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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Helligkeit in VGA Signal ändern


Autor: Henna (Gast)
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Hi,

hat jemand eine Idee, mit welchem IC man in in einem VGA Signal den 
Helligkeitswert ändern kann?

Autor: xylix (Gast)
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Was hast Du den genau vor? Übrigends wird im VGA Standard kein 
Helligkeitswert direkt übertragen sondern lediglich die 3 Farbwerte und 
eben noch V/H Sync. Wäre eben interessant was Du genau vorhast, da 
könnte man Dir evtl. eher helfen.


mfg xylix

Autor: Günther N. (guenti)
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Die Helligkeitsinformation in einem VGA-Signal(RGB) steckt in der 
Amplitude der R-G-B Signale .Zur Beinflussung der RGB-Signale bezüglich 
Helligkeit,Kontrast(ev auch Farbton) existieren spez. IC's.Manche sind 
analog über eine Gleichspannung steuerbar,andere nur über I2C-Bus.

xylix schrieb:
> Wäre eben interessant was Du genau vorhast, da
> könnte man Dir evtl. eher helfen.

Autor: Tomi Tomsen (Firma: xxx) (kaptainchaos)
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@Günther N.

Hi, so etwas könnte ich auch für mein projekt gebrauchen. Wie nennen 
sich denn  diese IC's?

Besten dank schon ein mal:-)

Autor: Günther N. (guenti)
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In Fernsehgeräten wurde der TDA 4580 von Philips benutzt.Er ermöglicht 
die Einstellung von Helligkeit,Kontrast und Farbsättigung über 
Gleichspannungen,hat mehrere RGB-Eingänge(das Einblenden externer 
RGB-Signale
 z.B.von TXT-Decoder,Uhr,Menüeinblendung ist ebenfalls möglich).Dies IC 
steuert im FS-Gerät die Videoendstufen an und enthält daher eine Cut 
Off-Regelung(diese regelt automatisch die Bildröhrenalterung 
aus),weiterhin benötigt das IC zur Funktion auch ein Composite 
Synch-Signal welches bei VGA-Anwendung aus den H und V Synch Signalen 
generiert werden müsste.Ein derartiges Vorhaben ist somit nicht 
unbedingt "anfängertauglich" !

Autor: oszi40 (Gast)
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> nicht unbedingt "anfängertauglich" !
Schlimmer noch ist, daß Farben, Kontrast und Helligkeit ein Teufelkreis 
der Kompromisse sind.

Mein größter Fehler war mal vor Jahren eine RAL-Farbtabelle für den PC 
zu bestellen. Sie sah auf jedem Monitor anders aus gegenüber den 
üblichen Papp-Mustern. Das änderte sich auch noch mit der Helligkeit und 
Kontrasteinstellung!  Daher würde ich eher behaupten, daß obiges 
Vorhaben die höhere Schule ist und einiger Messmittel bedarf.

Autor: Günther N. (guenti)
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oszi40 schrieb:
> Daher würde ich eher behaupten, daß obiges
> Vorhaben die höhere Schule ist und einiger Messmittel bedarf.

Das ist richtig,aber durchaus machbar.Ohne Oszi und einiger Erfahrung im 
Metier wird das nichts.Wenn es nur ! um die Beeinflussung der Helligkeit 
geht,sind sicher auch einfachere Problemlösungen denkbar.Ich werd mal 
nachdenken was sonst noch machbar wäre.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Es gab mal AGC-ICs für Videorecorder, z.B. AN302 von Panasonic

http://www.datasheetarchive.com/pdf-datasheets/Dat...

Einen Bausatz dazu gabs hier:
http://www.jfe-elektronik.de/vrkl2.pdf

Anstelle des Pegeldetektors könnte man eine externe Spannung zur 
Helligkeitsregelung einspeisen.

Autor: Günther N. (guenti)
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Es gab mal AGC-ICs für Videorecorder, z.B. AN302 von Panasonic

Interessante Sache.Hat leider den winzigen Nachteil das AN 302 ein 
Uralt-IC ist und vermutlich auch nicht mehr verfügbar ist.Bei ATV wurden 
früher auch nur S/W Bilder übertragen.
Die Problematik des Problems ist die Beinflussung der Amplitude des 
RGB-Signals.Einfachsterweise könnte man dafür ein Dreifachpoti 
benutzen.Sowas ist nicht erhältlich und müsste ausserdem absolut gute 
Gleichlaufeigenschaften haben.Ansonsten würde je nach Einstellung des 
Poti's eine Farbstichigkeit des Bildes enstehen.Es wäre vielleicht 
ratsam,in einem alten Monitor(Röhrengerät), welcher noch Poti's zur 
Einstellung von Helligkeit und Kontrast besitzt,zu orten welche IC's da 
benutzt werde(wurden).Eventuell ist der LM 1282 nutzbar.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Entweder eines der Uralt-TV ICs mit integrierter Matrix.
Oder einen 3-fach Dämpfungssteller:
1. aus digitalen Potis oder
2. programmierbaren HF- Dämpfungs-ICs. Die üblichen maximalen 30dB 
reichen dir vielleicht. Man kann sie auch kaskadieren.

Autor: Günther N. (guenti)
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Hab grad mal gegoogelt,hier das Ergebnis:
http://www.kabelfreak.de/products/Verst%C3%A4rker-...

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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oszi40 schrieb:
> RAL-Farbtabelle für den PC
> zu bestellen.

Ähm? Wer kommt auf die Idee so was überhaupt zu schreiben? Woher kriegt 
man so was, und haben die die Farbtabellen auch auf Videokassette? :)

Das wäre das Ideale Geschenk für Drucker oder andere Leute die sich mit 
Farben beschäftigen. :)

Autor: Alex Chili (habanero)
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Günther N. schrieb:
> Die Helligkeitsinformation in einem VGA-Signal(RGB) steckt in der
> Amplitude der R-G-B Signale

Dann müsste es doch "theoretisch" funktionieren, mit 3 Potis gegen GND 
die Helligkeit zu vermindern. Oder?

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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Alex Chili schrieb:

> Dann müsste es doch "theoretisch" funktionieren, mit 3 Potis gegen GND
> die Helligkeit zu vermindern. Oder?

Naja... das Problem dabei ist die Anpassung. Grob gesagt hat die Quelle 
einen Innenwiderstand von 75 Ohm und der Monitor hat auch 75 Ohm.

Dazu kommt noch dass Du in den Hochfrequenzbereich kommst.

Also 3 Potis funktionieren, aber Du kannst davon ausgehen, dass Du 
eventuell Reflexionen und somit "Schatten" bekommst, zumindest bei 
langen Leitungen.

Autor: Alex Chili (habanero)
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Deswegen meine ich ja theoretisch ^^ Bissi Impedanzanpassung schadet oft 
nicht...

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