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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kleiner Mikrocontroller


Autor: Anonymouse (Gast)
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Ich suche einen möglichst kleinen Mikrocontroller der auch nicht 
allzuviel Leistung haben muss. Ich will damit eine Uhr bauen(diese soll 
nicht größer sein als andere handelsübliche Uhren)

Autor: Sebastian (Gast)
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Je nach Geschmack: Texas Instruments MSP420F2xxx (z.B. im 14-poligen 
SSOP) oder vielleicht einfach ein Atmel ATTiny24 im QFN-Gehäuse... man 
hat da recht viel Auswahl. Aber: Muß das Teil einen LCD-Treiber haben? 
Wieviele Portleitungen werden gebraucht?

Autor: Sebastian (Gast)
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Äh, MSP430 natürlich. Immer diese Tippfehler...

Autor: horst (Gast)
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Anonymouse schrieb:
> (diese soll
> nicht größer sein als andere handelsübliche Uhren)

Kuckucksuhr? Wecker? Armbanduhr? Kirchturmuhr?
Welche Größe schwebt dir denn vor?

Autor: Mathi (Gast)
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Schau doch mal bei Silicon Labs.
www.silabs.com
Die haben MCUs in 2x2/3x3mm QFN Gehäusen.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Anonymouse schrieb:
> Ich will damit eine Uhr bauen(diese soll
> nicht größer sein als andere handelsübliche Uhren)

Armbanduhr? Dann wäre die ez430 Chronos das richtige für dich. Dann 
ersparst du dir die 4-lagige Platine uvm.

Autor: ich (Gast)
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ATTINY10 im SOT23-6 Package

Autor: Anonymouse (Gast)
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Sebastian schrieb:
> Aber: Muß das Teil einen LCD-Treiber haben?

LCD sollte es ansteuern können.

> Wieviele Portleitungen werden gebraucht?

Hm... die Uhr sollte wie ich oben schon geschrieben habe ein LCD 
ansteuern können und ansonsten sollte sie noch 2 oder 3 Tasten haben(bin 
mir mit der Tastenanzahl noch nicht ganz sicher)

horst schrieb:
> Kuckucksuhr? Wecker? Armbanduhr? Kirchturmuhr?
> Welche Größe schwebt dir denn vor?

Kirchturmuhr g
Im Ernst: Armbanduhr, habe ich wohl vergessen dazuzuschreiben.

Luk4s K. schrieb:
> Armbanduhr? Dann wäre die ez430 Chronos das richtige für dich. Dann
> ersparst du dir die 4-lagige Platine uvm.

Das Teil sieht zwar ganz nett aus, mir geht es aber darum, mir selber 
eine Uhr zu bauen, da ich dadurch ein paar Erfahrungen in den Bereichen 
Mikrocontroller und Elektronik sammeln kann. Bis jetzt habe ich mich nur 
mit der reinen Mikrocontrollerprogrammierung aber noch nie mit der 
zugrundeliegenden Hardware beschäftigt.

Die bisher genannten Mikrocontroller werde ich mir gleich mal anschauen.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Anonymouse schrieb:
> Erfahrungen in den Bereichen
> Mikrocontroller und Elektronik sammeln kann

Uhren sind wirklich ganz Nette Einsteigerprojekte, allerdings würde ich 
dir eher zu einer Schreibtischuhr raten, als zu einer Armbanduhr, es sei 
denn die Armbanduhr kann so groß werden wie diese GPS-Arband"uhren".

Autor: Sebastian (Gast)
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Armbanduhr also, das ist doch schon was. Selbst wenn man nur Stunden und 
Minuten anzeigt, sind das mindestens 4x7+1, also 29 Segmente. Im 
2:1-Multiplex dann 15 und 2 Backplanes, also 17 Pins, die man allein für 
das Display braucht. Wenn man sich 3:1 antun will, natürlich nur 12. 
Oder man benutzt ein 6-stelliges Display.
Erkenntnis daraus: Wir brauchen also viele Pins, sofern kein separater 
LCD-Treiber verwendet wird. Der kostet aber Platz, also nehme ich an, 
daß eine Einchiplösing das Ziel ist.
Dann kommt die Frage, Mikro mit LCD-Treiber (z.B. ATMega169, wie im 
Butterfly verbaut) oder einer der hier gezeigten MSPs: 
http://focus.ti.com/paramsearch/docs/parametricsea...

Ich nehme an, Stromverbrauch muß niedrig sein?

Autor: LED-Typ (Gast)
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Anonymouse schrieb:
> Das Teil sieht zwar ganz nett aus, mir geht es aber darum, mir selber
> eine Uhr zu bauen, da ich dadurch ein paar Erfahrungen in den Bereichen
> Mikrocontroller und Elektronik sammeln kann. Bis jetzt habe ich mich nur
> mit der reinen Mikrocontrollerprogrammierung aber noch nie mit der
> zugrundeliegenden Hardware beschäftigt.
>
> Die bisher genannten Mikrocontroller werde ich mir gleich mal anschauen.

Dann bau doch lieber einen Wecker! Verstehe mich bitte nicht falsch, 
aber eine gelungene Armbanduhr wird dich eine Menge an Aufwand kosten:

Du brauchst ein verdammt kleines Display, etwa drei Taster und eine 
Batterie samt Halterung. Dazu noch einen kleinen Mikrochip, einen 
(Uhren-)Quarz und etwas Kleinzeug (Kondensatoren, Widerstände, ..)

Wenn du all das hast, dann brauchst du ein hübsches Gehäuse und eine 
passende Platine, dass auch alle Teile am richtigen Platz sind. Alle die 
Teile zu finden ist garantiert mit viel Frust verbunden.

Als Einstieg in die Hardware-Entwicklung wäre meiner Meinung nach ein 
großer Wecker ein interessanteres Projekt: Da kannst erstmal ein 
formschönes, großes Gehäuse suchen und musst du dir um den zur Verfügung 
stehenden Platz kaum Gedanken machen.

Da kannst du auch noch viele hübsche Spielereien einbauen, die in einer 
Armbanduhr keinen Platz finden würden: Einen Temperatursensor, einen 
Drehencoder und vielleicht sogar ein DCF-Funk-Modul?

Autor: Sebastian (Gast)
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Wie der LED-Typ schon richtig erkannte: Die Mechanik ist nicht trivial. 
Uhrendisplays dieser Größe sind grundsätzlich über Leitgummi 
kontaktiert, da gibt es nichts mit Lötpins. Natürlich kann man da 
basteln, aber der korrekte Weg führt über eine maßgenaue Leiterplatte 
mit vergoldeten Pads und einen zum Display passenden Andruckrahmen - oft 
Teil des Gehäuses.

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