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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AT Mega88p Fuse


Autor: Claudio L. (claudio51)
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Hi,
ich habe ein Problem mit dem Programmieren der oszillator Fusedes AT 
Mega88P.
mein Programmiergerät ist ein Standard AVRISP MK II.
ich programmiere mit Bascom, und bin für meine Zwecke, bisher zufrieden.
Ich habe eine vorhandene, und lauffähige Baugruppe mit AT Mega 8 mit ein 
At Mega88p bestückt. Die Einstellungen wurden entsprechend angepasst.
Mein Resonator hat 2MHz.
Am Anfang habe ich die Fuse folgendermasse eingestellt:

' CKDIV8 =1 N divide CLK /8
' CKOUT =1 Clock output diasbled
' SUT1 =0 Startup time 64ms
' SUT0 =0
' CKSEL =0111 Osc bis 10MHz
'---------------- FuseBit H: 7-0
' RSTDISBL =1 reset Pin enabled
' DWEN =1 Debug disabled
' SPIEN =0 SPI programmierung enabled
' WDTON =1 Watchdog disabled
' EESAVE =0 EEPROM wird nicht mitgelöscht
' BODLEVEL = 100 Brown outlevel 4,3V
' Extended:
' SELDPRGEN =001 Selbstprogrammierung disabled

Damit konnte ich einige Tage Programmieren und es lief alles stabil. 
Allerdings beim erste Power On startete der oszillator nicht immer 
sofort.
Manchmal mit 20-30s Verzögerung oder durch Klopfen am Gehäuse.
Ich vermutete dass die Einstellung nicht optimal war und studierte die 
Tabellen im Datenblatt des AT Mega 88p
Danach habe ich folgende Einstellungen gewählt:

' CKDIV8 =1 N divide CLK /8
' CKOUT =1 Clock output diasbled
' SUT1 =0 Startup time 64ms
' SUT0 =1
' CKSEL =1011 Osc bis 10MHz
'---------------- FuseBit H: 7-0
' RSTDISBL =1 reset Pin enabled
' DWEN =1 Debug disabled
' SPIEN =0 SPI programmierung enabled
' WDTON =1 Watchdog disabled (wird im Program aktiviert)
' EESAVE =0 EEPROM wird nicht mitgelöscht
' BODLEVEL = 100 Brown outlevel 4,3V
' Extended:
' SELDPRGEN =001 Selbstprogrammierung disabled

So und dann... lief nichts mehr!
Alle Versuche den Prozessor wieder zu beleben mit andere Oszillatoren 
oder externer Takt sind gescheitert.
An den Einstellungen kann ich nichts falsches finden.
Einziger Rettung war auslöten (SMD) und neue rein. Diesselbe Prozedur 
und gleiche Ergebnis.

Hat Jemand Erfahrung mit diese Prozessor Typ? Vielleicht ist ein Bug 
bekannt?
Bei Atmel habe ich nichts gefunden und Service scheint mir dort ein 
Fremdwort zu sein weil eine telefonische Hotline gibt es nicht.
Friss oder stirb ....

Danke für die Rückmeldung

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Schon mal hiermit probiert: http://www.engbedded.com/fusecalc/
Bug ist sicher keiner drinnen.

Autor: Claudio L. (claudio51)
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Danke, die Seite kenne ich und benutze schon.
Da ich diese Prozessortyp non nicht kenne würde es schon helfen zu 
wissen dass jemand die gleiche Fuse dafür schon verwendet hat und keine 
Probleme damit hat.
Übrigens, nachdem ich die Aufschrift auf dem Chip kontrolliert habe,
ist der tatsächlich der Prozessor ATMega88PV eingelötet, spielt 
normalerweise keine Rolle, denn es ist nur die Version, welche ab 1,8V 
arbeitet. Ich verwende  es sowieso mit 5V.

Der neueste Typ ist der ATmega88PA. Hat Jemand diese Prozessor in schon 
in Verwendung?

Autor: Claudio L. (claudio51)
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Ich hab´s!
es war der falsche Oszillator Typ , es müsste nämlich ein Lowpower Typ 
sein.
Mit viel Überredung, mit Hilfe von Oszi, Pullup Widerstäde und 
zusätzlichen  2x 22pF habe es so weit gebracht dass er auch mit einen 
normalen Resonator schwingt, so weit dass ich es umprogrammieren konnte.
Folgende Link hat mir geholfen:

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Fuses

:-))

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