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Forum: Offtopic Heizölsensor, Lecksensor für Heizöl, Kohlenwasserstoffe


Autor: Klaus W. (Firma: privat) (texmex)
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Hallo!!

Ich überlege gerade wie man einen Heizöl Lecksensor basteln könnte.

Kommerzielle Geräte arbeiten entweder mit Schwimmerschalter, oder einem 
Kaltleiter (PTC). Wie letzteres funktioniert ist mir nicht ganz klar. 
Wird der Fühler durch das Öl gekühlt?

However, beide Systeme benötigen schon einen recht erheblichen Füllstand 
um das Öl zu erkennen.

Andere Idee:
Eine feste Substanz, die sich in Heizöl löst und direkt den Boden 
berührt. Das liese sich durch einen einfachen mechanischen Kontakt 
erkennen.

Noch andere Idee:
Irgend ein Material, welches bei Kontakt mit Heizöl aufquillt und 
ebenfalls einen Kontakt betätigt.

Welche Materialien kämen da in Frage?
Für Lösung Nr.1 habe ich an Paraffin gedacht. Ist schließlich ebenso wie 
ein Großteil der Heizölbestandteile ein Kohlenwasserstoff und müsste 
sich doch eigentlich im Heizöl lösen?

Oder haben die Chemiker hier noch andere Tricks auf Lager?
Mal abstrakt gesprochen: Irgend ein Material das eine Volumenänderung 
bei Kohlenwasserstoffkontakt macht.

Viele Grüße!
Klaus

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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> Wird der Fühler durch das Öl gekühlt?

Jepp.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wo brauchst du denn den Sensor? auf einem trockenem Boden, im 
Ölabscheider (wassergefüllt) oder sonstwo?

Die NTC-Fühler sind nichts anderes als eine Diode, die mit ca. 80mA 
aufgeheizt wird um die Spannung über der Diode zu ändern (Kennlinie), 
bei Berührung mit Medium (muss kein Öl sein) kühlt sie ab und die 
Spannung über der Diode ändert sich stark. Diese Spannung wird 
ausgewertet.

Auf dem Boden kannst du sowas verwenden, ist aber für Dauerbetrieb eher 
ungeeignet, wird meist als Abschaltung beim Befüllen des Heizöltanks 
verwendet.

Ein kleiner kapazitiver Sensor dürfte auch bei kleinen Mengen schon 
ansprechen.

Im Ölabscheider kannst du einen Schwimmer verwenden, der an der 
Unterseite zwei Elektroden hat. Die Leitfähigkeit (bzw. der Widerstand) 
zwischen den Elektroden gibt Aufschluss auf das an der Oberfläche 
schwimmende Öl.

Autor: Klaus W. (Firma: privat) (texmex)
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Thilo M. schrieb:
> Wo brauchst du denn den Sensor? auf einem trockenem Boden, im
> Ölabscheider (wassergefüllt) oder sonstwo?

Also es handelt sich um eine Heizungsanlage, die aus Platzgründen in 
einer Art Wanne installiert ist. Der Boden ist also normalerweise 
trocken.
Dort würde ich gerne geringe Ölmengen auf dem Boden detektieren können 
und nicht erst wenn das Öl 2cm hoch steht.

> Die NTC-Fühler sind nichts anderes als eine Diode, die mit ca. 80mA
> aufgeheizt wird um die Spannung über der Diode zu ändern (Kennlinie),
> bei Berührung mit Medium (muss kein Öl sein) kühlt sie ab und die
> Spannung über der Diode ändert sich stark. Diese Spannung wird
> ausgewertet.

Ok, so habe ich mir das schon gedacht. - Obwohl, in den Prospekten ist 
immer von Kaltleiter die Rede. Das wäre dann ja ein PTC und kein NTC.

> Ein kleiner kapazitiver Sensor dürfte auch bei kleinen Mengen schon
> ansprechen.

Hm, bist Du sicher? Dazu müsste sich aber doch die 
Dielektrizitätskonstante von "Beton" und "Beton mit Heizöl benetzt" 
deutlich unterscheiden?


> Im Ölabscheider kannst du einen Schwimmer verwenden, der an der
> Unterseite zwei Elektroden hat. Die Leitfähigkeit (bzw. der Widerstand)
> zwischen den Elektroden gibt Aufschluss auf das an der Oberfläche
> schwimmende Öl.
Ja, sowas hab' ich auch schon gesehen. Trifft aber hier nicht zu.


Viele Grüße,
Klaus

Autor: Wolfgang Uhr (wolfgang-12)
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Hallo

Also aktuell bin ich bei Google mit genau dem Problem unterwegs und hier 
habe ich was gefunden. Auch wenn der Thread recht alt ist ...

http://www.jola-info.de/fileadmin/Medien/Prospekte...

Herzliche Grüße
Wolfgang

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