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Forum: Platinen Problem beim Platinen entwickeln


Autor: Maximilian W. (maximilian_w)
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Hallo, hab da ein Problem beim Belichten und Entwickeln und zwar 
belichte ich (hab probeweiße zwischen 2.5 u. 10 min belichtet mit einer 
nitrophat Lampe 500W) und hab es sofort in den Entwickler gegeben. Dann 
nach ca. 2-3s
sieht man so langsam die Leiterbahnen und die Leiterplatte wird leicht 
Lila( denke dass es der photolack ist). Egal ob ich die Leiterplatte 
kurz ins wasser gebe oder direkt ins Ätzbecken, es gehen immer die 
leiterbahnn ab.
Hab ich zu lange belichtet oder Entwickelt (oder umgekehrt)oder was mach 
ich falsch??

Hoffe mir kann jemand Helfen!

Mfg
Max

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Folgendes ist möglich - absteigende Wahrscheinlichkeit:
- zu lange belichtet
- zu starker Entwickler
- zu lichtdurchlässige Vorlage
- zu viel Streulicht

Man fängt übrigens nicht mit einem fertigen Leiterbild, sondern mit 
einer Belichtungsreihe an.

Autor: Maximilian W. (maximilian_w)
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Danke für deine Antwort, kann wirklich am zu starken Entwickler liegen.
(zu lange belichtet denke ich nicht, da ich von dem, von dem ich die 
sachen bekommen habe, gesagt bekommen dass das belichten so ca. 5min 
dauert).

Was ist den so normal für nen entwickler (Wieviel g pro L;)
Hab nämlich (glaub ich) 10g Entwikler und ca. 500ml Wasser genommen.
Was für einen Entwickler ich habe weiß ich nicht genau(da die Beutel 
nicht beschriftet waren) schätze aber dass es ein Natriumhydroxid-lösung 
ist.

Mfg
Max

Autor: Herbert (Gast)
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Maximilian W. schrieb:
> Was für einen Entwickler ich habe weiß ich nicht genau(da die Beutel
> nicht beschriftet waren) schätze aber dass es ein Natriumhydroxid-lösung
> ist.
 Mit Chemiekalien die sich nicht eindeutig zuordnen lassen sollten 
Neulinge nicht arbeiten.Das führt häufig zu Frust.
So teuer ist das Zeug ja auch nicht und dann weis man was man hat und 
eine Anleitung ist auch dabei.Es gibt schon sehr viele Fehlerquellen die 
zu Missergebnissen führen.Chemie ,Belichtung ,Vorlage zb.Die Nithrapot s 
ist nicht sehr haltbar ,auf Dauer geht die ins Geld.Da kaufst dir wenn 
du häufiger solche Sachen machen willst besser was anderes wie zb.die 
Osram Vitalux 300.Die brennt gut 1000 Stunden und macht keine 
Probleme.Abstand etwa 40 cm und Belichtungszeit bei Bungard zwischen 5 
und 6 Minuten je nach einlagiger oder doppelter Vorlage.(Laserausdruck 
auf Folie Zweckform 3491)

Autor: Käpt'n Blaubär (Gast)
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Werf doch mal ein Stück unbelichtete Platine in den Entwickler. Wenn 
sich der Lack löst, ist entweder der Entwickler zu stark oder die 
Platinen schon verdorben.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Maximilian W. schrieb:
> Hab nämlich (glaub ich) 10g Entwikler und ca. 500ml Wasser genommen.

Ich nehme 15 g NaOH auf 1 l Wasser, also etwas weniger als du.
Daran alleine kann es nicht liegen - falls du auch NaOH nimmst.

Autor: Finsbury (Gast)
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Meine Glaskugel winkt bei den vagen gegebenen Informationen gerade müde 
ab, die Zahlen 500W und 5min erscheinen mir jedoch stark 
unverhältnismäßig. Mit meinen Röhren komm ich in der Summe auf 32W und 
belichte nicht mal 2min. Die 10g/500ml sind zwar leicht 
überdimensioniert, daran wirds allerdings nicht liegen (nehm ich auch 
so).

Autor: Herbert (Gast)
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Finsbury schrieb:
> Mit meinen Röhren komm ich in der Summe auf 32W und
> belichte nicht mal 2min. Die 10g/500ml sind zwar leicht
> überdimensioniert, daran wirds allerdings nicht liegen (nehm ich auch

Die der Gesammtleistung einer Lammpe ist nicht so wichtig,wichtig ist 
wieviel Watt UV-Licht produziert sie mit der benötigten Wellenlänge.
Röhren schneiden da günstiger ab aber der mechanische Aufwand um eine 
gleichmäßige Verteilung zu sichern ist aber deutlich höher .Deshalb 
bevorzuge ich halt Glaskolbenlampen.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Abstand der Lampe ist auch wichtig.
Wenn es nicht klappt immer Belichtungsreihe machen.
(Wie Michael H. das schon erwähnte).

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