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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Frage zum Fachkräftemangel


Autor: harhar (Gast)
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http://www.focus.de/finanzen/news/diw-chef-zimmerm...

Der DIW-Chef Zimmermann meint: "Der Fachkräftemangel in Deutschland 
könnte bereits in vier Jahren verheerende Folgen haben, fürchtet 
DIW-Chef Zimmermann. Er plädiert für die Anwerbung ausländischer 
Akademiker – oder die Rente mit 70."

Weiterhin nennt er als Zuwanderungszahl ~ 500.000 Fachkräfte.

Bedeutet dies, dass ich als Nachrichtentechnik Ing. mal mehr als 42k 
verdiene und das ich mir die Arbeitgeber auch aussuchen kann und nicht 
nehmen muss was ich kriege? Oder gelte ich vielleicht nicht als 
Fachkraft? Wir haben jetzt auch ausländische Akademiker eingestellt, 
obwohl wir ~50 gute deutsche Bewerbungen hatten. Hilft das gegen den 
"verheerenden" Fachkräftemangel?

Ich glaube es hakt...

Autor: harhar (Gast)
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> Weiterhin nennt er als Zuwanderungszahl ~ 500.000 Fachkräfte.

500.000 MEHR, PRO JAHR.

Hahahahahhaa.

Autor: Franz (Gast)
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Autor: Franz (Gast)
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Autor: Franz (Gast)
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Autor: dagger (Gast)
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Da könnte man ja auch schon eine Linksammlung für anlegen. ;-)

Autor: Ing. ET (Gast)
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Aber es ist doch ein gerne diskutiertes Thema. Wir jedenfalls gefallen 
solche Threads.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Ing. ET schrieb:

>Aber es ist doch ein gerne diskutiertes Thema. Wir jedenfalls
>gefallen solche Threads.

Meine Stimme gibts dafür ebenfalls. Das Thema ist doch lebendig, wie 
Politik. Da hilft die alte Sammlung nicht wirklich. Nichts ist älter als 
eine Zeitung von gestern.

Autor: Franz (Gast)
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Schaut euch mal die Reihenfolge an, in der ich die Beiträge gebracht 
habe. Die Überschriften ergeben ja fast schon einen vollständigen Text 
;-)

Autor: Ing. ET (Gast)
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Im Bereich Lehrer-Mangel hat die Politik schon eine Loesung gefunden:

http://www.tagesschau.de/inland/integration130.html

Mit dem Fachkraeftemangel ist das genauso.

Der Mediziner-Mangel kann so auch geloest werden.

Es scheint in auffallend vielen Akadamischen Berufen Mangel zu geben 
(ausser Politiker).

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Ob die Schüler dann besser lernen wenn Lehrkräfte einen
Migrationshintergrund haben? Einige Eltern werden das
wohl anders sehen.
Wenn ich von solchen Zahlen wie ~ 500 000 höre, glaube ich
eher das die Unternehmen willige Sklaven brauchen weil sie
den Querelen mit den selbstbewussten deutschen Arbeitnehmern
nicht mehr gewachsen sind. Man scheint da der Auffassung zu
sein das Menschen die aus anderen Ländern mit anderen
Sozialsystemen, falls es da überhaupt welche gibt, kommen,
das die geschmeidiger, anpassungswilliger und fügsamer
sind. Die 500 000 werden nämlich nicht zusätzlich gesucht,
sondern Ersatzweise. So siehts aus. Wie Firmen mit ihrem
Humankapital(ich hasse dieses Wort) umgehen hab ich in
sechzehn Berufsjahren hinreichend selbst erleben dürfen.

Autor: unknown (Gast)
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>Humankapital

Man muss nur mal ganz genau in den Firmen auf die Feinheiten achten, wie 
BWLer und Personaler über uns Ingenieure reden und denken. Da kann man 
durchaus (ich scheue mich, es zu sagen, aber es 
stimmt:)"nazionalsozialistisches" Gedankengut a la "Herrenrasse" 
heraushören.

Der BWLler sieht den Ingenieur als austauschbare Arbeitersau!

Daher darf man auch nicht zimperlich sein, wenn es darum geht, die 
BWLler auszutricksen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Mike Hammer schrieb:

>Wie Firmen mit ihrem Humankapital(ich hasse dieses Wort)
>umgehen hab ich in sechzehn Berufsjahren hinreichend
>selbst erleben dürfen.

Viele der Gastarbeiter in unserem Lande machten sich ja später auch 
selbstständig. Und zwar rechtzeitig, als es noch einigermaßen ging. Z.B. 
in den 1970-er und 1980-er Jahren, wenn sie noch nicht allzu lange hier 
waren. Spanier, Italiener, Griechen und Türken, mit 
Spezialitäten-Restaurants, Pommesbuden, Eiscafes, Pizzerien und 
Dönerbuden. Und ich habe nie erfahren, daß so jemand aus 
Konjunkturschwäche mal wieder schließen (oder Leute entlassen) mußte.

In Luxemburg mutieren ehemalige Portugiesen gerade zu Kapitalisten, 
Grund- und Hausbesitzern, Mietwohnungsbesitzern. Die Renten sind höher 
und abschlagsfreier, da ist es etwas anders als in Deutschland.

Autor: Peter (Gast)
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Wenn es demnächst weniger steil mit der Wirtschaft aufwärts geht oder es 
eine Abschwächung gibt, wissen wir jetzt wer Schuld ist an dieser 
Misere.
Der Fachkräftemangel natürlich, die lauter unflexiblen, schlecht 
ausgebildeten Facharbeiter, Techniker, Meister, Ingenieure und was für 
Gehaltsvorstellungen die haben, ....

Autor: Rolf (Gast)
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Es ist zum heulen, welche hirnamputierten Arschlöcher in den Medien 
Schlagzeilen machen.
Ja, es ist wirklich so: "Deutschland schafft sich ab"!

Autor: Peter (Gast)
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Vor einigen Jahren gab es von zB. von der Bayer AG große Stellenanzeigen 
in denen 1 Techniker gesucht wurde mit einer ewigen Anforderungsliste.
Mehr Werbung als Stellenanzeige, wir suchen nur solche Leute, bei uns 
arbeiten nur solche (Fach-)leute

Jetzt qualifizieren sich sich auch kleinere Unternehmen.
Wir sind so gut, wir finden keine Fachkräfte.

Was würdet ihr als Geschäftsführer der DIHK etc. antworten, wenn die 
danach fragen, ob man "ohne Probleme" passende Fachkräfte findet ?

Alles kein Problem, genug qualifizierte Bewerber?
Oder eher, ich habe große Probleme passende Fachkräfte zu finden ?
Hilfe ! Wir brauchen qualifiziertere (und billigere) Bewerber.

Gute Nacht Deutschland, träum was.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Hilfe ! Wir brauchen qualifiziertere (und billigere) Bewerber.
Das wäre ja die Wahrheit und das schafft kein Chef.

Autor: Paul (Gast)
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>Im Bereich Lehrer-Mangel hat die Politik schon eine Loesung gefunden:

Stimmt! In Sachsen arbeiten sie halbtags. ;-)

Autor: ING (Gast)
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Autor: Franz (Gast)
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Wunderbar :-) Die gegeelten Jungs sehen ziemlich fit aus. Genauso fit 
wie der ehmalige Karstadt Manager Middelhoff, der zuerst die Karstadt 
Immobilien verkauft hat und dann verschwunden ist.

Autor: Wilhelmine (Gast)
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In den letzten Tagen hab ich mal einige Threads hier durchgelesen wo oft 
ein Fachkräftemangel vehement bestritten wird.

Laut VDI gibt es 60000 (reale) offene Stellen bei
25000 arbeitslosen Ingenieuren - wenn nur 50 % davon begründet 
arbeitslos sind, bleiben immer noch etwa 47000 nicht besetzbare Stellen 
-
wie kann man jetzt behaupten es gäbe keinen Mangel an Fachkräften?

Autor: ING (Gast)
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Diese Herren leben wirklich in einer Parallelwelt. Die haben noch nicht 
begriffen, dass diese wunderbare Welt von Naturwissenschaftlern und 
Ingenieuren erschaffen wurde. Ohne diese gäbe es nichts zum "Mergen" 
bzw. Übernehmen.

Autor: User (Gast)
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60000 = anzahl_wirklich_freier_stellen * anzahl_suchender_dienstleister 
+ anzahl_dummystellen

Autor: ING (Gast)
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Gibt es keine bereinigten Zahlen, die nur von den Unternehmen stammen?

Autor: Peter (Gast)
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"survive of the fittest" passt doch, nur die Angepassten kommen weiter.
Schleim- und Schlauscheixxer an die Macht!
Warum muss ich jetzt nur an einen meiner EX-Chefs denken ?

Bereinigte Zahlen von Unternehmen, gibt es nicht, denn:
Einige Firmen suchen
- nach dem 100% passenden, haben aber viel Zeit. (kein echter Mangel)
  das fällt einigen Personalvermittlern auf und suchen auch ohne Auftrag 
mit.

- nach dem 100% passenden, jetzt sofort Hilfe !!
  Schlimmer, dieser Firma fragt bei x-Dienstleistern nach (na, und ?)
  Diese X-Dienstleister stellen fast alle eine Stellenanzeige ins Netz
  Jeder dieser Dienstleister hat ja eine ehrliche Anfrage, also kein 
Betrug.

- nach einem passenden Mitarbeiter, es gibt aber keinen in der Region 
(Facharbeiter in Ostdeutschland, die inzwischen in BaWü etc. schaffen)

- nach einem vernüftigen Mitarbeiter, die vernüftigen Bewerber wollen
  tatsächlich auch vernüftig bezahlt werden (geht gar nicht)

- Die Unternehmen die nur mal suchen, vielleicht meldet sich ja jemand, 
den man eventuell, wenn ein Auftrag zeitnah kommt, einstellen könnte.

- Datensammler für die große Fachkräftedatei

Wie soll das jemand auseinanderhalten ?

Die Statistikomiker bei VDI, DIHK oder gar dem Arbeitsamt , tschuldigung 
Agentur, Bundesarbeitslosenverwaltungs-Agentur?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Wilhelmine schrieb:
> Laut VDI gibt es 60000 (reale) offene Stellen bei
> 25000 arbeitslosen Ingenieuren - wenn nur 50 % davon begründet
> arbeitslos sind, bleiben immer noch etwa 47000 nicht besetzbare Stellen
> -
> wie kann man jetzt behaupten es gäbe keinen Mangel an Fachkräften?

Der VDI ist sehr arbeitgebernah, man muss deshalb davon ausgehen dass 
sie solche Zahlen eher viel zu hoch als auch nur ein bisschen zu klein 
einschätzen ;-)

Autor: Peter (Gast)
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Wie kommt der VDI auf diese Zahlen ?
Ein Kölner Wirtschaftinstitut befragt einige Unternehmen, wie viele 
offenen Stellen diese der Arbeitsagentur mitteilen.
Ergebnis: Nur etwa jeder 7. Stelle wird der Arbeitsagentur mitgeteilt 
(das ist glaubhaft)
Jetzt fragt der VDI bei der Arbeitsagentur nach.
Ergebnis bei der Arbeitsagentur (incl die oben genannten doppelt,3-4-5 
fach ausgeschriebenen Stellen) multipliziert mit 7 gibt diese rund 
60.000 Stellen.

Neben der Finanz- gibt es jetzt eine Fachkräftemangelblase.

Autor: Hans Meier (Gast)
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Es werden Fachkräfte gesucht. Nur leider gibt es reichlich Leute, die 
denken sie wären Fachkräfte und wundern sich, warum sie Keiner nimmt.

Autor: MaWin (Gast)
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Möchtest du eine Fachkraft sein ?

Überleg mal, so ein Fach ist klein und eckig.
Wenn du da reinpassen willst, musst du dich buckeln und deine Beine 
anziehen, den Hals wegklappen, die Hände in die Hosentaschen stecken. 
Und dann sitzt du da in deinem Fach und es ist dunkel stickig und 
staubig.
Nein, das macht sicher keinen Spass.

Dann noch die Kraft. Wohin mit der Kraft ? Du kannst dich gegen den 
Deckel von dem Fach stemmen, aber da stehen hunderte weiterer Fächer und 
Regale drüber, das ist sinnlose Kraftverschwendung. Krafttraining im 
Fach geht nicht, deine Kraft wird schwinden und schon bist du keine 
Fachkraft mehr sondern nur noch ein Fachidiot.

Also Firmen die Fachkräfte suchen die kannste vergessen. Geh lieber 
irgendwohin, wo du dich enfalten kannst.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Wilhelmine schrieb:

>Laut VDI gibt es 60000 (reale) offene Stellen bei
>25000 arbeitslosen Ingenieuren - wenn nur 50 % davon
>begründet arbeitslos sind, bleiben immer noch etwa
>47000 nicht besetzbare Stellen

Wie? Sind die anderen 50% unbegründet arbeitslos? Wie ist das zu 
verstehen?

Diese Zahl ist stark gefälscht. Es gibt da bei der A-Agentur Mittel und 
Wege, um einen nicht mehr in die Statistik der arbeitslosen Ingenieure 
aufzunehmen. Z.B., wenn er nach einem Jahr von ALG1 zu Hartz-IV 
wechselt. Möglicherweise wird bei den Absolventen, die nichts gefunden 
haben, ebenso geschummelt.

Ich selbst weiß sowas aus erster Quelle, nämlich von mir selbst. Vor ein 
paar Wochen, wurde ich vom Amt angeblich durch eine Nichtbeachtung eines 
von 100 Details aus der Eingliederungsvereinbarung mit einer 
3-Monats-Sperre belegt. Den genauen Grund teilten sie mir nicht mit. So 
bin ich zur Zeit weder ein arbeitsloser Ingenieur, noch überhaupt ein 
Arbeitsloser. Ohne mich, und tausende andere mit ähnlichen Fällen, kann 
die Statistik doch schön glänzen! Es geht wieder aufwärts. So einfach 
ist das.

Also: Die Gegenüberstellung offener Stellen, deren Zahl sicher genau so 
gefaked ist, mit arbeitslosen Ingenieuren, ist aus diesem Hintergrund 
betrachtet völliger Nonsens.

Da reimen sich welche was zusammen, wie ein Gedicht. Sicher bekommen die 
Herren Journalisten und Verbandssprecher einmal monatlich die Vorgabe, 
einen Report zu erstellen. Die nehmen dann irgendwelche Datenquellen, 
die gerade verfügbar sind. Da kann dann eben nur solch ein Mumpitz bei 
rauskommen.

Andererseits ist die Übereinstimmung offener Stellen mit der 
Profilübereinstimmung möglicher Bewerber wieder ein ganz anderes Thema.

Autor: IGBT (Gast)
Datum:

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MaWin schrieb:
> Also Firmen die Fachkräfte suchen die kannste vergessen. Geh lieber
> irgendwohin, wo du dich enfalten kannst.

Fachkraft versus Fachidiot.

Klar ein E-Techniker hat keine Ahnung von Chemie und ein Chemiker keine 
Ahnung von E-Technik (normalerweise, ich bin eine Ausnahme)
sogesehen sind beide damit sowohl Fachkräfte, als auch Fachidioten.

Wie willst du dich entfalten?

"Ich bin hier der Erklärbär, der alles kann..." - solche Leute haben wir 
genug und die will langsam keiner mehr haben...die halten sich übrigens 
für qualifiziert...

Autor: Peter (Gast)
Datum:

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Klar werden Fachkräfte gesucht, klar gibt es in gewissen Bereichen einen 
Mangel (auch Ingenieure), besonders wenn es jetzt nach der Krise wieder 
bergauf geht.

Aber bei 60.000 angeblich offenen Ingenieurstellen und eine 
Zuwanderungsquote von 500.000 Fachkräften pro Jahr (woher sollen die 
denn alle kommen?) darf man so langsam am Verstand zweifeln, entweder an 
dem der sowas fordert oder am eigenen.

Autor: Martin (Gast)
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... Vor ein paar Wochen, wurde ich vom Amt angeblich durch eine 
Nichtbeachtung eines von 100 Details aus der Eingliederungsvereinbarung 
mit einer 3-Monats-Sperre belegt. Den genauen Grund teilten sie mir 
nicht mit ...

Da bin ich doch ein wenig ungläubig. Warum? Bei einer nicht begründeten 
Sperre von 3 Monaten, würde ich vor ein Arbeits-/Sozialgericht ziehen.

Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

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Wilhelm schrieb:
> Also: Die Gegenüberstellung offener Stellen, deren Zahl sicher genau so
> gefaked ist, mit arbeitslosen Ingenieuren, ist aus diesem Hintergrund
> betrachtet völliger Nonsens.

Dazu kommt, dass nach einer VDI-Studie fast 50 Prozent aller deutschen 
Ingenieure ihren Beruf nicht mehr ausüben und anders ihren Broterwerb 
verdienen. Im Optimalfall als Power-Point- und Excel-Held. Mit viel Pech 
als Gärtner.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> würde ich vor ein Arbeits-/Sozialgericht ziehen.

Sofort, es kostet sich nichts, und du zeigst den Idioten vom Amt wo der 
Hammer hängt.

Autor: IGBT (Gast)
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Martin schrieb:
> Den genauen Grund teilten sie mir
> nicht mit ...

Es war nicht unbegründet?

Autor: Ing. ET (Gast)
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Mich erinnert das ganze stark an Gespraeche mit aelteren unfreiwilligen 
Singles (35-50 Jahre). Die maennlichen sagen, es gibt keine ordentlichen 
Frauen. Die Frauen sagen, es gibt viel zu wenig heiratsfaehige Maenner.
Beide Seiten muessten halt die ueberzogenen Erwartungen runterschrauben, 
dann findet jeder Topf einen Deckel und umgekehrt.

Autor: Wilhelm (Gast)
Datum:

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Martin schrieb:

>Da bin ich doch ein wenig ungläubig. Warum? Bei einer
>nicht begründeten Sperre von 3 Monaten, würde ich vor
>ein Arbeits-/Sozialgericht ziehen.

Genau. Das werde ich auch tun. Das Widerspruchsverfahren läuft auch 
schon. Die Behördenmühlen mahlen aber langsam. Die pokern mit ihrer 
Informationszurückhaltung von Details, wo es nur geht. Wollen mich dann 
wohl voll auflaufen lassen.

Autor: ING (Gast)
Datum:

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Die Betriebe produzieren an der Kapazitätsgrenze trotz 4 Millionen 
Arbeitslosen und mehreren Millionen Hartz IV Emfpängern. Niemand kann 
mir etwas von einem Fachkräftemangel erzählen.

Autor: Franz (Gast)
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>In den letzten Tagen hab ich mal einige Threads hier durchgelesen wo oft
>ein Fachkräftemangel vehement bestritten wird.
>Laut VDI gibt es 60000 (reale) offene Stellen bei
>25000 arbeitslosen Ingenieuren - wenn nur 50 % davon begründet
>arbeitslos sind, bleiben immer noch etwa 47000 nicht besetzbare Stellen
>-
>wie kann man jetzt behaupten es gäbe keinen Mangel an Fachkräften?

Hierzu eine Geschichte, die mir ein Freund erzählt hat:
Dir Firma Festo hat 50 Absolventen befristet mit besonderen Konditionen 
eingestellt: Sie werden zur Hälfte von den Hochschulen bezahlt, bei 
denen es aktuell wohl ein Konjunkturprogramm für stellensuchende 
Absolventen gibt.
10 von den 50 Absolventen will Festo später behalten.

Ich würde sagen, aus dieser Sache lässt sich doch der Wahrheitsgehalt 
des Themas "Fachkräftemangel" recht gut abschätzen.

Das Thema "Fachkräftemangel" hat zwei Ursachen: erstens gibt es die 
demographische Entwicklung in der es immer weniger Junge Leute gibt, 
also auch weniger zukünftige Ingenieure. Meiner Meinung nach wird das 
aber erst in 10 Jahren wirklich relevant. Diesem Mangel will man durch 
das platzieren der entsprechenden Artikel entgegen wirken. Ein gutes 
Beispiel ist auch die Nachricht diese Woche im Deutschlandfunk "das ein 
Studium wesentlich vor Arbeitslosigkeit schützt und ein hohes Einkommen 
garantiert". Solche Nachrichten werden gesendet, damit mehr Leute 
studieren ( Ihr könnt ja mal einen Biologen oder 
Literaturwissenschaftler nach seinem hohen Einkommens fragen ).
Eine zweite Sache ist die Lobbyarbeit der Industrie und deren guter 
Kontakt zu den Medien: Viele Ingenieursstudenten bedeuten große Auswahl 
und niedrige Preis ( das nennt man Marktwirtschaft ). Das Firmen nicht 
immer mit ganz sauberen Mitteln arbeiten, lässt sich z.B. am Siemens 
AUB-Skandal sehen ( 
http://www.stern.de/wirtschaft/news/chronologie-de... 
). Damals hatte Siemens eine eigene Gewerkschaft bezahlt ( ohne es die 
Gewerkschaftsmitglieder wussten ) um zu verhindern, dass mehr Leute in 
eine richtige Gewerkschaft eintreten, die dann höhere Löhne durchgesetzt 
hätte.

Autor: MaWin (Gast)
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> das ein Studium wesentlich vor Arbeitslosigkeit schützt
> und ein hohes Einkommen garantiert

Stimmt schon, Ärzte und Juristen sind Deutschland's Bestverdiener.
Piloten allerdings auch, und die brauchen wohl kein Studium.

Wenn man aber richtig viel Geld verdienen will sollte man
Finanzjongleur werden, da hilft wohl ein Pokerstudium.

Autor: Peter Peter (Gast)
Datum:

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In dieses Land kommen höchstens ungelernte Hilfskräfte.

Eigene gut ausgebildete Fachkräfte wandern warum auch immer ab.

Die Fachkräfte die man anlocken will, sollen nur 5 Jahre bleiben dürfen.
Know How aufbauen und dann wieder abzwitschern.  ???

Volk, Volk, vereinige dich und schaff dir deine Führung (Politiker und 
Manager + Medien) ab.
Das ist das wahre Problem. Unfähige Manager und Politiker.
Eine Club von Ausbeuter regiert dieses Land.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,151...

Von Zeit zu Zeit braucht es einen Waldbrand.
Sonst verkrusten manche Strukturen und die Schwachen werden ewig 
geschunden.

Autor: Hans Meier (Gast)
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Nehmen wir mal an ich wäre Chef von einem kleineren Unternehmen. Nehmen 
wir weiter an ich hätte ein paar Hochpreisige Maschinen, die an das 
Jahresgehalt eines Mitarbeiters rankommen. Stelle ich dann jemanden ein, 
der mir die Technik bei der nächsten Gelegenheit schrotten könnte? Da 
warte ich lieber ein paar Monate länger bis mal eine echte Fachkraft in 
Sicht ist.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Letzten Endes geht es darum die Massen zu beherrschen
ohne das die Massen es merken. Die, die nicht so dumm
sind, sind dann die Dummen, weil sie dem System nichts
entgegen zu setzen haben. Solange die Firmen so machen
können, wie bisher, wird sich rein gar nichts ändern.

Autor: Peter (Gast)
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@Hans Meier
Stimmt !
Es dauert halt gute, auf den Job passende Fachkräfte zu finden, das war 
schon immer so.
Ein guter Chef weiss das.
Nur diese Zeit, monatelang auf den passenden Mitarbeiter zu warten hat 
kaum ein Unternehmen.
Die teuren Maschinen müssen eventuell jetzt gebaut werden, nicht erst in 
Monaten.
Kann es sein, das viele Firmen sich in letzter Zeit zu sehr auf 
Dienstleister verlassen hat?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>der mir die Technik bei der nächsten Gelegenheit schrotten könnte?
Mutmaßungen, stillstehende Maschinen sind totes Kapital.
Das kann auf Dauer kein Unternehmen durchhalten wenn da nicht
das Großkapital hinter steht und das ist oft nicht der Fall.
Außerdem kann man nicht wissen ob sich temporär überhaupt
jemand finden lässt. Wie lange will man denn da suchen?

>Kann es sein, das viele Firmen sich in letzter Zeit zu sehr auf
>Dienstleister verlassen hat?
Wohl eher, das Qualität und Quantität nachlassen, aber wenn man
erst mal verwöhnt wurde, kann man den Kanal eben nicht voll
genug bekommen. Dieses Phänomen findet man eigentlich überall.

>Die teuren Maschinen müssen eventuell jetzt gebaut werden,
>nicht erst in Monaten.
Wäre es dann nicht eine gute Idee den qualifizierten
Maschinenbediener nicht gleich mit der Maschine vom Maschinenbauer
mit einzukaufen? Während die Maschine gebaut würde, würde man da
gleich jemand schulen.

Autor: MaWin (Gast)
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> @Hans Meier
> Stimmt !

Sicher nicht.

Eine so teure Maschine ist top modern, gerade auf dem Markt. Da GIBT es 
keine "Fach"kraft, die zur Stellenbeschreibung mit "hat 10 Jahre 
Maschine xyz bedient" passt.

Wenn ein Chef wie Hans Meier deas nicht versteht, ist er ein dummer 
Chef.

Eine Maschine die so viel kostet ist auf Kredit gekauft und kostet 
(jährlich) so viel Kreditzinsen wie der Mitarbeiter (monatlich) an Lohn 
bekommen würde.

Es ist also dringendst notwendig, sie schnell in Betrieb zu nehmen. 
Dafür brauche ich jemanden, der lernfähig ist. Und jemanden der klüger 
ist als der Chef, denn der kann es offenbar nicht.

Der Chef ist aber nicht bereit, an den mehr zu bezahlen als an sich 
selbst. Damit ist die einzige nicht-Fachkraft in diesem Betrieb der Chef 
selbst.

Jeder halbwegs Intelligente schafft es, die Bedienung der Maschine zu 
erlernen, wenn man ihr nicht am ersten Tag Akkordarbeit zumutet, sondern 
eine Eingewöhnungsphase zugesteht. Geizt man dann mit dem gGld, geht 
diese Person aber zur nächsten Firma, die schon monatelang verzweifelt 
eine "Fach"kraft für diese Maschine sucht, aber sie nicht ausbilden 
wollte.

Also: Anständig zahlen und dren denken daß man keine Leute mit 
FERTIGKEITEN (=kann Maschine xyz bedienen) sucht sondern mit FÄHIGKEITEN 
(=ist Werkzeugmacher).

Autor: bei uns (Gast)
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Franz schrieb:
> Damals hatte Siemens eine eigene Gewerkschaft bezahlt ( ohne es die
> Gewerkschaftsmitglieder wussten ) um zu verhindern, dass mehr Leute in
> eine richtige Gewerkschaft eintreten, die dann höhere Löhne durchgesetzt
> hätte.

In meiner Firma ist das auch so. Das lustige ist, die Leute wissen das 
sogar, trotzdem machen sie da mit und gründen keinen richtigen eigenen 
Betriebsrat. Hat wohl jeder Angst.

Autor: Lexi (Gast)
Datum:

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Und schon wieder wird ins selbe Horn gestoßen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,151...

"Deutschlands Wirtschaft boomt, schon finden manche Unternehmen keine 
Arbeitskräfte mehr. Vor allem im technischen Bereich fehlt es an 
qualifiziertem Nachwuchs: Vielen Studenten und Azubis gelten diese 
Berufe als unsexy. Nun wollen die Firmen ihr Image aufpeppen - und 
umwerben gezielt junge Leute."

Autor: smoerre (Gast)
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> Einige Firmen suchen
> - nach dem 100% passenden, haben aber viel Zeit. (kein echter Mangel)
>   das fällt einigen Personalvermittlern auf und suchen auch ohne Auftrag
> mit.
Diese Erfahrung habe ich (und wohl auch etliche andere) auch schon 
gemacht:
Bewerbung bei einer größeren mittelständischen Firma ... deren 
Anforderungen hätte ich nach kurzer Einarbeitszeit sicherlich gut 
erfüllen können, der Firma aber reichte das offenbar nicht aus.
Tja, da denkt man sich sein Teil und vor allen Dingen hätte man sich die 
Zeit und Mühe sparen können.
Noch nicht mal ein Vorstellungsgespräch kam zustande.
Es wird dann lieber weiter gesucht nach Godot und Mangel propagiert - 
irgendwann wird es diesen dann auch geben, Mangel scheint ja gewollt zu 
sein!

Logischerweise hat so ein Verhalten seitens der Firmen natürlich auch 
Seiteneffekte.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Ich bin auch davon überzeugt das der ganze Fachkräftemangel
nichts weiter als ein Muskelspiel ist, insbesondere um an
Bewerbermappen zu kommen die ja auch eine ganze Menge zu
Branchenfragen aussagen. Wenn die Firmen wirklich Fachkräfte
suchen würden, dann würde man auch auf die Stellensuchenden der
Jobbörse zurückgreifen wo die Leute mit ihren Profilen stehen.
Da kann man eigentlich sich ein gute Übersicht der regional
verfügbaren Kräfte machen die arbeitslos gemeldet sind und
für die gibts IMMER ein Profil. Kann natürlich sein das man
trotz Mangel grundsätzlich voreingenommen ist, weil das angeblich
Luschen sind, die nichts können. Mein Profil steht schon seit
Jahren drin, ist nicht schlecht für die Branche Elektronik,
aber Anfragen von potenziellen Firmen (außer ein paar
rotzarroganten Dienstleistern) waren da noch nicht dabei.
Vielleicht sind die Fachkräftesuchenden auch nur zu dumm dafür.
Was sagt uns das? Lieber über den Fachkräftemangel jammern
als sich um solche Leute zu bemühen die bescheidener und
williger sind, als jeder andere, der sich aus einer festen
Anstellung bewirbt? Dann lasst solche Arbeitgeber Stahl fressen.

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo

Ihr wollt es nicht verstehen.
Der Fachkräftemangel bezieht sich auf das ausführende Volk wie Gesellen 
und Meister. Die Arbeiten für 1,5 bis 3 kEuro/Mon. und bekommen einen 
Auftrag wie Anschluß einer neuen Maschine, Umbau einer Alten oder 
Installation einer Halle. Auch einer Steuerung mit 180 EAś und 
Visiualisierung  gehört dazu.
Das ist immer ein Einzelfall, der auch eine individuale Lösung 
erfordert.
Dafür brauchen wir Handwerker.
Ihr macht ein Studium mit tiefgreifenden theoretischen Kentnissen womit 
ihr uns Handwerkern weit überlegen seid und könnt mit mehreren Monaten 
Einarbeitungszeit dem Kunden helfen wie er mehrere tausend Hallen 
kostengünstig installiert. Das Interresiert den dann nicht mehr.
Ihr seit weiter auf Jobsuche und wir arbeiten samstags und sonntags.

Gruss Bernd

Autor: smoerre (Gast)
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> Der Fachkräftemangel bezieht sich auf das ausführende Volk wie Gesellen
> und Meister. Die Arbeiten für 1,5 bis 3 kEuro/Mon. und bekommen einen
> Auftrag wie Anschluß einer neuen Maschine, Umbau einer Alten oder
> Installation einer Halle.
also ein Gesellen- und Meistermangel ... das ist dann aber ein Problem 
der IHK, die ausbildungstechnische Barrikaden errichtet hat, ähnlich wie 
bei anderen Berufgruppen wie Lehrer, etc.
Schon dumm, wenn man selbst bereitet ist tiefer anzusetzen, es aber 
nicht kann, weil hierzulande beruflicher Protektionismus herrscht.
Da bleibt logischerweise nur die Flucht ins Ausland oder in die 
Selbstständigkeit.

Autor: ich (Gast)
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@Bernd

"Dafür brauchen wir Handwerker."

Das mit Fachkräftemangel nicht nur Ingenieure und andere Studierte 
gemeint sind, ist schon klar.

WER ist wir ?
WER sucht Handwerker ?
WO werden diese gesucht ?

Autor: Optimizer (Gast)
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>Ihr wollt es nicht verstehen.
>Der Fachkräftemangel bezieht sich auf das ausführende Volk wie Gesellen
>und Meister. Die Arbeiten für 1,5 bis 3 kEuro/Mon. und bekommen einen
>Auftrag wie Anschluß einer neuen Maschine, Umbau einer Alten oder
>Installation einer Halle. Auch einer Steuerung mit 180 EAś und
>Visiualisierung  gehört dazu.
>Das ist immer ein Einzelfall, der auch eine individuale Lösung
>erfordert.
>Dafür brauchen wir Handwerker.

So eine naive, kurzsichtige Denkweise habe ich selten erlebt: wer bitte 
hat die Maschinen elektrisch und mechanisch konstruiert, die ihr ach so 
wichtigen Handwerker verdrahtet? Haben sich diese komplexen Maschinen im 
luftleeren Raum selbst konstruiert? Und die passende Steuerungssoftware 
für eine komplexe Montagelinie, die bastelst Du als Handwerker auch mal 
kurz an einem Nachmittag zusammen?

Ich sage nur: Schuster, bleib bei Deinen Leisten. Wenn ich mir solche 
Postings durchlese, dann wird mir klar, warum es einfache Handwerker und 
hochqualifizierte und spezialisierte Akademiker gibt. Und das ist gut 
so!


>Ihr macht ein Studium mit tiefgreifenden theoretischen Kentnissen womit
>ihr uns Handwerkern weit überlegen seid

Eben!

>und könnt mit mehreren Monaten
>Einarbeitungszeit dem Kunden helfen wie er mehrere tausend Hallen
>kostengünstig installiert. Das Interresiert den dann nicht mehr.
>Ihr seit weiter auf Jobsuche und wir arbeiten samstags und sonntags.

Blöd nur, dass jeder Ingenieur den Verkabelungsjob in wenigen Wochen aus 
dem FF beherrscht. Umgekehrt wird das eher schwierig. Da die 
Ingenieursgehälter immer weiter sinken, wird es in Zukunft immer mehr 
Firmen geben, die die "Handwerker" kicken und dafür hochqualifizierte, 
günstige Ingenieure einstellen. Dann sprechen wir uns wieder ;-)
Im Übrigen sind die Schaltschrankbauer in .de doch sowieso schon lange 
nicht mehr konkurrenzfähig. Die meisten Anlagen werden inzwischen doch 
im osteuropäischen Ausland gefertigt. Dort arbeiten die Handwerker für 
ca. 500,- EUR Monatsgehalt. So what.

Ich bin Ingenieur, und kann mich über zu wenig Arbeit wahrlich nicht 
beklagen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Ihr macht ein Studium mit tiefgreifenden theoretischen Kentnissen womit
>ihr uns Handwerkern weit überlegen seid und könnt mit mehreren Monaten
>Einarbeitungszeit dem Kunden helfen wie er mehrere tausend Hallen
>kostengünstig installiert. Das Interresiert den dann nicht mehr.
Für einen Ingenieur wäre dieser Text Rechtschreib-mäßig ein
Armutszeugnis. Nobody is perfect.

>>>Ich sage nur: Schuster, bleib bei Deinen Leisten.
...deineM...
http://de.wikipedia.org/wiki/Schuster,_bleib_bei_d...

Hab ich auch mal falsch zitiert, aber wer behauptet das ich
nicht lernfähig bin?

>So eine naive, kurzsichtige Denkweise habe ich selten erlebt: wer bitte
>hat die Maschinen elektrisch und mechanisch konstruiert, die ihr ach so
>wichtigen Handwerker verdrahtet? Haben sich diese komplexen Maschinen im
>luftleeren Raum selbst konstruiert? Und die passende Steuerungssoftware
>für eine komplexe Montagelinie, die bastelst Du als Handwerker auch mal
>kurz an einem Nachmittag zusammen?

Das traust du Handwerkern also nicht zu? So so.

>Die meisten Anlagen werden inzwischen doch
>im osteuropäischen Ausland gefertigt. Dort arbeiten die Handwerker für
>ca. 500,- EUR Monatsgehalt. So what.

Das mag stimmen und wie sieht es da mit der Qualität aus?

>Blöd nur, dass jeder Ingenieur den Verkabelungsjob in wenigen Wochen aus
>dem FF beherrscht. Umgekehrt wird das eher schwierig.
Das möchte ich sehen, vor allem wenn man dazu nie eine Vorlesung
besucht hat. Ich kam, sah, kann es, ist eine verbreitete 
Selbstüberschätzung der geistigen Elite hierzulande.
Da hab ich schon ganz andere Sachen erlebt.

Autor: Bernd (Gast)
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@ Ich
Wir sind ein Elektro-Handwerksbetrieb im Bergischen Land und suchen seit 
Jahren gute qualifizierte Mitarbeiter für Störungssuche an 
Industriemaschinen und weißer Ware.

@ Optimizer
Wir planen und bauen die Steuerungen selbst.
Klar machen wir nicht alles. Ab einer gewissen Größenordnung unterstelle 
ich mich gerne einem fähigen qualifizierten Ingenieur. Diese werden aber 
leider immer seltener.
Es ist wichtig die Grundlagen zu beherrschen.Die Praktische Erfahrung 
ist aber ebenso wichtig. Was nützt das Wissen über die Programmierung 
wenn ich nicht in der Lage bin einen Kabelschuh zu quetschen.
Die dummen Sprüche, das die Ingenieure alles was sie nicht können, in 
kürzester Zeit sich aneignen kann ich nicht mehr hören.

@Mike Hammer
Ich bin Handwerker kein Philosoph und das wird sich nicht ändern.

Gruss Bernd

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Ich bin Handwerker kein Philosoph und das wird sich nicht ändern.
Dann brauchst du dich ja nicht angesprochen zu fühlen, denn ich
schrieb...
Für einen Ingenieur...
Dann ist das natürlich verzeihlich, allerdings hat das mit Philosophie
rein gar nichts zu tun.

Autor: Markus (Gast)
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Bernd schrieb:
> Ich bin Handwerker kein Philosoph und das wird sich nicht ändern.

Als Handwerker wissen wir doch beide das die meisten studierten nach 2 
Wochen aufn Bau heulend aufgeben würden. Entweder man ist Handwerker aus 
Leib und Seele oder man geht hemmungslos unter.

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Optimizer schrieb:
>>Ihr wollt es nicht verstehen.
>>Der Fachkräftemangel bezieht sich auf das ausführende Volk wie Gesellen
>>und Meister. Die Arbeiten für 1,5 bis 3 kEuro/Mon. und bekommen einen
>>Auftrag wie Anschluß einer neuen Maschine, Umbau einer Alten oder
>>Installation einer Halle. Auch einer Steuerung mit 180 EAś und
>>Visiualisierung  gehört dazu.
>>Das ist immer ein Einzelfall, der auch eine individuale Lösung
>>erfordert.
>>Dafür brauchen wir Handwerker.
>
> So eine naive, kurzsichtige Denkweise habe ich selten erlebt: wer bitte
> hat die Maschinen elektrisch und mechanisch konstruiert, die ihr ach so
> wichtigen Handwerker verdrahtet? Haben sich diese komplexen Maschinen im
> luftleeren Raum selbst konstruiert? Und die passende Steuerungssoftware
> für eine komplexe Montagelinie, die bastelst Du als Handwerker auch mal
> kurz an einem Nachmittag zusammen?
>
> Ich sage nur: Schuster, bleib bei Deinen Leisten. Wenn ich mir solche
> Postings durchlese, dann wird mir klar, warum es einfache Handwerker und
> hochqualifizierte und spezialisierte Akademiker gibt. Und das ist gut
> so!

Wollen wir uns nicht darauf einigen, das sich Akademiker und Handwerker 
hervorragend ergänzen? Der Ingenieur entwickelt die Maschinen, der 
Handwerker installiert und bedient sie. Ohne Ing hat der Handwerker 
nichts zu tun und umgekehrt genaiu so.

Gruß,
Stefan

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Stefan Weßels schrieb:
> Wollen wir uns nicht darauf einigen, das sich Akademiker und Handwerker
> hervorragend ergänzen? Der Ingenieur entwickelt die Maschinen, der
> Handwerker installiert und bedient sie. Ohne Ing hat der Handwerker
> nichts zu tun und umgekehrt genaiu so.

So sieht's aus. Was nützt es, wenn ich supertolle Software für einen 
Steuerungsrechner im Auto entwickle, wenn keiner ein Auto montiert?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Möchte ich mal sehen wie Ingenieure Autos montieren.
Da wird dann erst mal geprüft, ob der Kollege der
die Karre geplant hat nicht irgend welchen Mist
konstuiert hat, wetten?
Auf dem Bau kann man Ingenieure und Handwerker
auf Anhieb erkennen. Ratet mal wieso?

Autor: Hulk (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Auf dem Bau kann man Ingenieure und Handwerker
> auf Anhieb erkennen. Ratet mal wieso?

An den Bierflaschen?

Autor: Mine Fields (Gast)
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Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Ingenieur handwerkliche 
Fertigkeiten aneignet ist höher, als dass ein Handwerker sich das Wissen 
eines Ingenieurs aneignet.

Und ein Ingenieur wird sich in vielen Fällen ein besseres Bild von der 
Arbeit eines Handwerkers machen können als umgekehrt.

Zum Thema Auto montieren: Ich kenne einige Ingenieure/Informatiker, die 
den Großteil ihrer Freizeit damit verbringen, an Motorrädern 
herumzuschrauben. Gegen deren Wissen und Fähigkeiten können 
wahrscheinlich viele (vor allem jüngere) gelernte 
KFZ-Mechaniker/Mechatroniker einpacken.

Was sagt uns das: Verallgemeinerungen sind meistens daneben.

Autor: Bernd (Gast)
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Es ist nur seltsam, wie sich viele Ingenieure anmaßen alles zu können 
oder sich aneignen zu können.
Ich kenne z.b. nur wenige Ing. die sich vernünftig eine Mahlzeit 
zubereiten können.
Mann sollte eigentlich seine Grenzen kennen und nicht nur behaupten 
alles besser zu können wie die Leute die damit schon jahrelang Ihren 
Lebensunterhalt verdienen.
Wir müssen die Kunden zufriedenstellen und sind sonst schnell Pleite 
oder der Ruf ist ruiniert.
Ein Ingenieur wird bei Unfähigkeit entlassen, und bewirbt sich woanders.
Je mehr ich lerne, umso mehr fällt mir auf, was ich nicht weiss.

Gruss Bernd

Autor: High Performer (Gast)
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Zum Thema Handwerker. Meine Erfahrung mit Handwerkern im privaten Umfeld 
ist einfach folgende: Pfusch an allen Ecken und Enden, manchmal kommt es 
einem so vor, als würde der Handwerker zum ersten Mal ausüben. Dafür 
aber Stundensätze kassieren, dass man als Akademiker nur neidisch werden 
kann.

Im geschäftlichen Umfeld ist es zumindest bei mir so: Der Unterschied 
zwischen Handwerkern und Ingenieuren ist ganz enorm. Mehr möchte ich 
dazu nicht sagen.

Das Bild des Fachidioten, das gerne mal dem Ingenieur angehängt wird, 
ist totaler Unfug.

Autor: Lasst mich Arzt (ich_bin_durch)
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Ingenieur vs. Techniker hatten wir schon genug, aber Ingenieur vs. 
Handwerker ist neu. Man ihr übertrefft euch mal wieder selbst! :-)

Autor: Hermann (Gast)
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Früher wußte ich nicht wie man Ing. schreibt. Heute bin ich einer und 
weiß es immer noch nicht. Macht nix. Heute entwickle ich Maschinen für 
den globalen Einsatz unter Berücksichtigung der Regulatorien einzelner 
Länder. Die Geräte werden von Jahr zu Jahr immer komplexer. Man will ja 
schließlich gegenüber anderen mit den Vorzügen des eigenen Produktes 
punkten. Gleichzeitig steht man unter Kosten und Zeitdruck und will 
trotzdem ein hochqualitatives Produkt abliefern. Eine gewisse Fehlerrate 
hat jedes System.

Was ich sagen will ist, dass man es nicht so pauschal sagen kann, dass 
Ing. unfähige Fachidioten sind. Wie überall liegt da eine Gaußkurve 
drüber.

Autor: IGBT (Gast)
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Hermann schrieb:
> Was ich sagen will ist, dass man es nicht so pauschal sagen kann, dass
> Ing. unfähige Fachidioten sind. Wie überall liegt da eine Gaußkurve
> drüber.

Ingenieure sind eher keine Fachidioten. Allerdings ist das auch keine 
Gaußkurve, sondern eine logarithmische Poissonverteilung.

Beim Handwerker würde ich dir zustimmen, das sind 'Fachidioten' (ich mag 
den Begriff nicht). Der Elektriker ist kein Maurer und der Maurer kein 
Elektriker und auch kein Tischler und auch kein Klempner - ganz wenig 
Überschneidung.
(Der Ingenieur kann alle diese 'Jobs' machen, da er die Theorie 
entwickelt, die von diesen Anwendern nur gelernt wird - wenn auch nicht 
besonders gut (also schnell), weil er nicht in jedem Gebiet praktische 
Erfahrung haben kann - aber jeder Ingenieur steckt in seinem Hobby jeden 
Meister in die Tasche nach ein paar Jahren) -

Die Ingenieure mussten schon im Studium durch verschiedene Themen und 
sind schon von daher mehr wissend als Laien in vielen Gebieten und keine 
Idioten.
Dann müssen sich ca. 2/3 aller Ings. in ihrem Berufsleben in viele neue 
Gebiete einarbeiten bis hin zu völlig neu orientieren und sind 
hinsichtlich dieser Eigenschaft die fähigste Berufsgruppe.

Ingenieure sind per Definition Universalisten, die sich spezialisieren 
können!

Autor: High Performer (Gast)
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>Universalisten

Generalisten

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Eher Optimisten mit einem überdrehtem Ego.

Autor: Herbert (Gast)
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>Ingenieure sind eher keine Fachidioten.....
>(Der Ingenieur kann alle diese 'Jobs' machen, da er die Theorie
>entwickelt, .....- aber jeder Ingenieur steckt in seinem Hobby jeden
>Meister in die Tasche nach ein paar Jahren) -
>Ingenieure sind per Definition Universalisten, die sich spezialisieren
>können!

AH,UH, Balsam auf meine Seele. Das geht runter wie Oel. Nach so grossem 
Lob  fuer die Ingenieuere fuehle ich mich deutlich besser. Ich wusste 
gar nicht, dass wir so gut sind.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@ Herbert
>Eher Optimisten mit einem überdrehtem Ego.
Das nennst du gut? Eher ernüchternd, würde ich sagen.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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>Ich wusste gar nicht, dass wir so gut sind.

"sind" oder "sein sollten"?

Beitrag #1864297 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: ING (Gast)
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Ganz Unrecht hat er nicht. Selbst im Investmentbanking sind Ingenieure 
zu finden, sie entwickeln Handelssysteme. Sehr viele sind auch bei 
Unternehmensberatungen tätig.
http://www.mckinsey.de/html/karriere/darum_mckinse...

Autor: Peter (Gast)
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@Bernd

Woran liegt es das ihr seit Jahren keine passenden Mitarbeiter findet ?
Melden sich nur "Idioten" oder Fachkräfte mit überhöhten 
Lohnvorstellungen?

Sind alle guten Mitarbeiter inzwischen aus dem Bergischen Land 
ausgewandert ?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Amüsanter Beitrag von IGBT :-)

Entspricht nicht der Wirklichkeit, wie wir hier immer wieder merken - 
aber trotzdem gut gemacht.

High Performer schrieb:
> Dafür aber Stundensätze kassieren, dass man als Akademiker nur neidisch
> werden kann.

Warum? Der Markt regelt das von ganz alleine. Ingenieure werden weniger 
gebraucht und sind ersetzbar/auslagerbar, Handwerker nicht.

Anscheinend kommt es in vielen Köpfen nicht an, dass eine hochwertige 
Ausbildung noch längst keine hochwertige Bezahlung garantiert.

Bzgl. Kalkulation sind jedenfalls die meisten Ingenieure, mit denen wir 
hier zu tun haben, eine Katastrophe. Das können die meisten Handwerker 
deutlich besser - dieselben Ergebnisse hat man beim Zeitmanagement.

Eine besondere Spezies darunter sind diejenigen, die meinen, sie könnten 
sich kürzester Zeit in jedes beliebige Fachgebiet einarbeiten (ist 
leider unter Ingenieuren weit verbreitet).

Erfahrung? Grundlagen? Praxis? Wozu? Da schnappt man sich ein paar 
Bücher, Google und Wikipedia und schon ist nach ein paar Monaten 
"Experte".

Die Ergebnisse landen dann regelmäßig bei uns ...

Besonders peinlich wird es, wenn die Leute dann nicht einmal den Schneid 
haben, zuzugeben, dass sie von dem Gebiet keine Ahnung haben. Da wird 
alles Mögliche vorgeschoben, aber dass die eigene Unfähigkeit die 
Ursache ist - nein, das kann nicht sein, denn man hat ja die 
Universalausbildung ...

Da ist mir jemand lieber, der klar sagt: "Da hab ich zu wenig Ahnung 
von. Können Sie uns helfen?". So jemandem erklärt man dann auch mal 
gerne etwas, weil man weiss, woran man ist - anstatt nach fünf Minuten 
festzustellen: "Au weia - wo hat er das denn her - praktisch hat der in 
dem Gebiet jedenfalls noch nie gearbeitet."

Auch da unterscheiden sich Ingenieure und Handwerker leider deutlich: im 
erkennen der eigenen Grenzen.

Vielleicht noch zum Schluß: meiner Überzeugung nach steht das meiste 
Wissen nicht in Büchern, sondern wird praktisch vermittelt. Vieles kann 
man sich deswegen auch nicht anlesen, so etwas muss man wortwörtlich 
begreifen.

Chris D.

Autor: Bernd (Gast)
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@ Peter
Es melden sich nur sehr wenige, und dann scheiterts  an der Qualy.
Das ist aber nicht nur bei uns Elektrikern so. Auch bei den Dachdeckern 
und Sanitärleuten ist es so.

Gruss Bernd

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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IGBT schrieb:
> Ingenieure sind per Definition Universalisten, die sich spezialisieren
> können!

Ist es nicht eher so, das sich Ingenieure bis zu einem gewissen Grad 
spezialisieren müssen? Ich denke mal das man nicht alles wissen kann.

Das gilt geanu so auch für den normalen Facharbeiter  Meister  
Techniker.

> Ingenieure sind eher keine Fachidioten.....

Der Facharbeiter / Meister auch nicht, es sei den die betreffende Person 
hat sich dafür enschieden. Da von nehme ich dann allerdings auch die 
Ingenieure nicht aus. Die Weigerung auch mal über den Tellerrand zu 
schauen existiert in allen Bevölkerungsschichten (ich hasse dieses 
Wort).

Ich persönlich arbeite gerne mit unserem Engineering zusammen, das 
beruht auch auf Gegenseitigkeit.

Gruß,
Stefan

Autor: Jöt Ze (joetze)
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Mike Hammer schrieb:
>>Ihr macht ein Studium mit tiefgreifenden theoretischen Kentnissen womit
>>ihr uns Handwerkern weit überlegen seid und könnt mit mehreren Monaten
>>Einarbeitungszeit dem Kunden helfen wie er mehrere tausend Hallen
>>kostengünstig installiert. Das Interresiert den dann nicht mehr.
> Für einen Ingenieur wäre dieser Text Rechtschreib-mäßig ein
> Armutszeugnis. Nobody is perfect.

Auch wenn das thematisch nur am Rande passt:
da sollten unsere Akademiker - und leider besonders die Ingenieure - den 
Ball flach halten.
Auch dieses Forum zeigt deutlich deren Rechtschreibschwäche.
Allein die Unterscheidung "das vs. dass" scheint den Ingenieur 
mehrheitlich intellektuell zu überfordern ...

Autor: Ländle (Gast)
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Zusammenfassend aus dieser Diskussion ist anzumerken:

Es ist besser in Zukunft alle Ingenieurstellen mit deutschen Handwerkern 
zu besetzen. Deutsche Handwerker brauchen kein Studium, sie sind von 
Geburt an die besten Ingenieure. Wenn das so ist, wer besetzt dann die 
Handwerkerstellen? Dann bestimmt die Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ländle schrieb:
> Zusammenfassend aus dieser Diskussion ist anzumerken:
>
> Es ist besser in Zukunft alle Ingenieurstellen mit deutschen Handwerkern
> zu besetzen. Deutsche Handwerker brauchen kein Studium, sie sind von
> Geburt an die besten Ingenieure. Wenn das so ist, wer besetzt dann die
> Handwerkerstellen? Dann bestimmt die Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern.

Nicht wirklich.

Zusammenfassend lässt sich wohl eher sagen:

Es ist ratsam, jemanden zu nehmen, der sich mit der Materie auskennt.

Chris D.

Beitrag #1864635 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Die bleibt aber nicht so alt und wird immer älter.

Beitrag #1865130 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: IGBT (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Vielleicht noch zum Schluß: meiner Überzeugung nach steht das meiste
> Wissen nicht in Büchern, sondern wird praktisch vermittelt. Vieles kann
> man sich deswegen auch nicht anlesen, so etwas muss man wortwörtlich
> begreifen.

In der Tat - das denkst du.

Denke mal über folgendes Beispiel nach:

In vielen afrikanischen Kulturen gab es bis zur Kolonisierung keine 
Schriftsprache. Das Wissen wurde über "begreifen", Geschichten erzählen 
und zeremonielle Rituale und Tänze vermittelt.

Folgende Aufgabe: Wir bauen eine Rakete.

Frage: Wie vermittelt man komplexes Wissen ohne Bücher?

Antwort: Wir haben da einen Spezialisten, der tanzt den PID-Regler Tanz.
Er erlernte ihn von seinem Vater, der von seinem Vater und der von 
seinem usw.

Eine Madenschraube zu tanzen kann ich mir noch vorstellen, auch über 
3000 Jahre nach dem Prinzip aber bei komplexeren Sachen wo kleine Fehler 
das System unbrauchbar machen...?

Bei einigen Kulturen z.B. Indonesien gibt es noch Leute die bauen die 
Schiffe so wie vor 3000 Jahren und die funktionieren. Wenn aber der Baum 
mit genau den Eigenschaften aus irgendwelchen Gründen ersetzt wird, 
funktionieren die Schiffe nicht mehr. Die Leute aber, die damals die 
Schiffe erschaffen haben, gibt es nicht mehr, die kann also keiner 
fragen wie man denn die Konstruktion anpassen muss.

Wie geht die Geschichte ohne Bücher weiter?

Autor: Herald (Gast)
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Im Studium werden dem angehenden Ingenieur Konzepte und Lösungswege 
vorgestellt, die Zeit brauchen um sie zu verstehen.

Der Ingenieur ist derjenige der eine Steuerung entwickelt - Der 
Handwerker ist derjenige der sie einbaut und eventuell programmiert.

Autor: High Performer (Gast)
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>Warum? Der Markt regelt das von ganz alleine. Ingenieure werden weniger
>gebraucht und sind ersetzbar/auslagerbar, Handwerker nicht.

Logische Konsequenzen:

1.) Zu viel Bildung muss sanktioniert werden (z.B. durch sehr hohe 
Studiengebühren)!

2.) Aufnahmebedingungen an den Hochschulen drastisch verschräfen, und 
mittelfristig ca. 80% der deuscthen Hochschulen schließen.

3.) Lehrlinge mit massiven finanziellen Mitteln anlocken.


Ja, Du hast schon recht, dieses unnütze, dumme und technisch ungebildete 
Ingenieurspack sollte man hier in Deutschland an den Pranger stellen!


>Anscheinend kommt es in vielen Köpfen nicht an, dass eine hochwertige
>Ausbildung noch längst keine hochwertige Bezahlung garantiert.

ACK! wir drehen den Spieß jetzt um. Entweder so:

"Eine hochwertige Ausbildung garantiert eine schlechte Bezahlung" oder

"Eine minderwertige Ausbildung garantiert eine hohe Bezahlung".

Nur gibt es kein kleines Problem:

mittelfristig können wir dann hier in .de die Lichter ausschalten. Oder 
wie denkst Du, kann unser Land nur mit Handwerkern überleben.

Deine Ansicht läuft irgend wie völlig konträr zur eigentlich schlüssigen 
Meinung, dass Bildung absolut wichtig ist. Seltsam...

Autor: High Performer (Gast)
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>Der Ingenieur ist derjenige der eine Steuerung entwickelt - Der
>Handwerker ist derjenige der sie einbaut und eventuell programmiert.

Programmiert? Wunschdenken! Wenn es nicht gerade eine absolut trviale 
Steuerungsaufgabe ist, haben Elektriker und auch viele Elektrotechniker 
keine Chance. Da fehlt einfach häufig, neben theoretischen Defiziten, 
die Fähigkeit, strukturiert zu denken. Das Ergebnis durfte ich schon 
öfter mal begutachten. Das ist dann oft eine chaotische Ansammlung von 
Programmteilen, wobei vieles davon geradezu im trial and error Verfahren 
entstanden ist.

Autor: istegal (Gast)
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Optimizer schrieb:
> ... Da die
> Ingenieursgehälter immer weiter sinken, wird es in Zukunft immer mehr
> Firmen geben, die die "Handwerker" kicken und dafür hochqualifizierte,
> günstige Ingenieure einstellen. ...
Ich (echter Handwerker) beherrsche trotzdem das geforderte Handwerk.
Und bin dabei günstiger als der günstigste Ingenieur...

(Psst, ein polnischer Handwerker ist noch günstiger als ich!)

Autor: istegal (Gast)
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High Performer schrieb:
> ... Wenn es nicht gerade eine absolut trviale
> Steuerungsaufgabe ist, haben Elektriker und auch viele Elektrotechniker
> keine Chance. Da fehlt einfach häufig, neben theoretischen Defiziten,
> die Fähigkeit, strukturiert zu denken. ...
Ich kenne sogar Ingenieure, die theoretische Defizite haben.
Strukturiert denken können die auch nicht.
Müssen die ihr Diplom wieder abgeben?

Autor: Herald (Gast)
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Ich habe nix gegen eine patenten Handwerker. Dem sagt man was man möchte 
und der kann es umsetzen. Er ist in der Lage bei Problemen eine Lösung 
zu finden. Ein halber Ingenieur eben.

Aber wie überall wird gespart und nur derjenige der seine Leistung zum 
niedrigsten Preis anbietet, überlebt. Mir kommt es so vor als wären die 
Hälfte aller Handwerker eher vor kurzem angelernte. Also ich spreche 
jetzt nur von den Handwerkern die Privatpersonen ihre Dienste anbieten.

Ich habe aber auch nix gegen einen patenten Ingenieur. Dem sagt mas man 
möchte und der kann es umsetzen. Er ist in der Lage bei Problemen eine 
Lösung zu finden. Ein wahres Genie eben.

Aber wie überall wird gespart und nur derjenige der seine Leistung zum 
niedrigsten Preis anbietet, überlebt. Mir kommt es so vor als wären die 
Hälfte aller Ingenieure eher vor kurzem eingewiesene. Also ich spreche 
jetzt nur von den Ingenieuren die von Dienstleistern angeboten werden.

Autor: Herald (Gast)
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Obwohl ich mich Ingenieur nennen darf, bin ich auch dafür das solche 
Defizitären ihr Stück Papier wieder abgeben sollten.

Autor: Wilhelm (Gast)
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High Performer schrieb:

>Programmiert? Wunschdenken! Wenn es nicht gerade eine
>absolut trviale Steuerungsaufgabe ist, haben Elektriker
>und auch viele Elektrotechniker keine Chance.

In meiner ehemaligen Firma, in der ich als Entwickler entlassen wurde, 
wollte man fortan den Elektroniker (der die Ingenieure mit allerlei 
Hilfsarbeiten unterstützte) mit der HW-/SW-Entwicklung betrauen. Das 
bekam ich kurz vor meinem Ende noch mit. Und der ist ja auch billiger. 
Jemand hätte da mal sehen können, wie der die Augen verdreht! Der Chef 
kam öfter mit solchen Klöpsen. Bei irgendwelchen Einwänden, selbst wenn 
ein Mitarbeiter gar nichts sagte, und nur tief Luft holte, sagte der 
dann stets: Aber Herr X, sie werden doch wohl intellektuell noch für 
solch eine Aufgabe fähig sein. Das ist ja unterschwellig eine 
Unterspülung des Egos des Mannes. Mit gleichzeitiger Überschätzung von 
dessen Fähigkeiten. Gute Nacht!!!

>Das Ergebnis durfte ich schon öfter mal begutachten.

Ich leider nicht mehr...

Autor: Herald (Gast)
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Man erkennt einige Unerfahrene daran dass sie mit ihrem Abschluss 
prahlen. Aber irgendwann im Beruf erkennen diese, dass man sich erst 
dort qualifiziert. Entweder man steigt auf oder geht unter. Manche 
bleiben ewig auf ihrem Level. Ein Studium/Ausbildung ist nur eine grobe 
Einordnung für den Start ins Berufsleben.

Autor: Herald (Gast)
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...sie werden doch wohl intellektuell noch für solch eine Aufgabe fähig 
sein.

Antwort: "Du Arsch hast mich doch eingestellt. Wenn du so blöd warst 
mich ordentlich einzuschätzen, was kannst du dann überhaupt?" Vorhang 
runter Vorstellung zu Ende.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Herald schrieb:

>Antwort: "Du Arsch hast mich doch eingestellt. Wenn du so
>blöd warst mich ordentlich einzuschätzen, was kannst du
>dann überhaupt?" Vorhang runter Vorstellung zu Ende.

Nöö. So einfach war das gar nicht. Die Geschäftsführer wechselten alle 3 
Jahre, und hatten von ihrem Mitarbeiterstab nicht so die wirkliche 
Ahnung.

Autor: Herald (Gast)
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Das heißt doch, dass sich Chefchen nicht gescheit eingearbeitet hat.

Wir hatten beim Bund mal einen Oberstabsgefreiten. Der war zwar 
rangmäßig weiter unten, aber mit dem sollteste dich lieber nicht 
anlegen. Der war schon solange dabei, dass er irgendwie alle fäden in 
der Hand hatte. Vor dem hatten sogar die Höhergestellten Respekt.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Herald schrieb:

>Der war schon solange dabei, dass er irgendwie alle fäden
>in der Hand hatte. Vor dem hatten sogar die Höhergestellten
>Respekt.

Was hatte denn der verbockt, auf alle Zeiten Oberstabsgefreiter zu 
bleiben? Ist das in der Laufbahn sowas wie der einfache Beamtendienst 
(einfacher Dienst, unterster Level) im öffentlichen Dienst, wo er mit 
diesem Titel schon am oberen Ende der Karriere ist?

Autor: IGBT (Gast)
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Wilhelm schrieb:
> In meiner ehemaligen Firma, in der ich als Entwickler entlassen wurde,
> wollte man fortan den Elektroniker (der die Ingenieure mit allerlei
> Hilfsarbeiten unterstützte) mit der HW-/SW-Entwicklung betrauen.

Das klingt nach sinkendem Schiff - rette sich wer kann!

Komplexe Programmieraufgaben per Wechsel im Flug selbst an Jemanden zu 
übertragen der es kann, bedeutet Zeitverlust von 3 Monaten bei den 
Sachen mit denen ich so zu tun habe.

Die sowas entscheiden haben nicht Ansatzweise eine Vorstellung von den 
Leveln die zwischen 'Ich mache mal eine Excel, Word, PP - Datei um das 
zu untersuchen' zwischen dem was wir so machen.

Ich sehe das jetzt aus verschiedenen Positionen, da ich ja 
Abteilungsleiter bin - aber in mir schlägt das Herz eines Entwicklers 
und damit sage ich hier informell auch mal was ich denke:
Leute, lasst sie verhungern:
Manager: Wie lange dauert das, dieses Feature zu implementieren?
Entwickler: (denkt) dauert 6 Monate wenn es funktionieren soll und 
ordentlich getestet werden kann. (sagt) 4 Monate - ehrliche Annahme was 
machbar ist.
Manager: Muss in 3 Monaten funktionieren.
Entwickler denkt: kriegen wir hin wenn...
Wenn gibt es nicht.
Nach 3 Monaten geht es ungetestet an den Start.
Wir kennen das alle.
Die Lösung:
Es gibt zwei Arten von Ingenieuren:
Optimistische Anfänger die ehrliche Prognosen wagen die sie nicht halten 
können. Pessimistische Ingenieure die Murphys Gesetz nicht nur kennen, 
sondern erfahren haben, die sagen: Das geht nicht!
Das geht nicht. (man muss es mehrfach wiederholen, sonst glauben sie es 
nicht) Vielleicht geht es doch, aber dafür müssten wir das, jenes und 
dieses machen.
Beispiel: (ist jetzt mein Klassiker) wir müssen dieses Messsystem für 10 
k kaufen.
Und jetzt wird es einfach. Wenn die dann abwinken - geht nicht, zu teuer 
blabla: Aha, ihr wollt das also nicht wirklich.
Wenn man mit dir redet ob man von den 10 k irgendwie auf 5 k 
runterkommen kann - dann mach das. Jetzt genug der Insider.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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High Performer schrieb:
>>Warum? Der Markt regelt das von ganz alleine. Ingenieure werden weniger
>>gebraucht und sind ersetzbar/auslagerbar, Handwerker nicht.
>
> Logische Konsequenzen:
> ...

Ich habe oben nur die aktuelle Situation skizziert - das heisst nicht, 
dass ich damit glücklich bin.

Ingenieurleistungen lassen sich (leider) auslagern, Handwerkerleistungen 
nicht - so einfach ist das.

> Ja, Du hast schon recht, dieses unnütze, dumme und technisch ungebildete
> Ingenieurspack sollte man hier in Deutschland an den Pranger stellen!

Daher stimme ich dem natürlich auch nicht zu. Außerdem gibt es zwischen 
schwarz und weiss auch noch etwas.

>>Anscheinend kommt es in vielen Köpfen nicht an, dass eine hochwertige
>>Ausbildung noch längst keine hochwertige Bezahlung garantiert.
>
> ACK! wir drehen den Spieß jetzt um. Entweder so:
> "Eine hochwertige Ausbildung garantiert eine schlechte Bezahlung" oder
> "Eine minderwertige Ausbildung garantiert eine hohe Bezahlung".

Leute! Hört doch auf, alles immer ins Extreme zu ziehen.

> Nur gibt es kein kleines Problem:
>
> mittelfristig können wir dann hier in .de die Lichter ausschalten. Oder
> wie denkst Du, kann unser Land nur mit Handwerkern überleben.

Nein. Das wäre auch schlimm. Ich z.B. wäre sicherlich ein furchtbarer 
Handwerker :-)
Aber Ingenieure/Informatiker etc. müssen sich dem globalen Markt 
stellen, Handwerker nicht. Das wirkt sich zwangsläufig auf das Gehalt 
aus.

> Deine Ansicht läuft irgend wie völlig konträr zur eigentlich schlüssigen
> Meinung, dass Bildung absolut wichtig ist. Seltsam...

Nein, das ist nicht seltsam.

Man muss sich nur endlich mal von der vollkommen unsinnigen Korrelation 
von hochwertiger Ausbildung und hohem Verdienst lösen.

Wer Ingenieur werden will, weil es ihm Freude macht und es "sein Ding" 
ist, dann soll er nichts anderes tun.

Ich habe mich nicht selbstständig gemacht, um viel zu verdienen - mir 
ging es nur darum, endlich das tun zu können, was mir liegt und Spaß 
macht.

Geld darf für die Wahl einer hochwertigen Ausbildung ausschlaggebend 
sein sondern die "Lust auf Wissen".

Chris D.

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Herald schrieb:
> Ein Studium/Ausbildung ist nur eine grobe Einordnung für den Start ins
> Berufsleben.

Das sehe ich ähnlich.Jede Ausbildung, zu was und auf welchem Level auch 
immer, stellt nichts weiter als die, hoffentlich erfolgreiche, 
Vermittlung der für das jeweilige Fachgebiet erforderliche Grundwissen 
dar.

Was man nach der Ausbildung daraus macht, ist einem dann selbst 
überlassen.

Ichh finde es nur recht traurig, das Papier (Meisterbrief / Diplom usw.) 
immer mehr zählt, bzw. das Personen ohne das entsprechende Papierchen 
kaum die Chance gegeben wird sich zu beweisen.

Es gibt mit Sicherheit viele Stellen die mit höher qualifizierten 
Personen besetzt werden, weil sie einen Teil der Aufgaben pro Forma 
beherrschen sollten. Ob dem so ist wird oft nicht geprüft. Andere, die 
diese Fertikeiten auch besitzen könnten bekommen keine Chance.....

Ich schreibe nicht von mir. Mir wurde die Chance geboten und ich habe 
sie ergriffen.

Gruß,
Stefan

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Wilhelm schrieb:
> Was hatte denn der verbockt, auf alle Zeiten Oberstabsgefreiter zu
> bleiben?

Es gab zu meiner aktiven Zeit auch die Laufbahn SaZ 12 Mannschaften. 
Dafür muss man nichts verbockt haben. Wir hatte bei uns 2 davon, das 
sind / waren Spitzenleute.

Gruß,
Stefan

Autor: Paul (Gast)
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Wo sind wir jetzt hingekommen? Was vergleicht Ihr Handwerker mit 
Ingenieuren? Beide Berufsgruppen haben so unterschiedliche Aufgaben, da 
gibt es nichts zu vergleichen. Ich spiele doch auch keine Tomate gegen 
den Apfel aus.

Autor: Tüdelü (Gast)
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Paul schrieb:
> Ich spiele doch auch keine Tomate gegen
> den Apfel aus.

Tomaten sind eindeutig besser. Kein Fruchtzucker, ausserdem krieg ich 
immer Sodbrennen von diesen Äpfeln.

Beitrag #1865552 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1865552:
> mach das was du kannst und versuche nicht dir ein paar Schuhe anzuziehen
> die dir ein paar Nummern zu groß sind

Das sollte man grundsätzlich icht tun. Ich bin auch kein Ingenieur, kann 
aber mit Sicherheit sehr viel mehr als das, was ich als Facharbeiter 
können muß. Allerdings weiß ich auch wann ich jemanden fragen sollte, 
der mehr von der Materie versteht als ich.

Gruß,
Stefan

Autor: Marx W. (Gast)
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Mal wieder was zum Ingenieurmangelmärchen:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1277800/

Und an alle,
haltet euch mit euren Kommentaren an den Themen der betreffenden 
Threads!!!!

Autor: Markus (Gast)
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>Und an alle,
>haltet euch mit euren Kommentaren an den Themen der betreffenden
>Threads!!!!

Und vor allen Dingen: schreibt Leserbriefe an die Journalisten. Glaubt 
mir, das nützt etwas, habe ich selbst erlebt. Es schadet nichts, wenn 
die Journalisten auch mal andere Informationen als von den Lobbyisten 
bekommen.

Autor: Martin (Gast)
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@  Zuckerle ... Und ich lebe recht gut davon ! ...

Schau doch noch einmal über deinen Beitrag: ist doch wirklich armselig 
dein Geschreibsel und dein Dünkel ist einfach widerwärtig. Mein Rat: 
werde ein besserer Mensch und höre auf zu Plenken.

Beitrag #1866108 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Marx W. (Gast)
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Mal was anderes zum Thema "Fachkräftemangel"
Hier die 55 Gründe Ingenieur zu werden, nach Dr. Ing. Ekkehard D. 
Schulz!!!!!!
 Ingenieure....
1 ... Künstler sind.
2 ... Kino-Erlebnisse schaffen.
3 ... immer einen Job finden.
4 ... ein attraktives Studium absolvieren, das Theorie und Praxis 
verbindet.
5 ... hervorragende Herdenführer sind.
6 ... beste Chancen bei Frauen haben.
7 ... erstklassig bezahlt werden.
8 ... in Hollywood beliebt sind.
9 ... unser Essen besser machen.
10 ... Weltrekordler und Olympiasieger machen.
11 ... die Erotik des Alltags erspüren.
12 ... krisenfest sind.
13 ... in Meerestiefen eintauchen, die noch kein Mensch je gesehen hat.
14 ... immer neue Werkstoffe erfinden.
15 ... Verbrecher zur Strecke bringen.
16 ... älteren Menschen das Leben leichter machen.
17 ... »Made in Germany« weltweit zum Gütesiegel gemacht haben.
18 ... Menschenleben retten.
19 ... die Umwelt schützen.
20 ... weltweit eine Sprache sprechen.
21 ... unser Ansehen im Ausland mehren.
22 ... den Mythos Formel 1 mitbegründet habe.
23 ... in vielen Berufsfeldern zu Hause sind.
24 ... uns durch eine noch unbekannte Welt lotsen.
25 ... bei den Mächtigen der Welt hohes Ansehen genießen.
26 ... Popstars sind.
27 ... Gutes sind.
28 ... Multitalente sind.
29 ... Menschheitsträume wahr werden lassen.
30 ... Revolutionen beflügeln.
31 ... cool sind – sie prägen das Lebensgefühl einer Generation.
32 ... unglaubliche Karrieren machen können.
33 ... mobil machen.
34 ... große Kinder und Kinder große Ingenieure sind.
35 ... die Welt vermessen und in ihr Inneres vordringen.
36 ... für eine nachhaltige Entwicklung stehen.
37 ... begeisterte Naturforscher sind.
38 ... Kinder glücklich machen.
39 ... das Leben sicherer machen.
40 ... Wegbereiter großer Architekturleistungen sind.
41 ... Schäden von Naturkatastrophen eindämmen können.
42 ... uns neue Welten im All eröffnen.
43 ... zufrieden mit ihrem Beruf sind.
44 ... mit ihrer Unterhaltungselektronik Jung und Alt glücklich machen.
45 ... die Weltsicht verändern.
46 ... sich stets ihrer Verantwortung stellen müssen.
47 ... die Lebensressource Wasser erschließen.
48 ... Kommunikationsnetze schaffen, ohne die unser Leben nicht mehr 
vorstellbar ist.
49 ... die große Hoffnung für Faulenzer sind.
50 ... Kultur schaffen.
51 ... leben, was seit jeher gilt: Der Mensch ist ein Techniker.
52 ... für Naturwissenschaft und Technik werben.
53 ... wissenschaftliche Forschung befeuern.
54 ... oft auch erfolgreiche Unternehmer sind.
55 .... bis heute den größten Einfluss auf die Gestaltung der Welt 
haben.

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