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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik VS1011 + TDA1517


Autor: Jan St. (jan2010)
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Hallo,

ich habe eine Weile gesucht aber leider kein konkretes Beispiel dazu 
gefunden. Ich plane einen TDA1517 an einem VS1011 zu betreiben um ein 
wenig Musik aus den Lautsprechern zu zaubern. Bevor ich da jetzt einen 
riesen Fehler mache und sich die Schaltung in Rauch auflöst, frage ich 
lieber einmal hier nach.

Also soweit ich das verstanden habe hat der VS1011 die beiden 
Audioausgänge für links+rechts und die Signalmasse GBUF. Der TDA 1517 
hat dann zwei Eingänge für links+rechts und ebenfalls einen Signalmasse 
Pin SGND.

Ich hätte nun vor diese Pins ohne weitere Bauteile direkt miteinander zu 
verbinden. Würde das funktionieren oder braucht man unbedingt 
Kondensatoren, um Gleichspannung herauszufiltern, oder irgendwelche 
Widerstände?

Autor: mhh (Gast)
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Jan St. schrieb:
> Ich hätte nun vor diese Pins ohne weitere Bauteile direkt miteinander zu
> verbinden.

Wie kommst Du auf so etwas? Natürlich muss über C ausgekoppelt werden 
(Datenblatt S. 16). Du brauchst aber keine 2 C in Reihe an den Eingang 
des Verstärkers.

Jan St. schrieb:
> die Signalmasse GBUF.

Der Anschluss bleibt frei. Ist sozusagen Ub/2 und nützt Dir bei 
Anschaltung Deines geplanten Verstärkers nichts.

Autor: Jan St. (jan2010)
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mhh schrieb:
> Wie kommst Du auf so etwas? Natürlich muss über C ausgekoppelt werden
> (Datenblatt S. 16). Du brauchst aber keine 2 C in Reihe an den Eingang
> des Verstärkers.

Wie ich darauf kam? Naja es ist keine negative Betriebsspannung 
vorhanden wie sie z.B. bei einer Gegentakt Endstufe benutzt wird, es 
wird also eine virtuelle Masse benutzt um z.B. einen Kopfhörer sinnvoll 
anschließen zu können (positive-/ negative Halbwelle). Der TDA hat 
ebenfalls entsprechende Eingänge, also eine seperate Signalmasse. Daraus 
habe ich dann gefolgert dass der TDA mit der virtuellen Masse umgehen 
könnte. Ich wollte halt nur eine zweite oder dritte Meinung einholen.
Gleichspannung sollte meiner Meinung nach nicht fließen weil die 
links+rechts Ausgangssignale des VS1011 bei Stille der virtuellen Masse 
entsprechen sollten.

Nachtrag:

Habe ich den Signalmasse Pin am TDA fälschlicherweise als Eingang 
gesehen? Dient er stattdessen als Masse für die Lautsprecher?

Autor: mhh (Gast)
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Wenn Du Dir das Datenblatt des TDA anschaust, siehst Du, daß da halbe 
Betriebsspannung an den Eingängen liegt. Beim VS1011 liegt am Ausgang 
halbe Betriebsspannung an. Problem: Die Betriebsspannungen beider ICs 
sind alles andere als gleich. Lösung ist da nun mal nur ein Kondensator 
im Signalweg.

Jan St. schrieb:
> Wie ich darauf kam? Naja es ist keine negative Betriebsspannung
> vorhanden wie sie z.B. bei einer Gegentakt Endstufe benutzt wird, es
> wird also eine virtuelle Masse benutzt

Bei symetrischer Stromversorgung beider ICs wäre ein Koppelkondensator 
eher unnötig, da Ein- und Ausgänge Gleichspannungsmäßig auf Messe 
liegen.

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