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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lion-Akku über USB Laden


Autor: Black Eye (Gast)
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hi, ich habe da so eine idee.

ich würde gerne einen handy akku über usb laden (ist ja möglich wenn das 
handy da ist.
ich möchte jedoch 3 dieser besagten akkus nutzen um ein anderes 
selbstgebautes gerät zu betreiben.

da der usb port 5 V abgibt und die einzellnen Li-Ion akkus 3,7 haben 
stelle ich mir das recht normal vor.

wollte jedoch lieber doch nochmal fragen.

zur erklärung:
die 3 akkus werden für das gerät in reihe geschaltet.
dachte mir zum aufladen diese dann parralel zu schalten.
quasi stecke ich die akkus einzellnt rein und raus oder klebe sie 
zusammen zu einem batteriepack und verpacke diese iwie.

wäre das möglich und was muss ich beachten
und wie könnte ich die schaltung am besten aufbauen (habe bereits einige 
schaltungen gesehen jedoch zu anderen akku typen)

viel dank für eure hilfe.

Black Eye

Autor: Black Eye (Gast)
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über eine lösung mit LiPo akkus hatte ich auch überlegt ist das 
überhaupt möglich ?

Autor: Stefan (Gast)
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Nimm einen Max 1811 den gibt es als Sample bei Maxim
er ist speziel dafür gemacht und ist sicher.
Stefan

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Erstmal: Sicherheit ist bei Li-Akkus sehr wichtig, diese Akkus nehmen 
insbesondere Überladung sehr übel.
Handy-Akkupacks haben meist schon eine Schutzelektronik eingebaut, die 
das Laden bei Überspannnug abbricht. Das ist aber nur eine letzte 
Sicherheitsmaßnahme und darf nicht zum normalen Laden verwendet werden 
(also nicht einfach über einen Vorwiderstand an USB klemmen...).

Beim Laden darf ein bestimmter Ladestrom nicht überschritten werden. 
Meist ist das 1C; bei einem 500mAh-Akkus also 500mA. Und noch wichtiger 
ist die Einhaltung der max. Ladespannung. Bei 3,7V-Akkus sind das 4,2 
Volt.
Diese Spannnug muss sehr genau eingehalten werden.
Das wäre mit einem Spannungsregler mit einer präzisen Referenzdiode 
(z.B. TL431) möglich.

Li-Po ginge auch; diese Akkus sind genauso zu laden wie Li-Ion-Zellen.
Allerdings haben die Modellbau-LiPo-Akkus überhaupt keine 
Schutzelektronik: Wenn da deine Ladeschaltung versagt und die vollen 5V 
vom USB auf den Akku gibt, dann fängt der Akku mit einer nicht allzu 
geringen Wahrscheinlichkeit Feuer...
Da du anscheinend noch kaum Erfahrung mit Elektronik hast, solltest du 
vielleicht die Finger von so einer recht kritischen Lade-Schaltung 
lassen.

Autor: Johannes M. (johannesm)
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Außerdem noch darauf achten, das der USB Port nicht überlastet wird, 
standardmäßig sollte der 500mA schaffen, können aber auch mal mehr oder 
weniger sein, je nach Hersteller (bei mir sind z.B. 1,5A möglich).

Autor: Black Eye (Gast)
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das mit dem max1811 klingt mir iwie als universal antwort
muss ich dabei was beachten ?
oder kann ich den einfach nachbauen und gut ist.

ich hätte gerne die akkus zusammen geladen: da eignet sich ja am besten 
sie in einer parallel schaltung zu laden.
oder wäre hier klar die empfehlung diese einzelnt zu laden ?

danke für die hilfe

Autor: wolle (Gast)
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>muss ich dabei was beachten ?
zunächst die Umschalttaste benutzen
MfG

Autor: Blackeye (Gast)
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wäre es eigentlich möglich.
einfach 2 usb ports zu nehmen als spannugnsversorgung.
quasi usb in reihe schalten um somit 10 V hinzubekommen.
dann könnt ich die akkus ja im prinzip direkt bepumpen oder versteh ich 
an der stelle iwas falsch ?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Blackeye schrieb:
> wäre es eigentlich möglich.
> einfach 2 usb ports zu nehmen als spannugnsversorgung.
> quasi usb in reihe schalten um somit 10 V hinzubekommen.
äh nein.

> dann könnt ich die akkus ja im prinzip direkt bepumpen oder versteh ich
> an der stelle iwas falsch ?
Bepumpen?

Autor: holger (Gast)
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Nein.

Autor: Black Eye (Gast)
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ok scheint das die usb lösung nur mit viel aufwandt zu betreiben wäre 
und einer eigenen umschaltung der baterie von serie in reihe.

dann nur die frage:
wenn ich mir ein 12V netzteil hole (fürs auto bspw.) was müsste ich dann 
beachten (vorwiderstand müsste ja sein da der akku "nur" 11,1V hat und 
die DC versorgung 12V)
meine idee an der stelle wäre es eine LED vorzuschalten um den 
ladungszustand
anzuzeigen (benötigt ja 0,7V) und einen weiteren widerstand um den akku 
zu schützen da ich ja immernoch 0,2V spannung zuviel hätte.

wäre die schaltung so richtig ?

12v+----|R|-->|---|Akku|----(Masse)

wieviel Ampere darf ich maximal nutzen ?
danke für jegliche hilfe

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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NEIN.

kauf den  MAX1811 bei Farnell bzw. hbe-shop, das kostet 5€ und die 
wahrscheinlichkeit dass du was abfackelst ist etwas geringer.

Autor: Ali B. (Gast)
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Da fällt mir nur "Messer, Gabel, ...." dass ist sehr abenteuerlich was 
du hier verzapfst.

Vielleicht solltest du dich mal kurz mit der theoretischen Betrachtung 
des Ladens von Li-Akkus aufhalten.

Du kannst natürlich auch einfach drauflos laden. Riecht manchmal 
komisch, wird kuschelig warm und mit etwas Glück ersparst du dir das 
Anzünden des Kamins, es flackert trotzdem romantisch vor sich hin. 
Dagegen ist das Glimmen der beiden in Reihe geschalteten USB-Ports 
wahrscheinlich nur ein Strohfeuer.

Autor: Black Eye (Gast)
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@nicht "gast": ist der max1811 nicht fürs laden von bis 5 V ausgelegt ?

wenn ich die akkus in reihe geschaltet habe bin ich jedoch bei 11,1V

@ali b.
wohlmöglich hast du recht das ich mich mit der theoretischen betrachtung 
des ladens von Li-Akkus auseinandersetzen sollte.

gibt es einen Maxnnnn für diesen gebrauch auf für 12V ?
oder wie könnte ich es denn in diesem fall lösen ?

das ich quasi die akkus in reihe laden lasse.

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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Also den Max1811 (vermutlich die beste Wahl) gibt es übrigens auch bei 
Reichelt für 3,95.
Zu den 11,1Volt... Das ist ja die Nennspannung. Die Ladeschlußspannung 
liegt pro LiPo-Zelle bei 4,2V; bei 3 Zellen also 12,6V.
Aaaaaber: Nicht dass Du jetzt auf die Idee kommst, das 12V Autonetzteil 
wieder verwenden zu können...
Kein Scherz: LiPo-Zellen sind nicht mit den "alten" Energiezellen 
vergleichbar. Wenn ich mit einer Zange eine normale Mignon oder so 
zerdrücken will, o.k.. Passiert (fast) nichts. Aber wenn Du z.B. ein 
Loch in eine LiPo-Zelle machst.... Such mal bei Youtube nach LiPo und 
überlge dann nochmal, ob Du solch kritischen Dinge ohne extra Regler 
bauen willst.
Kleiner Hinweis: Selbst die beste Brandversicherung wird - wegen grober 
Fahrlässigkeit - das Haus nicht bezahlen :-)

Noch ein kurzer Hinweis: LiPos SOLLTEN nur bis zu einer gewissen 
Entladespannung entladen werden, weil sie sonst sofort und 
unwiederbringlich enorme Kapazitätsverluste bekommen (ich glaub pro 0.1V 
unter den 2,5V oder so, sind das schon 10%). LiPos DÜRFEN NIE über die 
Entladeschussspannung (4.2V) geladen werden, weil... Youtube schon 
geschaut? :-)

D.h., Für eine Ladeschaltung von mehreren Zellen musst Du einen Balancer 
verwenden. Da war letztens sogar was bei Elektor...

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Black Eye schrieb:

> wenn ich die akkus in reihe geschaltet habe bin ich jedoch bei 11,1V
oder 11,0 oder 11,2.... Theoretische Werte
> @ali b.
> wohlmöglich hast du recht das ich mich mit der theoretischen betrachtung
> des ladens von Li-Akkus auseinandersetzen sollte.
richtig....

> gibt es einen Maxnnnn für diesen gebrauch auf für 12V ?
> oder wie könnte ich es denn in diesem fall lösen ?
Z.B. Datenblatt runterladen, nachlesen, bei den meisten namhaften 
Herstellern sind im DB sowieso ähnliche Bauteile verlinkt!

> das ich quasi die akkus in reihe laden lasse.
Und was machst wenn einer schon voll ist, und die anderen noch nicht.... 
abschalten oder weiterladen bis die anderen voll sind?;)


Ganz nebenbei bemerkt, lass mal Deine Tastatur reparieren oder kauf Dir 
eine neue bitte!

Autor: Black Eye (Gast)
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ich glaub ich kann mit der lochborung nicht ganz folgen.
mit den 12,6 V habe ich gerade ebend auch gesehen.
trotzdem bleibt die frage wie könnte ich das akkupack laden ?
ich hatte mir schon was überlegt um diese dann parrallel zu schalten 
jedoch müsst ich das wechseln können. da ich diese in reihe benötige um 
die nötige spannung zu bekommen um die schaltung zu betreiben die 
dranhängt und parralel um diese zu laden.

hmm bin iwie jetzt verzweifelt.
bei notebook akkus sind diese doch auch in reihe geschaltet und werden 
per 20V netzteil geladen (3V abzug wegen tolleranz) und 17/4 = 4,25V 
somit würde jeder akku quasi mit 4,25 V geladen und somit ist man in der 
0,05V grenze.
soll heißen wenn ich bei 3 akkus in reihe 4,2*3 = 12,6 bei dem 12V 
netzteil einfach nur zuwenig spannung hätte um diese zu laden und müsste 
mich also an der stelle um ein 14V netzteil kümmern müsste und das dann 
so "runterregeln das ich auf 12,6/12,5 komme ?

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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Versteh mich bitte nicht falsch, aber ganz ehrlich: Geh lieber zu einem 
Modellbauladen und besorg Dir ein LiPo-Ladegerät. Das ist viel billiger 
als ein neues Haus und geht auch sehr viel schneller.
Zu Deinem "20V-Notebook-Geht's-doch-auch-Problem". Weisst Du denn, was 
mit den 20V in dem Notebook alles passiert? In so einem Teil ist viel 
Elektozeug drin und da sind auch etliche Schaltungen, die aus den 20V 
geringere und auch höhere Spannung machen... Ältere Notebooks haben beim 
Display z.B. mehrere hundert Volt... Trotzdem reichen als Eingang 20V.

Ein Modellbauladegerät betreibst Du mit 12V (teilweise haben sie auch 
ein eingebautes Netzteil und Du kannst es direkt mit 230V betreiben) und 
haben idealweise auch gleichen einen Balancer mit drin. Damit bist Du 
auf der sicheren Seite... Bei LiPos musst Du echt ganz andere Maßstäbe 
setzen... Das sind im Grunde schon fast frei verkäufliche Bomben für den 
Privateinsatz...

Autor: Ali B. (Gast)
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Warum auch immer aber ich habe gerade ein Bild vor Augen ....

Kennt ihr diesen kleinen, süßen Kläffer der sich tagelang mit seinem 
eigenen Schwanz beschäftigen kann?

Aber jetzt mal ehrlich Black Eye, wenn du schon einsiehst, das etwas 
literarische Unterstützung dir nicht schaden könnte, dann lass doch der 
Einsicht Taten folgen. Im Anschluss steht es dir frei offene Fragen hier 
vorzutragen. Im Moment kommen hier nur Fragestellungen auf, die dein 
mangelndes Verständnis der Grundproblematik aufzeigen und da hilft nur 
die autodidaktische Eingabe von "Lithium battery", "Lithium charging" 
"ect pp" bei Google. Oder der Suchmaschine deines Vertrauens.

Autor: Oliver (Gast)
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Black Eye schrieb:
> soll heißen wenn ich bei 3 akkus in reihe 4,2*3 = 12,6 bei dem 12V
> netzteil einfach nur zuwenig spannung hätte um diese zu laden und müsste
> mich also an der stelle um ein 14V netzteil kümmern müsste und das dann
> so "runterregeln das ich auf 12,6/12,5 komme ?

Nein.

Das soll heissen, solange du nicht google bemüht hast, und dich in die 
einfachsten Grundlagen der Ladeverfahren von Lipo-Akkus eingelesen hast, 
solltest du schlicht und einfach die Finger davon lassen.

Stattdessen lässt du die Finger von der Shift-Taste. Nicht gut.

Fertige Ladegeräte für 3-Zellen-Lipos zum Anschluß and 12V-15V gibt es 
für wenige Euro im Modellbauzubehör. Ebenso kleine Akkus. Handy-Akkus 
mit dir unbekannter Elektronik drin sind auch kein guter Ausgangspunkt.

Oliver

Autor: me (Gast)
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Beim Notebook sind, so wie es sich gehört, auch alle Einzelzellen 
überwacht.
Ein Lipo benötigt eine CC CV Ladeschaltung. Die Einzelzelle darf nicht 
über 4,2V geladen werden. Zu Ladebeginn braucht es eine entsprechende 
Ladestrombegrenzung. Bei Serienschaltungen werden unbedingt Balancer für 
die Einzelzellen benötigt. Einzelzellen können wie schon mehrfach gesagt 
mit entsprechenden Lade-ICs geladen werden. Maxim hat m.W. auch ICs für 
mehrere Zellen. Ein alter L200 funktioniert ebenfalls sehr gut, wenn man 
weiß was man tut.

Am sichersten und billigsten dürfte dich ein einfaches Ladegerät aus dem 
Modellbaufachhandel kommen. Wichtig ist ein Produkt mit integrierten 
Balancern zu wählen. Wenn du keine zu hohen Ansprüche an die 
Ladeleistung hast, bist du mit 20-30€ aber durchaus dabei.

Parallel laden, seriell entladen ist i.d.R. kein Problem 
(Unterspannungsabschaltung vorausgesetzt!) Was dich an einem mehrpoligen 
Kippschalter verzweifeln lässt, ist mir allerdings nicht ganz klar.

Vielleicht solltest du dein Projekt noch einmal einer 
Machbarkeitsanalyse unterziehen. Der Umgang mit Lithiumakkus ist nicht 
ungefährlich und du scheinst nicht sehr viel Elektronikerfahrung zu 
haben.

mfg

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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Michael B. schrieb:
> Das sind im Grunde schon fast frei verkäufliche Bomben für den
> Privateinsatz...

Doch noch kurz ein weiterer Hinweis, der Dir evtl. die Augen öffnet: Es 
ist noch gar nicht so lange her (3-4 Jahre vielleicht), da durften LiPos 
vom (Modellbau-)Händler nur an einen Kunden verkauft werden, wenn der 
Kunde eine kurze Sicherheitseinweisung bekommen hat und der das dem 
Verkäufer dann auch unterschrieben hat. Hast Du sowas jemals für andere 
Akkus gebraucht? Selbst Autobatterien mit Schwefelsäure wurden da 
großzügiger verkauft...

Autor: Black Eye (Gast)
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mir geht es bei dem kippschalter mehr darum das ich 6 eingänge und 12 
ausgänge haben müsste und nur ein kippschalter.
gibts den ? gut ! ^^
dann hätte ich weniger probleme.
ausser platzmangel vielleicht.

heist ich könnte mit dem mehrpoligen kippschalter dann normal über usb 
laden wenn ich die max1811 schaltung zum laden von li-ion akkus 
nachbauen nur würde der ladeprozess verlängert da ich hallt 3 in reihe 
schalte.
ist das korrekt ?

@ali b.
ich habe offene fragen und bisher hast du mir auch keine quelle die ich 
nachlesen könnte gegeben.
klar kann ich wegen alles google fragen was ich bisweilen auch gemacht 
habe nur dazu gab es leider keinen passenden beitrag.
nur leute die ihren handy akku über usb laden wollen.
aber ob das aufladen mehrerer akkus parallel vom usb port supportet wird 
oder ob ich was beachten muss.
für fragen sind doch foren da.

Autor: Schwarzauge (Gast)
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@Black Eye:
Ganz grob: Du kannst LiIon nicht wie alte NiCd Zellen laden. Damals 
genügte eine Spannungsquelle mit einem Vorwiderstand, bei LiIon nicht 
mehr.

Der Ladevorgang geht von einer Vorladung mit konst. Strom über auf 
Strombegrenzt und am Ende auf Spannungsbegrenzt mit rechtzeitiger 
Abschaltung und das alles schön präzise.
Mit folgendem IC kann man zwar nur zwei Zellen laden, aber auf Seite 15 
hast noch eine Grafik zu meinem Text.
http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/21823c.pdf

Und unter
http://www.batteryuniversity.com/partone-12-german.htm
findest eine schöne Einleitung.

Nicht entmutigen lassen, aber das is halt alles nicht so einfach.

Autor: Black Eye (Gast)
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das es nicht einfach ist war mir ja von vornerein klar :P
das ganze projekt ist ja auch lange noch nicht zuende.
das ladegerät ist ja ebendfalls für eine schaltung von 3en die 
aneinander hängen.
batteryuniversity schau ich mir gerade schon an.
obwohl ich da iwie nur rauslese das man die eckdaten stark beachten soll 
und sonst sollen die recht einfach zu laden sein.

bei der aussage "Die meisten Zellen werden auf 4.20 Volt aufgeladen, mit 
einer Toleranz von +/-0,05V/Zelle. Ein Aufladen auf nur 4.10 Volt 
reduziert die Kapazität um 10%"
würde ich gerne wissen ob jedesmal die kapazität um 10% verringert wird 
oder ob sich das für diese "voll ladung" auswirkt. das quasi der akku 
nur zu 90% geladen wäre. was für meine bedürfnisse eigentlich nicht 
weiter schlimm wäre da ich den akku 1 mal die woche für max 5 stunden 
benötige.
und sonst könnte er über den rest der woche geladen werden bzw einfach 
nur geladen werden.

und ja es tut mir leid das ich immer wiederholt nachfrage bin mir recht 
unsicher und wills richtig machen und den fehler nachzuvollziehen.

danke für all die hilfe bisher.

und Blackeye != Schwarzauge
aber das muss man wirklich nicht erwähnen wenn man google nutzen schon 
rät :P

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Hmmm...wenn ich die Threadüberschrift genauer lese, frag ich mich ob es 
nicht nur Lion-Akkus, sondern auch Tiger-Akkus gibt?;)

Ne mal Spaß beiseite.... was spricht denn dagegen, anstatt Li-Ion, 
einfach NiMh-Zellen zu nehmen? Die sind nicht gar so tragisch was die 
Sicherheit angeht und schonen auch die Hausrat- bzw. 
Gebäudebrandversicherung in indirekter Weise und dadurch meiner Meinung 
nachdoch etwas mehr Anfänger- bzw. DAU-kompatibel.....

Autor: Black Eye (Gast)
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wow mich als dau zu bezeichnen find ich etwas sehr unfreundlich.
hierbei spielt die haltbarkeit und die größe ein rolle (350mAh / 
1000mAh).
deswegen möchte ich diese nicht unbedingt nutzen.

Autor: Sven H. (dsb_sven)
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Also, was die manche hier schon versucht haben durch die Blume zu sagen:

Bitte benutzte die "Großschreibtaste"! Das macht den anderen das Lesen 
deiner Texte erheblich einfacher und gehört schlicht und einfach zur 
deutschen Schriftsprache dazu.


Wieso willst du denn überhaupt über USB laden?
Dir ist schon klar, dass du aus dem USB Port nicht zwingend 500mA ziehen 
kannst? Dafür muss sich dein Gerät erst als Gerät anmelden, dass einen 
erhöhten Strombedarf hat. An Sonsten gibts nur 100mA.

Abgesehen davon müsste ja auch der Rechner, an dessen USB Port du laden 
willst, die ganze Woche laufen.

Vielleicht überdenkst du das Konzept nochmal und kaufst dir dann doch 
ein "richtiges" Ladegerät. Denn irgend ein Ladegerät, das sicherlich 
besser funktioniert als ein selbst gestricktes Teil, wenn du damit noch 
keine Erfahrung gesammelt hast, kostet auch nur zehn bis fünfzehn Euro 
bei Reichelt oder Conrad.

Autor: Black Eye (Gast)
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ich weiß das ich schon mehrfach dazu aufgefordert wurde die shift Taste 
zu nutzen. jedoch hat das Sicherlich nix mit Verständnis zu tun.
und ja ich weiß das es bei den wichtigen Regeln steht.
und ich habe schon weiter oben gesagt das es nicht zwingend notwendig 
ist.
auch ein Ladegerät oder eine alternativ Möglichkeit wäre durchaus i.O.
Ich würde in der Hinsicht aber dann eine Andere schaltung gebrauchen.
bzw wie soll ich es laden. ebendfalls in paraleler Form oder in reihe. 
wenns paralel geschaltet wäre würden ja die 5V des usb ausreichen und 
ich könnte den MAX1811 nutzen und die Ladezeit wäre länger (oder?).
wofür benötige ich dann ein Ladegerät ?
Dann bliebe trotzdem das Problem mit dem Mehrpoligen Kippschalter da ich 
immer noch die Akkus in reihe benötige zur Versorung und parallel zur 
Aufladung.

also wenn mir jemand sagt: "hier nimm das lade gerät schließe die akkus 
so in reihe drann und gut is." alles klar wird gemacht.
oder:"ja Ladezeit erhöt sich um das 3 Fache also ca 9 Stunden." dann 
habe ich ja auch ein ok.

so verständlich ?
ich weiß das es Ladegeräte gibt nur ich finde die Aussage "nimm doch 
einfach" etwas zu ungenau.

vielleicht liegt der fehler iwo auch bei mir.

also geplant ist ein akkupack (3 akkus vom nintendo ds (3,7V/1000mAh) in 
reihe zu betreiben und (egal wie) zu laden dabei soll ein Ausbau der 
Akkus nicht nötig sein!.
an dem akku angeschlossen sind 2 geräte die parallel geschaltet werden 
(obwohl eine reihenschaltung sicherlich auch nicht verkehrt wäre wobei 
ich mir da nicht sicher mit der spannungsverteilung wäre)
1. ein Sendegerät mit 1,5V betrieben.
2. Ein Effektgerät mit 9V+ betrieben.

optional:
ich würde es auch gerne ausschmücken mit 2 leds:
1. wenn das gerät im ladezustand ist
2. wenn das gerät im betriebszustand ist.
3.(beide leds aus) wenn das gerät ausgeschaltet ist bzw. im ladezustand 
ist ohne das es geladen wird.

Autor: Sven H. (dsb_sven)
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Naja, ein Ladegerät brauchst du in jedem Fall.

Ob das nun mit 5V, 12V oder 230V betrieben wird ist die Frage.

Wenn du die Akkus parallel (also alle gleichzeitig) laden kannst, dann 
ist die Ladezeit äquivalent zu der Ladezeit eines einzelnen Akkus. Wenn 
du die in Reihe lädst auch. Einzig, wenn du die Akkus hintereinander 
laden musst, weil z.B. der Strom nicht ausreicht um sie gleichzeitig zu 
laden, dauert's, logischerweise, länger.

Umschalten zwischen Parallelbetrieb und Reihenbetrieb kannst du z.B. mit 
einem Relais, dass von außen, über einen dritten Kontakt, geschaltet 
wird. Im Normalzustand sind die Akkus dann in reihe und zum laden werden 
sie parallel geschaltet und vom Verbraucher getrennt. Dazu musste dir 
dann was überlegen. Kostet dich nen paar Relais aber keinen Strom, da 
die Relais nur zum Laden geschaltet werden müssen.

Dann ist auch das mit den LEDs problemlos realisierbar.


Achso: Das mit der Groß und Kleinschreibung erleichtert einfach das 
Lesen des Postings.

Autor: Ali B. (Gast)
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Sei mir nicht böse Black Eye aber ich bin ungern als Wasserträger 
unterwegs. Was dir hier versucht wird mitzuteilen ist, dass ein Forum 
dir nicht die Aufgabe abnimmt dich eigenständig zu deinem Prob/Thema zu 
informieren.

Lithium laden
About 410,000 results (0.18 seconds)

Ich kann dir sicherlich Links geben oder auch halbwegs anständige 
Literatur, aber ich konnte/kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass 
du von uns Basisarbeit einforderst, die in der Projektplannungsphase 
schon abgeschlossen sein sollten.

Dazu gehört sich mit dem Thema Lithium als Energieträger zu 
beschäftigen. Welche Arten von Lithiumzellen gibt es und was 
unterscheidet sie. Welches sind die Vorteile von Lithium und welche 
Nachteile bringen diese mit sich? Wie sieht die Entladekurve einer Zelle 
aus, was passiert unterhalb der Entladeschwelle? Welche Ladeverfahren 
nutzt man für Lithium, was passiert oberhalb der Ladeschlussspannung? Um 
nur einige mögliche Fragestellungen zu nennen. Antworten finden sich auf 
Infoseiten im www zu hauf und natürlich den Herstellerseiten von solchen 
Akkus.

Der nächste Schritt wäre die geeignete Ladungsquelle. In deinem Fall 
USB. Welche Ströme sind dort verfügbar? Welches Spannungslevel ist 
spezifiziert mit welcher Toleranz? Was passiert im Fehlerfall? Welche 
Fehler können auftreten. Mal die USB-Spec lesen hat da schon den ein 
oder anderen erleuchtet.

Der letzte Schritt ist die geeignete Hardware. Ein Battery Charge 
Controller für USB in deinem Fall oder falls du ein Netzteil nutzt eben 
mit nem Weitbereichseingang. Es gibt im übrigen Controller die können 
beides, also sowohl USB als auch DC. Auch hier hilft die Suche auf den 
Herstellerseiten. Ich für meinen Teil setze aktuell nen BQ24610 von TI 
ein. Es gibt aber auch bei LT gute Controller. Du kannst die ganze Sache 
natürlich diskret entwerfen aber davon ist dir bereits eingänglich 
abgeraten worden.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
Datum:

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Black Eye schrieb:
> wow mich als dau zu bezeichnen find ich etwas sehr unfreundlich.
> hierbei spielt die haltbarkeit und die größe ein rolle (350mAh /
> 1000mAh).
> deswegen möchte ich diese nicht unbedingt nutzen.

Sorry! Um´s etwas netter zu verpacken; Du machst meiner Meinung nach 
nicht den Eindruck, etwas tiefgründiger in die Materie einzugehen, von 
daher der Ratschlag mit den NiMh´s.
Ich würde, wenn ich die Wahl habe, auch eher zu letzteren tendieren, da 
sie doch unkomplizierter sind.

Veto gegen Dein Argument mit der Kapazität (350mAh/1000mAh).... also 
beim Händler um die Ecke krieg ich standardmäßig Zellen mit 2,5Ah in 
AA/AAA, also am Angebot liegts nicht.
Außerdem meine ich, von Dir weiter oben gelesen zu haben, dass Du die 
Zellen nur mal sporadisch einige Min bzw h /Woche benötigst, die 
restliche Zeit können sie laden.
Da ich nicht davon ausgehe dass Du einen batteriebetriebenen 
Schweißtrafo baust ist doch davon auszugehen, dass die Kapazität eher 
sekundärer Gewichtung ist,oder?

Gruß, Sven

Autor: Michael B. (planlessmichi)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Also ich weiß zwar ehrlich gesagt nicht, ob Du als Hilfe so eine 
Schnellzeichnung wie die im Anhang gemeint hast, aber falls ja, dann 
musst Du Dir wirklich noch ein paar Grundeigenschaften von LiPo (Li-Ion) 
anschauen.

Zu der Zeichnung: Die drei Zellen werden normal in Reihe geschaltet. An 
den beiden "Endpunkten" hast Du dann Deine volle Spannung.

Dann wird bei jeder Verbindung ein Kabel nach außen geführt; das ist 
dann der Balancer-Anschluß.

Nun gibt es zwei Varianten, die vom verwendeten Ladegerät abhängen.

Variante 1 - Das Ladegerät lädt über den Balanceranschluß:
Hier musst Du nur den Balancer-Anschluß an das Ladegerät stecken und 
fertig. Das Teil lädt dann jede Zelle getrennt, aber gleichzeitig. Durch 
den Balancer-Anschluß kann es ja jede Zelle einzeln kontaktieren.
Da die Balancer-Anschlußkabel meistens eher dünn sind, können da auch 
nicht so große Ladeströme fließen; die ladung dauert also länger. Bei 
deinen "kleinen" Daten ist das aber eher unwichtig. Diese Art der Ladung 
gibt es eigentlich eher in billigeren Ladegeräten

Variante 2 - Das Ladegerät Lädt über den Akkuanschluß, balanciert aber 
gleichzeitig über den Balancer-Anschluß:
Hier musst Du das Ladegerät an allen Anschlüssen anschließen. Der 
Ladestrom kommt über die - meist sehr viel dickeren - "Hauptanschlüsse" 
und kann daher auch etliche Ampere betragen. Der Balancer überwacht dann 
die Spannungen der einzelnen Zellen. Sobald sich die Spannungen 
"großartig" (also ab 0,1 bis 0,2V) unterscheiden, wird die Zelle, mit 
der größten Spannung etwas über diese Anschlüsse belastet und wieder 
entladen, bis sie wieder so voll ist, wie die Zellen, die noch nicht 
soweit waren...

Ist es jetzt etwas klarer geworden?

Autor: Black Eye (Gast)
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@ Michael B.

ich denke schon also klingt die variante mit dem balancer gut somit kann 
ich mir den einbau von relais auch ersparen. und hätte so mehr platz.

um nochmal alle zu nerven:
Beitrag "Re: Li-Ion Laderegler"
dann könnt ich doch mit loadbalancer und dem 12V (auto netzteil oder 
einem Notebooknetzteil (bzw iwas bei amazon für dc auf ac (12v) suchen))
und damit laden (ja mir ist bewusst das der akku nicht zu 100% geladen 
wäre)
nur um es für mich komfortabler zu halten wäre diese variante ja 
praktisch
wenn ich mich nicht irre sind das dann 20% pro Akku die fehlen (was 
wiederrum jedoch die Lebensdauer erhöhen soll)
dann wiederrum müsste ich ja um die Stromstärke zu verringern (da diese 
meines wissen maximal 1,1A vom balancer unterstützt) widerstände bzw 
auch ein LED als kontrollleuchte zwischenschalten.

lieg ich damit richtig?

Autor: Black Eye (Gast)
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Beitrag "Re: Li-Ion Laderegler"
darauf möchte ich mit einem Fragezeichen verweisen wenn ich darf.

Autor: me (Gast)
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ja und?
was ist dir noch unklar? Lithiumzellen gibt es in verschiedensten 
Bauformen und Materialkombinationen.
LiPo 4,2V Ladeendspannung, 3,7V Nennspannung
LiIon 4,1V Ladeendspannung, 3,6V Nennspannung
LiFePo (A123) 3,6V Ladeendspannung 3,3V Nennspannung
btw sind alles Li-Ion Akkus, aber Umgangssprachlich haben sich die drei 
Arten herausgebildet.
Es gibt aber auch noch andere Arten. Ein Blick ins Datenblatt schadet 
daher nie.

günstige Lipolader z.B. Graupner Li-Charger 4 Plus, Robbe Power Peak A4 
EQ-LCD

günstige Balancer schaffen i.d.R. nur wenige 100mA Differenzstrom. Auch 
gibt es verschiedene Bauarten (mit/ohne Ladeunterbrechung, 
Equalizerfunktion, Balancerfunktion,...)

Wenn du selber bauen willst, wäre ein Trafo mit 3 Sekundärwicklungen, 
Gleichrichtern und L200 Ladeschaltungen eine Option. Die 
potentialgetrennten Einzelzellenladestufen sollten mit deiner 
Serienschaltung kein Problem haben.   MAX1811 sind natürlich auch eine 
feine Sache...

Autor: Black Eye (Gast)
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habs nu mit relais und einem max1811 gelöst
bei reichelt bestellt.
1 rote led als kontroll leuchte da sie zu meinem gehäuse past.
werde sobald ich fertig bin natürlich für alle helfenden ein bild posten 
um das gerät einmal zu zeigen
danke für eure mühe

euer Black Eye

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