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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf General Electric


Autor: Thoms (Gast)
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Hallo Leute,

gibts hier jemanden der bei GE arbeitet oder gearbeitet hat?

Mich würde mal ein paar Erfahrungswerte interessieren. Wie ist die 
Unternehmenskultur/-Struktur? Wie schauts mit Entwicklungsmöglichkeiten 
aus? Ist die Bezahlung gut?

Danke,

Thoms

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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GE ist ein Riesenunternehmen, bei dem sich die Geschäftsbereiche 
vermutlich ähnlich stark voneinander unterscheiden wie bei Siemens o.ä., 
insbesondere auch, weil GE ja im Laufe der Zeit etliche Unternehmen 
aufgekauft hat.

Folglich kann in einer Abteilung die Stimmung gut sein, aber schon drei 
Bürotüren daneben auch wieder schlecht. Aber das ist ja in jedem 
größeren Unternehmen der Fall. Es kommt immer auf die konkreten Personen 
an, mit denen und für die man arbeiten muss.

Im Bereich Medizintechnik baut GE auf jeden Fall sehr schöne Sachen, 
wobei sie aber auch mit etlichen Fremdfirmen zusammenarbeiten.

Autor: Marx W. (Gast)
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GE ist eigentlich eine knallhart geführte Cashmaschine.
Was zählt ist die Marktführerschaft in den Geschäftsfeldern.
Dabei wird vor allem auf Wachstum und Rendite gesetzt. Technik ist bei 
GE nicht das wesentliche!

Autor: Thoms (Gast)
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Marx W. schrieb:
> GE ist eigentlich eine knallhart geführte Cashmaschine.
> Was zählt ist die Marktführerschaft in den Geschäftsfeldern.
> Dabei wird vor allem auf Wachstum und Rendite gesetzt. Technik ist bei
> GE nicht das wesentliche!

Was man vielleicht noch dazu sagen sollte. Irgendwelche Bemerkungen die 
auf Hörensagen oder ähnlichem beruhen helfen mir nicht weiter. Deshalb 
bitte ERFAHRUNGSWERTE von INNERHALB!

Die durchaus philosophische Frage, ob nicht alle nach immer mehr streben 
kann doch im Offtopic bereich hervorragend diskutiert werden.

Danke

Autor: Insider (Gast)
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Thoms schrieb:
> Dabei wird vor allem auf Wachstum und Rendite gesetzt.

Shareholdervalue ist bei GE auf Platz 1.

Das kann ich so bestätigen.

Projektleiter haben einen Erkenntnishorizont von gefühlten 24 Stunden.

Auch nicht so das wahre.


Aber naja, da muss halt jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

Autor: Robert (Gast)
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Insider schrieb:
> GE ist eigentlich eine knallhart geführte Cashmaschine.
> Was zählt ist die Marktführerschaft in den Geschäftsfeldern.
> Dabei wird vor allem auf Wachstum und Rendite gesetzt. Technik ist bei
> GE nicht das wesentliche!

Full ack! Ist halt wie Siem***, nur noch ein Stück härter und 
unmenschlicher, da US Konzern. Wenn sie dich brauchen, Einstellung. Wenn 
du nichtmehr gebraucht wirst, "Gesäß"-Tritt mit 10 Meter Anlauf! Es gibt 
bei US-Konzernen für alles "Guidelines". So eben auch Guidelines "Wie 
werde ich ihn los in 10 Tagen". Abteilungsleiter werden darin geschult. 
Brötchenhälfte gegessen, raus! Büroklammer "geklaut", raus!!! "Und 
seinen sie froh, dass wir Sie nicht noch verklgen!".

Ansonsten ganz gute "Benefits" und gutes Gehalt, aber wenig offene 
Stellen. Und Englisch sollte gut sein und Bereitschaft zum Reisen.

Autor: versteckt (Gast)
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>> Brötchenhälfte gegessen, raus! Büroklammer "geklaut", raus!!! "Und
>> seinen sie froh, dass wir Sie nicht noch verklgen!".

Obwohl ich derzeit keinerlei positive Einstellung dem Unternehmen ggü 
habe kann ich genau das überhaupt nicht bestätigen.

Essen während der Arbeit oder mal ne Stunde privat surfen juckt keinen.

Warscheinlich gilt auch hier:

>> die Geschäftsbereiche ... stark voneinander unterscheiden

Autor: GI_ii (Gast)
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>> Brötchenhälfte gegessen, raus! Büroklammer "geklaut", raus!!!

> Essen während der Arbeit oder mal ne Stunde privat surfen juckt keinen.

er meinte wohl eher die Brötchenhälfte von GE und nicht die eigene.

Autor: ... ... ... (Gast)
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GI_ii schrieb:
>>> Brötchenhälfte gegessen, raus! Büroklammer "geklaut", raus!!!
>> Essen während der Arbeit oder mal ne Stunde privat surfen juckt keinen.
> er meinte wohl eher die Brötchenhälfte von GE und nicht die eigene.
Ich kenne nur Beispiele, bei denen da deutsche Firmen bei so etwas 
Stress gemacht haben.
Grundsätzlich wird es bei solchen Geschichten immer das selbe sein, 
solange die Firma zufrieden ist mit dem Mitarbeiter, ist das Essen der 
Brötchenhälfte i.O., aber wehe, sie wollen einen los werden.

Zurück zum Thmea (GE): Keinen Plan, die treten hier wohl aber nicht 
unter KE auf, sondern unter irgendeinem anderen (zu-/aufgekauften) 
Namen?

Autor: ... ... ... (Gast)
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... ... ... schrieb:
> Zurück zum Thmea (GE): Keinen Plan, die treten hier wohl aber nicht
> unter KE auf, sondern unter irgendeinem anderen (zu-/aufgekauften)
> Namen?
KE -> GE sorry...

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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... ... ... schrieb:
> Grundsätzlich wird es bei solchen Geschichten immer das selbe sein,
> solange die Firma zufrieden ist mit dem Mitarbeiter, ist das Essen der
> Brötchenhälfte i.O., aber wehe, sie wollen einen los werden.

Das große Problem, gerade bei größeren Unternehmen, besteht in der viel 
zu starken Kündigungsschutzgesetzen. Es gibt nahezu keine Möglichkeit, 
einen inkompetenten oder faulen Mitarbeiter auf regulärem Wege 
loszuwerden. Solch eine Beweisführung ist einfach zu aufwändig, und im 
Zweifelsfall heißt es, man solle den Mitarbeiter einfach besser schulen. 
Und wenn der Betriebsrat blockiert, ist ein Mitarbeiter nahezu unkündbar 
und kann das ganze Unternehmen herunterreißen.

Daher bleibt einem als großer Arbeitgeber nichts anderes übrig, als 
formal gut nachweisbare Kleinigkeiten als Anlass für die Kündigung zu 
nehmen. Das wirkt nach außen zwar völlig ungerecht, aber meist geht der 
Angelegenheit ja schon eine jahrelange arbeitsrechtliche 
Auseinandersetzung voraus.

So ist es auch bei dem durch die Medien bekanntgewordenen Fall einer 
Kassiererin, der wegen zweier Pfandcoupons gekündigt wurde. Es gab ja 
schon vorher eine fast mehr als zehnjährige Auseinandersetzung, weil die 
Mitarbeiterin einfach faul und langsam war, aber auf Grund des 
Übernahmevertrages für das alte DDR-Unternehmen Konsum weiterbeschäftigt 
werden musste.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Thoms schrieb:
> Hallo Leute,
>
> gibts hier jemanden der bei GE arbeitet oder gearbeitet hat?
>
> Mich würde mal ein paar Erfahrungswerte interessieren. Wie ist die
> Unternehmenskultur/-Struktur? Wie schauts mit Entwicklungsmöglichkeiten
> aus? Ist die Bezahlung gut?

Ich kenne drei GE Standorte in D aus eigener Aunschauung, alles drei 
aufgekaufte Unternehmen. jedes hat sein eigene Lokalcolorit, unabhängig 
davon das es nun seit Jahren amerikanisches Unternehmen ist. So ist auch 
die Unternehmenskultur eher eine bayrische, rheinländlich etc.. 
Unternehmensstruktur ist das Gegenteil von flach, wenn es um 
genehmigungen etc geht. Persönlicher Umgang dagegen locker auch über 
mehrere Hierarchiegrenzen hinüber.

Wochenarbeitsstunden (je nach Bundesland z.b. 37,5) werden von den 
meisten eingehalten. Nur einzelne packen Überstunden auf ihr 
Tagespensum. Während der krise wurden die Arbeitskrafte nicht gefeuert, 
sondern per Abfindung in den Vorruhestand geschickt. Und die Gleitzeit 
kräftig nach unten erweitert. Eine knallharte Cashmachine sieht anders 
aus.

Entwicklungsmöglichkeiten sind klar reguliert carreer plan etc., 
Mitarbeiter werden über jahre entsprechend gefördert. Allerdings ist 
dies in der regel auf einen Standort beschränkt. Wechsel zu anderen 
Standorten eher selten.

Die Bezahlung entspricht dem eines Großkonzerns. MfG

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Fpga Kuechle schrieb:
> Eine knallharte Cashmachine sieht anders aus.

In Deutschland ist das Hife&Fire ja auch nicht ganz so knallhart wie in 
den USA - aber frag mal die Tausende von Leuten, die ein Jack Welch bei 
GE seinerzeit gefeuert hat...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Hire and Fire sollte das heißen.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Mark Brandis schrieb:
> Fpga Kuechle schrieb:
>> Eine knallharte Cashmachine sieht anders aus.
>
> In Deutschland ist das Hife&Fire ja auch nicht ganz so knallhart wie in
> den USA - aber frag mal die Tausende von Leuten, die ein Jack Welch bei
> GE seinerzeit gefeuert hat...

Welch ist seit 2001 nicht mehr bei GE und "sein" personalabbau datiert 
von 1985. Seit dem ist die Mitarbeiterzahl bei 300k nahezu stehen 
geblieben. Und von den zw. 1981 und 1985 abgebauten Personal wechselt 
rund ein Drittel durch Verkauf, nicht durch Entlassung.

Ich glaube nicht das diese 25 Jahre zurückliegende Phase der 
Firmengeschichte geeignet ist um die heutigen Zustände bei GE in 
Deutschland als die einer knallharten Cashmaschine zu bezeichnen.

MfG,

Autor: Robert (Gast)
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Das große Problem, gerade bei größeren Unternehmen, besteht in der viel
> zu starken Kündigungsschutzgesetzen. Es gibt nahezu keine Möglichkeit,
> einen inkompetenten oder faulen Mitarbeiter auf regulärem Wege
> loszuwerden. Solch eine Beweisführung ist einfach zu aufwändig, und im
> Zweifelsfall heißt es, man solle den Mitarbeiter einfach besser schulen.
> Und wenn der Betriebsrat blockiert, ist ein Mitarbeiter nahezu unkündbar
> und kann das ganze Unternehmen herunterreißen.

Na dann ist es doch äußerst schön, dass die Dienstleister immer mehr zu 
nehmen. DL bekommt 70k p.a., Ing, bekommt 35k p.a. aber dafür ist der 
Knopf, der den Schleudersitz aktiviert immer frei zugänglich für die 
Frima. Super, genau so was brauchen wir!

Das Kündigungsschutzgesetz ist sicher nicht optimal, aber es sind eben 
auch nur Menschen, die arbeiten. Wenn jemand nicht immer volle Leistung 
bringt, muss ein Unternehmen das akzeptieren! Mich schützt doch auch 
keiner vor schwerwiegenden Fehlern der Geschäftsführung.

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Das sieht nach Resten ungerösteter Bohnen aus bzw. nach 
Bohnen-Schalenresten. Im Prinzip kein Problem. Wenn Du wissen willst, ob 
es daran liegt, koste mal explizit solche Stückchen und vergleiche mit 
dem Restkaffee. Ich würde mal sagen, dass es vermutlich relativ 
geschmacklose Stücke sind.

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