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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Allg. Frage zur Euthanasie eines Atmegas


Autor: Max (Gast)
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Eine grundsätzliche Frage:
Ist es möglich einen Atmega intern zu zerstören, nur über ein Programm?
Also ohne Ausgänge bzw. Eingänge zu belasten, ohne an den Fusebits zu 
fummeln,nur über ein falsch geschriebenes Programm?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Das kann ich mir nicht vorstellen. Du könntest ihn eventuell mit 12 Volt
statt 5 betreiben, wenn Du ihn unbedingt kaputtmachen willst.

dämlich grins
Paul

Autor: hp-freund (Gast)
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Oder im Bootloader eine Schleife die den Flash zu oft beschreibt und 
killt...

Autor: Silvan König (silvan) Benutzerseite
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Paul Baumann schrieb:
> nur über ein falsch geschriebenes Programm?

Das bezweifle ich. Besonders für einen Anfänger wird das kaum möglich 
sein. Timer, SPI, UART und andere interne Peripherie kann man durch ein 
Programm nicht zerstören.
Was man (denke ich) machen kann:
Ein Programm schreiben, dass den Flash (am sinvollsten die ersten 
Blöcke) ständig neu beschreibt. 1.000 Schreib-/Löschvorgänge garantiert 
Atmel, d.h. nach 100.000 wirst du kein neues Programm mehr flashen 
können.

PS: So viel Erfahrung mit Euthanasie hab ich nicht ;)

Autor: deilira (Gast)
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Hallo,
selbst die 12V übersteht der mega48 etliche Sekunden. Er wird zwar warm, 
aber nur so gemächlich, daß ich mich langsam gewundert hab, wo der 
Geruch nach Watt herkommt. Finger drauf, war heiß, aber nicht übermäßig. 
Also 30sek sind da schon ins Land gegangen, bis ich den 48er erlöst hab. 
Und funktionieren tut er jetzt immernoch.

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Hm....bei mir hat mal ein ATmega Selbsttötung betrieben: Vibrationsmotor 
läßt Leiterplatte über den Schreibtisch hüpfen, zieht 12V-Stecker raus 
und quer über die Leiterplatte (Lötseite). Seitdem sind bei mir die 
Hohlstecker/Buchsen verbannt worden.

Aber rein in Software ohne Peripherie habe ich das noch nicht geschafft.

Grüße
Nicolas

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Silvan

Nein, das schrieb Paul nicht...

MfG Paul

Autor: Max (Gast)
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Was Ihr da so meint, habe ich mir auch so gedacht.
Arbeite seit einigen Jahren mit dem STK500 und glaube er ist so
langsam altersschwach geworden zumal er mir hin und wieder Atmegas
aber auch ATtinys ins Jenseits schickt. Ich denke ich werde mich wohl
von ihm trennen müssen.
Ich halte nicht viel vom STK500. Sehr störanfällig!
Kennt Ihr was besseres?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Max schrieb:
> Ich halte nicht viel vom STK500. Sehr störanfällig!

Kann ich nicht bestätigen.
Meins von 2003 läuft sehr zuverlässig von W95 bis W7 und an echter RS232 
sowie am billigsten RS232-USB Adapter.
Ich habe den Eindruck, das STK500 ist unkaputtbar.

Direkt gekillt haben ich noch keinen AVR. Ich hab mal nen IO-Pin mit 12V 
belegt, danach war auch nur dieser Pin kaputt.
Und ich hab mal versehentlich einen verfust und dann mit HV-Programming 
wiederbeleben müssen.


Peter

Autor: DERLEVELER (Gast)
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Also ich habe nur mal nen AtTiny13 gekillt indem ich ihn zu sehr erhitzt 
habe, dann in Wasser gefallen, dann verpolt und schwups war er tot.


@Max:
Willst du einen Programmer oder ein Programmer + Bord?
Als Programmer kann ich den USBProg empfehlen:
http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=135

Autor: Max (Gast)
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Peter - im Laufe der Zeit habe ich mir Nullkraftsockel angepasst damit 
die Eingebauten nicht ausleiern. Ich glaube aber mein STK500 hatte schon 
immer irgendwie nicht richtig funktioniert. Wahrscheinlich ein 
Montagskind!

DERLEVELER - sieht gut aus, werde es mir mal näher anschauen.

Max

Autor: Silvan König (silvan) Benutzerseite
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Paul Baumann schrieb:
> @Silvan
>
> Nein, das schrieb Paul nicht...

Uups. Da hab ich wohl aufs falsche 'Markierten Text zitieren' geklickt. 
Tut mir Leid.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Max schrieb:
> Ist es möglich einen Atmega intern zu zerstören, nur über ein Programm?

Du musst den Befehl HCF ausführen.

:-))


Wer's nicht kennt: http://en.wikipedia.org/wiki/Halt_and_Catch_Fire

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mit der ständigen Löschung und Neubeschreibung des Flash könnte man 
einen Controller wohl in ein paar Stunden töten.

Mir selbst, passierte es mal, daß ich einen neu geschriebenen 
Programmteil testete, der sekündlich einen Flash-Bereich löschte, und 
mit Dummy-Werten beschrieb, und auch eine Ausgabe des neuen Inhaltes auf 
dem HyperTerminal machte. Es gab noch ein Problem mit dem Debugger. 
Deswegen vergaß ich auch am Feierabend, den Controller abzuschalten. Der 
hatte bis zum nächsten Morgen einige 10000 mal neu geflasht. All das 
machte immer noch nichts, an der Testbaugruppe entstand kein 
feststellbarer Schaden.

Der Controller war ein LPC21xx von NXP, aber das dürfte keine Rolle 
spielen.

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