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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Hilfe für ein Anschreiben


Autor: Bewerber_0815 (Gast)
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Hallo, in meinem Bewerbungsanschreiben möchte ich meine 
Gehaltvorstellungen, Kündigungsfrist erwähnen. Dazu fehlen mir gute 
Formulierungen. Für jeden Vorschlag bedanke ich mich schonmal im voraus.

Soll ich diese Anmerkung in meinem Bewerbungsschreiben mitaufnehmen ?
"Da ich mich derzeitig in Anstellung befinde, bitte ich Sie, meine 
Bewerbung vertraulich zu behandeln."

Autor: hanswurst (Gast)
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Meine derzeitige Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Monatsende.
Als Gehalt stelle ich mir etwa xxx € jährlich vor.

Die Anmerkung würde ich weg lassen, das sehe ich als selbstverständlich 
an!

Autor: kyb (Gast)
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>Hallo, in meinem Bewerbungsanschreiben möchte ich meine
>Gehaltvorstellungen, Kündigungsfrist erwähnen. Dazu fehlen mir gute
>Formulierungen. Für jeden Vorschlag bedanke ich mich schonmal im voraus.

Mein derzeitiges Einkommen beträgt ca. xy Euro/Jahr. Es wurde eine 
Kündigungsfrist von yx Wochen zum Monatsende vereinbart.

>Soll ich diese Anmerkung in meinem Bewerbungsschreiben mitaufnehmen ?
>"Da ich mich derzeitig in Anstellung befinde, bitte ich Sie, meine
>Bewerbung vertraulich zu behandeln."

Würde ich weglassen. Das ist ja selbstverständlich und aus deinem 
Lebenslauf auch ersichtlich. Außerdem werden Auskünfte üblicherweise 
erst nach einem ersten Vorstellungsgespräch eingeholt und das dann 
anhand von Referenzen, die du gibst. Falls die Welt in deiner Branche 
eher klein ist, besteht aber immer ein Restrisiko (das bei internen 
Bewerbungen durchaus erhöht ist).

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Mit Angabe deiner Gehaltvorstellung diskriminierst du dich zur Ware.
Das muss doch wohl nicht sein, wenn du Würde besitzt?
Schreib, das du wenn eine Einigung abzusehen wäre, würdest du gern
über deine Gehaltsvorstellungen verhandeln. Schließlich muss man
sich ja auch erst mal ein Gesamtbild vom Unternehmen machen und
das geht aus der Ferne ganz schlecht. Kann ja auch ein übler Laden
mit klitschenhafter Ausstattung sein und dann?
Bedenke das die Firma auch ein falsches Spiel spielen könnte und
nur temporär jemand benötigt. Da sollte ein Angebot schon etwas
handfester und verbindlicher sein bevor man ein Stelle aufgibt.

Autor: smoerre (Gast)
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Kündigungsfrist hört sich irgendwie nicht so gut an, ich würde von einem 
"möglichen Eintrittstermin zum ... , unter der Vorraussetzung, daß es zu 
einer ordentlichen Kündigung mit Deinem jetzigen Arbeitsgeber zum ... 
kommt, sprechen.
Gehaltsvorstellung kannst Du, wenn Du darauf Wert legst, erwähnen, aber 
natürlich nicht Dein jetziges Einkommen - das geht niemanden etwas an.
Deine Gehaltsvorstellung sollte deutlich höher als Dein jetziges Gehalt 
liegen - es sei denn bei Dir sind andere Gründe ausschlaggebend.
Immer so teuer wie möglich verkaufen, sonst nimmt man Dich nicht ernst.
Die Anmerkung bringt nichts, Daten, die verschickt werden sind immer 
Vertrauenssache - auf die Behandlung und Weitergabe Deiner Daten hast Du 
nach dem Versand so gut wie keinen Einfluß mehr.
Das gilt generell.
Da hilft ggf. nur vorherige Recherche, inwieweit da Verbindungen zu 
Deiner jetzigen Firma bestehen.

Autor: Bewerber_0815 (Gast)
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Vielen Dank smoerre, für deine Hilfe.

>>Kündigungsfrist hört sich irgendwie nicht so gut an, ich würde von einem
>>"möglichen Eintrittstermin zum ... , unter der Vorraussetzung, daß es zu
>>einer ordentlichen Kündigung mit Deinem jetzigen Arbeitsgeber zum ...
>>kommt, sprechen.

Wie könnte man dies schön in einem Satz formulieren?

Autor: Reiner (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Mit Angabe deiner Gehaltvorstellung diskriminierst du dich zur Ware.
> Das muss doch wohl nicht sein, wenn du Würde besitzt?

Nee, ist klar.

Bewerber_0815 schrieb:
>>>Kündigungsfrist hört sich irgendwie nicht so gut an, ich würde von einem
>>>"möglichen Eintrittstermin zum ... , unter der Vorraussetzung, daß es zu
>>>einer ordentlichen Kündigung mit Deinem jetzigen Arbeitsgeber zum ...
>>>kommt, sprechen.
>
> Wie könnte man dies schön in einem Satz formulieren?

In Deinem jetzigen Vertrag steht was von einer Kündigungsfrist und in 
deinem neuen wird auch etwas von einer Kündigungsfrist drin stehen. Es 
gibt in meinen Augen also keinen Grund das irgendwie umständig zu 
verklausulieren. Und warum sollte es nicht zu einer ordnungsgemäßen 
Kündigung kommen? Zweizeiler aufsetzen, unterschreiben, Schreibtisch 
aufräumen, Resturlaub nehmen und fertig.

Autor: sonstwer (Gast)
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Ich kann nur dazu raten, beim Lesen der Hinweise immer noch selbst das 
Gehirn anzuschalten:

Was zeichnet die Autoren hier aus? Warum sollten gerade sie etwas zu 
sagen haben? Ist jemand vielleicht einfach nur frustriert, dass sich ihm 
so eine Gelegenheit nicht bietet?

Autor: Morg (Gast)
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> Mit Angabe deiner Gehaltvorstellung diskriminierst du dich zur Ware.
> Das muss doch wohl nicht sein, wenn du Würde besitzt?

Dass du dein Leben als geschasster Querulant verbringen willst, ist 
deine Sache. Aber hoer' endlich mal auf, hier andere Leute mit deinem 
Weltenhass zu infizieren.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Dass du dein Leben als geschasster Querulant verbringen willst, ist
>deine Sache. Aber hoer' endlich mal auf, hier andere Leute mit deinem
>Weltenhass zu infizieren.

Jedem steht eine eigene Meinung zu, aber die muss
nicht deiner Meinung entsprechen. Sprich bitte daher
nur für dich und nicht für den Rest der Welt.

>Ich kann nur dazu raten, beim Lesen der Hinweise immer noch selbst das
>Gehirn anzuschalten:
Sprachs, es werde Licht, aber er fand den Schalter nicht.

>Was zeichnet die Autoren hier aus? Warum sollten gerade sie etwas zu
>sagen haben? Ist jemand vielleicht einfach nur frustriert, dass sich ihm
>so eine Gelegenheit nicht bietet?

Jeder der hier postet, hat etwas zu sagen, denn das ist das was
den Menschen ausmacht und ihn vom Tier trennt. Wäre dir das Geschrei
aus einem Zoo oder Urwald lieber?

Autor: sonstwer (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Wäre dir das Geschrei
> aus einem Zoo oder Urwald lieber?

Interessanter Vergleich. Bei manchen Threads dieser Art fällt mir die 
Wahl nicht leicht :D

SCNR

Autor: ich (Gast)
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Die Gehaltsvorstellung nur angeben wenn im Anschreiben explizit 
gefordert, sagt der "Bewerbungsguru" Schrader. Hat ne Menge Bücher zu 
dem Thema verfasst.

Die Schutzklausel, deine Bewerbung vertraulich zu behandeln, würde ich 
(meine Meinung) angeben. Es sei denn, dein jetziger Arbeitgeber weiß das 
du Wechseln willst.

Gruß

Autor: Bewerber_0815 (Gast)
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Sollte ich den jetzigen Arbeitgeber erwähnen oder nicht?
Was meint ihr? EIgentlich sollten die Daten doch vertraulich behandelt 
werden oder?

Autor: Markus (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Mit Angabe deiner Gehaltvorstellung diskriminierst du dich zur Ware.
> Das muss doch wohl nicht sein, wenn du Würde besitzt?

Was ist man denn sonst auf dem Arbeitsmarkt?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Was ist man denn sonst auf dem Arbeitsmarkt?

Ein selbständig denkendes Individuum das Wünsche, Ansprüche und
den Drang nach Selbstverwirklichung hat. Ein angenehmes Leben
nach seinen Vorstellungen strebt dabei doch jeder an. Um diese
Ziele zu erreichen ist es erforderlich das man im Leben im
Allgemeinen und von Arbeitgebern im Besonderen respektiert wird.
Dies ist leider oft nicht der Fall und man wird mit Waren wie
man die im Supermarkt findet, gleichgesetzt. Waren sind still,
braucht sie nicht zu fragen und beschweren sich auch nicht,
man kann auf ihnen rum trampeln wie man will wenn man sie kauft.
Ist das nun grenzenlose Ignoranz oder einfach nur Dummheit
oder eine Form des omipotenten Strebens der Arbeitgeber nach Macht
weil die sonst allein selbst nichts auf die Reihe bekommen? 
Erfahrungsgemäß verlangt die Gesellschaft, das sich der Arbeitnehmer
dem Kalkül des Unternehmers unterwirft aber das muss eigentlich
nicht sein, es sei denn das Bildungsniveau zwischen AG und AN
ist derart groß das es dem AG leicht gemacht wird über seine
Vasallen zu herrschen. In Großunternehmen funktioniert das
extreme Abhängigkeitsverhältnis zwischen AG und AN dank der
Gewerkschaften nicht, in Klein- und Mittelstandsunternehmen
dagegen schon. Nüchtern betrachtet fehlt es hier an einem Ausgleich
der Machtverhältnisse. Bestes Beispiel ist das Ungleichgewicht im
Bewerberverfahren wo der Informationsfluss praktisch nur in eine
Richtung und zum alleinigen Nutzen des Arbeitgebers stattfindet.
Verantwortung wird da dann klein geschrieben oder ist praktisch
nicht existent. Da helfen dann auch nicht Lippenbekenntnisse und
zum Nachteil der Arbeitnehmer probagierten Arbeitgeberfreundliche
Ideologien weiter, denn das treibt die Menschen, die Gesellschaft
und evtl. sogar die ganze Menschheit ins Chaos. Gestern hatte
ich ein Gespräch mit einem Unternehmer und der hat das wieder mal
recht prakmatisch gezeigt das mit diesen Leuten eigentlich nicht
vernünftig zu reden ist.
>Sollte ich den jetzigen Arbeitgeber erwähnen oder nicht?
Nein, wenn du noch nichts anderes hast.
>Was meint ihr? EIgentlich sollten die Daten doch vertraulich behandelt
>werden oder?
Ja, werden die auch wohl, aber was hält den beworbenen AG davon ab
sich bei deinem jetzigen Arbeitgeber Erkundigungen einzuholen?
Hast du vergleichbar die Möglichkeit interessante Informationen
über den Arbeitgeber einzuholen? Z.B. Ob der überzogene Ansprüche
stellt oder die Probezeit missbraucht oder vielleicht geleistete
Stunden nach Gutsherrenart streicht? Wohl kaum und daher wird es
immer ein Ungleichgewicht in der Interessenlage beider Pateien geben.
Erst gestern hab ich mit einem AN gesprochen der seit kurzem einen
400Euro Job als Personenbeförderer bekommen hat. In seinem Vertrag
steht 16 Stunden, aber schon jetzt fährt er mindestens 23 Stunden
die Woche ohne das die geleistete AZ anerkannt, vergütet oder durch
Freizeit ausgeglichen wird. Und das ist nur ein Beispiel.

Beitrag #1865662 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Reiner (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1865662:
> Ich kann doch erst Angaben zu Gehaltsvorstellungen machen wenn mir die
> Konditionen des Arbeitgebers bekannt sind !

Bist Du in allem was Du machst so umständlich? Wenn die Konditionen des 
Arbeitgeber stark von der Branche und der Region abweichen, kommt es in 
den abschließenden Gehaltsverhandlungen zur Sprache. Die Nennung einer 
Summe dient nur dazu, um festzustellen wie man den Preis seiner Arbeit 
prinzipiell einschätzt. Denn nicht der AN ist die Ware sondern die 
Arbeit die er leistet. Großer Unterschied.

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