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Forum: PC Hard- und Software Neues Innenleben für alten PC


Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Hallo zusammen,

ich möchte meinen betagten P4 2,4GHz (1GB Ram / Geforce MX440 Grafik) 
mit einem neuen Innenleben versehen.

Da ich bei der aktuellen Hardwareentwicklung den Anschluss verloren habe 
hier meine Frage:

Ist folgende Konfiguration für normales arbeiten (2D-Cad, Office, 
kleinere Softwareprojekte im Hobbybereich) und einfachere Spiele 
geeignet?

Mainboard ASUS P5-41G-M
Prozessor Core2 Duo E5300
Speicher 2GB DDR3
HDD WD 250GB SATA
Grafikkarte GeForce GT210 mit 512 MB.

Das vorhandene Netzteil hat 350 Watt und ATX 12V Anschlüsse. 
Betriebssystenm soll wieder Windows XP werden.

Danke und Gruß,
Stefan

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Prinzipiell schon, aber:

> Mainboard ASUS P5-41G-M
du meinst sicher das P5G41-M. Das ist allerdings für DDR2-RAM ausgelegt, 
für DDR3 kommt u.a. das P5G41T-M in Frage. Aufpassen, manchmal macht nur 
ein Buchstabe gewaltige Unterschiede!

>Prozessor Core2 Duo E5300
Würd ich nicht nehmen, unterstützt nämlich keine 
Hardware-Virtualisierung. Besser einen aus den Serien ab 6x00, die sind 
nur wenige Euro teurer.

>Speicher 2GB DDR3
Typ muß auf jeden Fall zum Board passen. Keine Billig-Riegel kaufen, das 
rächt sich. Uneingeschränkt empfehlenswert sind bspw. Kingston Value 
RAM.

>HDD WD 250GB SATA
Macht keinen Sinn, da 500er Platten nicht mehr kosten. Bedenke auch, daß 
die Geschwindigkeit der Festplatte das "gefühlte" Arbeitstempo stark 
beeinflusst. Empfehlenswert hier u.a. die WD Caviar Blue WD5000AAKS 500 
GB.

>Grafikkarte GeForce GT210 mit 512 MB.
o.g. Boards haben bereits eine onBoard-Grafik. Ich würde erst mal 
testen, ob die für deine Anwendungen ausreicht. Nachrüsten kannst du 
jederzeit. Und dann keine GT210, sondern etwas leistungsstärkeres wie 
die HD5770 oder GTS250. Die genügen dann auch für anspruchsvolle Spiele.

Autor: oszi40 (Gast)
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Bleibt nur noch zu prüfen ob das Board gut in Dein Gehäuse passt. In 
ungünstigen Fällen ist irgendein Blech im Weg.

Manchmal ist ein Komplettpaket billiger und getetstet. Der Einzelkauf 
hat natürlich den Vorteil, daß man was Ordentliches einbauen kann.

Autor: A. B. (funky)
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Bekommt man überhaupt noch so kleine festplatten?? :D 
Preis/Leistungsmäßig biste mit >= 500GB wohl besser beraten

Die Grafikkarte ist sau lahm, da der Speicher nur mit 64bit angebunden 
ist. Für Office/Cad sicher kein Problem, aber zum Spielen eher 
ungeeignet(kommt aber auch darauf an, wie groß dein Monitor ist)

Ich würde mir direkt 4gb holen...unter XP verschenkst du da zwar bischen 
was, aber RAM kann man nie genug haben.

Beim Netzteil muss man schauen ob es für neue Grafikkarten genug Strom 
auf den 12v/5v Leitungen liefern kann...sollte in der Leistungsklasse 
aber kein Problem sein

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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> für DDR3 kommt u.a. das P5G41T-M in Frage
Ja das meine ich. War ein Vertipper.

Prozessor:
Die Hardwarevirtualisierung hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Danke 
für den Hinweis.

Speicher:
Das da was laut Kompatibilitätsliste eingebaut werden sollte ist schon 
klar. Mit Billigriegeln hatte ich in grauer Vorzeit schon mal Ärger -> 
das brauche ich nicht nochmal.

Gehäuse:
Es ist ein Midi Tower von HP. Da sollte es mit dem genannten Board keine 
Probleme geben.

Auf jeden Fall vielen Dank für Eure Mühe!

gruß,
Stefan

Autor: A. B. (funky)
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naja, also so das problem ist das mit dem speicher heutzutage auch nicht 
mehr...wenn man immer kit-weise kauft, dann klappt das ganz gut.

das mainboard paßt eigentlich immer ins gehäuse...nur überlange 
grafikkarten können manchmal probleme verursachen

Autor: Christian Erker (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Und dann keine GT210, sondern etwas leistungsstärkeres wie
> die HD5770 oder GTS250. Die genügen dann auch für anspruchsvolle Spiele.

Auch wenn ich die HD5770 uneingeschränkt empfehlen kann (die schafft 
deutlich mehr also nur einfache Spiele, viele moderne gehen absolut 
problemlos auf Fulldetail bei mir, allerdings an einem AMD Phenom II X4 
945), wird dafür dann das 350W Netzteil arg knapp ... die HD5770 braucht 
bei Vollast 110W, ein Core 2 Duo so 65W .. das sind schon 175W nur für 
CPU und Graka, mit dem anderen Kram zusammen halte ich das für etwas 
grenzwertig.

Du wirst also u.U. ein besseres Netzteil brauchen, da aber dann bei 
deiner Konfig ohnehin nur das Gehäuse und das optishce Laufwerk vom 
Original übrigbleibt würde ich dir fast raten, den alten PC 
funktionsfähig zu belassen und das die 50-100€ für ein 
Gehäuse+DVD/CDRW-Combolaufwerk auch noch draufzulegen.

Zu Windows XP ... solang du nicht irgendwelche Software hast die direkt 
Bitgewackel an den Ports macht, kann ich eigentlich Windows 7 64bit 
uneingeschränkt empfehlen. Mit einem klapprigen 32bit OS verschenkts du 
imho massig Potential und XP64 ist "etwas" inkompatibel.

Der AVR-Dragon sowie ein OpenOCD-ARM-JTAG-Adapter funktionieren hier 
einwandfrei.

Gruß,
Christian

Autor: Peter (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Würd ich nicht nehmen, unterstützt nämlich keine
> Hardware-Virtualisierung. Besser einen aus den Serien ab 6x00, die sind
> nur wenige Euro teurer.

würde ich kein wert darauf legen, selbst MS-Virutal PC braucht es nicht 
mehr. VM-Ware braucht es eh nicht. Bringt dir also kein Vorteil.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Die Hardwarevirtualisierung wegzulassen, bringt in diesem konkreten Fall 
einen geldwerten "Vorteil" von ca. 5-10 Euro. Davon abgesehen, daß sie 
einen Geschwindigkeitszuwachs bringt, wird sie bspw. zwingend benötigt, 
wenn man unter Windows 7 den XP-Kompatibilitätsmodus verwenden will, der 
nix weiter ist als ein virtualisiertes Windows XP.

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Hallo zusammen,

für mich sind auch die Kosten durchaus ein Argument. Im Moment ist es 
reichlich eng, auch 10 Euro hier und 10 Euro da sind für mich durchaus 
relevant. Deshalb möchte ich eben möglichst wenig ausgeben.

Den alten Rechner wollte ich eigentlich nicht einlagern. Das Innenleben 
würde ich dann in ein noch älteres verfügbares Gehäuse verlagern. Es 
sind noch 2 Notebooks verfügbar, das sollte dann für die ganze Familie 
reichen.

Windows XP deshalb, da es alt voranden ist. Windows 7 sind wieder 90.- 
Euronen, die würde ich derzeit lieber in Hardware stecken. Außerdem 
kenne sich Frau und Kinder damit aus. Ich bin in der Woche für 
Schulungsmaßnahmen zur verfügung.

Win7 wird kommen, aber eventuell nict sofort.

Zum Bitgewackel: Ich habe nur USB-Programmer.

Danke für Eure Antworten!

Gruß,
Stefan

Autor: Frank K. (fchk)
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Stefan Weßels schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> für mich sind auch die Kosten durchaus ein Argument. Im Moment ist es
> reichlich eng, auch 10 Euro hier und 10 Euro da sind für mich durchaus
> relevant. Deshalb möchte ich eben möglichst wenig ausgeben.

Dann schau mal nach AMD-Systemen. Die Athlons und Phenoms haben immer 
Hardwarevirtualisierung, und die Onboard-Grafik ist deutlich 
leistungsfähiger. Und wenn Du doch noch eine extra Grafikkarte brauchst, 
kannst Du immer noch nachrüsten.

fchk

Autor: ... (Gast)
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Stefan Weßels (swessels) schrieb:

> Windows 7 sind wieder 90.-
> Euronen, die würde ich derzeit lieber in Hardware stecken. Außerdem
> kenne sich Frau und Kinder damit aus. Ich bin in der Woche für
> Schulungsmaßnahmen zur verfügung.

Der groesste Fehler bei der ganzen Planung! Immer mehr richtet sich 
alles auf W7 ein, ob du eine Funkmaus kaufst, einen neuen Scanner etc. 
Hast du kein Windows 7 wirst du auf solche Dinge nicht achten u. dir 
unter Umstaenden zu alte Hardware zulegen y.B. Schnaeppchen Ladenhueter 
etc. die dann beim spaeteren Umstieg nicht mehr laufen werden. Frau und 
Kinder werden dir ausserdem den Umstieg danken, weil es ihnen besser 
gefallen wird als das olle XP. Ausserdem ist es eine Wonne mit anzusehen 
wie leichtgaengig z.B. HW Installation unter W7 ist. Die ganzen Treiber 
CDs braucht es nicht mehr, das System richtet auch so nahezu alles ein. 
Denke mal drueber nach.

Autor: ... (Gast)
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Den Tipp von Frank kann ich nur unterstuetzen. Onboard Grafik bei AM3 
Mainboard - nix aelteres mehr nehmen! - erspart erst mal die Graka und 
ist mittlerweile sehr schnell, falls man kein Hardcore Gamer ist. Damit 
laesst sich erst mal Geld sparen.

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Stefan Weßels schrieb:
> Ich bin in der Woche für
> Schulungsmaßnahmen zur verfügung.

Mein Gott, was für ein Deutsch..... Da sollte heissen: "In der Woche 
stehe ich für Schulungsmaßnahmen nicht zur verfügung".

> Immer mehr richtet sich alles auf W7 ein [...]

Ok, daran habe ich gar nicht gedacht. Also doch Windows 7.

> Die Athlons und Phenoms haben immer Hardwarevirtualisierung, und die
> Onboard-Grafik ist deutlich leistungsfähiger.

Das wusste ich gar nicht. Wie schon erwähnt, ich bin Hardwareseitig 
leider nicht mehr up to date. Ich schaue auch mal in diese Richtung.

Gruß,
Stefan

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Eine Frage noch zum Thema AMD:

Welchen Chipsatz sollte ich da nehmen? 880G?

Danke und Gruß,
Stefan

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Hi,
ich hab vor 2 Jahren einen FuSi Bürorechner aufgerüstet. Pferdefuß: Das 
Netzteil konnte nur 200W

Es kam rein:
Gigabyte G31 Board
Pentium 5200
4GB Ram
320GB+1TB Platte

läuft heute noch und ist deutlich flotter wie der olle Celeron 2400.

Hat noch eine echte COM und LPT drin. Auch der G41 könnte das haben, die 
ICH7-Southbridge hat noch Legacy-Support.

Autor: Frank K. (fchk)
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Stefan Weßels schrieb:

> Welchen Chipsatz sollte ich da nehmen? 880G?

Ja, kannst Du bedenkenlos nehmen. Der 890GX unterstützt noch zusätzliche 
128 MB "Sideport-RAM" für die Grafik, aber ob sich das lohnt, weiß ich 
nicht. Wahrscheinlich nur bei 3D-Anwendungen. Die Boards mit bestücktem 
Sideport-RAM sind auch etwas teurer.

fchk

Autor: A. B. (funky)
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Wobei bei AMD die Aufrüstmöglichkeiten auch eher beschränkt sind, oder? 
AMD bringt doch zu jeder neuen CPU direkt einen neuen Sockel mit, oder 
ist das nicht mehr so extrem?

Also ich würde eher bei Intel und Socket 775 bleiben. Da kannst du 
erstmal ne ältere CPU reinmachen und wenn es denn sein soll später immer 
nochmal nen Quadcore o.Ä.(falls du so viel Power benötigen solltest).


(Falls es sich bei AMD gebessert hat dann hab ich nix gesagt, aber ne 
Zeitlang war das wirklich extrem)

Autor: A. K. (prx)
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A. B. schrieb:

> Wobei bei AMD die Aufrüstmöglichkeiten auch eher beschränkt sind, oder?
> AMD bringt doch zu jeder neuen CPU direkt einen neuen Sockel mit, oder
> ist das nicht mehr so extrem?

Bei AM2/AM3 ist das nicht so streng, AM3 CPUs sind auch in vielen 
AM2-Boards einsetzbar. Aber einen Core i3/5/7 kriegst du in allen 4 
Gehäusevarianten in keinen Core 2 Sockel rein, es sei denn mit Hammer 
und Meissel.

> (Falls es sich bei AMD gebessert hat dann hab ich nix gesagt, aber ne
> Zeitlang war das wirklich extrem)

Machst du das oft? Die Idee klingt stets ganz nett, aber meiner 
Erfahrung nach lohnt sich das selten, weil der bestehende Prozessor für 
ein paar Jahre gut ist und eine reine CPU-Aufrüstung anschliessend schon 
aus anderen Gründen wie optisch angebundener Grafiklösung (abgesetzt 
angebracht, weil gleichzeitig Schwimmbadheizung), DDR5-RAM, USB 6.0 usw. 
nicht mehr sinnvoll ist.

Autor: A. B. (funky)
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hmmm...also beim Sockel 775 war es eigentlich das erste System wo das 
gut ging.

die meisten CPUs passen rein, PCIe haben auch alle Boards und DDR2 Ram 
schlucken auch alle.

Aber stimmt schon...Hauptkriterium sollte es nicht sein

Autor: ... (Gast)
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Stefan Weßels (swessels) schrieb:

>> Immer mehr richtet sich alles auf W7 ein [...]

> Ok, daran habe ich gar nicht gedacht. Also doch Windows 7.

Würde ich dir auf jeden Fall raten. Man bekommt für nicht allzu viel 
Geld quasi einen "neuen Rechner" (gefühlsmäßig ;)) der gerade die ganze 
"Treiebrei" die noch unter XP und davor nötig war spürbar erleichtert. 
Deine Familie wird es dir außerdem danken (W7 sieht sehr schick aus mit 
halbwegs aktueller Hardware).

> Eine Frage noch zum Thema AMD:

> Welchen Chipsatz sollte ich da nehmen? 880G?

> Danke und Gruß,
> Stefan

Für meinen Umstieg auf Windows 7 hatte ich mir ein preiswertes AMD 
Mainboard mit 785G Chipsatz geholt und Onboard Grafik mit ATI Radeon 
HD4200 Grafik-Chipsatz (da steckt ein ATI Radeon Chip RS 880 dahinter). 
Läuft super! Kann Problemlos HD-Videos abspielen. Falls doch mal später 
der Hardcore-Games in mir erwacht, einen PCI-Express Steckplatz für ein 
Power-Grafikkärtchen ist vorhanden. ;) Aber die Onboard ist schon recht 
leistungsfähig, kein Vergleich mit dem was man früher auf den Brettern 
plaziert hatte. Die momentanen Chipsätze (880G) sind noch 
leistungsfähiger.

Ich wollte übrigens auch erst aus Sparsamkeit noch ein AM2+ Mainboard + 
AM2+ Prozessor nehmen. Letztes Jahr gab es noch sehr viel AM2 und AM2+ 
Prozessoren. Hatte mich trotz Knausrigkeit dann aber doch für den 
aktuellen AM3 entschieden. Heute bin ich sehr froh darüber, weil das 
CPU-Angebot für AM3 deutlich überwiegt (das war letztes Jahr noch nicht 
der Fall) und die Preise für AM3 gesunken sind, während AM2(+) immer 
mehr ausdünnt. Hatte mir einfach für den Einstieg den kleinen 
preiswerten Sempron 140 geholt (dachte erst, wird wohl von der Leistung 
nicht so dolle sein, aber Pustekuchen, war spürbar schneller als mein 
alter Athlon 3500). Momentan habe ich den noch immer drin und eigentlich 
kein Bedarf ihn umbedingt auszutauschen (läuft alles flüssig, inkl. 
HD-Video). Werde ihn aber bei Lust und Laune mal gelegentlich durch 
einen Mehrkerner Phenom ersetzen. Wichtig war mir beim Mainbard bereits 
DDR-3 RAM Sockel zu haben, auch wenn die RAMs dafür noch spürbar teurer 
waren als DDR-2. Jetzt gibt es bereits recht preiswert gute Angebote für 
4GB RAM (siehe z.B. Alternate). Ich hab mich noch zum Einstieg mit zwei 
1 GByte Modulen begnügt. ;) Der AM3 Sempron wird auch gerne in einem 
lüfterlosen System fürs Wohnzimmer eingesetzt, weil er so sparsam ist 
(falls er dann doch mal "arbeitslos" werden sollte oder als Zweitproz 
wenn mal was kaputtgeht, zum testen oder sontwas). Das "mehr an 
Leistung" was Intel hier und da vielleicht bietet war für mich nie ein 
Kaufgrund, sondern viel eher der Preisvorteil den AMD bietet (viel 
Leistung für wenig Geld). Und wenn man wirklich Leistung satt braucht, 
dann muss sich ein Sechskerner Phenom auch vor keinem Intel verstecken - 
man hat also alle Aufrüstmöglichkeiten.

Autor: A. K. (prx)
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... schrieb:

> 1 GByte Modulen begnügt. ;) Der AM3 Sempron wird auch gerne in einem
> lüfterlosen System fürs Wohnzimmer eingesetzt, weil er so sparsam ist

Kann ich bestätigen. Bei einem VDR System mit Video-Dekodierung im 
NVidia-Mainboardgrafikchip scheint ebendieser Grafikchip mehr Leistung 
zu verbraten als die CPU. Dafür muss er aber ohne Lüfter auskommen, 
während die CPU einen drauf hat. Verkehrte Welt.

NB: Das Lüfterchen in AMDs Box ist bemerkenswert leise. Kein Grund es 
wegzulassen. Ist ein System, bei dem man die Power-LED wirklich braucht, 
denn man hört nicht gleich, dass man es eingeschaltet hat.

Autor: Stefan Weßels (swessels)
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Hallo,

nochmals Danke für Eure Mühe. Ich werde mich in Ruhe mit der Materie 
auseinandersetzten. Vielleicht bleibt ja vom Weihnachtsgeld genug für 
etwas größere Sprünge.

2 Fragen hab ich noch:

1. Wo ist der große Unterschied zwischen Athlon und Phenom ?
2. Ist eventuell auch ein Core I3 sinnvoll?

Danke und Gruß,
Stefan

Autor: Frank K. (fchk)
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Stefan Weßels schrieb:

> 1. Wo ist der große Unterschied zwischen Athlon und Phenom ?

Marketingblubb. Phenom ist eher für die höherwertigen Prozessoren mit 
mehr Kernen und mehr Cache gedacht, Athlon eher für die günstigeren. 
Grundlegende technische Unterschiede gibts nicht.

> 2. Ist eventuell auch ein Core I3 sinnvoll?

Wenn Du Dich mit einer langsameren Chipsatzgrafik zufrieden gibst, dann 
ja.

fchk

Autor: mhh (Gast)
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Stefan Weßels schrieb:
> 1. Wo ist der große Unterschied zwischen Athlon und Phenom ?

L3 Cache

Stefan Weßels schrieb:
> 2. Ist eventuell auch ein Core I3 sinnvoll?

Ist eine Glaubensfrage (i3 aber eher nicht, sondern i5). Bestimmte 
Anwendungen sind Intel-, andere AMD-freundlich. Preis/Leistung ist bei 
AMD i.A. besser.

http://www.pcgameshardware.de/aid,691462/PCGH-Eink...

Autor: A. B. (funky)
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den i3 würde ich auch nicht nehmen...dem fehlt das TurboBoost.
Lastest eine Anwendung nicht alle Kerne aus, dann kann der i5 und i7 
automatisch übertakten. Der i3 kann das nicht und hat dadurch 
Performance Einbußen.

Aber wenn Du so auf den Euro schauen musst, dann ist AMD oder Core2Duo 
sicherlich attraktiver.

Und Grafikkarten mit 880G Pendantleistung gibts schon für 30€...auf 
Teufelkommraus muss man also nicht an Chipsatzgrafik festhalten

Autor: A. K. (prx)
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Dualcore Prozessoren der Core i Klasse enthalten bereits einen 
Grafikchip, der hauptsächlich Business-Notebooks und Büro-PCs 
adressiert. Dazu passend enthalten sie (bei i5/i7) auch Support für 
Fernsteuerung des PCs bis hin zu Bildschirmübernahme.

Sie sind gegenüber gleich getakteten Core 2 etwas (integer) bis deutlich 
(floating point) schneller. Aber auch teurer.

Bei mässigen Anforderungen an CPU-Leistung haben aber AMD Lösungen mit 
Mainboardgrafik das bessere Preis/Leistungsverhältnis.

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