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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ausschaltenergie bei IGBT?


Autor: Johnson (Gast)
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Hallo!
Ich habe im Internet ein Oszillogramm gefunden (Anhang).
Es handelt sich dabei um einen Ausschaltvorgang eines IGBT!?
Wie schätzt man dabei die Ausschaltenergie ab?

Viele Grüße
Johnson

: Verschoben durch Admin
Autor: Drehwurm (Gast)
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Vielleicht ist der Ausschaltvorgang einer stromdurchflossenen 
Induktivität gemeint? Ob die jetzt mit Bipolar-Transistor, Fet, IGBT 
oder Relais abgeschaltet wird, ist erstmal egal, Energie berechnet sich 
wie folgt:

Autor: Johnson (Gast)
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Ist mit I^2 der Mittelwert gemeint?
Durch die Energie lässt sich die Verlustleistung berechnen: 
Pvoff=Eoff*f_schalt. Desswegen benötige ich die Ausschaltenergie.

Güße

Autor: Braten (Gast)
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Guten Morgen,

Die Abschaltenergie eines IGBT berechnet sich über das Integral U*I über 
die Zeit.

Grüße

Autor: Andreas K. (derandi)
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Mit Ausschaltenergie meint er wohl die Verlustleistung, die im IGBT 
entsteht, wenn er ausschaltet und dabei den Widerstandsbereich zwischen 
geschaltet und gesperrt durchläuft.

Irgendwo ist mir mal eine relativ kryptische Formel dazu 
untergekommen...

Autor: Florian V. (Gast)
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Ich gehe mal davon aus, dass Du die Energieverluste beim 
Ausschaltvorgang des IGBT betrachten willst. Interessant hierfür sind 
die Zeitbereiche, in denen um den Abschaltvorgang sowohl Spannungen über 
den IGBT als auch Ströme durch den IGBT ungleich 0 sind. Bei einem IGBT 
teilt sich dies in 2 Bereiche auf:
Den eigentlichen Ausschaltvorgang, also da wo in diesem Fall der Strom 
schlagartig fällt. Der muss hochaufgelöst betrachtet werden, man muss 
diesen Abschnitt wirklich "sehen" können. Dort würde man dann 
feststellen, dass Spannung oder Strom näherungsförmig einer Rampe 
folgen. Damit schätzt man diesen Energiebeitrag mit Hilfe einer 
vereinfachten Flächenberechnung ab.
Weiterhin ist bei einem IGBT der sogenannte Tailstrom interessant, es 
verbleibt für eine gewisse Zeit ein Stromfluss durch den IGBT, auch noch 
nach dem Sperrvorgang. Hiervon wird ebenfalls wieder eine hochauflösende 
Aufnahme benötigt, um wieder mittels Dreiecksnäherung einen 
Energiebeitrag abschätzen zu können.

Deine Bilder sind leider viel zu grob, sie zeigen nur die Übersicht über 
den Gesamtvorgang. Man kann die beiden angesprochenen Bereiche nur sehr 
grob erkennen, das reicht aber nicht aus.

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