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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ausschaltverzögerung 230V mit Ralais


Autor: jola (Gast)
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Hallo,

ich bin seit einiger Zeit nun auch Besitzer einer Seagate Freeagent 
Dockstar (Beitrag "20Euro Embedded System mit ARM, 128MB ram und 256MB Flash"). Ich nutze diese 
als NAS mit NFS und Samba aber das ist nicht das Thema.

Das ganze soll nicht im Dauerbetrieb genutzt werden, sondern soll wie 
die andere Infrarstruktur (Router, Switch) bisher auch bei Bedarf ein- 
und ausschaltbar sein. Hier komm ich jetzt ins grübeln. Ich kann die 
Dockstar ja nicht einfach so ausschalten, ich sollte sie wohl besser 
herunterfahren, oder?

Auf dem Ding läuft Debian mit ner ext2/ext3 Platte (nach 
http://evilx99.ev.funpic.de/linux/ThinClient/DockS...). 
Für mich heißt das sauber herunterfahren, deswegen brauche ich ein paar 
Ideen und Lösungsansätze für ein verzögertes Ausschalten.



Pflicht:
- Ehefrauen-tauglich: Ein- und Ausschalten über einen Taster oder 
Schalter (bisher Steckdosenleiste mit Schalter, komplizierte soll es 
nicht werden)
- Dockstar beim "Ausschalter Drücken" herunterfahren und erst dann 
stromlos schalten

Kür:
- Stromlos: Keine Standby Verluste im "ausgeschalteten" Zustand
- Akustische Rückmeldung (Eingeschaltet, Dockstar bereit, 
Ausschaltwunsch erkannt, Dockstar heruntergefahren / Stromlos)



Meine erste Idee war es, inspiriert vom Pollin VIP1720 Thread 
(Beitrag "Re: Pollin MOTOROLA VIP1710"), 
einen ATtiny an die serielle Schnittstelle zu setzen und diesem den 
Ausschaltwunsch mitzuteilen, der übernimmt dann das Herunterfahren der 
Dockstar und schaltet, wenn diese heruntergefahren ist, alles stromlos 
(alle Verbraucher in Summe <50W).

Wie kann ich das realisieren? Mit Stromstoßschalter, Relais, SSR?

Ich hab mal die eine Skizze als Diskussiongrundlage angehängt.

Einschalten:
Taster drücken.
Über ein Polpaar des vierpoligen Tasters werden die Verbraucher direkt 
aus den 230V versorgt.
Die Dockstar bootet.
Der Mikrocontroller steuert das Relais auf Kontakt schließen an.
Taster loslassen.
Alles bestromt.

Ausschalten:
Taster drücken.
Der Mikrocontroller erkennt den Ausschaltwunsch über das zweite Polpaar 
des Tasters.
Taster loslassen.
Verbraucher werden nicht direkt von den 230V getrennt.
Herunterfahren der Dockstar wird initiiert.
Dockstar fährt herunter.
Der Mikrocontroller detektiert das Herunterfahren.
Der Mikrocontroller steuert das Relais auf Kontakt öffnen an.
Alles stromlos.

Passt mein Ansatz, gibt es dazu Ideen, wurde sowas schonmal in dieser 
oder ähnlicher Form diskutiert,  gibt es sowas schon "fertig", geht das 
noch einfacher? ... und wo gibt es Taster mit vier Polen?

Ich habe zwar einiges zum Thema Ausschaltverzögerung gefunden, aber das 
meiste mit NE555 und "Kleinspannung". Ich brauche vor allem Hilfe bei:

- Genereller Ansatz
- Welches Relais, mit welcher Ansteuerung taugt hier (oder SSR) für 230V 
mit ca. 50W Schaltleistung
- Welcher Taster mit 4 Polen (und woher), für 230V mit ca 50W 
Schaltleistung



Danke
jola

Autor: jola (Gast)
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jetzt hab ich grade bemerkt, dass dem Titel vielleicht etwas 
entscheidendes fehlt. Vielleicht kann ja jemand ein "Hilf bei: 
Ausschaltverzögerung 230V mit Ralais" oder einfach "Suche: 
Ausschaltverzögerung 230V mit Ralais" ergänzen.

Danke
jola

Autor: christian (Gast)
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Hi!

Hm verstehe ich das richtig? - Der Schalter schaltet das Relais ein bzw. 
wieder aus und dann soll der µC beim Auschalten etwas verzögert die 
Docking Station ausschalten?

Wieso machst du nicht einfach ein Programm, womit du einzelne Steckdosen 
unabhängig voneinander ein-u. auschalten kannst dann kannst du deine 
Peripheriegeräte einzeln steuern und ggf. eine Verzögerung da 
implementieren.

Gruß Christian

Autor: jola (Gast)
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Hallo Christian, das wäre eine Erweiterung meiner Anforderungen. 
Vielleicht mach ich das später.

Vorrangig gings mir einfach darum, dass die Spannungsversorgung solange 
noch bestehen muss, bis die Dockstar heruntergefahren ist. Ich habe mich 
allerdings viel zu sehr am "verzögerten Ausschalten" aufgehangen, was 
eigentlich recht simpel mit dem Mikrocontroller zu realisieren ist. Mein 
eigentliches Problem ist das korrekte Schalten der Spannungsversorgung.

Nachdem ich wusste was ich eigentlich wissen muss hab ich auch alles 
soweit gefunden, z.B.:

http://www.knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/25/index.htm

Ich denke so werde ich das machen

Gruß
jola

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
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Hallo Jola,

> Nachdem ich wusste was ich eigentlich wissen muss hab ich auch alles
> soweit gefunden, z.B.:
>
> http://www.knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/25/index.htm


Das beschreibt aber nur das Schalten selber, nicht die Verzoegerung mit 
Herunterfahren etc.

Deine Schaltung ist schon in Ordnung, egal, ob Du ein Relais nimmst oder 
Triac (mir persoenlich ist die Relaisloesung sogar sympatischer wegen 
der eingebauten galvanischen Trennung ;-)

Gruss

Michael

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