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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik Projekt Doppelnetzteil


Autor: Kent (Gast)
Datum:
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Hallo zusammen,

ich habe gerade das abgebildete Doppelnetzteil auf dem Steckbrett gebaut
(2x12V, 3A).

Der grüne Teil zeigt die Gleichrichterschaltung; verwendet wird ein
100VA Ringkern-Trafo mit 2x12V wobei die Sekundärwicklungen in der Mitte
zusammengelegt sind.

Der gelbe Teil basiert von der Idee her auf dem Netzteil mit
Komplementärdarlingtonstufe von Hr. Schaerer:

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Viel geändert wurde nicht, allerdings ein anderer Op-AMP (TL081CP)
verwendet und die Regelgung für den negativen Zweig hab ich mir selbst
ausgedacht.

In der Simulation (LTSpice) sah alles prima aus...

Nach dem Aufbau habe ich nun einmal mit einem 33R-Widerstand bei
verschiedenen Ausgangsspannungen den positiven Zweig belastet (Spannung,
Strom, (in Klammern:)Spannungseinbruch,
Spannungsänderung/Stromänderung):

2.5V => 75.8mA   (1mV)  dU/dI = 0.013mV/mA
5V   => 152mA    (6mV)  dU/dI = 0.039mV/mA
8V   => 242mA    (11mV) dU/dI = 0.045mV/mA
10V  => 303mA    (13mV) dU/dI = 0.043mV/mA
12V  => 364mA    (23mV) dU/dI = 0.063mV/mA

Bei einem 10R-Widerstand sahen die Werte so aus:

2.5V => 250mA     (21mV)  dU/dI = 0.084mV/mA
5V   => 500mA     (37mV)  dU/dI = 0.074mV/mA
8V   => 800mA     (63mV)  dU/dI = 0.079mV/mA
10V  => 1000mA    (64mV)  dU/dI = 0.064mV/mA
12V  => 1200mA    (75mV)  dU/dI = 0.063mV/mA

Sind das "brauchbare" bzw. übliche Werte für ein Labornetzteil?
Und wir könnte man den Restbrumm ohne Oszi bestimmen, geht das auch mit
einer Soundkarte?

Da ich noch nicht viel von analoger Elektronik verstehe würde ich mich
über Feedback & Verbesserungsvorschläge freuen. Falls Interesse besteht
kann ich auch gerne die Spice-Datei anhängen.
Autor: Kent (Gast)
Datum:

Achso noch eine Anmerkung, die Referenzspannung am nichtinvertierenden
Eingang von U1 stammt in der richtigen Schaltung aus einer 6.8V
Zenerdiode (mit 6.8K zwischen positiver Spannung & Ground in
Sperrichtung); die Spannung geht dann auf einen Tiefpass aus 6.8K &
10uF.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Das Netzteil hat natürlich keine Strombegrenzung oder Absicherung. Ein
Kurzschluss, und es ist kaputt (und lässt volle Spannung durch).

Daß die Spannung bei steigender Belastung prozentual zurückgeht, ist in
Ordnung, es muß ja eine Regelabweichung vorliegen, damit etwas
auszuregeln ist. Sie müsste vielleicht nicht ganz so hoch sein, aber
letzlich egal denn du würdest es ja an einem Anzteigeinstrument
ausregeln.

Der TL081 ist ziemlich an der Grenze, 2 x 12V gleichgerichtet im
Leerlauf könnten 37V werden, bei 36V die der TL081 aushält. Also nicht
weiter aufbohren. Die Eingänge halten 15V Differenzspannung aus, passt
also auch gerade eben.

Du möchtest 3A ziehen, sonst hättest du nicht zum 100VA Trafo gegriffen.
Schau mal, ob das Netzteil die auch liefert, ohne daß die
Ausgangsspannung einbricht und den Netzbrumm durchlässt. Den Brumm misst
du mit einem Voltmeter im Wechselstrommmessbereich (und eventuell einem
Vorgeschalteten Folienkondentaor, 100nF reichen, falls es Gleichspannung
mitmisst.
Autor: Kent (Gast)
Datum:

Hier die Ergebnisse für den negativen Zweig:

33 Ohm:

2.5V => 75.8mA   (16mV)  dU/dI = 0.211mV/mA
5V   => 152mA    (21mV)  dU/dI = 0.138mV/mA
8V   => 242mA    (38mV)  dU/dI = 0.157mV/mA
10V  => 303mA    (37mV)  dU/dI = 0.122mV/mA
12V  => 364mA    (43mV)  dU/dI = 0.118mV/mA

10 Ohm:

2.5V => 250mA     (25mV)  dU/dI = 0.10mV/mA
5V   => 500mA     (45mV)  dU/dI = 0.09mV/mA
8V   => 800mA     (62mV)  dU/dI = 0.085mV/mA
10V  => 1000mA    (72mV)  dU/dI = 0.072mV/mA
12V  => 1200mA    (74mV)  dU/dI = 0.062mV/mA
Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Kent schrieb:
> über Feedback & Verbesserungsvorschläge freuen

Eine Sicherung würde wenigstens den Trafo vor dem Ausbrennen schützen
bei Kurzschluss. Eleganter wäre natürlich ein Netzteil mit
Überstrombegrenzung um die Längstransistoren vor der vorzeitigen
Siliziumschmelze zu bewahren.
Autor: Kent (Gast)
Datum:

Hallo Mawin, danke für die Tips!

>Das Netzteil hat natürlich keine Strombegrenzung oder Absicherung. Ein
>Kurzschluss, und es ist kaputt (und lässt volle Spannung durch).

Ja zur Strombegrenzung hatte ich mir schon was überlegt, dass per Relais
das Netzteil komplett vom Verbraucher getrennt wird. Der TL081 ließ sich
zumindest in der Simulation prima als Highside-Differenzenverstärker
verwenden (die Betriebsspannung ist ja sogar etwas höher als die
Eingangsspannungen da der Op direkt vom Gleichrichter betrieben wird).
Ich hatte vor 2 0.1R Shunts in den positiven/negativen Ausgang zu legen
und die verstärkte Differenzspannung auf ein RS-Flipflop zu geben
welches das Relais schaltet.

>Daß die Spannung bei steigender Belastung prozentual zurückgeht, ist in
>Ordnung, es muß ja eine Regelabweichung vorliegen, damit etwas
>auszuregeln ist. Sie müsste vielleicht nicht ganz so hoch sein, aber
>letzlich egal denn du würdest es ja an einem Anzteigeinstrument
>ausregeln.

Hast Du einen Vorschlag wie man den Spannungseinbruch verkleinern
könnte? Hat der Offset des Op-Amp damit etwas zu tun?

>Der TL081 ist ziemlich an der Grenze, 2 x 12V gleichgerichtet im
>Leerlauf könnten 37V werden, bei 36V die der TL081 aushält. Also nicht
>weiter aufbohren. Die Eingänge halten 15V Differenzspannung aus, passt
>also auch gerade eben.

Für die Versorgung der Op-Amps ist jeweils eine kleine Diode vorgesehen,
die beim "oberen" OpAmp ca. 0,6V der negativen Versorgungsspannung
"abknapst" und beim "unteren" OpAmp ca. 0,6V der positiven.

>Du möchtest 3A ziehen, sonst hättest du nicht zum 100VA Trafo gegriffen.
>Schau mal, ob das Netzteil die auch liefert, ohne daß die
>Ausgangsspannung einbricht und den Netzbrumm durchlässt. Den Brumm misst
>du mit einem Voltmeter im Wechselstrommmessbereich (und eventuell einem
>Vorgeschalteten Folienkondentaor, 100nF reichen, falls es Gleichspannung
>mitmisst.

Hab es bei 1A eben probiert (3A trau ich mich noch nicht da nur
Breadboard-Aufbau ohne anständige Kühlung) und das Voltmeter zeigt
0.00VAC an, allerdings ist das auch nur so eine billige Gurke aus dem
Baumarkt.
Autor: Kent (Gast)
Datum:

So hab jetzt mal bei 3.2A getestet (beide Leistungstransistoren sind nun
auf einen 13x10x5cm Kühlkörper geschraubt). Die Ausgangsspannung von 8V
ist um 1.24V zusammengebrochen (dU/dI = 0,3875mV/mA). Hinter einem 100n
Folienkondensator war immer noch keine Wechselspannung zu messen. Der
Trafo hat schon leicht angefangen zu brummen.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> Die Ausgangsspannung von 8V ist um 1.24V zusammengebrochen
> Hast Du einen Vorschlag wie man den Spannungseinbruch verkleinern
> könnte? Hat der Offset des Op-Amp damit etwas zu tun?

Es liegt an der Belastung des OpAmp-Ausgangs.
Entweder weniger Strom ziehen, ein leistungsfähigerer OpAmp, oder höher
stromverstärkende Transistoren in der Endstufe.
Ein Schaltungsumbau (dritter Transistor) ändert leider das Verhalten.

> Für die Versorgung der Op-Amps ist jeweils eine kleine Diode vorgesehen,
> die beim "oberen" OpAmp ca. 0,6V der negativen Versorgungsspannung
> "abknapst" und beim "unteren" OpAmp ca. 0,6V der positiven.

Die ist nicht um aus 37V 36V zu machen, sondern um im Einschaltmoment,
wenn die Versorgungsspannungen nicht gleichmässig hochlaufen, eine
Zerstörung eines der OpAmps zu verhindern.

> Ja zur Strombegrenzung hatte ich mir schon was überlegt, dass per Relais
> das Netzteil komplett vom Verbraucher getrennt wird.

So was halte ich für zu langsam (und unelegant).
Autor: Kent (Gast)
Datum:

>Es liegt an der Belastung des OpAmp-Ausgangs.

Glaube ich nicht. In der Simulation fliessen da grad mal 5mA maximal.
Ich habe mal einen OPA551 eingesetzt (ist pinkompatibel), der liefert
200mA dauerhaft. Hat keinerlei Verbesserung gebracht.

>Die ist nicht um aus 37V 36V zu machen, sondern um im Einschaltmoment,
>wenn die Versorgungsspannungen nicht gleichmässig hochlaufen, eine
>Zerstörung eines der OpAmps zu verhindern.

Die gabs in der Originalschaltung nicht und ich hab sie nur reingemacht
um die Spannung etwas zu verkleinern. Ist sicherlich keine tolle
Lösung...
Autor: mhh (Gast)
Datum:

Kent schrieb:
> So hab jetzt mal bei 3.2A getestet (beide Leistungstransistoren sind nun
> auf einen 13x10x5cm Kühlkörper geschraubt). Die Ausgangsspannung von 8V
> ist um 1.24V zusammengebrochen

Da fehlt dann ganz einfach Eingangsspannung bei der Belastung.
So ca. 2,6A kannst Du regulär an den Ausgängen erreichen mit Deinem
Trafo.
Autor: mhh (Gast)
Datum:

(bei symmetrischer Belastung, einzeln mehr)
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> Da fehlt dann ganz einfach Eingangsspannung bei der Belastung.

Dann müsste er einen Brumm bekommen haben.
Da waren aber angeblich glatte 6.76V.
Autor: mhh (Gast)
Datum:

Da wäre günstig, wenn er die Testreihe mit den 3A bei z.B. 5V
Ausgangsspannung noch mal wiederholen würde.
Autor: mhh (Gast)
Datum:

Es könnte auch daran liegen, daß der Aussteuerbereich des OPV sich
auswirkt. Bei höherem Strom verringert er sich und die Betriebsspannung
für den OPV sinkt gleichzeitig.
Autor: Kent (Gast)
Datum:

Ich habe mir mal "Soundcard Oszilloscope" runtergeladen und damit die
Ausgangsspannung geprüft. Erste Erleichterung: Es schwingt schonmal nix
:)
Bei Belastung von >3A war ein deutlicher Sinus zu erkennen; die
Amplitude zu bestimmen scheint mir aber ziemlich unmöglich, zumindest
mit diesem Programm.

>Da wäre günstig, wenn er die Testreihe mit den 3A bei z.B. 5V
>Ausgangsspannung noch mal wiederholen würde.

5V brechen auf 4,14V zusammen bei 1,3A. Ist doch Käse...
Autor: mhh (Gast)
Datum:

Kent schrieb:
> 5V brechen auf 4,14V zusammen bei 1,3A. Ist doch Käse...

4,14V nach 3 m 0,14 mm² an der Last oder direkt am Kollektor von Q1?
Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bei anderen Netzteilen wird die ISTSpannung möglichst nahe am
Verbraucher gemessen, um die Leitungsverluste auszuregeln.
Autor: mhh (Gast)
Datum:

Tausche Q2 und Q4 gegeneinander. Dabei natürlich auch C und E tauschen,
so daß normaler Darlington daraus wird. Dann noch bei den OPVs + und -
Eingang tauschen, C2 und C6 aber an den invertierenden Eingängen
belassen. Dann mache mal die nächste Testreihe. (ich würde dann noch
paar Ohm von den Ausgängen der OPVs zu den Transistoren einfügen)
Autor: Kent (Gast)
Datum:

Danke das war's! :)))

Hab eben mal direkt an der Regelschaltung gemessen (also da wo es auch
der Op-Amp "sieht") und dort bricht die Spannung nur noch unmerklich
ein. Bei 10V und 1A zum Beispiel nicht mehr messbar. Das Netzteil
liefert max. 13,36V und bei 1,3A ist kein Spannungseinbruch erkennbar.
Bei 4,5A gingen die 8V Ausgangsspannung auf 7,91V zurück aber damit kann
ich leben :)

glücklich sei :)
Autor: mhh (Gast)
Datum:

Na dann viel Spass.  :)
Autor: michael (Gast)
Datum:
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Wäre bei 3A nicht ein kleiner Umbau des Pollin-Bausatzes (
http://www.pollin.de/shop/dt/ODc4OTgxOTk-/Bausaetz...
) eine viel einfachere Lösung ?

Ich habe auf Basis zweier solcher Platinen ein kleines Doppel-Netzteil
gebaut (1,5 -37V /3A= und 1,5 -37V= /2A).

Im Moment fehlt nur noch der AVR für die Visualisierung auf LCD und
diverse Mess- und Steueraufgaben.

Gruß,
Michael
Autor: mhh (Gast)
Datum:

michael schrieb:
> Wäre bei 3A nicht ein kleiner Umbau des Pollin-Bausatzes (
> http://www.pollin.de/shop/dt/ODc4OTgxOTk-/Bausaetz...
> ) eine viel einfachere Lösung ?
>
> Ich habe auf Basis zweier solcher Platinen ein kleines Doppel-Netzteil
> gebaut (1,5 -37V /3A= und 1,5 -37V= /2A).

Schaltnetzteil ist nicht mit Labor-/ Bastel-/ SonstWasNetzteil
gleichsetzbar. Gerade bei analogen Basteleien ist das problematisch.

Also es ist Deine Lösung, aber nicht unbedingt für andere die "Bessere".
:)
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Sorry, off topic:

@Michael - wo gibts denn dieses Gehäuse? War das teuer?
Der stabile Rahmen gefällt.

Grüsse
Axel
Autor: michael (Gast)
Datum:

mhh: Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Digital-Technik. Ich dachte
nur "einfacher" auf keinen Fall "besser". Der Bausatz von Pollin ist
sowieso nur eine Minimal-Beschaltung des Reglers. Bei Analog-Technik
muss ich passen, da kenne ich mich kaum aus. Da wirst Du sicher recht
haben.

Axel Ro.: Das Gehäuse hatte ich vor einiger Zeit bei Ebay für ein paar
Euro gekauft. Da war scheinbar schon mal etwas eingebaut. Die 3mm
Alu-Frontplatte mit Löchern hatte ich ausgetauscht.
Unter "Ebay: TV, Video & Elektronik > Für Bastler > Sonstige" habe ich
mittlerweile drei ganz brauchbare Alu-Gehäuse für kleinstes Geld
gekauft. Vielleicht ist wenigstens der OffTopic-Tipp etwas hilfreich.

Gruß,
Michael
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Michael, danke für den Tip. Grüsse Axel
Autor: Kent (Gast)
Datum:

Neben der Tatsache dass man sich mit so einem Schaltnetzteil allen
möglichen hochfrequenten Müll einhandelt hat meine Schaltung noch den
Vorteil dass sie sauber bis auf 0V runterregelbar ist. Außerdem lassen
sich beide Spannungen mit nur einem Poti symmetrisch einstellen. Den
Spannungsteiler für den negativen Zweig hab ich um einen Wendeltrimmer
erweitert und damit konnte ich die Spannungen bis auf 1mV genau
aufeinander abstimmen!

Die Schaltung wird noch weiterentwickelt, u.a. ist jetzt eine
hochstabile gepufferte Referenzdiode verbaut sodass die Spannung auch
bei starker Erwärmung nicht driftet. Im Moment bastle ich an dem
Überstromschutz, der gleichzeitig auch noch 2 Spannungen ausgeben soll
welche dem Strom im pos. & neg. Zweig (in Ampere) entsprechen. Damit
kann man dann direkt auf einen uC oder einen
LCD/7Segment-Treiberbaustein um sich ein schönes digitales Ampermeter
aufzubauen.
Autor: kennie (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Falls es jemanden interessiert, hier ist der aktuelle Plan meines
Doppelnetzteils. Es ist als Prototyp aufgebaut und läuft bislang im
Probebetrieb ganz nett.
Ausgangsspannung +/- 14V, 3A, Kurzschlussicherung, einstellbare
Überlastabschaltung. 2 Ausgänge geben eine Spannung aus, die dem Strom
in Ampere entspricht (für Digitalanzeige).

Ich hab das zur Lesbarkeit mal farbig gemacht:

Hellbraun: Gleichrichtung + Siebung
Dunkelbraun: Versorgungsspannungen für die OP's (TL081)
Lila: Referenzspannung
Hellblau: Regelung mit Längstransistoren
Dunkelblau: Stromspiegel zur Strommessung mit nachgeschalteten
Impedanzwandlern
Rot: Überstrom/Kurzschlussabschaltung mit Relais und RS-Flipflop

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