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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Billignetzteil tauschen


Autor: Knatteron (Gast)
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Hallo

Ich habe bemerkt, dass bei verschiedenen elektronischen Geräten in 
unserer Wohnung ein großer Potentialunterschied zwischen Metallgehäuse 
des Gerätes und Erde vorherschen. Teilweise über 100V. Dies rührt daher, 
dass die Netzteile der Geräte wohl keine galvanische Trennung besitzen 
bzw. auch nicht geerdet sind.

Ich möchte nun die entsprechenden Netzteile tauschen. Kann mir jemand 
einen Tipp geben was Marke, Shop usw. anbelangt...


Vielen Dank
Jürgen

Autor: Frank M. (Gast)
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pfusch da mal nicht dran rum... offenbar hast du keine ahnung davon...

Autor: Erich (Gast)
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http://www.emb-wittlich.com/DEUTSCH/Trafo_Daten/MKDsp.htm

Müsste passen, nach deinen Angaben.

Autor: ... (Gast)
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>Dies rührt daher, dass die Netzteile der Geräte wohl keine galvanische >Trennung 
besitzen bzw. auch nicht geerdet sind.

Wenn das Schaltnetzteile sind, dann rührt die Spannung eher von der 
fehlenden Erdleitung und bei Metallgehäusen muss die Erdleitung 
vorhanden sein.

Autor: ingo (Gast)
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Aus EMV-Gründen müssen in Schaltnetzteilen (und nicht nur in billigen) 
sog. Y-Kondensatoren zwischen Primär- und Sekundärseite (typisch 
1-4,7nF) geschaltet werden. Bei Schutzklasse 2 Geräten kann daher ein 
(für Menschen) ungefährlicher Ableitstrom von einigen 100µA fließen. 
Ohne Abflussmöglichkeit dieses Stromes wird die Sekundärseite immer so 
um die 100V AC führen. Gefährlich wird es nur, wenn man 2, so versorgte 
Geräte, miteinander verbindet (Laptop+Fernseher?). Daher schreiben die 
Hersteller für diesen Fall auch vor, immer erst die 
Daten/Signalverbindung herzustellen, dann die Netzteile anzuschließen.
mfG ingo

Autor: Stimmy (Gast)
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... schrieb:
> und bei Metallgehäusen muss die Erdleitung vorhanden sein.

Anscheinend nicht; schließlich haben die meisten Sat-Receiver und 
Videorecorder ein Metallgehäuse, aber nur einen zweipoligen Netzstecker 
ohne Schutzkontakt.

Die Spannnug auf dem Gehäuse reicht nicht für einen gefährlichen 
Stromschlag; sie sorgt allenfalls für ein leichtes Kribbeln, 
insbesondere wenn man gleichzeitig so ein Gerät und einen geerdeten 
Gegenstand berührt. Das passiert z.B., wenn man einen Sat-Receiver 
anschließt und zuerst den Netzstecker einsteckt und dann den Stecker vom 
Sat-Kabel und das receiver-Gehäuse gleichzeitig berührt. Darum sollte 
man zuerst das Sat-Kabel anschließen und dann erst den Netzstecker 
einstecken.

Autor: ... (Gast)
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>Die Spannnug auf dem Gehäuse reicht nicht für einen gefährlichen
>Stromschlag;

Das stimmt nur zum Teil, denn die Spannung ist eigentlich zweitrangig, 
das, was für den Menschen am gefährlichsten ist, ist die Frequenz. Es 
könnte passieren, dass auch diese "geringe" Spannung ein Herz zum 
Flimmern bringen kann.

Autor: Jens G. (jensig)
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ach - immer diese einseitigen Betrachtungen.
Es kommt auf Strom und Frequenz an, und nicht Spannung. Und 
üblicherweise ist der Strom, der von den Y-C's herrührt, ziemlich 
niedrig (spürbar, aber nicht gefährlich)

Autor: Knatteron (Gast)
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Stimmy schrieb:
> sie sorgt allenfalls für ein leichtes Kribbeln,

das Kribbeln ist mit der Zeit extrem nervig. Wir leben im 3. 
Jahrtausend, da kanns ja nicht angehen, dass ich jedesmal eine gewischt 
bekomm, wenn ich bestimmte Geräte anfasse.

Außerdem ist das Kribbeln auch nicht das einzige was stört. Die 
Potentialunterschiede verursachen auch teilweise Störungen zwischen 
Geräten, Der Router spinnt, das Telefon knistert usw. Dem ganzen Spuk 
wollte ich nun ein Ende setzen...

Autor: Etrick (Gast)
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Man braucht nicht zu spekulieren, was schädlich ist und was nicht.
Es gibt klare Grenzwerte und ein ordentlich ausgerüsteter Elektriker 
misst das Netzteil in weniger als 5min durch, ob es die zulässigen Werte 
einhält...

Gruß

Achim

Autor: Jens G. (jensig)
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>Außerdem ist das Kribbeln auch nicht das einzige was stört. Die
>Potentialunterschiede verursachen auch teilweise Störungen zwischen
>Geräten, Der Router spinnt, das Telefon knistert usw. Dem ganzen Spuk
>wollte ich nun ein Ende setzen...

Seit wann knistert eine feste Verbindung? Wenn schon was knattert und 
knistert, dann hast Du irgendwo einen Wackelkontakt, wo sich plötzlich 
kleine Überschläge bilden können.
Ich habe hier an meinem Computer etliche externe Gerätchen dran (ich 
zähle gerade vier Steckernetzteile), die bei mir keinen Router abstürzen 
lassen, oder sonstige Datenübertragungsschwierigkeiten verursachen. Und 
das Schnurlostelefon macht auch keine Faxen. Und das Radio zwei Meter 
daneben verrät auch keine Funkstörungen.
Wenn Du schon irgendwelche Funktionsstörungen verzeichnest, dann liegts 
mit Sicherheit an was anderem.
Zumal dann alles ohnehin über den PC geerdet ist.

Autor: britz (Gast)
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ingo schrieb:
> Aus EMV-Gründen müssen in Schaltnetzteilen (und nicht nur in billigen)
> sog. Y-Kondensatoren zwischen Primär- und Sekundärseite (typisch
> 1-4,7nF) geschaltet werden. Bei Schutzklasse 2 Geräten kann daher ein
> (für Menschen) ungefährlicher Ableitstrom von einigen 100µA fließen.
> Ohne Abflussmöglichkeit dieses Stromes wird die Sekundärseite immer so
> um die 100V AC führen. Gefährlich wird es nur, wenn man 2, so versorgte
> Geräte, miteinander verbindet (Laptop+Fernseher?). Daher schreiben die
> Hersteller für diesen Fall auch vor, immer erst die
> Daten/Signalverbindung herzustellen, dann die Netzteile anzuschließen.
> mfG ingo


Das interessiert mich warum müssen die verbaut werden?


Das Problem mit dem britzeln an manchen Sat-Receivern hatte ich auch 
schon ein paar mal und wäre im leben nocht drauf gekommen, dass das 
korrekt ist.

Autor: gun (Gast)
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Mein CD-Player kribbelt auch. Ist ein Pioneer PD7500

Autor: Nico K. (brainhunter)
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Videorecorder, Sat -reciever, cd/dvd player, haben doch recht häufig nur 
einen 2 poligen anschluss (um ehrlich zu sein hab ich das noch nie 
anders gesehen!) und einen metalldeckel. ich kann mir aber nicht denken 
je mal gesehen zu haben das der metalldeckel mit der elektronik 
verbunden gewesen wäre? höchstens weil der kuststoff wegen EMV hochohmig 
leitfähig ist.

Autor: mhh (Gast)
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Nico K. schrieb:
> ich kann mir aber nicht denken
> je mal gesehen zu haben das der metalldeckel mit der elektronik
> verbunden gewesen wäre?

Der liegt an Sekundärmasse, genau so wie die besagten 2 Kondensatoren 
von Primär zu dieser Masse liegen.

Autor: dirk (Gast)
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Fast alle Schaltnetzteile kribbeln am Metallgehäuse, bei manchen mehr 
bei manchen weniger. Kann sein, dass das bei teuren Labormodellen nicht 
auftritt, aber bei handelsüblichen Schaltnetzteilen für die 
Unterhaltungselektronik oder für externe Festplatten ist das normal.

Autor: Johannes Krumm (johngun) Benutzerseite
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Hauselektrik und Potentialausgleich ist die Ursche und das Problem. 
Grade bei Altbauten steht es um die Elektrik schlimm.

Die Netzteile sind korrekt gerdet aber was ist hinter der Steckdose 
laus.
Hängt da vieleicht der Schutzleiter in der Luft. Oder hat man wie Früher 
den Schutzleitzer auf Null gelegt. Dan pasissieren wunderbarer Sachen 
durch Wechsel von Induktiven Lasten oder einschalten von Neonröhren.

Autor: Jens G. (jensig)
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>Hauselektrik und Potentialausgleich ist die Ursche und das Problem.
>Grade bei Altbauten steht es um die Elektrik schlimm.

>Die Netzteile sind korrekt gerdet aber was ist hinter der Steckdose
>laus.
>Hängt da vieleicht der Schutzleiter in der Luft. Oder hat man wie Früher
>den Schutzleitzer auf Null gelegt. Dan pasissieren wunderbarer Sachen
>durch Wechsel von Induktiven Lasten oder einschalten von Neonröhren.

Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Es geht um Geräte, die 
keinen Schutzkontakt haben - da interessiert also nicht, ob der 
Schutzleiter in der Steckdose angeschlossen ist oder nicht.

Autor: Johannes Krumm (johngun) Benutzerseite
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PC- Netzteil hat einen. Satreciever braucht keinen. Aber am Antetnenmast 
sollte ein gelbgrünes 10-16mm² zur Potentialausgkeichschiene gehen. Dann 
ist auch das kribbeln wech.

Autor: dvdv (Gast)
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> PC- Netzteil hat einen. Satreciever braucht keinen. Aber am Antetnenmast
> sollte ein gelbgrünes 10-16mm² zur Potentialausgkeichschiene gehen. Dann
> ist auch das kribbeln wech.

Mein CD-Player und meine externe Festplatte haben aber keine Antenne

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