mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Problem ADC beim 8535


Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
wie kann ich beim 8535 die Referenzspannung am Pin VREF ausschalten?

Mit "Admux = &H00" ist zwar die Spannung am Pin aus, meine Messungen
zeigen aber immer den Maximalwert an (1023).

PS: Mit VREF 2,5V klappt alles bestens, will aber eine externe
Ref-Spannung von 50 mV anschließen

Bin mit meinem Latein am ende.....

So long Steffen

Autor: Benedikt (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Überleg mal:
VRef ist aus, also 0V. Somit ergeben deine Eingangssignale von
irgendwas >0V den Maximalwert...

Autor: Flupp3000 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hab zwar kein Plan von deiner Sprache, aber es gibt ein Register
(ADMUX), Bits 7 und 6 müssen 0 sein, damit du eine Externe
Referenzspannung benutzen kannst.

Autor: Spider (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

Vref ist die Spannung, auf die du den maximalwert (1023) beziehst.
dort solltest du dann deine 50 mV drauflegen. Was willste denn da
abschalten. Wenn du das abschaltest, dann siehe Benedikt´s beitrag!!

Vref mußt DU! vorgeben!

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
'So sehe ich das auch: Die Spannung darf nicht auf 0, sondern auf Hi-Z
- also "not connected" gesetzt werden. (-> Siehe Antwort 3)

Bei den programmieren 0 Volt, ergibt sich bei jeder (positiven)
Spannung sofort ein Überlauf. (-> Antwort 2).

Aber was anderes: Macht es Sinn, den AD intern mit 50mV vergleichen zu
lassen ?  Wie klein ist Deine Spannung, die Du messen willst? Wie sieht
es mit dem Rauschen aus?

Oft ist es besser, die Spannung mit einem einfachen OP entsprechend
hochzusetzen uund den ADC mit einer gesunden (internen REF) arbeiten zu
lassen.

Autor: Steffen (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zugegeben, ich habe mich blöd ausgedrückt, sorry.

Also: ich möchte die Spannung über einen Shunt messen. Bei entsprechend
hohem Strom fällt eine Spannung zwischen 0 und 50 mV ab. Diese möchte
ich möglicht genau messen.
Jetzt möchte ich die VRef mittels externer Referenzquelle auf 50 mV
einstellen.(Konstantspannungsquelle LM 385 und Spannungsteiler) siehe
Anhang [PS: die Bauteilwerte sind nicht relevant!]

ADMUX, Bits 7 und 6 sind auf 0 -> also ist die interne Refernzspannung
aus (Hochohmig].
Nun mein Problem:
Wenn ich den AVR aus der Fassung nehme messe ich am VRev-Pin 52 mV.
Setze ich den IC wieder ein bricht die Spannung auf nahezu 0 Volt
zusammen-die Anzeige zeigt 1023, am Shunt messe ich 4mV.
Ein 2. IC bringt das gleiche Resultat.

Autor: mmerten (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Externe Uref ist bei Vcc 5 Volt als unterer Grenzwert 2 Volt empfohlen
für volle Genauigkeit. Die externe Referenzspannung kann also nicht
beliebig klein gewählt werden, obwohl natürlich ein Meßbereich von 0-50
oder 100 mV mit 10 Bit Auflösung jede Menge externes OP Gemüse ersparen
würde. Aber das wäre wohl bei dem µc Preis ein wenig viel verlangt.

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm, da werde ich also nicht um einen zusätzlichen "LMxx"-OP drumrum
kommen.- schade

Bleibt noch ein Problem offen:
Kann,oder muss ich sogar den Pin Vcc mit AVcc verbinden?
Ohne Verbindung messe ich an Pin 33 (AVcc) eine Spannung von 2,5V,
Meine Betriebsspannung ist 3V.

Das traue ich mich aber nicht (wie laut Datenblatt empfohlen), da ja
ein Delta von 500 mV herrscht.

Vielleicht hat jemand da draussen eine Idee, welche schon umgesetzt
ist.
Ich möchte auf jedenfall eine externe Referenzspannung nutzen, damit
ich sie ggf. an ändernde Bedingungen anpassen kann.

Besten Dank , Steffen

Autor: mmerten (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AVcc muß ebenfalls mit der Versorgungsspannung verbunden werden.
Getrennte Anschlüsse für den "Digital" und "Analog" Teil des AVR
ermöglichen zusätzliche externe "Enstörmaßnahmen" für stabile und
störsichere Arbeitsweise. Die App-Note
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
dürfte viele Fragen beantworten.

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Besten Dank - ich habe zwar alle möglichen Datasheets des 8535, aber den
allgemeinen Teil habe ich dann doch übersehen...

Besten Dank - jetzt wird es sicherlich verständlicher...

...und das der "analoge" vom "digitalen" Teil entkoppelt ist wusste
ich nicht, macht aber der Logig nach Sinn, spätestens wenn man mit
Negativen spannungen arbeitet..

So long

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.