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Forum: Platinen Platine vor Bestückung (nach Bohren) reiniegen und löten?


Autor: bill (Gast)
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Hey

Habe meine Platinen nun geätzt und sindsoweit fertig.

Nun hab ich da 2 unterbrechungen bekomm ich die irgentwie zusammen 
maximal 0,3mm lang

Wenn ich gebohrt habe wie kann ich die platine gut reinigen 
brennspiritus hab ich gelesen.  Und dann mit lötlack selbst gemacht 
(Kolophonium in brennspiritus oder Isopropanol aufgelöst)  die 
kontaktpunkte bestreichen und löten geht das so??

wie soll man das ganze dann noch versigeln wenn es bestückt und gelötet 
ist ?? Also lötlack sk10 gibs ja aber des kostet ja so viel


Danke euch :)

Autor: Michael_ (Gast)
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>Wenn ich gebohrt habe wie kann ich die platine gut reinigen
>brennspiritus hab ich gelesen.
Mit Entschichter (15g Entwickler auf 1L) oder Azeton.
So teuer ist Lötlack ja nicht, ist ergiebig und man muß die Preise 
vergleichen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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bill schrieb:
> Kolophonium in brennspiritus oder Isopropanol aufgelöst

Als Flußmittel oder als Lötstoplack?

Autor: MaWin (Gast)
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Du MUSST gar nichts machen, abbürsten, verlöten gut is.

Du KANNST viel machen, vergolden aller Leiterbahnen gegen Korrosion, 
Lötstoppmaske gegen Kurzschlüsse durch Lot.

Kolophonium/Lötlack ist sinnvoll, wenn du die Platine nicht gleich 
bestücken willst, sondern noch einige Wochen lagern wirst.

Nach dem Bestücken musst du gar nichts mehr machen wenn die Platine 
nicht in hochgradig korrosiver Umgebung (im Spritzwasserberech am Auto 
im Winterstreusalz) montiert werden soll sondern trocken im Haus 
verbleibt.

Jede Schutzschicht (conformal coating) erschwert nur die Reparatur.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>(Kolophonium in brennspiritus oder Isopropanol aufgelöst)  die
>kontaktpunkte bestreichen und löten geht das so??
Das wäre eine Möglichkeit aber eigentlich unnötig weil das
Flussmittel in einem feinen Hohlraum von üblichen Elektronik-Lötzinn
schon vorhanden ist und beim löten automatisch schmilzt und so seinen 
Zweck erfüllt.
>wie soll man das ganze dann noch versigeln wenn es bestückt und gelötet
>ist ?? Also lötlack sk10 gibs ja aber des kostet ja so viel

Wozu versiegeln? Wird es nicht in ein Gehäuse eingebaut?
Wenn es erhöhter Luftfeuchtigkeit ausgesetzt wird kann man
die Baugruppe(nach bestücken und löten und erfolgreicher
Inbetriebnahme) mit Plastikspray von Kontakt Chemie satt einsprühen.
Ist zwar auch teuer, aber es gibt schon erschwingliche Spraydosen
ab 100ml die aber nicht jeder Händler hat. Also muss man suchen
bis man was findet.
Jedenfalls reicht so eine kleine Dose für einige dm^2 Platinenfläche.
Die großen Dosen sind natürlich ergiebiger oder man verbraucht sie nie.
Wenn das Treibmittel nicht entweicht halten die Dosen ewig.
Die Beschichtung ist zwar grundsätzlich Lötbar, aber das sollte man nur
bei einer Reparatur in Betracht ziehen weil es danach nicht mehr sehr 
schön aussieht und der Schutz-Film praktisch nicht mehr zu entfernen 
ist.
Meine Meinung: Schaltungen für draußen mit Plastikspray und Schaltungen
für drinnen (also kein Feuchtraum), ohne.
Lötlack sk10 ist wie der Name schon sagt zum Löten da und verhindert
das das Kupfer oxidiert und dann schwieriger zu löten ist.
Man kann es vor dem bohren oder auch danach auftragen und mindestens
einen Tag trocknen lassen weil es sonst klebrig nicht so gut
zu handhaben ist. Ein dünner Film reicht grundsätzlich.
Eine Trocknung von beiden Sprays im Ofen bei niedrigen Temperaturen ist 
zwar grundsätzlich möglich, wenn man nicht warten will aber ich würde
dann keine Lebensmittel in den Ofen mehr backen oder so.
Einige versilbern oder verzinnen die geätzte Platine auch
anstelle Lötlack oder machen dann Lötlack trotzdem drauf.
All das kann die Löteigenschaften nur verbessern aber ein muss
ist es nicht. Muss jeder selbst wissen bzw. ausprobieren
und manche schwören drauf und mache nicht.
Lötlack kann wie Flussmittel mit einer Zahnbürste und Spiritus wieder
abgewaschen werden.
Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Wenn noch weitere Fragen auftauchen, 
nur zu.

Autor: Herbert (Gast)
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Unterbrechungen sind eigentlich nur ein optisches Problem.Die einen 
löten das zusammen und gut ist es die anderen wollen mit so einer 
Ausschussplatine nicht weiterarbeiten und machen eine neue.Dazu gehöre 
auch ich.Ebenso verhält sich das mit mit einer optischen 
Konservierung.So unterschiedlich wie die Ansprüche an Ordnung und 
Sauberkeit in der eigenen Wohnung so unterschiedlich sind auch hier die 
Ansprüche.
Also ich lasse den Fotolack beim bohren grundsätzlich drauf.Nach dem 
entschichten kommt mein Poliblock zum Einsatz und danach wird nach einer 
Reinigung mit Spiritus und Aceton Chemisch verzinnt.Wenn ich die Platine 
nicht gleich weiterverarbeite kommt sk10 zum Einsatz.Dieser Lötlack 
taugt auch als Korrosionsschutz und ist dem Platikspray vorzuziehen weil 
mit Spiritus entfernbar.
Wer nicht verzinnen mag schützt seine Platine nach dem reinigen durch 
den Poliblock mit sk 10 und wäscht diesen samt den Lötrückständen nach 
dem löten wieder ab um sie danach nach dem trocknen erneut 
einzusprühen.Gut trocknen lassen und gut ist es.Ungeschütztes Kupfer 
oxydiert halt mal und die eigenen Fingerabdrücke darauf verewigt ist 
nicht jedermanns Sache.

Autor: David .. (david1)
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Ich hab mir in meinen Anfängen mal sone Dose Zinn zum Heizungsrohre und 
so Sachen löten geholt.

Hat aber mit Hartpapier nie funktioniert weil das wg. der Heißluft 
angekokelt is.

Mit Epoxy überhaupt kein Problem, Lötpaste drauf, mit Heißluft 
heißmachen, wird zuerst flüssig und wird dann zuner leichten Kruste 
wenns fertig is, unterm Waschbecken den Rest abwaschen und fertig, sieht 
perfekt aus und ist perfekt zu löten.

Ist natürlich nich so professionell, aber besser als nix und erfüllt ja 
seinen Zweck, außerdem reicht sone Dose mindestens en halbes Leben und 
kostet soviel wie son chemisches Bad dass nur ein Jahr hält.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Ich hab mir in meinen Anfängen mal sone Dose Zinn zum Heizungsrohre...
Nennt sich Lötpaste, sonst stimmts.

Autor: David .. (david1)
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Bin sau müde ...

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Bin sau müde ...
Schlaf wohl ohne Sorgen,
LMAA bis morgen.
Und morgen mit dem gleichen Fleiße,
gehts weiter mit der gleichen Sch...ße.
(Nicht persönlich gemeint).

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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m. E. sind viele Vorschläge aufwändiger als nötig
Vorschlag:
a) nach dem Ätzen der Leiterplatte die noch vorhandene Fotoschicht 
lassen wie sie ist (dient noch als Schutz der Cu-Schicht)
b) bohren
c) Bauteile einlöten mit alkoholischer Kolophoniumlösung als 
Flussmittel, dabei wird die vorhandene Fotoschicht zum Teil gleich 
abgelöst
d) Leiterplatte mit Alkohol( Spiritus, Isopropanol) reinigen
e) Schutzlack auftragen (günstig ist ein Lack, durch den man später 
hindurchlöten kann, um leicht Änderungen oder Reparaturen vornehmen zu 
können, (ich habe noch einen Lack aus DDR-zeiten, der diese 
Eigenschaften hat; keine Erfahrung mit heutigen Lacken)
MfG

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