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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Zweitwecker mit µC an analogem Tel.anschluss mit Speisung aus Ruhespannung


Autor: Erik (Gast)
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Hallo Leutle,

ich brauch mal wieder eure Hilfe.
Ich würde gerne einen analogen Ausgang meiner Fritz!Box "nur klingeln" 
lassen. Dazu folgende Idee:
Fritz!Box a/b -> Klingel-Detektion mit µC -> Melodie an Lautsprecher 
(PWM)

Das µC-Programm und die Melodie-Ausgabe sind dabei kein Problem.
ABER:
Ich denke mal, das man zur Detektierung die Schaltung
Beitrag "Re: Auswertung Anrufsignal am analogen Telefonanschluss"
verwenden kann ????
Ich möchte aber auch gerne die Schaltung und den µC selbst aus der 
Ruhespannung speisen. Also ohne externes Netzteil auskommen. Hier müsste 
ich dann ja den evtl. Wechselanteil wegbekommen und die ca. 60V auf 5V 
runterregeln.
Und genau hier ist mein Problem.
Wie könnte man sowas anstellen? (Bitte, bitte evtl. mit Schaltung).

Danke für eure Ideen.

Gruß
Erik

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

erstmal klären, ab welchen Strom die Fritz auf "Hörer abgenommen" 
erkennt.
Im öffentlichen Netz war wohl nur ca. 1mA zulässig.
Also Akku für die Schaltung und mit kleinem Strom geladen halten...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: schufti (Gast)
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Hi!

Warum so kompliziert? Mach es umgekehrt:
nur den Wechselspannungsanteil zur Versorgung nehmen. Damit startet die 
ganze Schaltung erst wenn Rufspannung anliegt. Mit einem kleinen 
Schaltregler reicht die Energie eines Rufsignals sicher leicht zur 
Überbrückung bis zum nächsten. Das spart auch die Mühe der Detektion.

Autor: Erik (Gast)
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@schufti
Klingt verlockend. Wüsste aber aus dem FF jetzt nicht, wie ich die 
nötige Energie puffern sollte. Dicker Elko klar, aber ob das ausreicht? 
Schließlich wird ja noch ein Lautsprecher betrieben werden.

Autor: schufti (Gast)
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Hi!

Naja, wenn es ein echter LS werden soll, ist's eventuell etwas eng.
Generell wäre mein Konzept dieses:

über ausreichend großen Kondensator (möglichst kleiner Widerstand bei 
25Hz) auf einen Brückengleichrichter und großen Elko.

weiters gehe ich davon aus, dass die Energie für den µC vernachlässigbar 
ist, somit dafür eine Regelung mit (max. hohem) R und ZD reicht und 
gerade mal als "Leckstrom" (< 1mA) in die Energiebilanz eingeht.

Als Endstufe für den LS bietet sich - durch PWM optimal - eine reine 
Klasse D :) an(1 Transistor Lösung) und wird direkt aus der vollen 
Spannung am Ladeelko gespeist bei entspr. "hochohmigem" LS (>32 Ohm)

Etwas experimentieren mit Lade-C und LS-Impedanz sollte brauchbare 
Ergebnisse liefern, schließlich liefen die Tonrufmodule in den ersten 
Tastwahlapparaten auch nicht anders; da gab's auch keinen Akku oder 
Netzteil.

Autor: Erik (Gast)
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@schufti
Stimmt, an Lautsprecher größer 8 Ohm hatte ich gar nicht gedacht.
Werde das mal versuchen. Muss ich so ein Dingens nur noch besorgen.

Danke soweit.

Gruß
Erik

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