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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OPV als Komperator


Autor: Christoph A. (shadowrunner93)
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Guten Abend Leute =)

Hier mein Wunsch:

Ich möchte ein PWM-Signal erzeugen, dass einen Spitzenwert von 5V hat. 
Dazu habe ich schonmal einen 100kHz Sägezahn mit 5V Amplitude und eine 
Gleichspannung die auch von 0-5V geht, um die Pulsweite einstellen zu 
können.

Mein Problem:

Da ich keine OPV's habe die bis V- runter arbeiten, bin ich gezwungen 
eine symmetrische Versorung zu verwenden (+-15V). Den OPV betreibe ich 
quasi als Komperator, ohne besondere Außenbeschaltung. Mein Problem ist 
jetzt, dass die OPV's immer ganz aussteuern (auf ca 15V /-15V). Kann ich 
den OPV denn so beschalten dass ich nur ein Signal von 0 oder 5V am 
Ausgang habe?

Zur Vollständigkeit halber : Sägezahn am nichtinvertierenden, DC an 
invertierenend Eingang.

Schonmal vielen Dank!

MfG

Autor: Ingo W. (Gast)
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Hallo Christoph!
> Da ich keine OPV's habe die bis V- runter arbeiten
Deswegen würde ich mir aber keinen Aufwand machen:
Der LM393 (2 Komparatoren)
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A21...
z.Zt 0,15 kann bis zur negativen Betriebsspannung angesteuert werden.
Und das ist nur ein Beispiel, gibt bestimmt noch bessere.
mfG ingo

Autor: Christoph A. (shadowrunner93)
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Den LM393 habe ich sogar zuhause lagernd, der benötigt aber einen PullUp 
und ist invertierend richtig? Ist dieser nicht zu langsam für 100kHz 
oder gibt es bei Komperatoren keine Slew-Rate?

Hier nochmal meine eigentliche Frage.
Gibt es eine Außenbeschaltung die bei symmetrische Versorgung folgendes 
macht:

Überwiegt die Spannung am nichtinvertierdenen Eingang, so soll der 
Ausgang auf 5V gehen, andernfalls auf Masse.

Mfg

Autor: Ingo W. (Gast)
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> Überwiegt die Spannung am nichtinvertierdenen Eingang, so soll der
> Ausgang auf 5V gehen, andernfalls auf Masse.
Ja, das tut er, wenn er nur mit einer Betriebsspannung von +5V betrieben 
wird. Das der lm393 einen offenen Kollektorausgang hat und damit einen 
Pullup benötigt, stimmt, aber gerade für PWM-Anwendungen ist der durch 
die Last oft schon gegeben.
Dein Sägezahn (und die Potispannung) sollten dann allerdings etwas 
weniger als 5V Amplitude haben, nach oben ist der LM393 nämlich nicht so 
weit aussteuerbar (kein rail to rail).
mfG ingo

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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OpAmps sind schlechte Komparatoren. Zum einen darf der 
Differentialspannungsbereich selten den Speisespannungsbereich umfassen. 
Dann sind sie viel langsamer.

Autor: Christoph A. (shadowrunner93)
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Hä-jetzt Noch schrieb:
> OpAmps sind schlechte Komparatoren. Zum einen darf der
> Differentialspannungsbereich selten den Speisespannungsbereich umfassen.
> Dann sind sie viel langsamer.

Das heißt durch die fehlende Frequenzkompensation (was OP-Amps von 
Komperatoren unterscheidet), brauche ich mir keine Sorgen um die 
Geschwindigkeit zu machen? (Zumindest im kHz Bereich? )

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Christoph A. schrieb:
> Das heißt durch die fehlende Frequenzkompensation (was OP-Amps von
> Komperatoren unterscheidet), brauche ich mir keine Sorgen um die
> Geschwindigkeit zu machen? (Zumindest im kHz Bereich? )

Im Datenblatt von Komparatoren ist meist die Response-Time angegeben.
Wenn das PWM-Tastverhältnis sehr genau eigestellt werden können soll,
ist vor allem die Differenz der Response-Times für den Low-High- und den
High-Low-Übergang von Bedeutung. Da ist evtl. ein Komparator mit Push-
Pull-Ausgang einem mit Open-Collector-Ausgang vorzuziehen, weil bei
letzterem der Low-High-Übergang meist etwas länger dauert.

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