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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hoch kapazitive Keramikkondensatoren ändern Kapazität mit Spannung ?


Autor: Elektronik Bursche (Gast)
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Hallo allerseits,
hier ein Zitat eines Betrags aus dem Forum :
"Bei den Kerkos sollte man auf jeden Fall beachten, dass die Kapazität
(je nach Dielektrikum) stark spannungsabhängig ist."
Es ging dabei um "hochkapazitive" Kerkos (10µF und größer).
Wenn das stimmt, warum ist das denn so ?
Würde mich um eine verständliche aber nicht (zu stark) vereinfachende 
Erklärung freuen.
Warum das ? - Einfach aus Neugier ;-)


MFG
   "Elektonik Bursche"

Autor: Mine Fields (Gast)
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Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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www.linear.com, AN83, anhang

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist (vereinfacht) eine Art Sättigungeffekt, wie sie bei Spulen mit 
Ferritmaterialien schon lange bekannt ist: ab einem bestimmten Strom 
reduziert sich die Induktivität.

Autor: Johannes (Gast)
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> Das ist (vereinfacht) eine Art Sättigungeffekt...

Ich denke, so einfach darf man sich das nicht machen.

Wenn man z.B. an einem X7R-Kondensater die Kapazität mit sehr kleiner 
Wechselspannung misst, erhält man eine deutlich zu kleine Kapazität. 
Wenn man nur die Sättigung betrachtet, müsste man hier eigentlich einen 
zu großen Wert erhalten.

Die Ursache ist hier so eine Art Hysteresekurve bzw. ein Remanenzeffekt; 
beim Umpolen der Spannung muss sich die Polarisation im Dielektrikum 
umdrehen und dafür braucht man eine gewisse Mindestspannung.

Deshalb darf man solche Kondensatoren auch auf keinen Fall im 
Signal-Pfad bei Audio-Anwendungen bzw. analogen Signalen einsetzen, weil 
man da sehr starke Oberwellen erzeugt.

Es sind mehrere nichtlineare Effekte, die hier auftreten, je nachdem ob 
man den Trafo mit Wechselspannung oder mit pulsierender Gleichspannung 
betreibt und wie hoch diese Spannung ist.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Johannes schrieb:
> Wenn man z.B. an einem X7R-Kondensater die Kapazität mit sehr kleiner
> Wechselspannung misst, erhält man eine deutlich zu kleine Kapazität.
Deshalb ist die Messpannung für die Kapazität üblicherweise 
spezifiziert. Gern verwendet wird eine Spannung von 1V.

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