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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik MEGATRON Labornetzgerät Renovation - Bauteilefragen!


Autor: Hajo K. (plurimi)
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hallo liebe forummitglieder,

kann mir jemand dabei helfen welche bauteile ich tauschen sollte bei 
meinem altem LNG?
es stand, seitdem ich aus der schule bin, so ca. 15 jahre im keller 
rum...
da ich über mehrere stunden einen maxon re25 motor dran laufen hatte, 
strom- und spannungsgeregelt auf ca. 2Hz herunter um es zu testen, und 
er nicht schneller wurde(zmd. was ich in ermangelung eines derart feinen 
dvm  visuell und auditiv wahrnehmen konnte), würde ich es gerne 
reparieren....
fehler?: wenn ich die spannung linear hochdrehe beginnt ab einer 
gewissen spannung das voltmeter wild zu 'pendeln'... bloss kaputter 
linearpotentionmeter??? (oder steckt da mehr dahinter)
das LNG kommt nur mehr auf 63 anstelle der 70 volt!
kann das mit einem kapazitätsverlust der großen elkos zusammenhängen???
ich habe bei reichelt nachgesehen, dass 2500uF 100VDC elkos richtig 
teuer sind, so um die 35euro....
hat es sinn alle andern elkos zu tauschen, wenn man nicht unbedingt hoch 
bis 70Volt braucht, oder sollten die beiden elkos in jedem fall 
getauscht werden da sie sich auch auf die regelung negativ 
auswirken?(entgegen obigem pseudotest)
_
sind die kondensatoren, an denen so komische flüssigkeit klebt, 
ausgeronnen, oder hat das etwas mit der alten konstruktionsweise der 
kondensatoren zu tun... ?
_
die 2 bauteile mit der roten farbe auf der regelplatine... sind das 
tantalelkos??? und falls ja, soll ich die gleich mittauschen??
_
weshalb sehen die gleichrichterdioden so komisch aus?? sind das 
selendioden, germaniumdioden hoher leistung, oder nur komisch aussehende 
siliziumdioden??
und was sind die beiden bauteile neben den gleichtichterdioden und dem 
4.7kohm widerstand??? ebenfalls dioden?? und falls ja welche???



vielen dank schonmal für eure antworten....
hajo

Autor: Kent (Gast)
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>die 2 bauteile mit der roten farbe auf der regelplatine... sind das
>tantalelkos???

Sehen mir eher aus wie Keramikkondensatoren, jedenfalls sehen sie aus 
wie eine vergossene Röhre und haben nicht die typische Tropfenform eines 
Tantalelkos.

Die schwarzen Dinger mit weißer Schrift sind Transistoren im 
Keramikgehäuse, sowas hab ich auch mal aus einem uralten Gerät 
ausgebaut.

>und was sind die beiden bauteile neben den gleichtichterdioden und dem
>4.7kohm widerstand??? ebenfalls dioden?? und falls ja welche???

Geh doch mal mit dem Multimeter dran und miß in beide Richtungen ob sie 
durchlassen. Das könnten die Verpolschutzdioden sein.

>ich habe bei reichelt nachgesehen, dass 2500uF 100VDC elkos richtig
>teuer sind, so um die 35euro....

Ich hab kistenweise Elkos vom Schrottplatz, teilweise 50.000u und groß 
wie eine Granate. Muss man aber unbedingt mal ausmessen weil die 
Kapazität enorm abnehmen kann mit der Zeit. Oder mal bei Ebay schauen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hajo K. schrieb:

> er nicht schneller wurde(zmd. was ich in ermangelung eines derart feinen
> dvm  visuell und auditiv wahrnehmen konnte),

a lala.


> das LNG kommt nur mehr auf 63 anstelle der 70 volt!
> kann das mit einem kapazitätsverlust der großen elkos zusammenhängen???


Die Elkos sind hinüber, austauschen.



> hat es sinn alle andern elkos zu tauschen, wenn man nicht unbedingt hoch
> bis 70Volt braucht,

Sinn macht es nur wenn du messen/prüfen kannst welches elkos sonst 
defekt sind. Sonst lass die übrigen drin.


> oder sollten die beiden elkos in jedem fall
> getauscht werden


Ja, denn sie sind defekt.

> sind die kondensatoren, an denen so komische flüssigkeit klebt,
> ausgeronnen, oder hat das etwas mit der alten konstruktionsweise der
> kondensatoren zu tun... ?

s.o. defekt.

> _
> die 2 bauteile mit der roten farbe auf der regelplatine... sind das
> tantalelkos???


Sind Keramikkondensatoren: Tausch nur wenn du messen/Prüfen kannst ob 
diese defekt sind.

und falls ja, soll ich die gleich mittauschen??
> _
> weshalb sehen die gleichrichterdioden so komisch aus?? sind das
> selendioden, germaniumdioden hoher leistung, oder nur komisch aussehende
> siliziumdioden??


Baujahrtypsche Optik für die 60er Jahre.

> und was sind die beiden bauteile neben den gleichtichterdioden und dem
> 4.7kohm widerstand??? ebenfalls dioden?? und falls ja welche???

2 simple Dioden sind dies, und welche es sind sagt Dir deren 
Beschriftung.

Erfahrungsgemäß: Vermutlich wird als Ersatz 2 Stück 1N5406 die Funktion 
übernehmen können (und weit überdimensioniert sein).

Autor: Wolf (Gast)
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> sind die kondensatoren, an denen so komische flüssigkeit klebt,

Nur wenns flüssig ist, ist es auch eine Flüssigkeit, also mal mit dem 
Finger drüberstreifen (und probehalber vorsichtig riechen/schmecken wenn 
es feucht ist). Jedoch:
Früher wurde DIE Seite des Becher-Kondensators an der die Montageschelle 
sitzt, ab und zu mit Krepp o. Ä. umwickelt, um etwas aufzufüttern und zu 
dämpfen. Mit der Zeit quillt dann der Klebstoff des Klebebandes seitlich 
hervor und verhärtet, ist also harmlos. Der Kondensator muss deshalb 
auch nicht kaputt sein, allenfalls kapazitätsarm geworden.

Autor: Wolf (Gast)
Datum:

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Ergänzung:
Möglicherweise steckt der Fehler nur auf der Steuerplatine, die 
kleineren Elkos dort sollten deshalb ebenfalls überprüft werden 
(auslöten und messen!)

Autor: klaus2 (Gast)
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egal ob suppe oder nicht - alle elkos prüfen, einfachsten falls mit RC 
glied und formel. kleinere mit einem dmm ausmessen. dioden sollten io 
sein, aber kann man ja auch testen. die sioebelkos sind bestimmt hin. 
potis mal prüfen, ggf kurz "bewegen" (einstellung vorher markieren) und 
dann messen (korrosion).

Klaus..

Autor: Hajo K. (plurimi)
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vielen dank für eure zahlreichen antworten:

@kent: danke für den tip mit ebay... (und schrottplatz)
@marsufant: also danke für die ersatztype 1N5406... ich nehm an ich kann 
die auch getrost für die gleichrichterdioden nehmen und nicht bloß für 
die 2 daneben... (@beschriftung: 2H1 sagt mir und google leider nix, und 
die gleichrichterdioden sind unbeschriftet...)  -  die elkos werde ich 
tauschen - die keramikkondensatoren werde ich wohl drin lassen müssen, 
da es wenig sinn macht sie zu messen... wenn keine kapazitätsangabe 
drauf steht... also wogegen sollte ich messen bzw. womit tauschen...??? 
ich kann aus dem schaltungskontext(bzw. der funktion der dinger) nicht 
auf den wert schliessen....  - immerhin kenn ich deren 
schlatungsfunktion neben den germaniumtransistoren nicht...   und selbst 
wenn ich einen elektrotechnischen unterbau hätte, bezweifle ich daß es 
ohne erfahrungswerte damit getan wäre - weshalb ich ebenfalls alte hasen 
wie euch nerven müßte...
im übrigen hoffe ich dass das 'Labornetzgerät als Projekt' formen 
animmt... (würd ich gerne nachbauen - FS1273_NEU_R7_High_Power_DPM.pdf)
und da dort im thread soviele schlatungspläne von LNG gepostet 
wurden.... schonmal daran gedacht sich von den telefunken analogrechnern 
was abzugucken???
sind zwar 10V konstanter, dennoch von einem sicherlich professionellerem 
schaltungsdesign als gängige LNG von agilent oder sonstwem...
man vergleiche den operationsverstärker von prof. meyer-brötz mit einer 
leerlaufverstärkung von 10^9! ( (which is about 1000 times better than 
what most modern operational amplifiers can deliver) mit heutigem IC 
Klump.
http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/tel...
a lala.
...........................

@wolf: danke für den hinweis bzgl. aufbauart... klebeband etc... mir 
sieht es nämlich genau danach aus...   dennoch entnehme der 
entschiedenheit marsufantscher kommentare, dass es nur dämlich sein kann 
die elkos nicht zu tauschen...
werd mir inzwischen ein RLC meter für die soundkarte aufbauen


vielen dank nochmal für eure tippppps,
hajo


P.S. das LNG ist übrigens von 1973! und nicht den 60ern... 
schaltungsdesigntechnisch vielleicht...

Autor: Kniescheibe (Gast)
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Hallo HaJo,

ich glaube, du hast mich letzte Woche bezüglich meines Megetron-LNG 
angeschrieben!? Ich konnte leider nicht antworten, weil deine Mail 
"flöten" gegangen ist. Sorry! Nein, ich habe mein Netzgerät nicht 
repariert sondern völlig zerlegt, weil ich was anderes in das Gehäuse 
bauen wollte. Ich denke jedoch über eine Rekonstruktion nach, weil das 
LNG sehr gut war. Daher kann ich dir nur die schon zum Teil erwähnten 
Tipps geben: Elkos und unbedingt mal die Potis überprüfen! Übrigens 
100-Volt-Elkos (2200µF oder 4700µF) kosten bei Reichelt je nach Typ 
zwischen 3 und 13 Euro.

> sind die kondensatoren, an denen so komische flüssigkeit
> klebt, ausgeronnen

Das sieht wie alter vergilbter Kleber aus mit dem das Kunststoffband 
befestigt wurde (zusätzlich Schutz vor den Befestigungsschellen).

> die 2 bauteile mit der roten farbe auf der regelplatine...
> sind das tantalelkos??? und falls ja, soll ich die gleich
> mittauschen??

Das sind Rohrkondensatoren. Austausch sicher nicht nötig (werde mal 
meine ausmessen).

> weshalb sehen die gleichrichterdioden so komisch aus??

Das sind offensichtlich Kühlringe. Jedenfalls gab es so etwas in grauer 
Vorzeit.

> und was sind die beiden bauteile neben den
> gleichtichterdioden

Dioden.

In den Megatron-LNGs sind exotische Halbleiter verbaut, weil die Dinger 
nicht von Megatron (heute Powertronic) gefertigt wurden, sondern von der 
Firma APLAB. Das ist eine Indische Firma, die seit den 1960ern 
Stromversorgungen aller Art baut. Ich gehe zumindest davon aus, weil die 
Elkos "Made in India" sind, auf der Reglerplatine APLAB steht und weil 
Gehäusedesign und Schaltung (zwei Längsregler in Reihe) typisch für 
APLAB ist.

Wenn du Unterlagen benötigst, dann kann ich dir nicht helfen. Ich habe 
1995 bei Powertronic angefragt und anstandslos eine komplette 
Dokumentation bekommen (jedoch die falsche). Anfragen kann also nicht 
schaden! Eine Anfrage bei APLAB jedoch kannst du dir sparen (habe ich 
vor 6 Wochen gemacht). Von den bekommst du eine freundliche Mail mit dem 
Hinweis: "Bauteile sind obsolet, kaufen Sie eine neues APLAB-Gerät". 
Dabei wollte ich lediglich ein Schaltbild, weil das LNG so aufwendig 
verdrahtet ist (Kabelbäume).

Im Anhang ein Bild von meiner Platine.

Autor: Hajo K. (plurimi)
Datum:

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hallo kniescheibe,

danke für deine interessanten ausführungen bezüglich APLAB etc.
genau, das war ich vorige woche. schön dass du es dir anders überlegt 
hast und das LNG wieder zurückbaust. irgendwie muss man doch respekt vor 
dieser produktions-, ja fast schon kulturrechnik haben...
die kabelstränge mussten irgendwie vorkonfektioniert werden um das so 
genau hinzubekommen... -  die technik habe ich mir jedenfalls abgeschaut 
für etwaige freie verdrahtungsprojekte wie röhrenverstäkrer oder 
ähnliches..
@elko: auf den teuren 2500uF elko kam ich über die farnell maske... hab 
dann vorschnell generalisiert.
habe bei pollin einen 10000uF 100v elko für 3 euro gefunden...  den werd 
ich mal ausprobieren...

röhrenkondensator das komisch rot bemalte, soso. woher weisst du welchen 
wert das ding haben muss ohne schaltplan? fänd ich toll sollt ich es 
nicht tauschen müssen.

das aplab LQ6324 gefällt mir...
du hättest den aplab leuten schon flüstern koennen dass du eines kaufen 
würdest wenn sie bloß einen distributor in europa  hätten - scheint 
nämlich als hätten sie keinen.

hoffe weiterhin von deinen fortschritten mit dem LNG zu hören!

Autor: Kniescheibe (Gast)
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Hajo K. schrieb:
> schön dass du es dir anders überlegt hast und das LNG
> wieder zurückbaust. irgendwie muss man doch respekt vor
> dieser produktions-, ja fast schon kulturrechnik haben...

Ich hab das Teil vor 20 Jahren geschenkt bekommen, weil der Trafo defekt 
war. Hab mir damals einen neuen Trafo anfertigen lassen und nun will ich 
den nicht "entsorgen", weil ich ansonsten nichts damit anfangen kann. 
Daher die Idee der Rekonstruktion...

> habe bei pollin einen 10000uF 100v elko für 3 euro gefunden...
> den werd ich mal ausprobieren...

Du mußt mal schauen, ob die beiden Siebelkos in Reihe geschaltet sind 
(bei mir ist das so, weil zwei Längsregler in Reihe geschaltet sind). 
Bei 10000µ mußt du ggf. die Widerstände anpassen, die parallel zu den 
Elkos liegen.

> röhrenkondensator das komisch rot bemalte, soso. woher
> weisst du welchen wert das ding haben muss ohne schaltplan?

Keramische Rohrkondensatoren gehen nicht so schnell kaputt. An dieser 
Stelle gibt es auch keine hohe Spannung.

> du hättest den aplab leuten schon flüstern koennen dass
> du eines kaufen würdest wenn sie bloß einen distributor
> in europa  hätten - scheint nämlich als hätten sie keinen.

Ich hab bei meiner Anfrage schon ganz schön geschleimt. Die Antwort war 
so formuliert, wie man sie sich eigentlich von Asiaten vorstellt: 
Freundlich grinsend, aber das völlige Gegenteil meinen. Auf eine zweite 
Anfrage habe ich erst gar keine Antwort mehr bekommen. Na ja, damals gab 
es in Indien Hochwasser; vielleicht wurden die auch weggespült...

> hoffe weiterhin von deinen fortschritten mit dem LNG
> zu hören!

Gerne, aber das wird noch etwas dauern, weil ich im Moment hiermit 
beschäftigt bin:

http://nonprofit-hasdr.110mb.com/indexd.html

Autor: Hajo K. (plurimi)
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liebe mc gemeinde!

habe mir endlich ein dvm geleistet, mit dem ich die elkos vermessen 
konnte.
die elkos sind ident dem adaptierten funkschau netzgerät verschaltet...
http://www.mikrocontroller.net/attachment/96820/FS...

nun meine fragen:
1. wann sind elkos hinüber? gibt es einen (linearen) zusammenhang 
zwischen kapazitätsverlust und betriebsstunden bzw. noch zu erwartender 
lebensdauer???
der 2,5mF siebelko am positiven zweig hat nämlich noch 2mF, und der am 
negativen 2,2mF...
das kommt mir jetzt nicht so super kaputt vor....
mit der entschiedenheit in der marsufant hier sein 'hinüber, 
austauschen' propagierte, dachte ich mit 50-500uF maximal rechnen zu 
dürfen...
oder sind die jetzt definitiv hinüber? sprich als könnten die morgen 
einfach komplett wegfallen bei schon 0,5mF kapazitätsverlust!
wo kann man darüber nachlesen????????????????

2. @nachlesen.... wo kann ich mehr über die funktion der widerstände 
parallel zu den elkos nachlesen??? wie bzw. wonach werden jene 
dimensioniert???
beim FS LNG sind für die 15mF elkos 2,4kohm widerstände vorgesehen...
bei meinem megatron lng sind es 4,7kohm widerstände parallel zu den 
2,5mF

3. wie groß sollte der widerstandswert für meine 10mF siemenselkos 
sein?? (die übrigens Inenn(100Hz) 8A aushalten, und 23A Imax.)



vielen dank schonmal
 hajo

Autor: Hinweisgeber (Gast)
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Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hajo K. schrieb:
> mit der entschiedenheit in der marsufant hier sein 'hinüber,
>
> austauschen' propagierte,


Es gibt halt 2 Arten von "Reparierern":

Die einen friemeln sich wegen ein paar cent/Euro Elkokosten diverse 
Fragen im Forum ab, statt die 30 Jahre alten Elkos tzu tauschen. Weil 
die meiste Arbeit im Öffnen des Gerätes besteht, ist für mich völlig 
schwachsinniger Fragekram.

Die anderen wollen ein Gerät (das eh schon offen ist) wieder so 
restaurieren, das es wieder über viele Jahre ohne weitere Nacharbeiten 
läuft. Die tauschen diese Teile, wie sagen die Amerikaner es so nett 
"they do not cut corners".

Das Letztere ist mein Vorgehen. Ich lege Wert darauf das ein LNG 
zuverlässig funktioniert. Wenn nicht, dann ist's am falschen Ende 
gespart.


>
> dürfen...
>
> oder sind die jetzt definitiv hinüber? sprich als könnten die morgen
>
> einfach komplett wegfallen bei schon 0,5mF kapazitätsverlust!


Du kannst genauso gut Kaffesatzlesen, Lottozahlenvorhersage oder 
sonstige esoterischen Weisheiten für derartige Fragestellungen bemühen.
Oder getreu Radio Eriwan "Kann ausfallen morgen, kann auch noch 100 
Jahre halten".

Kosten derartiger Elkos zwischen 1 und 5 Euro, je nach Bezugsquelle.

Also, warum da noch überlegen ob man tauscht? Liegt es am Geld bei Dir?

Das Gerät steht jetzt seit 3 Monaten defekt bei Dir rum, wenn Du Dir 
darüber noch einen Kopf machst, liegt das Problem eher viel tiefer.

>
> wo kann man darüber nachlesen????????????????

Stochastik I und II, etc.;

http://de.wikipedia.org/wiki/Ausfallwahrscheinlichkeit

usf.

Autor: Hajo K. (plurimi)
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lieber marsufant.....

wenn du mir sagtest, welchen widerstandswert ich für meine 10mF elkos 
nehmen müßte, dann wären sie schon verbaut!
dein gelabere ist aber echt süß!
vielleicht wollen manche die funktionsweise hinter dem lng beim 
reparieren verstehen!
z.b. warum der elko im positiven kreis weniger kapazität hat jetzt als 
der im negativen.
find ich interessant und finde ich als solches bestimmt nicht bei tietze 
in der halbleiterschlatungstechnik zurück... (sag ich jetzt mal ohne 
vorher reingeschaut zu haben*g*)
meine herangehensweise ist halt bissi anders als 'eure'....
natuerlich kann man analog auf jede frage antworten: machen sie's doch 
wie SAP...



stattdessen könntest du wie der HINWEISGEBER einen link schicken, der 
mir von nutzen ist!
wenngleich auch nicht wirklcih die frage zu beantworten versteht!
denn was hab ich jetzt von der info mit der zeitkonstante???
dass das megatron bei einer zeitkonstante von tau vo 11,75s so 
dimensioniert ist, dass es nach abschalten sich in einer minute über den 
widerstand vollkommen entladen hat!
was bringt mir diese info jetzt??
okay, ich könnte jetzt unter beibehaltung der zeitkonstante mir für den 
10mF elko einen widerstandswert von 1.2kohm errechnen!!!
ABER DAS VERDAMMTE SCHEISSE BEANTWORTET DIE FRAGE NACH DER 
DIMENSIONIERUNG NICHT und auch nicht wo ich darpber nachlesen kann!!!!

denn weshalb wird im funkschau LNG mit einer zeitkonstante von 36s 
gearbeitet???
würd ich jetzt den 4,7kohm widerstand weiterverwenden, wär die 
zeitkonstante bei 47s.

was wie ich meine auch schon wurscht ist.
ob jetzt 12 oder 36 oder 47
das dürfte vollkommen wurscht sein


ODER ETWA NICHT???
das war die eigentilche frage

und mit deinen stochastik VO beeindruckt du maximal kleine kinder

so long marsufant
lern endlich mal lesen!


DANKE nochmals HINWEISGEBER!

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hajo K. schrieb:
> so long marsufant
>
> lern endlich mal lesen!

so long Du Troll, lern Du endlich mal Elektronik.

Autor: Hinweisgeber (Gast)
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> dass das megatron bei einer zeitkonstante von tau vo 11,75s so
> dimensioniert ist, dass es nach abschalten sich in einer minute über
> den widerstand vollkommen entladen hat!

Korrekt.


> was wie ich meine auch schon wurscht ist.
> ob jetzt 12 oder 36 oder 47
> das dürfte vollkommen wurscht sein

Im Prinzip, Ja.


> ODER ETWA NICHT???

Wie immer im Leben, muss man einen Kompromiss finden. Wenn der 
Widerstand zu klein ist, dann vebrät er unnötige Leistung, wenn das 
Netzgerät angeschaltet ist. Denn es gilt:

  P = U² / R


Das war soweit die technische Seite. Da wir aber in einer lustigen Welt 
leben in der es praktisch zu allem ein Gesetz, eine Norm oder eine 
Vorschrift gibt, gibt es dies natürlich auch zu diesem Thema.

Nun wird es unsicher: Ich meine mich zu erinnen, dass in irgendeiner 
VDE-Norm steht, dass die Spannungen innerhalb eines Gerätes beim ziehen 
des Netzsteckers nach einer Minute unter einen bestimmten Wert gesunken 
sein muss.

Nun kann man sich daran orientieren, oder auch nicht. Als Praktiker 
finde ich die Minute für das entladen nicht so schlecht, also Tau etwa 
12 Sekunden.

Würde die Zeitkonstante von 12 Sekunden aber dafür sorgen, dass der 
Widerstand in der Gegend von 0,5 Watt oder mehr Leistung vernichtet, 
würde ich den Widerstand vergrößern, da ist mir dann die Minute 
piep-egal, da das ja meine Stromkosten betrifft.

Müsste das Gerät an andere verkauft werden, wären mir deren Stromkosten 
egal und die Norm/Gesetz wird eingehalten.

Wie gesagt, alles im Leben ist ein Kompromiss...

Autor: Hajo K. (plurimi)
Datum:

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um es klarer zu formulieren:

hängt es von der jeweiligen schaltungstopolgie ab(was immer da für eine 
regelung den siebelkos folgen mag), welche zeitkonstante zu nehmen 
ist???
sprich ist es zwingend erforderlich dass die zeitkonstante bei diesen 
12s bleibt, oder kann ich getrost zu den 47s wechseln?
oder 36 wie im funkschau lng??



im übrigen waren die elkos in 3tagen geliefert... probleme gibts an die 
250V= 2uF bipolar elkos(axial) ran zu kommen....

langlebige axiale elkos gibt es gleich mal gar nicht!!!
irgendwelche kurzlebigen dreckselkos von conrad verbau ich bestimmt 
nicht, dazu ist mir um die zeit schade....
und an die andren komm ich momentan nicht ran!!!
klaro marsufant??

hatte damals folgende(wenn auch nicht axialelkos) rausgesucht die ich 
verbauen würde:
128 SAL-RPM von vsihay 20.000h long life
und die PEG 124 elkos von weiss nicht mehr wem


darfst sie mir ja mitbestellen lieber marsufant als böd herumzuschnauzen

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hajo K. schrieb:
> um es klarer zu formulieren:
>
> hängt es von der jeweiligen schaltungstopolgie ab(was immer da für eine
> regelung den siebelkos folgen mag), welche zeitkonstante zu nehmen
> ist???
> sprich ist es zwingend erforderlich dass die zeitkonstante bei diesen
> 12s bleibt, oder kann ich getrost zu den 47s wechseln?
> oder 36 wie im funkschau lng??

Genau das hat Dir doch Hinweisgeber bejaht.

Bist Du eigentlich zu beschränkt etwas anderes als Deine eigenen Texte 
zu verstehen?



>
> langlebige axiale elkos gibt es gleich mal gar nicht!!!

Recht hast Du. Denn die bestellen ja alle anderen Elektroniker.
Kein Wunder das für Dich da keine kaufbar sind.

Nichicon, Panasonic gibt's in Axial LL

> irgendwelche kurzlebigen dreckselkos von conrad verbau ich bestimmt
> nicht, dazu ist mir um die zeit schade....
> und an die andren komm ich momentan nicht ran!!!
> klaro marsufant??
>
> hatte damals folgende(wenn auch nicht axialelkos) rausgesucht die ich
> verbauen würde:
> 128 SAL-RPM von vsihay 20.000h long life
> und die PEG 124 elkos von weiss nicht mehr wem
>
>
> darfst sie mir ja mitbestellen lieber marsufant als böd herumzuschnauzen

Du hast Dich hier an ein Forum gewandt, um Hilfe zu erhalten.
ergo solltest Du die gegebene Hilfe annehmen, statt hier stets  dumm 
rumzuplappern und zu damit ausgiebig demonstrieren, das Du 
beratungsresistent bist.

Autor: Hajo K. (plurimi)
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vielen dank hinweisgeber!
das beantwortet meine fragen!

die richtlinien sind mir egal.. solange es keine negativen auswirkungen 
auf die regelung hat!!!
hier im forum fand ich eine faustformel zur berechnugn der brummspannung
i in ma/ c in uF * 2,3

insofern würde sich ja das lng verbessern!


also 1000 dank nochmal für die info
dann werd ich mal die siebelkos reinlöten

@marsufant
der troll von uns beiden bist aber schon du!

Autor: Hajo K. (plurimi)
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Hajo K. schrieb:
> um es klarer zu formulieren:
>
> hängt es von der jeweiligen schaltungstopolgie ab(was immer da für eine
> regelung den siebelkos folgen mag), welche zeitkonstante zu nehmen
> ist???
> sprich ist es zwingend erforderlich dass die zeitkonstante bei diesen
> 12s bleibt, oder kann ich getrost zu den 47s wechseln?
> oder 36 wie im funkschau lng??

Genau das hat Dir doch Hinweisgeber bejaht.

ICH HATTE NICHT SO SCHNELL MIT EINER ANTWORT GERECHNET.. insofern auch 
nicht gelesen... und für ar.... wie dich halt nochmal schnell 
umrissen!!! (das problem)

Bist Du eigentlich zu beschränkt etwas anderes als Deine eigenen Texte
zu verstehen?


das dürftest wohl eher du sein....
die axialelkos gibts sicherlich auch in weltraumausführung!!1
glaub ich dir alles...
nur bekomm ichs nicht hier um die ecke und bestimmt nicht bei conrad!



>
> langlebige axiale elkos gibt es gleich mal gar nicht!!!

Recht hast Du. Denn die bestellen ja alle anderen Elektroniker.
Kein Wunder das für Dich da keine kaufbar sind.

Nichicon, Panasonic gibt's in Axial LL

> irgendwelche kurzlebigen dreckselkos von conrad verbau ich bestimmt
> nicht, dazu ist mir um die zeit schade....
> und an die andren komm ich momentan nicht ran!!!
> klaro marsufant??
>
> hatte damals folgende(wenn auch nicht axialelkos) rausgesucht die ich
> verbauen würde:
> 128 SAL-RPM von vsihay 20.000h long life
> und die PEG 124 elkos von weiss nicht mehr wem
>
>
> darfst sie mir ja mitbestellen lieber marsufant als böd herumzuschnauzen

Du hast Dich hier an ein Forum gewandt, um Hilfe zu erhalten.
ergo solltest Du die gegebene Hilfe annehmen, statt hier stets  dumm
rumzuplappern und zu damit ausgiebig demonstrieren, das Du
beratungsresistent bist.


BLA BLA bLa

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hajo K. schrieb:
> glaub ich dir alles...
> nur bekomm ichs nicht hier um die ecke und bestimmt nicht bei conrad!


http://www.mikrocontroller.net/articles/Elektronikversender



> Du hast Dich hier an ein Forum gewandt, um Hilfe zu erhalten.
> ergo solltest Du die gegebene Hilfe annehmen, statt hier stets  dumm
> rumzuplappern und zu damit ausgiebig demonstrieren, das Du
> beratungsresistent bist.
>

Autor: Hajo K. (plurimi)
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lieber marsufant,

danke für den zur abwechslung mal konstruktiven link!
ich weiss nicht wiviele ich damals durchging!
aber es waren bestimmt 10!

axiale elkos fand ich nirgends zu bestellen! in 50uF 50V und 6.4uF 25V
(sprich 47uF 63V und 6.8uF)
aber wie gesagt hier gäbe es was bei distrelec!!! (wenn auch nicht 
axial, was aber bei diesen zweien egal wäre)
für farnell zeugs findet man ja einen zwischenhändler auf der 
elektronikversender, über den man alles bekommt.
gibt es solch einen auch für distrelelec???
schuricht gabs mal hab ich mir sagen lassen!

das hauptproblem lag/liegt am bestellen!
die siebelkos sind nicht das problem... falls die kaputt gehen sind sie 
in 5min getauscht...
aber an die regelplatine kommt man nur schwer unter ablöten diverser 
leitungen ran..

das will ich mir die naechsten 20 jahren nicht nochmla antun muessen!

für tips bzgl. der 2uF 250V bipolarelkos wär ich ebenfalls dankbar
was ich finde sind bipolare audioelkos, die bestenfalls bis 70V gehen!


danke und lg
hajo

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