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Forum: Offtopic Modellbahn Kontaktproblem


Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ich habe auf meiner Bahn ( Spur 0 ) alte Zeuke Gleise verlegt.

Im Gegensatz zu Märklin. die " Tin- plate " sind , ist das
Zeuke Material aus unbehandeltem Stahlblech.

Das Problem: Wenn die Gleise mehr als 6 Monate liegen, ent-
stehen durch Rost Übergangswiderstände, die keinen vernünftigen
Stromfluss mehr zulassen.

Anschlußkabel sind alle 2 Meter vorhanden!

Jetzt meine Frage: Könnte ich die Steckverbindungen mit
Korrosionsschutzfett, leitfähiger Paste oder anderweitig schützen?

Ein Verlöten der einzelnen Schienenstücke kommt nicht in Frage,
da dann jede Schiene im Sammlersinn entwertet ist.

Grüße
Bernd

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Spannung etwas erhoehen, sodass die Oxidschicht durchschlaegt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd Funk schrieb:
> Ich habe auf meiner Bahn ( Spur 0 ) alte Zeuke Gleise verlegt.

Schick!

Irgendwo dümpeln in meiner Familie noch Teile einer nichtbestromten 
Spur-0-Märklin-Bahn herum, leider sind die Räder beider Lokomotiven der 
Zinkpest zum Opfer gefallen.

Zum Thema:

In älteren Autos mit mechanischem Zündverteiler wurde Kontaktfett 
verwendet, möglicherweise eignet sich ja das für Deine Schienen, ohne 
sie zu entwerten.
Ansonsten gibt es auch Kontaktspray.

Wie sieht denn das Übergangsverhalten zwischen Schiene und Rädern resp. 
Schleifer aus? Rosten denn diese Oberflächen nicht?

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Probier es mit Waffenöl. Das schützt ausgezeichnet vor Rost. Wird auch 
im Modellbau verwendet, um Verbrennungsmotoren für die Überwinterung zu 
konservieren.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Ich weiß nicht, ein Öl dürfte sich relativ schnell verflüchtigen. 
Probier mal so etwas wie Silikonfett, ich hab damit gute Erfahrungen 
gemacht. Einfach hauchdünn einreiben, schützt vor Rost, greift keinerlei 
Kunststoffe etc an, und hält sich ziemlich lange auf der Oberfläche.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Öl ist wohl nicht die Lösung. Das  schwitz im Sommer aus und
versaut evtl. den Teppichboden.

Aber da gibt es doch so Kupferpaste, die bei Auspuffschrauben verwendet 
wird.

Ich muss mal testen, ob die eine gute Leitfähigkeit hat.

Das optimale Material wäre ja ein Stoff, der die Leitfähigkeit
der Schienenverbindung verbessert und gleichzeitig weitere
Korrosion verhindert.

Die eine Seite der Schienen hat Stifte ( Nägel ) mit ca. 3,2 mm
Durchmesser. Das Problem ist die andere Seite, die Schienen-
profile sind hohl, hier läßt sich Rost kaum entfernen.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> Ich habe auf meiner Bahn ( Spur 0 ) alte Zeuke Gleise verlegt.
>
> Schick!
>
> Irgendwo dümpeln in meiner Familie noch Teile einer nichtbestromten
> Spur-0-Märklin-Bahn herum, leider sind die Räder beider Lokomotiven der
> Zinkpest zum Opfer gefallen.
>
> Zum Thema:
>
> In älteren Autos mit mechanischem Zündverteiler wurde Kontaktfett
> verwendet, möglicherweise eignet sich ja das für Deine Schienen, ohne
> sie zu entwerten.
> Ansonsten gibt es auch Kontaktspray.
>
> Wie sieht denn das Übergangsverhalten zwischen Schiene und Rädern resp.
> Schleifer aus? Rosten denn diese Oberflächen nicht?

Für die Märklinbahn gibt es Ersatzteile ( Ih- bäh ) , es ist kein
großes Problem, auch einer Uhrwerkbahn zu neuem Leben zu verhelfen.

Das Kontaktfett im Zündverteiler hatte die Aufgabe, das Gleitstück des 
Unterbrechers auf der Nockenwelle ( des Verteilers ) zu schmieren.
Das sollte auf keinen Fall zwischen die Kontakte geraten, denn
das gibt Zündaussetzer.

Die Oberfläche der Schienen wird im Betrieb durch die Schleifer
saubergeschrubbt, das ist also nicht das Problem.

Autor: Mario K. (Gast)
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Bau dir einen Polierwagen den du als erstest Fahren läßt.

mario

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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könnte man denn die Kontaktstellen der Gleise nicht mit "Aufputz-Silber" 
veredeln?

Ich weiß nicht, ob der Begriff "Aufputz-Silber" so stimmt, aber ich hab 
in meinem Giftschränkchen so eine kleine Flasche mit einem Totenkopf 
drauf, welches irgend eine milchige Flüssigkeit enthält (und wohl auch 
irgendwelchs Silber-Arsen-wasweißich) und "normalerweise" zur 
Versilberung von  Kupfer-Leiterplatten dient ...

Wenn das blanke Metall das Silberzeugs annimmt, dann würde das ja 
vielleicht ein wenig die Kontaktqualität verbessern...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Das Aufreibesilber funktioniert bei Stahl nicht.

Das Problem beim Reinigen der alten Schienen sind nicht die
" Männchen "- die mit den Stiften, sondern die " Weibchen ".

Das Innere der alten Blechschienen läßt sich nicht wirklich reinigen.

Bei den Zeuke Schienen kommt halt erschwerend dazu, dass es keinerlei
Korrosionsschutz gibt.
Da ist nichts verzinnt ( wie bei Märklin ) oder vernickelt.

Frisch zusammengesteckt funktioniert das trotzdem, wenn die Teile
aber ein halbes Jahr unbenutzt auf der Platte liegen, werden die
Übergangswiderstände der Schienenstöße verdammt schlecht.

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