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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeiten bei dSPACE


Autor: M. W. (Gast)
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Hallo zusammen,

spiele mit dem Gedanken mich aus ner Festanstellung heraus bei dSPACE 
als Applikationsingenieur zu bewerben.

Kann mir jmd. was zu den Arbeitsbedingungen bzw. -konditionen 
(Arbeitsatmosphäre, Arbeitszeit, Gehalt usw.) dort sagen?

Hat jmd. Erfahrungswerte?

Vielen Dank
M.

Autor: Ich. (Gast)
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Hallo,
1) ...du kommst nicht aus PB oder Umgebung? Die firma hat einen sehr 
schlechten Ruf als AG. Wenn man irgend eine Alternative hat: Diese 
wählen.

2) ...du bist bei der Firma in der Image-Pflege? Siehe 1)

Viele Grüße

Ich.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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dSPACE ist aber im weitesten Sinne auch eine Leihbude, oder?

Autor: M. W. (Gast)
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Hallo Ich.,

nee,
komme nicht aus der Gegend.

Wie ist der schlechte Ruf denn begründet? Verheizen die die Leute?
Hab auf kununu grad gelesen, dass Mehrstunden wohl stillschweigend 
gefordert werden, diese aber schon mit dem gehalt abgegolten sind.

Ein paar nähere Infos wären schön.

Autor: Ich. (Gast)
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Die sind aus der UNI PB entstanden und dem entsprechend drauf. Ganz 
bestimmt gibt es dort auch Mitarbeiter, die nicht am eigenen Image und 
Vorteil interessiert sind, oder wirklich kompetent sind.
Nach den lokalen Ausschreibungen zu urteilen, suchen die sehr lange 
schon sehr viele Leute (komisch ?!?).
Es soll dort ein sehr schlechtes Arbeitsklima gepflegt werden, 
unkollegial, unseriös,...hört man. Und ich kenne keinen "Einheimischen", 
der dort arbeitet, auch keine ehemalien Studienkollegen.
Wenn Leute gebraucht werden, werden diese angeheuert, wenn nicht, dann 
entlassen.

Und nein, die haben mich nicht geärgert :-)

Ich.

Autor: Ochnö (Gast)
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Hatten die nicht zum Anfang des Automotive-Krisenjahres erst einmal alle 
Leute die noch in der Probezeit waren rausgeworfen?

Autor: halloduda (Gast)
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Hallo,
also ich weiß nicht, wieso dspace einen schlechten Ruf hat. Die 
Atmosphöre unter den Kollegen ist extrem gut. Die Bezahlung leider naja. 
Dafür wird aber auch viel verlangt und man trägt viel Verantwortung bei 
flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen. Als normaler 
Entwickler ist man aber eher der typische Ingenieurmalocher ohne große 
Aufstiegschancen und begrenzten Gehaltssprüngen. Allerdings mit sehr 
interessanten typischen Entwicklungsingenieursarbeiten in 
Hardware/Software.
Bei 50k ist da gehaltsmäßig außer Inflationsausgleich allerdings 
Feierabend. Aber das Leben in PB ist nunmal auch nicht so teuer.
Das übliche halt.
Gruß

Autor: Luftpumpe (Gast)
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Ich weiß zwar nicht wo Ich. das her hat, aber stimmen tuts nicht. Gut - 
die Bezahlung ist nicht besonders dolle. Aber unkollegial ist dort schon 
mal niemand. Überarbeiten tut sich da auch keiner - zumindest in ner 
Entwicklungsabteilung nicht. Vor dem Krisenjahr ist da auch nicht 
niemand entlassen worden, was 2009 passiert war ein bissel unschön - 
aber die haben bestimmt davon gelernt. Allgemein ist das Image von 
dspace in der Autombilbranche hervorragend.

Autor: tjo (Gast)
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Die hatten vor der Kriese gerade nen neues großes Bürogebäude gebaut - 
da mussten se dann bestimmt sparen wo dann die Aufträge wegbrachen.

Autor: M. W. (Gast)
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halloduda schrieb:
> Bei 50k ist da gehaltsmäßig außer Inflationsausgleich allerdings
> Feierabend.

Wie ist das zu verstehen? Auf welche Berufserfahrung bezieht sich das?
Ings. mit 10 Jahren Erfahrung bekommen da auch nicht mehr als 50k als 
Angebot?

M.W.

Autor: Ex-dSPACEler (Gast)
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Den Kununu Eintrag mit den Überstunden habe ich verfasst. Ich habe vor 
anderthalb Jahren bei dSPACE als Softwareentwickler gearbeitet. Die 
haben mich während der Krise rausgeworfen. Das Unternehmen war davor 
extrem erfolgreich. 20 Jahre lang gings immer bergauf und die haben 
zuletzt noch 100 Leute pro Jahr eingestellt. Deshalb sind die 
Stellenangebote auch so lange veröffentlicht, weil sie feste Profile 
benutzen.
Über das Arbeitsklima kann man geteilter Meinung sein. Alle sind 
freundlich, die Aufgaben sind interessant und es gibt auch genug Zeit 
für Einarbeitung oder kreative Ideen. Es gibt viele Studenten mit 
Teilzeitverträgen und zahlreiche von Ihnen werden in Festanstellung 
übernommen. Da kann man also nicht meckern. Das mit dem schlechten Ruf 
kann ich überhaupt nicht bestätigen. In Paderborn ist sie gut angesehen 
und Ruf des Unternehmens bei seinen Kunden ist ebenfalls sehr gut.

Was mich extrem gestört hat, ist das Pseudo Familienunternehmen Image:
- der Geschäftsführer ist eine Leitfigur und wird auch so zelebriert.
- alle klopfen sich ständig auf die Schulter weil das Unternehmensklima 
ja so toll ist. Ich weiß jetzt, dass es deutlich besser geht.
- kostenlose Überstunden sind absolut selbstverständlich.
- alle glauben (bzw. glaubten) ständig an die große Karriere. Bei dem 
schnellen Wachstum kann man ja morgen schon Teamleiter sein (In der 
Vergangenheit war es auch noch so).
- Führungspositionen wurden fast nie von extern besetzt, deshalb stirbt 
die Unternehmenskultur auch nicht aus.

Wer dort arbeiten möchte, sollte sein Gehalt für eine 43 Stunde Woche 
kalkulieren.

Das alles gilt natürlich für einen Einsatz am Standort Paderborn. Die 
Außenstellen für Applikationsingenieure beim Kunden sind möglicherweise 
ganz anders.

Autor: dSPACEler 2002-2008 (Gast)
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Ich kann den schlechten Ruf auch nicht nachvollziehen. Ok, Die 
Kündigungswelle von 2009 hat einen gewaltigen Imageschaden verursacht, 
aber dSPACE Produkten sind immer noch Top und sehr in der Industrie 
gefragt. Wegen dieser Erfahrung ist bei mir die "Krise" einfach vorbei 
gegangen.

2  M. W.
was für Stelle genau? in einem PZ, in PB? Welches Thema?

Autor: M. W. (Gast)
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dSPACEler 2002-2008 schrieb:
> 2  M. W.
> was für Stelle genau? in einem PZ, in PB? Welches Thema?

ist in Pb, geht um kundenspezifische Lösungen rund um Automation Desk.

Kann jmd. noch was zu den 50k Gehalt aus einem der oberen Beiträge 
sagen? Ist das die obere Grenze für Einstellungen auch Berufserfahrener? 
(ich hoffe nicht)

Danke
M.W.

Autor: dSPACEler 2002-2008 (Gast)
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Ok, Für den Job wäre je nach Erfahrung 40-46k drin. Über 50k geht bei 
dem Job nicht, man kann aber probieren.

zu den Stunden. Ich hatte im Schnitt 40 Stunden/Woche. Es gab Kollegen, 
die auch 55 Stunden/Woche geschoben haben, war aber auf freiwilliger 
Basis. Es kommt vielleicht auf den Vorgesetzten an. Ansonsten war gute 
Zeit, Menge dazugelernt.

Autor: halloduda (Gast)
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Hallo,

Hier nun etwas zu den 50k
1.Bis zur großen Krise war es bei dSPACE so , dass quasi zu 90% nur 
Absolventen eingestellt wurden. Richtwert war damals so 40k 
Einstiegsgehalt.
2.Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei dSPACE normale 
Entwicklungsingenieure mit 10 Jahren Berufserfahrung eingestellt werden, 
weil zu teuer und sie evtl. wegen dem Alter auch nicht so gut in das 
Personalgefüge passen.
3.Leitende Leute mit Führungserfahrung werden firmenintern und fast 
nicht von außen qualifiziert. Man muss sich also firmenintern 
hocharbeiten. Wegen flacher Hierarchie sehr schwierig, die meisten 
bleiben langfristig die "Entwickler" mit interessanten aber auch oft 
undankbaren Aufgaben, also Handlanger der Projekt-und Produktmanager mit 
gewissen Stressfaktor und recht intensiven Arbeitswochen
4.In den ersten 3 bis 5 Jahren (mit Absolventeneinstiegsgehalt) kann man 
so auf 46- max. 50k kommen, danach sind als normaler Entwickler keine 
großen Sprünge mehr drin
5.Mittlerweile soll das Einstiegsgehalt für Absolventen reduziert worden 
sein...

Mein Fazit: dSPACE ist ein ganz interessanter Arbeitgeber für 
Absolventen, die viel lernen wollen, praktische Erfahrungen sammeln 
wollen und Spaß am Entwickeln haben.
Will man Karriere machen und großes Geld verdienen und ist 
berufserfahren, ist man dort meiner meinung nach nicht ganz richtig.
Aber das ist nur meine Meinung.

Autor: dSPACEler 2002-2008 (Gast)
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2 halloluda


volle Zustimmung! Bei Absolventen müssen die Noten aber sehr gut sein. 
Am besten noch intern nach ein paar Jahren die Abteilung wechseln, das 
geht!

Die dSPACE Karriere-Schmiede war Lehrstuhl "Regelungstechnik und 
Mechatronik" an der Uni PB -> 
http://wwwhni.uni-paderborn.de/rtm/mitarbeiter/ehe... 
Der Daimler Vorstand war auch da(letzte Zeile)

.. und wie viele Führungskräfte braucht eine Firma? Es gab bei dSPACE 
genug Teams einem Teamleiter und zwei bis drei Mitarbeiter, ist doch ein 
Witz.

Autor: Luftpumpe (Gast)
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Sind ja mehr Ex-dSPACEler im Forum als ich dachte. :-) Gehöre auch zu 
denen die 2009 rausgeflogen sind. Kann aber die Punkte der Ex-Kollegen 
komplett bestätigen. Bin als Absolvent eingestellt worden. Damals hieß 
es dass alle Absolventen mit 40k einsteigen. Wobei das 
Vorstellungsgespräch ziemlich krass war, ging gute 5 Std. + den 
obligatorischen Programmiertest. :-) Habe aber ebenfalls viel in meiner 
dSPACE-Zeit gelernt.

Autor: Kollege (Gast)
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Wie geht es denn den Ex-dSPACElern hier im Forum bei ihren neuen 
Arbeitgebern?
Was ist besser / schlechter?

Autor: KaiserD (Gast)
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@Luftpumpe:

Was kann man unter den obligatorischen Programmiertest verstehen?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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KaiserD schrieb:

>Was kann man unter den obligatorischen Programmiertest verstehen?

Auch wenn das jetzt von mir kommt, und nicht von Luftpumpe:

Z.B.:

Erstellen sie an der Tafel mal 2 FIFOs in C für die Datenkommunikation 
z.B. an einem seriellen Bus, wobei es eine bestimmte Datenstruktur gibt. 
Und die entsprechenden Bedienfunktionen und Funktionsaufrufe dazu.

Oder, woanders:

Erstellen sie an der Tafel einen Bubble-Sort in C, die Elemente gebe ich 
ihnen vor.

Die letzteren wollten mich sofort einstellen, da es reibungslos klappte. 
Obwohl ich noch nie einen Bubble-Sort programmierte. Sie machten auch 
einen ähnlichen Test in Elektronik-Grundlagen zum OP und Transistor.

Richtig gezielt vorbereiten kann man sich aber auch nicht, da es derer 
Aufgaben hunderte gibt. Ein wenig logisches Denkvermögen muß man in dem 
Augenblick also tatsächlich haben.

Beide male sagten mir die Chefs, sie machten den Test deswegen, weil 
viele kämen und bluffen, sie könnten C bzw. Schaltungstechnik. Da ist es 
eben gut, wenn man an der Bewerbung nichts faket.

Auf jeden Fall aber hat man noch den besonderen Streßfaktor der 
Situation mit dabei. Das ist etwa wie in der mündlichen Prüfung nach dem 
Letztversuch einer Klausur...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Erstellen sie an der Tafel einen Bubble-Sort in C, die Elemente gebe ich
> ihnen vor.

Ganz ehrlich: Das könnte ich nicht auswendig. Komischerweise 
programmiere ich in C. Na sowas? Aha: Für meine Arbeit brauche ich keine 
Sortieralgorithmen, und wenn ich einen bräuchte, könnte ich nachschlagen 
wie man ihn sinnvoll implementiert.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mark Brandis schrieb:

>Ganz ehrlich: Das könnte ich nicht auswendig. Komischerweise
>programmiere ich in C. Na sowas?

Ich konnte es vorher auch nicht, hatte aber mal irgendwo was über 
verschiedene Sortieralgorithmen gehört. Und wußte wenigstens, wie sie 
grob funktionieren. Und sie werden in mancher Software ganz sicher 
gebraucht. Irgend ein gewisses Spektrum hatte man als geübter 
Programmierer eben schon mal, nur eben nicht der absolut ahnungslose 
Anfänger. In der Spontansituation, wächst man aber in die Dinge hinein. 
Ich mochte es vorher auch kaum glauben.

Nun, ich konnte den Mann da nicht umstimmen, konnte weder einen Joker 
setzen, noch passen. Ich lernte in dieser Situation ordentlich was über 
mich selbst.

>Für meine Arbeit brauche ich keine Sortieralgorithmen, und
>wenn ich einen bräuchte, könnte ich nachschlagen wie man
>ihn sinnvoll implementiert.

Hier ging es auch nicht um "deine" Arbeit, sondern für eine Arbeit 
anderswo. Und sicher, kann man alles nachschlagen. Damit ist in einer 
Spontansituation aber auch niemandem geholfen.

Hätte ich dort als Argument angebracht, man könne das ja nachschlagen, 
ja, dann wäre mir vermutlich auch verdammt gut geholfen gewesen.

Autor: Luftpumpe (Gast)
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Der Programmiertest war ein Multiple-Choice-Test. Die Sprache war frei 
wählbar. Ich habe damals C++ genommen. Der Test hatte aber zum Teil 
recht knifflige Frage und gab wohl auch niemand der den Test fehlerfrei 
bestanden hat. Kann mich leider nicht mehr genau an eine konkrete Frage 
erinnern.

Autor: dob (Gast)
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In einem Vorstellungsgespräch den Kandidaten eine Aufgabe an der Tafel 
lösen zu lassen ist unfair, weil im Ggs. zu einer Uni-Prüfung das 
Themengebiet unbegrenzt ist und man sich auch nicht gezielt vorbereiten 
kann.
Der Kandidat kann hierbei weit mehr verlieren als gewinnen, denn gelingt 
die Lösung einer scheinbar leichten Aufgabe nicht, steht er entw. als 
unintelligent oder als Faker dar.
Ich habe mich vor Jahren selbst bei dSpace vorgestellt und bin in eine 
solche Situation geraten. Während ich mich damals noch über mich selbst 
ärgerte, stelle ich fest, dass ich heute das gleiche Problem wieder 
nicht spontan lösen könnte, weil es einfach zu unwichtig ist, um es 
parat zu haben. Auch den Sortieralgorithmus könnte ich nicht aus dem 
Ärmel schütteln, obwohl ich über 10! Jahre Programmiererfahrung habe.
Mit solchen Testmethoden tun sich die Unternehmen keinen Gefallen, denn 
sie sortieren auf diese Weise massenhaft aus und beklagen sich nachher 
über einen (in ihrer Wahrnehmung) Mangel an Qualifikation.
Als Prüfung (zum Schutz vor Fakern) halte ich einen Multiple-Choice Test 
für die bessere Variante (der ja inzw. wohl auch angewendet wird), da 
die Fähigkeit Sinn und Unsinn voneinander zu unterscheiden den Kopf 
weniger anstrengt als Lösungsansätze zu finden.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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dob schrieb:

>In einem Vorstellungsgespräch den Kandidaten eine
>Aufgabe an der Tafel lösen zu lassen ist unfair,

Ich muß zu meinen Ausführungen weiter oben dazusagen, daß ich bereits 
etwas Berufserfahrung hatte. Und so jemanden suchten die Unternehmen, 
bei denen ich war. Als Absolvent frisch von der FH hätte ich diese 
Aufgaben an der Tafel mit Sicherheit verloren gehabt.

Aber der Arbeitsmarkt an sich ist eh unfair. Das zieht sich über alle 
Bereiche, und fängt bereits bei der Bewerbung an.

Andererseits gab es schon Unternehmen, die stellten sich vor, daß ich 
über 600km Entfernung mal gerade eben eine Woche zur kostenlosen 
Arbeitsprobe vorbei käme. Wohl bemerkt, waren das keine Dienstleister, 
sondern ganz reguläre Unternehmen. Sowas finde ich dann eher unfair, 
habe diese Dinge auch stets abgeblasen, und wurde dann sogar schon mal 
durch einen böswilligen Anruf beschimpft. Mit dem Argument, daß ich 
schließlich eine Arbeit suche, und mir nicht alles aussuchen könne. Na 
ja. Warum haben wir denn eigentlich eine Probezeit? Wenn man mit mir 
schon zu Beginn so umgeht, dann kann ich mir bei solchen Unternehmen 
schon gar nicht mehr ein manierliches Arbeitsverhältnis vorstellen. Dann 
fällt bei mir die Klappe.

>Mit solchen Testmethoden tun sich die Unternehmen
>keinen Gefallen, denn sie sortieren auf diese Weise
>massenhaft aus und beklagen sich nachher über einen
>(in ihrer Wahrnehmung) Mangel an Qualifikation.

Im Grunde hast du Recht. Möglicherweise klappten bei mir diese Tests 
auch nur zufällig, weil ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort die 
richtige Aufgabe bekam. Sowas gibt mir im Nachhinein auch noch mal zu 
denken.

Zur Ehrenrettung von dSPACE, weil der Thread darüber handelt: Sie kamen 
in meinen Aktivitäten noch nicht vor. Dort bekam ich lediglich gleich 
eine Absage nach der Bewerbung (allerdings ein paar Jahre zurück, als 
ich Absolvent war), dann versuche ich es meistens nicht wiederholt beim 
selben Unternehmen.

>da die Fähigkeit Sinn und Unsinn voneinander zu
>unterscheiden den Kopf weniger anstrengt als
>Lösungsansätze zu finden.

Möglicherweise wollte man aber auch testen, ob jemand eben genau in der 
Lage ist, spontan einen Lösungsansatz zu finden. Und letztendlich 
dauerten die Aufgaben auch nur knapp eine halbe Stunde, ich hielt es 
nicht für sooooo übertrieben... Auch konnten in einem Gespräch noch so 
viele andere Dinge nicht perfekt sein, unabhängig des Tests.

Autor: dob (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:

> Möglicherweise wollte man aber auch testen, ob jemand eben genau in der
> Lage ist, spontan einen Lösungsansatz zu finden.

Schön und gut, zeigt aber, dass es sich Unternehmen offenbar (trotz 
beklagtem "Ingenieurmangel") leisten können, Bewerber mit passender 
Qualifikation + Berufserfahrung nochmals auf Herz und Nieren zu 
überprüfen bzw. diejenigen mit der besten logischen Intelligenz zu 
ermitteln.

Oder hat man etwa Angst, dass sich unter berufserfahrenen Ings. auch 
welche ohne diese Fähigkeit befinden könnten?

Im Vorstellungsgepräch Fachwissen abzufragen o. Aufgaben zu stellen 
bedeutet auf hohem Ross zu sitzen. Normalerweise sollte sich die 
Authentizität eines Kandidaten im Dialog des Fachgesprächs ermitteln 
lassen. Und wenn dies bei best. Themen (wie Programmierkenntnissen) 
schwierig ist, dann eben mit Mult.-Choice Test, mit dem der Kandidat 
nicht so überrumpelt wird.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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dob schrieb:

>Schön und gut, zeigt aber, dass es sich Unternehmen
>offenbar (trotz beklagtem "Ingenieurmangel") leisten
>können,

Ja, das ist auch noch mal eine interessante Frage, ob es den Mangel 
wirklich gibt. Nachdem kürzlich einer das Gegenteil behauptete, und von 
höchster Stelle zurück gepfiffen wurde. Da mache ich mir auch wiederum 
Gedanken.

Ich warte schon seit Monaten wieder auf Rückmeldungen aus Firmen, wobei 
mir die Arbeitsagentur sagte, die Firmen hätten sich schon an sie 
gewandt, weil der freie Markt leergefegt wäre. Sie würden wirklich 
händeringend suchen...

Fakt ist und bleibt aber, daß ich für ein Stück Kuchen zu einigem bereit 
bin, für Krümel nur zu manchem, und für kalten Kaffeesatz im Bett liegen 
bleibe, und gar nicht erst aufstehe...

Autor: dob (Gast)
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> Ja, das ist auch noch mal eine interessante Frage, ob es den Mangel
> wirklich gibt.

Meine Position zu dem Thema ist eindeutig, daher die " ". Wenn z.T. 
wirklich händeringend gesucht wird, ist dies z.B. ein Mismatching

- bei der fachl. Qualifikation (oft sehr spezielle Softwarekenntnisse)
- zw. Arbeitsort u. Wohnort
- bei den Gehaltsvorstellungen
- zw. Alter des Bewerbers und Altersstruktur im jew. Unternehmen

Würde m.E. vor allem eine andere Personalpolitik erfordern.

Das Thema ist in diesem Thread allerdings off topic. Hab mich dazu v.a. 
im Forum der IG-ING geäußert (auch zur DIW-Studie).

Autor: bitstuffer (Gast)
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Hallo zusammen,

um mal zu einem etwas älteren Thema zurückzukommen:

Ich gehöre zu den Kollegen, die 2008 bei dSPACE angefangen haben und 
2009 wieder gehen mussten.

Kollege schrieb:
> Wie geht es denn den Ex-dSPACElern hier im Forum bei ihren neuen
> Arbeitgebern?
> Was ist besser / schlechter?

Bei meinem darauffolgenden AG ging es mir recht schlecht: Unterbezahlt, 
7 Tage Arbeitswoche, Jahresvertrag als Ersatz für 12 Monate Probezeit, 
etc. etc. - Gesundheitliche Probleme ließen nicht auf sich warten.

Dann hat mir ein ehemaliger Kollege gesagt, dass bei dSPACE in meinem 
alten Team wieder ein Platz freigeworden ist. Ich habe mich beworben und 
bin wieder dabei.

Die meisten werden jetzt vermutlich den Kopfschütteln und sich fragen, 
warum man wieder bei einem Unternehmen anfängt, dass einen erst 
angelockt, dann rausgeworfen hat...

Für mich ist es einfach so: Bei dSPACE hatte ich ein Super-Team, die 
Arbeitsatmosphäre ist einfach unbezahlbar und die Kollegen - zumindest 
in meinem Projekt, mehr kann ich aktuell nicht beurteilen - sind nett. 
Bei dSPACE sind die Arbeitsabläufe klar definiert und man bekommt genug 
Zeit für Einarbeitung und Konzeptarbeiten.

Das gerade durch die Wirtschaftskrise der Ruf eines 
Hire&Fire-Unternehmens entstand, ist verständlich. Jedoch muss ich 
sagen, dass auch größere Firmen wie Siemens dies oft genug macht (auch 
ohne Krise) und die Bewerber rennen diesem Arbeitgeber die Türen ein - 
das ist für mich unverständlich.

Zu den Einstellungstests: Der Sprachtest ist relativ einfach. Gute 
Schulenglisch-Kenntnisse reichen schon aus. Die Programmiertests bewegen 
sich auf den ersten Seiten auf dem Niveau eines 
Informatik-Grundlagen-Prüfung und gehen danach tiefer in die Materie. Im 
Wesentlichen wird nur abgeprüft, wie versiert man in der 
Programmiersprache ist, mit der man sich beworben hat.

Die Vorstellungsgespräche sind jedoch streckenweise ein wenig 
erschöpfend. Mein erstes Gespräch 2008 hat 5 Stunden gedauert - erst 
Interview, dann Tests, dann wurden Produkte vorgestellt und zum Schluss 
wurde man noch durch verschiedene Abteilungen geführt, damit man sieht, 
wie man arbeitet. Es ist also kein Wischiwaschi-"Ich flieg mal eben über 
den Lebenslauf"-Gespräch, wie ich es von anderen Firmen (leider) gewohnt 
bin.

Die Atmosphäre in einem solchen Vorstellungsgespräch ist auch sehr 
locker. An die Tafel musste ich nicht - und auch kein anderer, mit dem 
ich über den Ablauf seines Vorstellungsgesprächs geredet habe.

Fazit: Ich sehe in den Vorstellungsgesprächen bei dSPACE keine Hürde. 
Auch das Unternehmen kann ich nur jedem ans Herzen legen. Für mich 
zumindest war dSPACE als AG die richtige Wahl.

Gruß

bitstuffer

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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bitstuffer schrieb:

>Das gerade durch die Wirtschaftskrise der Ruf eines
>Hire&Fire-Unternehmens entstand, ist verständlich.

Auf jeden Fall. Jeder kleinere Mittelständler ohne Finanzpolster, der 
alle Projekte kreditfinanzieren muß, weiß ein Lied davon zu singen. Und 
derer gibt es so einige. Sowas kostete mich Ende 2007 auch das Aus. Die 
Firma war ein extremer Krisenbeginnler, die ersten Anzeichen gab es 
schon Ende 2006. Denn die Krise ist nicht ganz plötzlich und unerwartet 
an einem Tag 2008 da, wo es groß auf der Titelseite von Bild erscheint. 
Sie kommt langsam schleichend, bis die Dinge in der Summe eine kritische 
Schwelle erreichen.

Habe dieser Tage im Rahmen eines anderen Threads im Offtopic mal nach 
Borgward gesurft. Auch weil wir damals selbst so ein gutes Auto hatten. 
Es war ehemals der viertgrößte Automobilhersteller Deutschlands. Auch da 
war die Kapitaldecke nicht für alle Fälle riesig dick. Mitten im 
Wirtschaftswunder 1961 gingen sie Pleite, und nachdem der Chef ein Herz 
für die Mitarbeiter hatte, und bis zum bitteren Ende keinen entlassen 
wollte, kam es am Ende umso heftiger.

Allerdings wurde laut Informationen aus dem Netz damals auch von anderen 
Seiten gemauschelt und geschoben, wo niemand mehr was beweisen und 
nachvollziehen konnte. Vielleicht wollte man sie einfach weg machen.

Autor: Bewerberin (Gast)
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Hallo zusammen, habe gerade mit Interesse eure Beiträge gelesen, auch 
wenn sie schon etwas älter sind. Zurzeit ist bei dSPACE die Stelle der 
Geschäftsführer-Assistentin ausgeschrieben, die mich sehr interessiert. 
Darum wäre ich für ein paar weitere Infos von Insidern dankbar. Wie ist 
der Chef? Hört die jetzige Assistentin auf oder gibt es noch gar keine? 
Auch die Regelarbeitszeit in Wochenstunden würde mich interessieren. 
Auch wenn das ja meistens nur Theorie bleibt... Vielen Dank für eure 
Infos!!

Autor: Gastino G. (gastino)
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bitstuffer schrieb:
> Fazit: Ich sehe in den Vorstellungsgesprächen bei dSPACE keine Hürde.

Ich habe/hatte zwei fachlich wirklich gute Kollegen, die aufgrund der 
Vorstellungsgespräche bei dSpace dort nicht angefangen haben. Den 
Erzählungen nach zu urteilen (umfangreiche Tests, teilweise arrogantes 
Auftreten) hätte ich mir das, wenn ich mich dort beworben hätte, wohl 
auch verkniffen.
Ein dritter, der dahin gegangen ist, wurde kurze Zeit später während der 
Krise 2009 entlassen.

Autor: Alex (Gast)
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> Es gibt viele Studenten mit
> Teilzeitverträgen und zahlreiche von Ihnen werden in Festanstellung
> übernommen.

... man man man, sind das Haufen Vollpfosten, ich aktuell als E-Tech 
Studi kotze schon beim leichten Geruch nach Sklavenhändlern. Wegen 
solchen Vollidiodet ist der Ingenieuersberuf zu dem geworden was er 
heute ist !!!

Autor: Alex (Gast)
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Filgenden Mist habe ich gerade auf der Seite von denen gefunden:

> Über die dSPACE GmbH
> Seit nunmehr 20 Jahren ist die dSPACE GmbH der weltweit führende Anbieter > von 
Werkzeugen für die Entwicklung und den Test mechatronischer
> Regelungssysteme. Zusätzlich zu unserem Hauptsitz in Paderborn sorgen
> unsere Projektzentren in München und Stuttgart für die optimale Betreuung > 
unserer Kunden direkt vor Ort. Neben stetig steigenden Umsätzen verfügt
> dSPACE inzwischen über mehr als 850 Mitarbeiter weltweit.

So so, Weltmarktführer mit 850 Mitarbeitern ???

Schade, dass das Wort Weltmarktführer nicht geschützt ist.

Autor: Rosa-Kleidchen (Gast)
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>Beide male sagten mir die Chefs, sie machten den Test deswegen, weil
>viele kämen und bluffen, sie könnten C bzw. Schaltungstechnik. Da ist es
>eben gut, wenn man an der Bewerbung nichts faket.
Ein geschulter Personaler mit Fachkompetenz sollte in der Lage sein, 
ohne Tests an der Tafel Spreu vom Weizen zu unterscheiden. Das ist 
allerding grosses Wunschdenken.
Darüber hinaus hat ein ehemaliger Diplomant von mir bei dSPACE 
angefangen und wurde kurz vor Abschluss seiner Probezeit gefeuert. Muss 
wohl so 2008/2009 gwesen sein.
Rosa

Autor: lenz (Gast)
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Hi,

ich gehöre auch zu den EX-dspacelern, die Einstellungstests sind 
tatsächlich überraschend aufwendig. Jedoch wenn man im Studium 
aufgepasst hat dann ist es absolut einfach sie fragen dich nicht dort 
eine Aufgabe innerhalb von 2 min zu lösen für die man 2h braucht.
Tatsächlich selektieren sie ihre Bewerber sehr stark als ersts wird auf 
die UNI/FH beschaut. Ist es keine gute bzw. weniger gute UNI/FH dann 
wars das schonmal. Zweitens wird geschaut ob die Noten stimmen und ob 
man Ausbildung, Praktika usw. vorweisen kannst.
Danach kriegt man eine Einladung zum Einstellungstest.
Die Gehälter sind wirklich was für Absolventen und nicht mehr.
Einer meiner, älter als 50Jahre, Kollegen hatte gerade mal 53kEURO.
Die Arbeit ist zu Anfang finde ich sehr interessant gewesen was jedoch 
dann abnahm und Karriere kann man dort überhaupt nicht machen.
Ich finde, dass man sogar als Projektleiter dort nicht die eigentliche 
Projektleidende Position hat.
Das Arbeitsklima ist jedoch richtig super gewesen mit super 
Vorgesetzten.
Die Spassbremse war natürlich das Jahr 2009 wo sie nicht nur die Leute 
die in der Probezeit waren entlassen haben, wie mancheiner hier erzählt 
hat, sondern auch haufenweise Festangestellte.
Der Oberchef (Dr. Hanselmann) ist eine sehr netter Mann.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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lenz schrieb:
> Die Spassbremse war natürlich das Jahr 2009 wo sie nicht nur die Leute
> die in der Probezeit waren entlassen haben, wie mancheiner hier erzählt
> hat, sondern auch haufenweise Festangestellte.

Schön blöd, dafür gibt's doch Kurzarbeit.

Autor: Gastino G. (gastino)
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lenz schrieb:
> Die Gehälter sind wirklich was für Absolventen und nicht mehr.

Dafür sind die Preise für die Produkte umso gesalzener. Und mit den 
aufwändigen Einstellungstests passt dann ein solcher Lohn auch nicht 
zusammen, Offenbar kann man aber noch aus einem genügend großen Pool der 
Uni Paderborn schöpfen...

Autor: gringo (Gast)
Datum:

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Hi Gastino,

es ist vielleicht aus dem Nähkästchen geplaudert aber die Studenten der 
Uni Paderborn gehören zu den weniger bevorzugten Bewerbern in meiner 
Abteilung war überhaupt keiner und auch aus anderen Abteilungen kannte 
ich keinen der zuvor dort studiert hat.
Die tatsächliche Menge der Bewerber ist unvorstellbar hoch und deswegen 
können sie sich vieles leisten.
Zudem sehen sie dich dort etwa 4-5 Jahre arbeiten denn danach rechnet 
man damit, dass du höchst wahrscheinlich gehen/Arbeitgeber wechseln 
wirst.

Autor: Gastino G. (gastino)
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gringo schrieb:
> Hi Gastino,
>
> es ist vielleicht aus dem Nähkästchen geplaudert aber die Studenten der
> Uni Paderborn gehören zu den weniger bevorzugten Bewerbern in meiner
> Abteilung war überhaupt keiner und auch aus anderen Abteilungen kannte
> ich keinen der zuvor dort studiert hat.
> Die tatsächliche Menge der Bewerber ist unvorstellbar hoch und deswegen
> können sie sich vieles leisten.

Bei dem mickrigen Lohn ist das aber schwer vorstellbar.

Autor: dumdidum (Gast)
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> aber die Studenten der
> Uni Paderborn gehören zu den
> weniger bevorzugten Bewerbern


Wahrscheinlich weil es nur die durchschnittlichen überhaupt versuchen - 
die guten wissen alle schon das dspace nix is  (maximal für den Einstig 
aber nicht langfristig) ;-)

Autor: AuchEx (Gast)
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Hallo Leute,

auch ich gehöre zu den Ex dSPACElern. Habe dort 6 Jahre meinen Dienst 
verrichtet. Kann die Berichte meiner Vorgänger bestätigen.
Bin quasi als ABsolvent dort angefangen (VOrstellungsgespräch war 
keineswegs aufwendig, ist aber wohl die Ausnahme). Gehalt ist wie schon 
in den Beiträgen erwähnt eher schwach, wenn man halt mal Berufserfahrung 
hat. Des Wegen werden eigentlich auch nur Absolventen eingestellt, sind 
halt billiger. In letzter Zeit dann auch gerne mal Leute nur mit IT 
Ausbildung, also ohne Studium, sind halt noch billiger.
Arbeitsatmosphäre war bei mir fast immer super, hab mich sauwohl gefühlt 
dort. Leider ist aber als normaler Entwickler nach 4-5 Jahren das Ende 
der Fahnenstange erreicht, sowohl vom Gehalt als auch von Tätigkeiten. 
Aufstiegschancen = 0. Zumindest in meiner Abteilung, dort waren die 
Führungskräfte alles alte Hasen, die verständlicherweise auch kein Platz 
machen wollen.
Alles in allem ist es mir schwer gefallen dSPACE zu verlassen, aber die 
Gehaltsentwicklung und mangelnde Perspektive hat mich regelrecht dazu 
gezwungen den Laden zu verlassen. Sehr schade!
Aber als Absolvent machst man mit dSAPCE nix falsch, durchaus zu 
empfehlen. Aber wie gesagt, irgendwann ist man durch mit den Laden.
Anmerkung zum Krisenjahr: Da hat sich dSPACE sicherlich etwas dumm 
angestellt, die Atmosphäre in der FIrma hat darunter auch definitiv 
gelitten und ist schlechter als die Jahre zuvor, aber immer noch gut.

Gruß,
Ein weitere Ex

Autor: graetsche-von-hinten-links (Gast)
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Alex schrieb:
>> dSPACE inzwischen über mehr als 850 Mitarbeiter weltweit.
> So so, Weltmarktführer mit 850 Mitarbeitern ???
> Schade, dass das Wort Weltmarktführer nicht geschützt ist.
Und? Was hat die Unternehmensgröße mit Weltmarktführer zutun? Genau gar 
nichts, wenn du möchtest, kannst du gerne anfangen Dingsda-Irgendwas zu 
produzieren und bist dann Weltmarktführer in der 
Dingsda-Irgendwas-Produktion.

Nein, ich kenne dSpace nicht und bin weder für noch gegen die.

Autor: DP (Gast)
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Hallo Zusammen,

Anbei meine Stellebeschreibung:

-Weiterentwicklung, Pflege und Wartung der dSPACE-HIL-Simulatoren für 
automotive Kfz-Elektroniksysteme beim Kunden vor Ort
-Steuergeräte-Applikation, Optimierung und Test von 
Verbrennungsmotor-Steuergeräten am HIL-Simulator
-Durchführung von Machbarkeitsstudien
-Erweiterung und Validierung von Motormodellen gemeinsam mit dem Kunden
-Entwurf und Implementierung von Testautomatisierungsskripten
-Technischer Support in Zusammenarbeit mit dem Support-Team an unserem 
Hauptsitz


kann ich bei dieser Stelle was über Steuergerät und Fahrzeugelektronik 
lernen? Oder ich pflege nur den Simulator (Hardware)?

liebe Grüße

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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DP schrieb:
> kann ich bei dieser Stelle was über Steuergerät und Fahrzeugelektronik
> lernen? Oder ich pflege nur den Simulator (Hardware)?

Nein, dieses Wissen wird vorausgesetzt.

Autor: DP (Gast)
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Besten Dank!

oder meine Frage genauer:

Bin ich eigentlich als Applikationsingenieur tätig? D.h. arbeite ich mit 
Kundenteam zusammen und kann was davon lernen oder ich pflege nur 
Hardware des Simulators.

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