

Ich habe schon viel gesucht, jedoch leider nichts gefunden, was all 
meinen Anforderungen entspricht.

1000-Dank für Hilfe!

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Würde dieser Chip ohne weiteren Programmieraufwand funktionieren?

http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/pcm2900b.html

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Ah das Projekt habe ich übersehen, sorry. ;-)

http://www.hagtech.com/hagusb.html

Hat trotzdem jemand noch Verbesserungsvorschläge?

Autor: RainerK (Gast)
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Wie denn, was denn?
Aufnehmen oder Wiedergeben?
Eingang oder Ausgang?
Oder wie oder was denn jetzt?

Eine Festlegung wäre schon sinnvoll, oder?

Es grüßt RainerK

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hi,

sorry dass ich mich offenbar nicht gut ausgedrückt habe.

Also: Analog rein (z.B. Micro) und USB raus, so dass es als HID erkannt 
wird, also sofort läuft.

Also: Aufnehmen.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Was spricht dagegen, einen kleinen billigen USB-Soundadapter 
auseinanderzunehmen? Ich meine allerdings, dass die oft keinen Line-In 
haben, nur Mono-Mikrofon.
Pollin Nr. 720 945  oder 721 632 USB 2.0 Audio-Controller, 5.1/7.1  4,95 
€ / 6.95€ "zwei 3,5 mm Klinkenbuchsen für Kopfhörer/Lautsprecher und 
Mikrofon" (also kein Line-in)

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hm weil die Soundchips dann auch nach 6,95€ klingen. SNR und THD sollten 
schon möglichst gut sein.

Autor: RainerK (Gast)
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Soundkartenbetreiber schrieb:
> Hi,
> sorry dass ich mich offenbar nicht gut ausgedrückt habe.
> Also: Analog rein (z.B. Micro) und USB raus, so dass es als HID erkannt
> wird, also sofort läuft.
> Also: Aufnehmen.

Das hatte ich aus der Eröffnung auch so verstanden.

Aber:
Soundkartenbetreiber schrieb dann im 3. Beitrag:
> Ah das Projekt habe ich übersehen, sorry. ;-)
> http://www.hagtech.com/hagusb.html
"USB to S/PDIF digital audio output"
ist aber eindeutig das Gegenteil = Wiedergeben !

Es grüßt RainerK

Autor: Clemens N. (clemens2)
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Hallo,

von TI gibts den PCM2902E; ist im Prinzip eine USB Soundkarte auf einem 
Chip (also Audioein- & ausgabe). Wird u.a. verwendet auf 
http://www.beis.de/Elektronik/ADDA-USB/ADDA-USB.html & den gibts bei 
rs-components um ~12€.

Soweit ich es verstanden habe, braucht der keine speziellen Treiber...

MfG - Clemens

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hi,

danke für den Tipp. Bin auch schon dabei die 2902 Version zu verbauen.

Dazu habe ich auch eine Frage: Im Datenblatt steht auf Seite 26 
(http://focus.ti.com/general/docs/lit/getliterature...) 
bei den Ausgängen etwas von Kondensatoren C_9 und C_10. Sowie einem 
Kondensator C_2 an V_Com. Kann man die auch weglassen wenn man auch bei 
DC>4V bleibt?

Hat jemand Erfahrung mit Audioaufnahme mit dem Ding?

Dankeschön!

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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bloß nicht weglassen!
Außer du liest dir nochmal das Datenblatt durch, findest den angegebenen 
Eingangsbereich des Chips raus, und konditionierst dein Eingangssignal 
genau so.
Für den Ausgang solltest du zur Sicherheit auch erstmal Cs vorsehen. 
Kommt drauf an, was dann dranhängt.
"LPF" sollte auch nicht vernachlässigt werden. :)

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hi,

will nur einen niedrigen LPF (Low Pass Filter)??

Was für Werte werden den typischerweise für diese Kondensatoren 
verwendet?

Ansonsten kann ich mein Signal entsprechend konditionieren. Außerdem 
mache ich sowieso überall Z-Dioden ran. (An empfindliche und anfällige 
Eingänge und alles was nach draußen führt wegen ESD).

Übrigens die 4V stammen aus dem Datenblatt ;-) ist nicht mein 
Wunschbereich, sondern der zulässige Bereich (bzw. 3,9V)

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Soundkartenbetreiber schrieb:
...
> Übrigens die 4V stammen aus dem Datenblatt ;-) ist nicht mein
> Wunschbereich, sondern der zulässige Bereich (bzw. 3,9V)

klingt nach maximum rating, nicht nach "das ist der eingangsbereich, in 
dem THD > 100dB"...

und es hilft immer, vor nem zB 3.3V ADC als letzte stufe einen OPV zu 
nehmen, der auch nur mit 3.3V gegen GND läuft. ist schon der halbe 
schutz.

Für die Entkoppel Cs siehe zB Seite 10 (4.7µF => fg=1.1Hz).

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hallo,

ich habe jetzt den PCM2900E zusammengelötet. Leider wird das Teil beim 
Anschließen an den PC nicht als Soundkarte erkannt. Es kommt zwar eine 
Meldung dass ein USB Gerät da ist, aber nicht erkannt wird.

Ich habe daher den Treiber der TI-Homepage 
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/pcm2900.html installiert. 
Hilft aber auch nicht.

Getestet habe ich bisher:

Windows 7
Windows XP (Ohne Treiber Installation, da kein Admin-Rechte)

Wo soll ich den Fehler suchen?

Vielen Dank!

Autor: Sebastian (Gast)
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Probleme in der Beschaltung des Audiochips, vielleicht auch am Quarz, 
falsch angeschlossene USB-Datenleitungen? Eine "Gerät 
angeschlossen"-Erkennung verursacht bereits ein Pull-Up Widerstand an 
einer Datenleitung. Das heißt noch nicht, daß mit dem USB-Gerät auch 
Daten ausgetauscht werden können.

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Hallo,

ja ich glaube der Quarz tut nicht... Woran kann das liegen?

Habe den Quarz mit der Art. Nr XC1717-ND  von Digikey URL: 
http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.d...

Er ist wie im Bild im Anhang beschaltet:Zwischen XTI und XTO mit 22pF 
auf GND an XTI und XTO und zwischen XTI und XTO noch ein 1M\Omega

 Ich habe alle Kontakte durchgetestet. An XTI und XTO liegt ne Spannung 
etwas über 3V an, und an VCCCI 3,6V.

Leider habe ich nur ein 40 MHz Oszi.

Vielen Dank für alle Hilfe!

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Sind die Widerstände in den USB-Leitungen 22 Kilo oder 22 Ohm? Ich würde 
mal auf 22 Ohm tippen...

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Was willst Du denn eigentlich machen?

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hi,

ich bin ein Esel. Natürlich 22 Ohm.  Das kommt davon wenn man nicht 
nachdenkt während man die Schaltpläne der Datenblätter abschaut.

Ich hoffe mit 22Ohm gehts dann...

Was ich machen will? Ein Mikro bauen.

Man ärgere ich mich jetzt. :-D

Naja vielen Dank auf jeden Fall!

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hallo,

funktioniert doch nicht. Das Gerät wird jetzt zwar als Audiocodec 
erkannt, mehr passiert jedoch nicht. Auch nach Treiberinstallation 
nicht. Wenn es als Audiocodec erkannt wird, dann heißt das doch dass 
zumindest der Quarz gut schwingt oder?

Gruß

Autor: ich (Gast)
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Soundkartenbetreiber schrieb:
> Hallo,
>
> funktioniert doch nicht. Das Gerät wird jetzt zwar als Audiocodec
> erkannt, mehr passiert jedoch nicht. Auch nach Treiberinstallation
> nicht. Wenn es als Audiocodec erkannt wird, dann heißt das doch dass
> zumindest der Quarz gut schwingt oder?
>
> Gruß

Wenn der Quarz nicht schwingen würde, könnte der PC nicht wissen dass es 
ein Audiogerät ist.
Hast du das Gerät unter Windows korrekt als Soundkarte ausgewählt ?
Mit 2 Soundkarten kommt man leicht durcheinander.
Wenn der Chip funktioniert, sollte da zumindest Rauschen reinkommen.

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hi,

doch sollte alles korrekt ausgewählt sein. Kanns sein dass das Ding 
nicht unter Windows 7 läuft??

Gruß

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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VDDI hängt in der Luft. Du darfst fädeln

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hi,

Michael X. schrieb:
> VDDI hängt in der Luft. Du darfst fädeln

Das ist aber doch genau wie im Datenblatt? Oder? Muss Vddi auf 3,3 V?

Gruß

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hm also ich kapiere leider nach wie vor nicht was falsch ist... wäre 
aber sehr dankbar für einen Tipp!

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Soundkartenbetreiber schrieb:

> Das ist aber doch genau wie im Datenblatt? Oder? Muss Vddi auf 3,3 V?


Nö, ist schon ok.

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Ein Mikro bauen? Erzähl mal.. gibt es keine geeigneten Mikrofone wie 
dieses hier:

http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc440_usb.htm

?

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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Hi,

ich möchte das Ding aber in nen Laptop reinmachen. Aber danke für den 
Tip, manchmal sieht man ja den Wald vor Bäumen kaum. Das Ding passt aber 
nicht in meinen Laptop.

Autor: Soundkartenbetreiber (Gast)
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