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Forum: Platinen Eagle Überschwinger bei Wechsel der Leiterbahnbreite


Autor: Remo@ Te (remo)
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Eagle erzeugt mir "Überschwinger", wenn ich die Leiterbahnbreite in 
einer 90Grad Ecke verändere (siehe beigefügten ScreenShot, 
Leiterbahnbreite unter dem SMD-Tantal Bauform-B ist 10mil ensprechend 
~0,25mm).

Kann man das irgendwie abstellen?
Hab keine entsprechende Einstellung gefunden.

So long
Remo

Autor: Peter (Gast)
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Ich mache bei sotwas immer noch ein kleinen stück von der anderen Breite 
um den knick ringsrum.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Remo Te schrieb:
> Eagle erzeugt mir "Überschwinger", wenn ich die Leiterbahnbreite in
> einer 90Grad Ecke verändere

Hallo,

Leiterbahnen sind definiert als gezogene Linien mit kreisförmiger Blende 
bzw. Pinsel. Daher ist das Ende ein Halbkreis. Eine Leiterbahn endet 
daher auch nicht am Endpunkt XY, sondern um die halbe Breite weiter. Das 
ist überall so, auch in Zeichenprogrammen wie Coreldraw, denn jeder 
Stift und jede Blende funktioniert so.

Möglicherweise kann man umstellen auf einen quadratischen Stift, aber 
das löst das Problem nicht: erstens ragt der auch um die halbe Breite 
über den Endpunkt hinaus, was man extra korrigieren müsste, und 
ausserdem ergibt sich der gewünschte gerade Abschluss nur bei 
Leiterbahnen parallel zu den Achsen.

Wenn dir das so nicht gefällt, musst du statt Leiterbahnen Cu-Polygone 
mit extrem kleiner Strichbreite als Füllung verwenden. Elektrisch sehe 
ich bei deinem Plot ja kein Problem.

Gruss Reinhard

Autor: Jens G. (jensig)
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Du könntest auch das Raster verkleinern für diesen speziellen Zweck 
(danach wieder zurückstellen). Damit kann man das Ende auch auf 
Zwischenpositionen  setzen, so daß es mit dem dünnen LEiterzug besser 
verschmilzt.
Aber sonst mache ich das auch so wie Peter, wenn das nicht zu blöd 
aussieht.

Autor: Remo@ Te (remo)
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Danke für die Antworten.
Musste das Grid auf 0.5mil stellen um die richtigen Längen hinzutrimmen.
Geht, ist aber ein ganzschönes Gefummel, schade das es für sowas keine 
globale Einstellung gibt.
Anbei das Ergebnis.

ciao
Remo

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Und was is jetzt daran besser?
Viel Gefummel... schon klar... für was?

Autor: Arthur (Gast)
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Es sieht besser aus ;-)
Aber ober das dem Signal was bringt!

Autor: Remo@ Te (remo)
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"... für was?"
Gute Frage.
Ästhetik ja, aber wohl nicht alleine, sonst hat ich sowas doch schon mal 
in anderen Designs gesehen.
Entweder ist Eagle hier besonders ungeschickt, oder ich, oder oder
Vielleicht damit es keinen Elektronenstau in den Sackgassen gibt, da 
gibts dann Feldlinienverwirbelungen und dann strahlt das Ding im 
Gammbereich, irgendwann wenn die Menschheit diese Zusammenhänge erahnt 
wird es ganze Lehrstühle zu diesem Thema geben....

so long
Remo

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Hallo,

du hast natürlich völlig recht, es gibt Reflektionen.

Das liegt aber nicht daran, dass die Elektronen am abschliessenden 
Halbkreis entlangschrammen und daher in die dicke Leiterbahn 
zurückreflektiert werden. So stellt sich klein Fritzchen die Elektronik 
vor.

Vielmehr wird das Signal reflektiert, weil sich mit der Leiterbahnbreite 
die Impedanz sprunghaft ändert, und der Reflexionskoeffizient hängt vom 
Verhältnis der Impedanzen ab. Es spielt also keine Rolle, ob du den 
Halbkreis belässt oder abschneidest oder als Ringelblume ausbildest.

Gruss Reinhard

PS meine Aussage hat auch ihre Grenzen: du könntest Unterschiede 
zwischen den Abschluusformen finden, wenn du ein Oszilloskop mit 
Femto-Sekunden Auflösung hast.

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