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Forum: PC Hard- und Software Desktop PC 4-6 Monate Dauerbetrieb?


Autor: Sven (Gast)
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Hi.

Meint ihr, dass ein handelsüblicher Desktop PC 4-6 Monate Dauerbetrieb 
als VPN Gateway schadlos übersteht?

: Verschoben durch User
Autor: Andreas W. (drahtigelgriller)
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17:51:15 box ~ $ uptime
 17:51:19 up 755 days,  9:03,  3 users,  load average: 0.87, 0.76, 0.55

frage beantwortet? ;-)

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Sven schrieb:
> Hi.
>
> Meint ihr, dass ein handelsüblicher Desktop PC 4-6 Monate Dauerbetrieb
> als VPN Gateway schadlos übersteht?

Ja, würde ich sagen, 12 Monate wahrscheinlich auch noch. 24 darf man 
denke ich in Frage gestellen, sind aber auch machbar. Darüber dürfte es 
langsam schwierig werden wenn es kein anständiger Markenrechner mit 
ordentlichen Komponenten ist.

Kritisch sind meist als erstes Festplatte und/oder Netzteil. Ich gehe 
natürlich von normaler Büroumgebung aus, relativ staubfrei, gemäßigte 
Temperaturen und Luftfeuchte sowie normalen Abluftverhältnisse.

Autor: Testfall (Gast)
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Also wenn man die Festplatten ausschaltet, wenn man sie gerade nicht 
braucht, dann geht das locker über JAHRE. Nen gescheites Netzteil 
braucht man schon, aber bei modernen Platten sehe ich da kein Problem, 
wenn der Rechner nicht als Backofen aufgebaut ist.
Irgendwas um 38 Grad oder so soll für Festplatten optimal sein ...
Und das ganze möglichst semi-passiv, dann gibt's im Normalfall weniger 
Verschleiß und Lärm.

Autor: Sven (Gast)
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Das mit dem PC ist nur eine "quick+dirthy" Lösung für einen längeren 
Auswärtsaufenthalt.

Die eigentliche PC Festplatte kommt gar nicht zum Einsatz, der PC soll 
ja später wieder normal genutzt werden. Da kommt eine andere Festplatte 
zum Einsatz, die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat.

Mehr als NAT+VPN Gateway am DSL macht der Rechner auch nicht.
Es wird wirklich eine Quick+Dirty Lösung.
Um noch spezielle Hardware zu kaufen, (z.B. VPN Router) fehlt mir die 
Zeit. Nur Einzelhandel käme noch in Frage, Bestellen hat zu lange 
Lieferzeiten.

Was das Netzteil betrifft: Ist Antec eune gute Netzteilmarke?

Autor: Arc Net (arc)
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Sven schrieb:
> Das mit dem PC ist nur eine "quick+dirthy" Lösung für einen längeren
> Auswärtsaufenthalt.
>
> Die eigentliche PC Festplatte kommt gar nicht zum Einsatz, der PC soll
> ja später wieder normal genutzt werden. Da kommt eine andere Festplatte
> zum Einsatz, die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat.
>
> Mehr als NAT+VPN Gateway am DSL macht der Rechner auch nicht.
> Es wird wirklich eine Quick+Dirty Lösung.
> Um noch spezielle Hardware zu kaufen, (z.B. VPN Router) fehlt mir die
> Zeit. Nur Einzelhandel käme noch in Frage, Bestellen hat zu lange
> Lieferzeiten.

Ist vllt ein passender DSL-Router vorhanden?
Dann ginge u.U. auch eine Kombination aus OpenWRT und OpenVPN...
http://wiki.openwrt.org/toh/start

>
> Was das Netzteil betrifft: Ist Antec eune gute Netzteilmarke?

Autor: Sven (Gast)
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Hi.
Ich hatte es mal mit einem WRT54G versucht.
Es klappte zwar, aber der Router war mit VPN überfordert. Vor allem bei 
aktivierter Datenkompression.
Der schaffte ca 1,4 Mbit/s.
Den 2 Mbit/s Uplink mit Kompression sollte das System schon auslasten 
können.

Autor: Michael_ (Gast)
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Ach das geht schon. In "Markenrechnern" sind auch die üblichen Bauteile 
verbaut.
Bei den Festplatten gibt es welche für Dauerbetrieb. Wenn du ganz sicher 
gehen willst, dann nimm einen SCSI-Controller und eine Server-Platte.
Kann ruhig gebraucht sein. Wenn sie 60000h ging, geht sie auch noch 5000 
weitere Stunden.
Wichtig ist eine gute Gehäusekühlung.

Autor: Sven (Gast)
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Ich könnte auch ne CF Karte nehmen.

4 Monate sollte ne CF Karte ja durchhalten, auch ohne besondere 
Modifikationen am Linux. Kein Swap, Noatime und /tmp auf tmpfs sollte da 
schon reichen. Mehr ist wohl nicht nötig.

Ist Antec eigentlich ne gute Netzteilmarke? Oder ist das 
"Billigschrott?"

Autor: HildeK (Gast)
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Michael_ schrieb:
> Wenn sie 60000h ging, geht sie auch noch 5000
> weitere Stunden.

Wenn sie nach dem Abschalten nach 60000h wieder anläuft, dann vermutlich 
schon ... :-)

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Du scheinst ja ganz gut PCs basteln zu können.
da würde ich vorschlagen, Du bastelst einfach zwei Stück, mit möglichst 
verschiedenen Bauteilen, da tun es dann die Teile die grade rumfliegen.
Das erhöht Deine Chancen daß es einer durchsteht dramatisch.

Autor: Leo-andres H. (leoloewe)
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Bis vor ca. einem Monat hatte ich einen PC drei Jahre als Router hier 
laufen.

Verbaut hatte ich damals ein billigst-Mainboard (~50€), AM2 CPU und 5 
Netzwerkkarten.
Der Rechner lief 24/7, es gab überhaupt keine Probleme. Außerdem lief 
noch ein RAID-Modul mit 2 SATA Festplatten für einen Proxy (also mit 
vielen Zugriffen).

Hersteller der Teile:
Mainboard: Asrock
Netzteil: BeQuiet
Festplatten: Samsung Spin-Point

Leider startete der Rechner eines Tages plötzlich und pausenlos neu. 
Nachdem er etwas abgekühlt und ich mit der Linux-Distri wieder da war, 
lies sich die Kiste überhaupt nicht mehr anwerfen.
Der Grund: Der CPU-Kühler hat über die Jahre den CPU-Sockel durch das 
Mainboard gedrückt - IMHO ein Designfehler bei vielen Mainboards.
Einige kleine Risse sind von unten sichtbar, in den Layern wird es wohl 
noch schlimmer aussehen.
Mit einem alten Board aus der Restekiste war der Server wieder im 
Rennen, mal sehen wie lange das überlebt.

Zum Thema Antec: Hatte ich mal laufen, nach ein paar Monaten war der 
Lüfter hinüber. Seitdem bin ich absoluter Fan von BeQuiet, auch deren 
"Billig"-Serie überzeugt.

Mein persönliches Fazit: Problemlos machbar. Trotzdem habe ich hier eine 
Notfall-Fritzbox liegen, die vom Rest der Familie im Fall der Fälle 
einfach angestöpselt werden muss.

Autor: Sven (Gast)
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So, mein Mediacenter PC muss jetzt erst mal dran glauben.

Die Festplatten sind draußen. Ne ca 3 jahre alte 400 gbyte Seagate hab 
ich umkopiert und wird morgen als Systemplatte da rein gebaut.
Dann kommt ne Linux Minimal Installation drauf.
Evtl nehm ich auch die CF Karte meiner alten Digicam, so nen IDE CF 
Adapter hab ich auch noch irgendwo rumfliegen.

Das erste was ich mache, wenn ich wieder heim komme, ist meinen 
Homeserver wieder fit zu machen bzw neu zu machen. Für den hab ich 
leider nicht die notwendigen Ersatzteile hier.
Das mit dem Media PC als "Not-Server" ist jetzt nur eine mit der heißen 
Nadel gestrickte Quick+Dirthy Lösung, da ich überraschend weg muss und 
keine Zeit mehr habe, um irgendwo Hardware zu bestellen.

Autor: Gunter (Gast)
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Wieso sollten die Festplatten überhaupt ein Problem machen?

MTBF ist auch bei "normalen" Platten irgendwo bei 600.000 Stunden.
Das macht mal locker 68Jahre.
Eigentlich sollte doch eine moderne Platte keine Probleme machen?

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Gunter schrieb:
> Wieso sollten die Festplatten überhaupt ein Problem machen?
>
> MTBF ist auch bei "normalen" Platten irgendwo bei 600.000 Stunden.
> Das macht mal locker 68Jahre.
> Eigentlich sollte doch eine moderne Platte keine Probleme machen?

Das sind Papierwerte und fernab jeder Realität. Im Office-Einsatz bei 
täglicher Arbeit sind Festplatten in der Regel nach 5-6 Jahren hinüber. 
MTBF Werte sind übrigens reine Rechenbeispiele, es konnte ja schließlich 
auch niemand bisher eine derartige neue HDD 68 Jahre laufen lassen, 
solange gibt es die nicht.

Was macht man also? Man baut ein Testszenario auf mit 100, 500, 1000 
oder wieviel Exemplaren auch immer, lässt die nur einen kleinen 
Bruchteil der 68 Jahre laufen, schaut wieviele ausgefallen sind und 
rechnet das hoch. ;)

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Schon wieder einer, der MTBF und Lebensdauer verwechselt.

Autor: A. K. (prx)
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Einfach nur da sein und arbeitslos rotieren spart Strom/Wärme - erst 
wenn der Kopf praktisch permanent zappelt kann man wirklich von 
Dauerbetrieb sprechen. Insofern ist bei der skizzierten Platte eines 
Routers keine Panik vonnöten.

Ich habe bei ein paar PCs als Servern die Erfahrung gemacht, dass bei 
thermisch passabler Situation über die Jahre mindestens ebensoviel 
Netzteile wie Platten verreckten.

Autor: MaBl (Gast)
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Ich nutze einen SheevaPlug (1.2 GHz) ARM-Computer. Hat locker genug 
Leistung für openVPN und braucht nur 3 Watt. Betriebsystem habe ich auf 
einer externen SD-Karte.

Autor: Martin (Gast)
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dockstar :D?

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Testfall schrieb:
> Also wenn man die Festplatten ausschaltet, wenn man sie gerade nicht
> braucht, dann geht das locker über JAHRE.

Genau das sollte man vermeiden. Denn an- und ausschalten bedeutet Stress 
für die Festplatte und das Netzteil.
Wenn man für das Vorhaben nicht gerade einen billigst PC verwendet, dann 
sollte dieser ohne Probleme auch für Dauerbetrieb verwendet werden 
können. In Deiner Anwendung laufen die CPU und Festplatte ja nicht 
ständig mit 100% Auslastung, wie das bei Servern vorkommen kann. Daher 
sehe ich kein Problem.

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